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Weltbank

Weltbank muss Prognose für weltweites Wachstum senken

Die Aussichten für eine wachsende Weltwirtschaft trüben sich immer weiter ein. Die Weltbank geht nur noch von 2,4 Prozent Wachstum in diesem Jahr aus. Die Korrektur im Vergleich zum Januar ist erheblich. Probleme dürften in Zukunft die steigende Armut und die hohe private Verschuldung in den Entwicklungsländern bereiten.

Brasilianischer Ex-Minister wird Finanzchef bei der Weltbank

Erst kürzlich von seinen Ämtern als Brasiliens Finanzminister zurückgetreten, ist Joaquim Levy nun neuer Finanzchef der Weltbank. Ab Februar wird er seine Arbeit aufnehmen.

Österreich: Weltbank-Tochter verklagt Kärntner Landesholding

Die Weltbank-Tochter IBRD hat im österreichischen Banken-Desaster rund 156,5 Millionen Euro im Risiko. Deshalb hat sie eine Klage gegen die Kärnter Landesholding eingereicht und verlangt die Auszahlung der gesamten Summe.

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Brics-Länder starten Konkurrenz zu IWF und Weltbank

Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben sich auf die Einrichtung einer gemeinsamen Entwicklungsbank geeinigt. Diese soll ein Gegengewicht zu IWF und Weltbank bilden, die von den USA und Europa dominiert werden. Sie könnte 2016 mit einem Kapital im Umfang von 50 Milliarden Dollar starten.

Weltbank: Chinas Wirtschaft wird sich weiter abkühlen

Die Weltbank sagt China eine weitere Abkühlung des Wirtschaftswachstums voraus. Ein „holpriger Start ins Jahr“ durch einbrechende Exporte ins Ausland belaste die chinesische Wirtschaft. Erst gegen Mitte des Jahres werde sich die Wirtschaft davon wieder erholen, so die Weltbank.

Schäuble: Deutschland wird gemeinsamer Banken-Rettung nicht im Weg stehen

Bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erstmals einen gemeinsamen europäischen Banken-Rettungsfonds als Tatsache dargestellt. Der ESM wird als Sicherheits-Netz angezapft werden, bis die Banken-Union steht. Damit ist klar: Auf die deutschen Steuerzahler kommen neue, erhebliche Risiken zu.

Geldschwemme mit Folgen: BIZ warnt vor globalen Schulden

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken.

IWF verliert globale Unterstützung

Die Schwellenländer wollen die Macht des IWF und der Weltbank brechen. Sie wollen einen eigenen Fonds, der sich vorrangig um ihre Probleme kümmert. Die Folgen wären vor allem für die Euro-Rettung gravierend.

Rumänien: EU bestreitet Armuts-Migration

Innenminister Friedrich warnt vor Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Die beiden Balkan-Länder sind schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise. Gerade in Rumänien wächst der Unmut in der Bevölkerung, denn das Land unterzieht sich einem eisernen Sparprogramm. Die EU bestreitet, dass es Probleme gäbe.

Kredit-Klemme: IWF will Rettungsschirm für Osteuropa

Wegen der Griechenland-Krise wird es für die osteuropäischen Staaten immer schwerer, Kredite zu erhalten. Nun will der IWF gemeinsam mit der Weltbank ein Modell entwickeln, wie diese Staaten leichter an Geld kommen können.

Weltbank: Lebensmittel-Preise dramatisch gestiegen

Die Nahrungsmittelpreise sind innerhalb eines Monats durchschnittlich um 10 Prozent gestiegen, warnt der Präsident der Weltbank. Besonders Mais und Soja hätten historische Höchststände erreicht. Das bedrohe die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen Menschen.

Krise in China: Regierung kürzt Wachstumsziel

Um nicht weiter so stark von dem Export in die EU abhängig zu sein, will die chinesische Regierung den inländischen Konsum ankurbeln und kürzt für 2012 das geplante Wachstumsziel. Das Land braucht dringend eine andere Wachstumsstrategie verfolgen: Die Einkommen sind zu gering, die lokalen Regierungen sind überschuldet und die Unternehmen brauchen Finanzspritzen.

Keine Reformen: Weltbank warnt vor China-Crash

In einem aktuellen Bericht warnt die Weltbank Chinas Regierung vor einer Wirtschaftskrise und mahnt zu umfangreichen Reformen. Die wirtschaftliche Situation chinesischer Unternehmen sei äußerst beunruhigend – China müsse eine echte Marktwirtschaft werden, so die Weltbank.

China: Mehr Kredite an Entwicklungsländer als die Weltbank

In den vergangenen Jahren hat sich der Einfluss chinesischer Investoren in den Entwicklungsländern enorm ausgeweitet. Derzeit vergibt China an afrikanische Länder deutlich mehr Kredite als die Weltbank – und für die Länder zu besseren Konditionen. Beobachter warnen vor gefährlichen Abhängigkeiten.

IWF korrigiert Prognose: Eurozone 2012 in der Rezession

Der IWF hat in großem Umfang seine Vorhersage für das Wachstum in der Euro-Zone korrigiert: Der Währungsfonds sieht ein Schrumpfen der Wirtschaft. Die EZB müsse deutlich mehr tun als bisher. Die USA haben erklärt, dass sie Europa nicht über den IWF retten werden.

Weltbank warnt vor weltweitem Crash

In ihrer neuen Wirtschaftsprognose warnt die Weltbank vor allem Entwicklungsländer vor den Konsequenzen einer stagnierenden Weltwirtschaft. Allen voran die Krise in der Euro-Zone sei gefährlich – die Region befinde sich bereits in einer Rezession.

Zoellick: „Niemand wird mit einem Sack Geld für Europa kommen“

In ungewohnt klaren Worten hat der Chef der Weltbank, Robert Zoellick, die EU zu einer Entscheidung aufgerufen: Die Union müsse sich fragen, warum so viel schief gelaufen ist – und wohin Europa in Zukunft steuern wolle.

Top-Ökonomen: EU-Rettungsschirm ist Teil des Problems, nicht der Lösung

Klare Worte von zwei Wissenschaftler aus dem „Plenum der Ökonomen“: Sie fordern die Abgeordneten den Bundestags auf, gegen die erneute Griechenland-Hilfe zu stimmen.