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Zetsche

Premiumkrone: Daimler schnappt BMW den Titel weg

Nach zwölf Jahren an der Spitze muss BMW den Titel des größten Oberklasse-Autobauers der Welt an Mercedes abgeben. Geschuldet sei das einem zweistelligem Wachstum in China und Europa.

Brandgefahr: Mercedes ruft weltweit knapp 300.000 Fahrzeuge zurück

Aufgrund von fehlerhaften Teilen im Motorraum muss Mercedes auch in den USA 147.000 Autos zurückrufen. Die Teile könnten einen Brand auslösen. Damit erhöht sich die Zahl der defekten Luxusfahrzeuge auf 297.000. Auch in China und Europa sind Autos der Baujahre 2013 bis 2015 betroffen.

Auto-Industrie will Investorenschutz in TTIP durchsetzen

Die Chefs von Daimler und BMW fordern die Umsetzung des Freihandelsabkommens mit einem umfassenden Investorenschutz. Sie werden darin von den beiden großen Zulieferern Bosch und Kirchhoff unterstützt. Ein derart massives politisches Statement gegen Gewerkschaften und Wirtschaftsminister Gabriel gab es in der Auto-Industrie noch nie. Die Industrie braucht das TTIP und einen frei verfügbaren US-Markt, da der europäische Auto-Markt kaum noch wächst.

Daimler spürt Auswirkungen der Russland-Sanktionen

Daimler-Chef Zetsche spürt die Sanktionen gegen Moskau in seinem Geschäft. Im ersten Halbjahr schaffte das Russland-Geschäft des Konzerns noch 20 Prozent plus. Dies geht „im Momentum nach unten“, so Zetsche.

Keine Schleuder-Preise: Mercedes in China wird teurer

Der Konzern strebe nicht mehr Volumen um jeden Preis an, sagte China Vorstand Troska. Man müsse den Chinesen beibringen, dass ein Mercedes nicht weniger kosten könne als ein Audi oder ein BMW. Man werde die beiden Erzrivalen mit vielen neuen Modellen einholen.

Reformen Fehlanzeige: Konzern-Manager sind gegen „soziale Wohltaten!“

Die Manager internationaler Auto-Konzerne warnen vor „sozialen Wohltaten“ durch die Koalition. Sie drohen unverhohlen mit der Verlagerung der Arbeitsplätze in Ausland. Vor allem die Beibehaltung der Leiharbeit ist den Managern sehr wichtig. Die angestellten Manager präsentieren sich als politische Erpresser - sie selbst riskieren nichts, weil kein Cent ihres eigenen Geldes in die Unternehmen geht.

Daimler: Umsatzsteigerungen auf dem Automarkt

Im zweiten Quartal dieses Jahres konnte Daimler seinen Netto-Gewinn verdreifachen. Vor allem die Erlöse aus dem verkauf der EADS-Anteile beflügelten jedoch das Konzernergebnis. Die Absätze am Automarkt haben nahmen zwar zu, jedoch ging die Umsatzrendite in fast allen Sparten zurück.

Chinesischer Staatsfonds investiert nicht in Daimler

Der chinesische Staatsfonds wird nicht in Daimler investieren. Der Stuttgarter Autobauer spielt den Verlust eines zusätzlichen Großaktionärs herunter. Für 2013 wird es für Daimler schwer, zu der Konkurrenz in China aufzuschließen.