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Weidmann

Bundesbank will ESM für Krisenfall mit mehr Aufgaben ausstatten

Die Bundesbank schlägt vor, die Rolle des Euro-Rettungsfonds ESM bei der Bewältigung künftiger Staatsschuldenkrisen zu stärken. Dem ESM könnte künftig die Aufgabe übertragen werden, die konjunkturelle Entwicklung des Krisenlandes einzuschätzen, die Schuldentragfähigkeit zu bewerten und den konkreten Finanzbedarfs zu ermitteln, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli der Bundesbank.

Bundesbank-Chef fordert europäischen Finanzminister

Deutschland und Frankreichs Notenbankchefs wollen weitere nationale Aufgaben an Brüssel übertragen. Weidmann und sein Kollege haben sich für einen europäischen Finanzminister ausgesprochen. Das würde eine weitere Einschränkung der Souveränität der Nationalstaaten bedeuten.

Bundesbank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Geht es nach der Bundesregierung kann die Abschaffung des Bargeldes nicht schnell genug gehen. Maximal 5.000 Euro als Bargeldgrenze wurde vorgeschlagen. Bundesbank-Chef Weidmann warnt nun offiziell vor einem solchen Schritt. Die Wirkung auf den Bürger sei „fatal“.

Weidmann fordert Ausstieg aus der lockeren Geld-Politik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht keine Notwendigkeit für die EZB, weiter billiges Geld in die Märkte zu pumpen. Die Inflation sei wegen des Ölpreis-Verfalls so niedrig, die Preise steigen bereits wieder. Die Zentralbanken sollten aus der lockeren Geldpolitik aussteigen, um sich nicht zu Gefangenen der Politik zu machen.

Bundesbank: Deutsche Immobilien sind bis zu 20 Prozent überbewertet

Die Immobilienpreise in Deutschland werden weiter steigen. Die Bundesbank geht von einer Überbewertung von bis zu 20 Prozent aus. Da es kaum noch sichere Anlagemöglichkeiten für Kapital gibt, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Profiteure sind Banken und Immobiliengesellschaften.

EZB-Geldschwemme hilft Europas Unternehmen kaum

Selbst in den positivsten Szenarien für die Geldpolitik der EZB gibt es kaum einen messbaren Vorteil für die Unternehmen in Europa. Realistisch ist, dass die Kreditnachfrage in Europa nicht steigt, sondern die Aktienmärkte weiteren Rekorden nachjagen. Neue Schocks und Krisen werden dann das zaghafte Wachstum aufzehren und neue Schulden hervorbringen.

Nach Wahlsieg für Syriza: EU-Sozialdemokraten bieten Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Bundesbank: Preise könnten bald sinken

Die Zentralbanken müssen ihre Preisprognosen weiter nach unten korrigieren. Auch in Deutschland könnten die Preise bald sinken, warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das Deflations-Risiko sei jedoch gering. Unternehmen profitieren von niedrigeren Produktionskosten.

Niedrigzins kostet Sparer 300 Milliarden Euro

Nach Berechnungen des Ifo-Institutes sind deutschen Sparern seit der Finanzkrise 300 Milliarden Euro entgangen. Die niedrigen Zinsen führten zu „gewaltigen Fehllenkungen“. Die EZB erwägt indes – notfalls durch den Ankauf von Staatsanleihen – eine Billion Euro in den Markt zu pumpen.

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Rezessionsgefahr in Deutschland steigt

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in eine Rezession rutscht, nimmt zu. Dem IMK zufolge liegt sie bei über 25 Prozent und hat sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdreifacht. Auch die Bundesbank spricht inzwischen von „trüben Aussichten“.

Inflation fällt auf tiefsten Stand seit 2010

Die Preise in Deutschland fallen weiter. Im Juli liegt die Teuerungsrate bei 0,8 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit der Finanzkrise im Jahr 2010. Gemüse und Sprit werden billiger. Auf die Nettokaltmieten wirkt sich der Trend jedoch nicht aus.

EZB und Bundesbank mischen sich in die Lohnentwicklung ein

Der Chef der Bundesbank fordert eine Lohnerhöhung von durchschnittlich drei Prozent in Deutschland. Damit folgt Jens Weidmann der Forderung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Die Zentralbanken wollen höhere Löhne, weil sie auf positive Impulse bei der Preisentwicklung hoffen. Die Inflation in Deutschland liegt derzeit bei nur 1,0 Prozent. Arbeitgeber und Gewerkschaften verbitten sich jedoch eine Einmischung in ihre Tarifhoheit.

IWF warnt: Deutschland braucht mehr staatliche Investitionen

Deutschland hat Spielraum für 14 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen jedes Jahr. Der IWF fordert die Bundesregierung dazu auf, dieses Potenzial auch zu nutzen. Das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft sei „mittelfristig bescheiden“. Die Bundesbank redet von Stagnation.

Bundesregierung will Euro nicht abwerten

Die Bundesregierung lehnt eine aktive Euro-Wechselkurspolitik ab. Maßnahmen zur Schwächung des Euro seien kein Ersatz für Struktur-Reformen. Damit stellt sich die Bundesregierung hinter Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Südeuropäische Länder hatten eine Abwertung der gemeinsamen Währung gefordert.

Weidmann: Negativ-Zins könnte Kredit-Vergabe beleben

Bundesbank-Präsident Weidmann unterstützt Pläne der EZB, einen negativen Einlagensatz von minus 0,1 Prozent einzuführen. Ein solcher Strafzins sei besser als massives Gelddrucken durch die Zentralbank. Der Negativ-Zins könnte nach Ansicht Weidmanns die Kreditvergabe an Unternehmen anregen.

Kaum Inflation in der Euro-Zone: Preise in Krisenländern fallen bereits

In Griechenland sind die Preise im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gefallen. Sinkende Preise gibt es auch in Zypern, Portugal und Spanien. Ökonomen warnen jedoch, man dürfe sich von dem Schreckgespenst Deflation nicht verunsichern lassen.

Bundesregierung: Frankreich muss Stabilitäts-Pakt einhalten

Die Forderung Frankreichs nach mehr Zeit für die Tilgung der Staatsschulden löst seitens der Bundesregierung und der EU Schelte aus. Frankreich müsse sich seiner Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sein. Eine Sonderbehandlung sei nicht zu erwarten. Frankreichs Präsident Hollande wollte zuletzt mit Steuergeschenken und -Entlastungen auf Staatskosten die Gunst der Wähler zurückgewinnen und die Wirtschaft stärken.

Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 0,5 Prozent

Die Preise in der Euro-Zone fallen weiter. Bundesbank und EZB versuchen, die Situation klein zu reden. Fallende Preise und sinkende Löhne gefährden das Wachstum. Hält der Trend an, muss die EZB den Leitzins weiter senken oder im großen Stil Aktien ankaufen.

Weidmann: Preise steigen bald wieder schneller

Die aktuell geringen Preisanstiege in der Eurozone sind nur ein vorübergehendes Phänomen, sagt Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Die Eurozone befinde sich mitnichten in einer „deflationären Abwärtsspirale“. Daher solle sich die EZB geldpolitisch zurückhalten.