Alle Artikel zu:

Währungskrieg

Der Dollar als schärfste Waffe: Donald Trump bläst zum Angriff auf Europa

Donald Trumps Wirtschaftsprogramm ist nur auf den ersten Blick unschlüssig. Er will jedoch die Dominanz des Dollars nutzen, um Kapitalströme in die USA zu leiten. In der Wirkung ist dieser Plan nichts anderes als ein Angriff auf Europa.

Bundesbank spricht vom „Krieg gegen das Bargeld“

Bei einer Anhörung zur Bargeld-Obergrenze hat der Sachverständige der Deutschen Bundesbank erstmals offiziell von einem „War on Cash“ gesprochen, den internationale Finanzkreise führen. Aus Sicht der Bundesbank schränkt eine Obergrenze das Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel in unzulässiger Weise ein.

Chinas Abschwung hat deutsche Wirtschaft noch nicht vollends erreicht

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie schätzen Sie die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ein, wenn die Wirtschaft in China weiter an Fahrt verliert? Klaus-Jürgen Gern: China hat aufgrund seiner Größe inzwischen eine sehr große Bedeutung für die Weltwirtschaft, sowohl als Absatzmarkt als...

Währungskrieg würde Europas Stabilität gefährden

Sollte sich China tatsächlich auf einen Währungskrieg einlassen, dürfte dies vor allem Italien und Frankreich in Schwierigkeiten bringen. Chinas billige Export würden deren Industrie stark treffen. Das würde die Eurozone vor neue Turbulenzen stellen.

Chinas Notenbank: Weitere Anpassungen des Yuan unwahrscheinlich

Die chinesische Notenbank hält einen neuerlichen Kursrutsch des Yuan für unwahrscheinlich. Die Gefahr eines Währungsverfalls wie in der vergangenen Woche sei deutlich reduziert.

DIHK warnt vor Währungskrieg

Die chinesische Notenbank ließ den Yuan am Mittwoch weiter fallen, die Währung erreichte den tiefsten Stand seit August 2011. Der neuerliche Eingriff Chinas in die eigene Währung bereitet der DIHK Sorgen. Die Maschinenbauer hingegen halten sich zurück.

Nach EU-Sanktionen: Rubel fällt auf Rekordtief

Die russische Währung fiel am Freitag auf einen neues Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich nach In-Kraft-Treten der Sanktionen auf mehr als 40,2 Rubel. Die russische Notenbank hält den Leitzins konstant bei acht Prozent.

Nach Nato-Warnung: Rubel stürzt ab

Der russische Rubel hat am Freitag ein neues Rekord-Tief erreicht. Die Nato hatte zuvor gewarnt, dass Russland weit über 1000 Soldaten in der Ukraine habe und damit Befürchtungen ausgelöst, die Lage könnte endgültig eskalieren. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew könnte sich auf auf die europäischen Devisenmärkte auswirken.

Milliarden-Verlust: Russische Investoren meiden Standort Deutschland

Russland hat im Jahr 2014 noch keine einzige Unternehmens-Neuansiedlung vorgenommen. Das Standort-Marketing der Bundesregierung fürchtet Milliarden-Verluste für Deutschland, wenn der Trend anhält. Wolfgang Schäuble bezeichnet die Folgen der Russland-Sanktionen als "nicht gravierend".

Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Youn (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.

Trotz Milliardenverlust: SNB weicht nicht von Gold-Strategie ab

Der Einbruch des Goldpreises hat der Schweizer Nationalbank einen milliardenschweren Verlust beigebracht. Der Bund, die Kantone und die Aktionäre tragen den finanziellen Nachteil. Dennoch will die SNB nicht von ihrer Linie abweichen. Die Goldinitiative verbietet den Abverkauf der Goldbestände.

Sparer werden bestraft: Draghi senkt Leitzins auf 0,25 Prozent

Die Lage im Euro-Raum ist offenbar noch schlechter als gedacht: Die EZB senkte den Leitzins am Donnerstag überraschend. Der Euro stürzte ab - offenbar kann die Euro-Zone ohne die Unterstützung von Mario Draghi in der Weltwirtschaft sonst nicht mehr mithalten. Schlechte Nachrichten für die deutschen Sparer.

Mehr Wettbewerb: Deutscher Mittelstand gerät unter Druck

Europäische Unternehmen fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Konkurrenz aus Asien ist stark. Europas Wirtschaft stagniert. Die meisten Unternehmen zweifeln daran, dass die Politik diesem Trend etwas entgegensetzen kann. Mittelständler scheuen Investitionen und Risiken zugunsten von Restrukturierungs-Maßnahmen.

Schweiz hält an Euro-Kopplung des Franken fest

Die Schweizer Nationalbank will den Mindestwechselkurs zum Euro von 1,20 Franken beibehalten. Dazu will sie auch künftig „unbegrenzt“ Geld drucken und Fremdwährungsreserven kaufen. So wird die Bilanz der Zentralbank weiter mit gefährlichen Schuldtiteln aufgebläht.

G8-Regierungen unterstützen Japans Premier Abe

Auf dem G8-Gipfel in Nordirland haben die Regierungschefs die Wirtschaftspolitik von Japans Premier Shinzo Abe gelobt. Eine Schelte für die exzessive Geldpolitik gab es nicht. Von einem Währungskrieg wollte niemand reden.

Inflation in Japan: Apples iPad wird 16 Prozent teurer

In Japan kostet ein iPad jetzt 16 Prozent mehr als zuvor. Apple begründet den Preisanstieg mit dem schwachen Yen. Es scheint der japanischen Zentralbank zu gelingen, Inflation zu erzeugen.

US-Investor: Sparprogramm führt Deutschland in die Rezession

George Soros warnt Deutschland: Wenn Berlin weiter auf Sparprogramme in Europa dränge, würden auch die Deutschen in den Abgrund gerissen. Er fordert mehr Wachstums-Impulse.

Drei Viertel aller Finanzanlagen sind verlustreich

Die niedrigen Zinsen und die hohe Inflation vernichten die Erträge bei 75 Prozent aller Finanzgeschäfte. Die Nullzinspolitik der Zentralbanken verführt die Anleger zu einer erhöhten Risikobereitschaft. Das kann zu einer neuen Pleitewelle führen.

EZB will europäischen „Bankenrettungs-Fonds“

EZB-Chef Draghi unterstützt die Pläne der EU-Kommission, einen Fonds zur Bankenabwicklung zu errichten. Dieser soll nicht nur durch Bankenabgaben finanziert, sondern auch mit Steuergeld abgesichert werden. Er dient letztlich der Umverteilung an die Banken.

Jürgen Stark: Irland-Rettung durch die EZB war Vertragsbruch

Ex-EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sieht im Falle der Irland-Hilfen den Tatbestand der verbotenen Staatsfinanzierung durch die EZB gegeben.