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Wirtschaftssanktionen

USA und EU verhandeln über neue Russland-Sanktionen

Die Einigung über eine Waffenruhe in der Ukraine hält die USA und die EU nicht darüber ab, über neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verhandeln. Die Separatisten kontrollieren die Regionen Donezk und Luhansk. EU und USA vermuten, dass Russland die Separatisten mit Waffen beliefert.

EU beschwert sich bei WTO über russische Einfuhrzölle

In der EU bemüht sich niemand um ein Ende des Handelskrieges mit Russland. Stattdessen reicht die EU eine Beschwerde bei der Welthandelsorganisation ein. Der Vorwurf: Russland verlange zu hohe Einfuhrzölle auf europäische Waren. Das zeigt, dass Europas Unternehmen auf eine Deeskalation noch lange warten müssen.

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

Russland-Sanktionen führen zu stärkstem Auftragsminus seit 3 Jahren

Die Aufträge deutscher Firmen sinken im Juni um 3,2 Prozent. Nicht nur geopolitische Risiken infolge der Russland-Sanktionen sorgen für Zurückhaltung bei den deutschen Industrieunternehmen. Die Nachfrage aus der Euro-Zone brach um 10,4 Prozent ein. Die Wirtschaftskrise im Euro-Raum ist noch nicht vorüber.

Politik ratlos: Mittelstand von Russland-Sanktionen erfasst

Die Sanktionen gegen Russland wirken vor allem bei deutschen Unternehmen, besonders im Mittelstand. Sachsens Ministerpräsident Tillich fordert nun einen „Instrumentenkasten“, der den wirtschaftlichen Schaden für die Firmen begrenzen soll. Die teure Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung und der EU belasten zuletzt die Taschen der Steuerzahler.

EU-Sanktionen gegen Russland zehren Wachstum von Polen auf

Polen sorgt sich um sein Wirtschaftswachstum. Die Sanktionen der EU gegen Russland werden Polens Exporte in die Region weiter einbrechen lassen. Russland hat bereits ein Einfuhrboykott für Obst und Gemüse aus Polen verhängt. Waren aus Moldawien werden mit Importzöllen belegt.

Exportverbot nach Russland trifft Österreichs Wirtschaft hart

Mittelstand, Banken und Energiekonzerne sind von den Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland besonders hart betroffen. Das Exportverbot von Dual-Use-Gütern trifft Industriebetriebe. Insgesamt spüren über 1.200 österreichische Firmen die Sanktionen gegen den russischen Exportmarkt, der zu den zehn wichtigsten gehört.

Schweizer Wirtschaft bekommt Russland-Sanktionen zu spüren

Geht es mit Russlands Wirtschaft bergab, bekommt das auch die Schweiz zu spüren. Rückkopplungs-Effekte der Russland-Sanktionen aus Deutschland und Österreich könnten die Wirtschaft zudem schwächen. Die Sanktionen des Westens wirken besser, wenn so viele Staaten wie möglich mitziehen. Die EU und USA suchen deshalb in der Schweiz einen Verbündeten.

Deutsche Mittelständler in Moskau von Sanktionen geschockt

Die deutsch-russische Außenhandelskammer zeigt sich von der Breite der Sanktionen gegen Russland überrascht. Sie treffen überwiegend Mittelständler. Besonders problematisch sind die Export-Beschränkungen für sogenannte Dual-Use-Güter, die für den zivilen und militärischen Bereich eingesetzt werden.

EU einigt sich auf Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland

Die EU ist sich einig. Für vier Branchen hat sie Exportverbote nach Russland vereinbart. Rüstungsexporte werden verboten, ebenso gibt es einen Exportstopp für Hochtechnologie-Geräte. Zudem dürfen russische Staatsbanken keine Wertpapiere mehr in der EU handeln. Die Maßnahmen könnten Russland in eine Rezession stürzen.

Russland: Hysterischer Gegenschlag „ist einer Supermacht nicht würdig“

Russland will die EU-Sanktionen gegen Russland nicht mit Gegen-Maßnahmen beantworten. Diese „Hysterie“ sei „einer Supermacht nicht würdig“, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Der Westen könnte indes am Nachmittag ganze Wirtschaftszweige Russlands boykottieren. Der BDI befürwortet dies, trotz der „schmerzhaften“ Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft.

G7-Staaten drohen Russland mit verschärften Sanktionen

Die führenden westlichen Industriestaaten verhängen keine weiteren Sanktionen gegen Russland. Sie belassen es bei Drohungen und Forderungen. Die russische Regierung müsse den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Poroschenko offiziell anerkennen und die Krim zurückgeben.