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Währungsunion

Macron will Eurozonen-Budget von ‚mehreren BIP-Punkten‘

Haushalt für Eurozone / Mehrere Hundert Milliarden Euro

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.

Ostafrika: Fünf Länder planen Währungsunion

Um ausländische Investoren anzulocken, wollen fünf ostafrikanische Staaten eine gemeinsame Währung einführen. Die Währungsunion soll in den kommenden zehn Jahren aufgebaut werden. Eine entsprechende Vereinbarung ist bereits unterzeichnet. Wie beim Euro soll die gemeinsame Währung über eine Zentralbank gelenkt werden.

Schäuble: Es gibt keine einfachen Lösungen in Europa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnt vor Professoren, die Deutschlands Euro-Austritt fordern. Die Deutschen sollten nicht den „Rattenfängern“ folgen, die ihnen einfache Lösungen für die Probleme in Europa versprechen.

Schäuble-Berater schlägt Rückkehr zur D-Mark vor

Der Chefberater von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet mit dem Zerfall der Eurozone. Deutschlands müsse die Währungsunion verlassen, falls die Krise sich verschärfe. Die Südländer könnten dann den Euro abwerten und hätten die Chance auf eine wirtschaftliche Erholung.

Bundesbank-Chef Weidmann: Euro muss stabil bleiben

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte, die Bundesbank wolle den Euro nur als stabile Währung erhalten. Die aktuelle Politik der EZB schwäche jedoch den Euro.

Open Europe: „Zentralisierung von Macht ist anti-europäisch“

Europa war in seiner Geschichte immer dann stark, wenn es möglichst viele kleine Einheiten gab. Der Grund ist elementar: Der Belgier Pieter Cleppe vom Think Tank Open Europe glaubt, dass sich Bürger in einer Demokratie nur von Mitgliedern des eigenen Volkes überstimmen lassen wollen. Daher empfiehlt er, die zum Scheitern verurteilten „grandiosen“ Pläne für eine enge politische Union wieder in der Schublade verschwinden zu lassen.

Bofinger: „Währungsunion befindet sich in einem Teufelskreis“

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger erwartet eine Verschärfung der Schuldenkrise. Wenn es nicht gelingt, aus dem Lavieren herauszukommen, werde die Wirtschaft der Euro-Zone in eine schwere Krise – die vor allem Deutschland und den Rest Europas entzweien werde.

EZB will Haushaltsrecht der Staaten beschneiden

Damit die Wirtschafts- und Währungsunion in Europa wieder funktionieren kann, müsse die nationale Souveränität empfindlich eingeschränkt werden. Die fordert der EZB-Chefökonom Peter Praet.

Stronach: Jedes Land soll seinen eigenen Euro bekommen

Der österreichische Neo-Parteigründer Frank Stronach will jedem Euroland seine eigene Währung geben. Ein flexibler Wechselkurs untereinander soll das Ungleichgewicht in der Eurozone ausgleichen. Stronach schlägt auch noch weitere Maßnahmen vor, um die Eurokrise zu bekämpfen. Eine davon, ist ein umfassender Schuldenschnitt.

George Soros wettet gegen den Euro und legt Deutschland Austritt nahe

In einem Essay entwirft der Investor George Soros Szenarien für die Zukunft der Euro-Zone. Interessanterweise empfiehlt er Deutschland dezent den Austritt aus der gemeinsamen Währung – freilich nicht ohne einige Krokodilstränen. Für ihn dürfte sich der Crash rechnen, weil er seit einiger Zeit gegen den Euro spekuliert.

Euro führt zu unterschiedlichen Inflations-Raten in Europa

Mit der Leitzinssenkung vor 13 Jahren zwang die Regierung Schröder die EZB, Deutschland zu retten. Diese Entscheidung trieb die Südländer in die Katastrophe. Nun wiederholt die EU den Fehler, mit umgekehrten Voraussetzungen.

Ehemaliger EZB-Volkswirt will schwache Länder aus dem Euro werfen

Der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Ottmar Issing, spricht sich für eine Verkleinerung der Euro-Zone aus. Dies wäre weniger schlimm als die Unterminierung der Autorität der EZB.

Angela Merkel: EU braucht mehr Kontrollmöglichkeiten

Die Integration in Europa müsse vertieft und zusätzliche Kompetenzen an die EU abgegeben werden, so Angela Merkel. Europa brauche mehr Kontrollmöglichkeiten. „Wir dürfen nicht deshalb stehenbleiben, weil der eine oder andere noch nicht mitgehen will."

Hegde Fonds Manager: „Für Deutschland wäre Rückkehr zur D-Mark das Beste“

Deutschland könne niemals den Euro retten, so der Hedge Fonds Manager Michael Platt. Deshalb wäre für das Land eine Rückkehr zur D-Mark die beste Lösung. So könnten auch die südeuropäischen Staaten mit dem Euro weitermachen und versuchen, das Problem durch Gelddrucken zu lösen. Platt hält diese Lösung jedoch für politisch nicht durchsetzbar.

Target 2: Salden von Italien und Spanien explodieren auf 400 Milliarden Euro

Die Target 2-Salden von Italien und Spanien verzeichneten in den vergangenen Monaten gigantische Ausschläge nach oben. Die ungebremste Aufnahme von Krediten bei der EZB erklärt die Nervosität von Bundesbank-Chef Jens Weidmann: Für Deutschland wächst das Risiko, als Gläubiger auf den Forderungen sitzenzubleiben.

Italien und Spanien profitieren stärker vom Euro als Deutschland

Deutschland ist viel weniger von einer niedrigen Währung abhängig als die südeuropäischen Staaten. Die Statistik zeigt, dass das gängige Vorurteil gegenüber der deutschen Exportstärke nicht von den Fakten zu belegen ist.

Spanische Kommune führt Peseta wieder ein

Aus Angst vor dem Untergang des Euro hat eine spanische Gemeinde seine alte Währung, die Peseta, wieder eingeführt. Bis zum Ende des Jahres können die Bewohner mit der alten Währung bezahlen. In den ersten Wochen gab es immerhin einen kleinen Aufschwung.