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Waffen

Brexit: Schwaches Pfund beflügelt Waffenindustrie

Das schwächere Pfund scheint die Exporte der britischen Industrie zu stimulieren. Von der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit profitiert vor allem die Waffenindustrie. Sie konnte ihre Stellung auf dem Weltmarkt deutlich ausbauen.

Deutsche Rüstungsexporte in einem Jahr fast verdoppelt

Die deutsche Rüstungsindustrie ist im vergangenen Jahr zu einer der erfolgreichsten Branchen aufgestiegen. Für die Folgen des Geschäfts – millionenfache Flucht und Vertreibung – muss die Industrie allerdings nicht aufkommen: Die europäischen Steuerzahler sind die Lebensversicherung einer immer einflussreicheren Industrie.

Schweizer Rüstungsunternehmen profitieren von steigender Nachfrage

Die Verkäufe der größten Rüstungsunternehmen sind weltweit zurückgegangen. Lediglich Schweizer und deutsche Konzerne konnten mehr verkaufen. In der Schweiz erhöhte sich das Verkaufsvolumen um 11,2 Prozent im vergangenen Jahr.

G36 zu unpräzise: Bundeswehr erwägt Kauf neuer Gewehre

Das G36 von der Firma Heckler & Koch steht für Bundeswehr-Einsätze vor dem Aus. Die Waffe ist bei hohen Temperaturen zu unpräzise. Die Bundeswehr erwägt daher, auf ein anderes Modell umzusteigen. Für den hochverschuldete Firma Heckler & Koch könnte das das Aus bedeuten.

Steinmeier widerspricht von der Leyen in Rüstungspolitik

Außenminister Steinmeier hat im Streit über die Rüstungspolitik von der Leyen kritisiert. Die Verteidigungsministerin schlägt vor, nur noch wenige Technologien im Rüstungssektor unbedingt in Deutschland zu erhalten. Steinmeier warnt davor, den Fortschritt der deutschen Rüstungsindustrie preiszugeben.

Roboter: Südkorea entwickelt ersten Terminator

Südkorea will Killer-Roboter an der Grenze zu Nordkorea einsetzen. Die Maschine ist mit mehreren Waffensystemen ausgestattet und kann gezielt auf Tötungsmission gehen. Die südkoreanische Regierung will die Grenzen sichern und Personalkosten sparen.

Verdacht: Kämpfen deutsche Soldaten bereits im Irak?

Bei der Bekämpfung der IS-Extremisten im Irak sollen sich auch deutsche und amerikanische Bodentruppen im Einsatz befinden. Das behaupten zumindest irakisch-kurdische Geheimdienstkreise. Doch das deutsche Verteidigungsministerium dementiert die Behauptung.

Merkel und Gabriel wollen Innovationen regulieren

Angela Merkel will "privates Kapital in die richtigen Richtungen lenken". Die Idee, private Investitionen zu regulieren, zeigt ein deutsches Dilemma: Innovationen sollen nur erlaubt sein, wenn sie sich an die staatlichen Regeln halten. Bericht von einer gespenstischen Debatte.

Russland kündigt Militär-Manöver an

Für Mitte September hat Moskau ein großangelegtes Militär-Manöver unter Einsatz von Raketen und 4.000 Soldaten angekündigt. Das Manöver wird in Sibirien stattfinden. Zuvor hatte die Nato verkündet, dass in Osteuropa neue Militär-Stützpunkte in Verbindung mit neuen Eingreiftruppen aufgezogen werden sollen.

Bundestag: Nur die Linke und einige Grüne gegen Waffen für Irak

Der Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel bei der Waffenlieferung in den Irak Rückendeckung gegeben. Nur die Linkspartei und einige Grüne stimmten gegen den grundsätzlichen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik. Merkel begründete die Waffenlieferung mit den Worten: «Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte.»

Irak: Waffen für Kurden kosten Steuerzahler 70 Millionen Euro

Die Bundesregierung hat am Sonntagabend ein lange deutsche Tradition beendet: Erstmals werden Waffen in ein Kriegsgebiet geliefert. Merkel sagte, bei der Lieferung gehe es um das "sicherheitspolitische Interessen" Deutschlands. Die Kosten für den Steuerzahler werden etwa 70 Millionen Euro betragen. Verteidigungsministerin Von der Leyen hofft, dass "dass der Bundeswehr alles mittelfristig ersetzt wird".

Litauen sieht „Russland praktisch im Krieg mit Europa“

Sie litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite fordert eine härtete Gangart gegen Wladimir Putin: Russland befinde sich praktisch bereits im Krieg mit Europa. Der ukrainische Präsident Poroschenko sieht in der Auseinandersetzung in der Ostukraine einen "umfassenden Krieg", vom dem es möglicherweise kein Zurück mehr gäbe.

Nato baut schnelle Eingreif-Truppe für Osteuropa auf

Die Nato stellt eine rasche Eingreiftruppe auf, die als „Antwort auf russische Aggression in der Ukraine“ zum Einsatz kommen kann. Die Truppe wird unter dem Oberkommando der Briten stehen. 10.000 Mann werden vor allem aus dem Baltikum und den Niederlanden entsandt. Litauen ist der Auffassung, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland stellvertretend für ganz Europa führe.

Dumping als Waffe: IS-Terroristen verkaufen Öl zum Billig-Tarif

Die Terroristen des Islamischen Staats machen Riesen-Geschäfte mit dem Schwarzhandel von Erdöl. Sie verkaufen Rohöl für bis zur Hälfte des marktüblichen Preises. Der illegale Öl-Handel ist die Haupteinnahme-Quelle der Organisation. US-Analysten fordern deshalb finanzielle Operationen gegen die radikalen Islamisten.

EU-Staaten planen gemeinsame Sanktionen gegen Russland

Die EU-Staaten beraten über Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland im Anschluss an die Ukraine-Wahl. Eine mildere Stufe wären Importverbote für Luxusgüter wie Wodka, Kaviar oder Diamanten. Doch auch ein Embargo auf russisches Gas wird in Brüssel diskutiert.

Smart Rifles: Vernetzte Gewehre ermöglichen Töten mit Fernbedienung

Die Gewehre der Firma Tracking Point machen jeden zum Scharfschützen. Durch das Internet können Ziele an andere Schützen weiter geleitet werden. Die Zielerfassung ist kinderleicht. Passende Apps für Smartphones gibt es bereits. So werden die per Video aufgezeichneten Volltreffer auch auf Facebook und Twitter geteilt.

Portugal: Dramatischer Anstieg beim Verkauf von Schusswaffen

Die Anzahl der neu registrierten Waffen ist in Portugal um 20 Prozent gestiegen. Vor allem zahlreiche arbeitslos gewordene Jäger eröffnen immer neue Waffengeschäfte. Sicherheitsbeamte führen die Veränderung der friedliebenden Portugiesen auf die große Verunsicherung der Menschen zurück.