Alle Artikel zu:

Wirtschaftskrise

Russische Unternehmen könnten Kredite im Westen platzen lassen

Russische Unternehmen und Banken sind im Westen mit mehr als 650 Milliarden Euro verschuldet. Eine Eskalation des Krim-Konflikts durch Sanktionen könnte die Unternehmen dazu veranlassen, Kredite platzen und Europa in eine neue Wirtschaftskrise stürzen zu lassen.

Schuldenexplosion: „Deutsche können ihre Autos auch verschenken“

Der Ökonom Daniel Stelter fordert sofortige Schuldenschnitte in Europa: Deutschland würde damit immer noch weniger verlieren als mit einer Fortsetzung des Schuldenwahns. Denn derzeit wachsen die die Schulden von Staaten und Privaten in der Euro-Zone um 100 Millionen Euro - pro Stunde. Wenn deutsche Exporte nur noch mit unsicheren Krediten bezahlt werden, könnten die Deutschen ihre Autos gleich verschenken.

Umverteilung: Die deutsche Mittelschicht verschwindet

Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr - und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.

Österreich: Schuldenstand der Stadt Wien nicht zu bändigen

Wien steckt in der Schuldenfalle. Sobald die Zinsen für geliehenes Geld wieder steigen, könnte die Situation eskalieren. Die Regierung versucht indes, den Bürgern die Situation durch Manipulation der Schulden- und Arbeitslosenstatistik schön zu reden.

LKW-Fahrer machen mobil: Sinkende Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen

Europas Kraftfahrer leisten Widerstand gegen die Konkurrenz aus Osteuropa. Die Liberalisierung des Transportsektors führt zu einem ruinösen Wettbewerb. Mehr als 25.000 LKW-Fahrer wollen nun öffentlich dagegen vorgehen. Eine Groß-Demonstration in Berlin macht den Anfang.

Globale Gold-Nachfrage steigt

Der Goldpreis ist in den vergangenen Tagen massiv gefallen. Die Nachfrage nach Gold nimmt jedoch rasant zu. In Australien stieg der Verkauf von Goldmünzen innerhalb von drei Monaten um 50 Prozent. Angesichts der Wirtschaftskrise und der Inflation flüchten die Anleger in das Gold.

Gewinnspiel: Italienische Lotterie verlost Arbeitsplätze

Wer in Italien für mehr als 30 Euro bei einer Supermarkt-Kette einkauft, der bekommt ein Lotterie-Los gratis dazu. Der Hauptgewinn: ein Arbeitsplatz.

Krisenmanagement: „Je mehr Staat, desto schwieriger wird die Situation“

Die deutschen Unternehmen müssen sich auf schwierige Zeiten einstellen: Sobald die Krise Frankreich erfasst, wird es unwirtlich für Deutschland. Die Sanierungsexperten Karl Kraus und Nikolaus Breuel halten allerdings nichts von dem Ruf nach dem Staat als dem letzten Retter.

Krise: Fondsmanager warnt vor extremen Tendenzen in Europa

Der Hedge Fonds Manager Ray Dalio ist besorgt bezüglich des Risikos von sozialen Unruhen aufgrund der derzeitigen, weltweiten wirtschaftlichen Situation. Die Machtergreifung Hitlers folgte auf eine Wirtschaftskrise, so Dalio. 2012 sei dies auch vorstellbar – in Griechenland sehe man bereits den Erfolg der nationalsozialistischen Partei.

Kfz-Branche und Baugewerbe mit vielen Insolvenzen

Im Januar gab es in Deutschland zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder einen Anstieg der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr gesamte Jahr 2012 wird mit 32.000 Pleiten gerechnet.

Keine Reformen: Weltbank warnt vor China-Crash

In einem aktuellen Bericht warnt die Weltbank Chinas Regierung vor einer Wirtschaftskrise und mahnt zu umfangreichen Reformen. Die wirtschaftliche Situation chinesischer Unternehmen sei äußerst beunruhigend – China müsse eine echte Marktwirtschaft werden, so die Weltbank.

Italien holt bulgarische und rumänische Arbeitskräfte

Im Gegensatz zu einigen anderen EU-Ländern hebt Italien die Arbeitsmarkt-Beschränkungen für Rumänien und Bulgarien auf. Ziel: Sie sollen Italiens Wirtschaft in Schwung bringen.

China: Kommt der Bailout durch Japan?

Ein Kooperationsabkommen soll die Achse China-Japan stärken. Beobachter sehen den Deal als eine Art Bailout für die Chinesen. Japan hat allerdings mit einer immer stärker steigenden Schuldenlast zu kämpfen.

USA: Massive Rückgänge beim Verkauf von Weihnachtsbäumen

In Amerika droht der Weihnachtsbaum als Symbol zu verschwinden. Dieses Jahr wurden so wenig echte Bäume verkauft wie seit Jahrzehnten nicht. Die Krise ist nur eine der Ursachen.

Griechenland: Dramatischer Anstieg der Jugendkriminalität

In Griechenland greifen in der Krise offenbar immer mehr Jugendliche zu Mitteln der Gewalt. In Zefyri erschoss ein Zehnjähriger einen Gleichaltrigen. Die Jugendbehörden sprechen von einer Eskalation der Gewalt.

Russland: Investoren befürchten arabische Verhältnisse

Die massiven Proteste von russischen Bürgern, die den offensichtlichen Wahlbetrug bei der Parlamentswahl nicht hinnehmen wollen, erhöhen die Angst der Investoren vor einem instabilen Russland. Allein diese Woche wurden russische Anleihen im Wert von 36 Millionen Dollar abgestoßen.

Gold-Experte erwartet Wiedereinführung des Goldstandards

Der Geschäftsführer des Edelmetallhändlers pro aurum, Robert Hartmann, sieht eine Wiedereinführung des Goldstandards als einen möglichen Weg aus der Krise. An ein Goldkartell glaubt er nicht – dafür aber an ein Versteckspiel bei den deutschen Goldreserven.

„Nach der Krise wird Europa chinesischer aussehen“

Der Asien-Experte Frank-Jürgen Richter erwartet im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten, dass China die Chance ergreifen wird, in europäische Unternehmen zu investieren. Die Chinesen tun dies ohne Schadenfreude, werden aber darauf dringen, dass ihr Einfluss in der Welt deutlich steigt. Richter ist unter anderem Gastautor in der Zeitung „China Daily“.

Portugal verfehlt Defizit-Ziele und muss noch mehr sparen

Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.

Studie: Deutsche Entscheider und Rentner sind extrem pessimistisch

Fast zwei Drittel der jungen Menschen in Deutschland glauben an eine florierende Zukunft. Ganz anders ist das bei Menschen über 45 Jahren, wo weniger als ein Drittel eine positive Entwicklung Deutschlands sieht. Ältere Deutsche sind damit auch deutlich pessimistischer als Briten oder Amerikaner im gleichen Alter.