Alle Artikel zu:

Zypern

EuGH: Bürger können von EU-Kommission Schadenersatz fordern

Der EuGH hat in einem Urteil festgestellt, dass im Falle von Enteignungen die Möglichkeit besteht, die EU-Kommission und die EZB auf Schadenersatz zu verklagen. Im Fall der Bankenrettung von Zypern haben sich die EU-Kommission und die EZB jedoch rechtskonform verhalten. Sie haben nämlich die Bankenstabilität als höheres Gut als das individuelle Eigentum gewertet.

Ukraine will Staatspleite mit Privatisierungen verhindern

Zur Vermeidung der Staatspleite will die Ukraine bis zu 1.200 Staatsunternehmen privatisieren. Bislang verhindert ein Gesetz diese Maßnahme. Doch die Ukraine liegt wirtschaftlich am Boden und wird nur durch Kredite internationaler Geldgeber wie dem IWF vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt.

Russland erwägt Aufhebung von Lebensmittel-Embargo

Russland könnte das Lebensmittel-Embargo gegen EU-Staaten bald aufgeben. Schweizer Exporteure würden dann einen entscheidenden Vorteil einbüßen. Die Käse-Exporte der Schweiz wachsen derzeit nur noch aufgrund des hohen Absatzes in Russland.

Zypern will Kapitalverkehrs-Kontrollen abschaffen

Zypern erwägt die Abschaffung von Kapitalverkehrs-Kontrollen. Der Stresstest der EZB habe gezeigt, dass sich das Banken-System auf der Insel stabilisiert habe.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Ukraine-Krise löst lokales und globales Wirtschafts-Chaos aus

Der Bürgerkrieg in der Ukraine fordert Menschenopfer und löst ein wirtschaftliches Desaster aus. Aber nicht nur in der Region selbst geht es bergab. Die Balkanländer, Bulgarien, Zypern, Zentralasien und natürlich Deutschland und die EU werden in Mitleidenschaft gezogen. China scheint von dem Konflikt zu profitieren, der immer größere Ausmaße annimmt.

Wirtschafts-Wachstum in Euro-Zone verlangsamt sich

Die schwachen Konjunkturdaten aus Italien und Frankreich führen dazu, dass sich das Wachstum der Euro-Zone verlangsamt. Die Krisenländer erholen sich nur langsam von der Rezession. Die Ukraine-Krise hat das Wachstum in Russlands sogar halbiert.

Arbeit in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt

Arbeit in Deutschland verteuert sich deutlich schneller als im EU-Durchschnitt. Die Bruttoverdienste stiegen um 2,5 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,1 Prozent.

EU-Politiker erhalten Limousinen von deutschen Autokonzernen

Dänemark, Zypern, Irland und Litauen erhielten während ihrer EU-Ratspräsidentschaft kostenlos Limousinen von BMW und Audi. Gleichzeitig verhandelten sie über striktere Kohlendioxid-Vorschriften, welche vor allem die deutschen Oberklasse-Wagen treffen werden. Kritiker sprechen von einem Interessenkonflikt.

Deutschland: Binnen-Nachfrage bleibt kraftlos

Die deutsche Wirtschaft wuchs im 4. Quartal 2013 nur um 0,4 Prozent. Private Konsumausgaben sind rückläufig. Die Wirtschaft in Europa stagniert. Griechenland und Zypern kommen nicht aus der Rezession heraus. Eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft in Italien, Spanien und Frankreich zeichnet sich nicht ab.

Prognose 2014: Die legale Enteignung kommt

Die globale Schulden-Krise wird sich 2014 ihrer „Lösung“ nähern: Steuerzahler, Sparer und Vermögenswerte werden zur Reduzierung der Überschuldung und zur Stabilisierung der Währung ausgebeutet werden. Die Enteignung wird vollständig legal erfolgen. Die ersten Anzeichen für diesen Trend waren im Jahr 2013 deutlich zu erkennen. Die Weichen für den Zugriff sind gestellt.

Beratungsfirmen verdienen Millionen mit Euro-Krise

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

Schuldenexplosion: „Deutsche können ihre Autos auch verschenken“

Der Ökonom Daniel Stelter fordert sofortige Schuldenschnitte in Europa: Deutschland würde damit immer noch weniger verlieren als mit einer Fortsetzung des Schuldenwahns. Denn derzeit wachsen die die Schulden von Staaten und Privaten in der Euro-Zone um 100 Millionen Euro - pro Stunde. Wenn deutsche Exporte nur noch mit unsicheren Krediten bezahlt werden, könnten die Deutschen ihre Autos gleich verschenken.

Europa: Autoindustrie vor schwerer Krise

Im September sind mehr Autos verkauft worden als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die schlechte Nachricht: Es wird für die Autobranche trotzdem der schlechteste September seit zehn Jahren, dem Beginn der Aufzeichnungen.

Das Euro-Abenteuer wird zu teuer für Deutschland

Wenn die Euro-Rettungspolitik so fortgesetzt wird wie bisher, wird sie in Deutschland zu einer massiven Vernichtung von Vermögen führen. Auch der Ausstieg aus dem Euro wird enorme Kosten verursachen. Doch ein Ende mit Schrecken wäre für alle Beteiligten besser als ein Schrecken ohne Ende.

Milchquote überschritten: Deutschland muss Millionen-Strafe zahlen

Zum 1. April 2015 soll die Milchquotenregelung in der EU abgeschafft werden. Dies ist jedoch kein Grund, nicht auch weiterhin Strafen zu verhängen, wenn Mitgliedsländer diese Quote überschreiten. Deutschland, Österreich, Dänemark, Polen und Zypern haben 2012/ 2013 ihre Milchquoten für...

Eurogruppe konkretisiert den großen Zugriff auf die Sparer

In Vilnius konkretisieren die Finanzminister der Euro-Zone den Modus, wie die Sparer und Steuerzahler künftig Pleite-Banken retten werden. Die Beteiligung von Gläubigern und Einlegern ist fix – darüber wird im Grundsatz nicht einmal mehr debattiert. Klar ist ebenfalls, dass die Banken Beiträge in einen Rettungs-Fonds einzahlen müssen. Offen ist lediglich die Frage, in welcher Form die Steuerzahler zu Kasse gebeten werden sollen.

Steuerzahler in Deutschland sollen Altlasten europäischer Banken bezahlen

Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht. „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise.

Deutsche Industrie fordert Reform des ESM

Der Bundesverband der Deutschen Industrie will eine Lösung der Euro-Krise durch den Zugriff auf die nationalen Vermögen erreichen. Die Vermögen sollen gegen einen Erlass der Schulden in einen Super-ESM eingebracht werden. Dieses „Euro-Schatzamt“ soll dann die Staatsvermögen unabhängig von der Politik privatisieren. Der Vorschlag zeigt: Die Politik in Europa steht kurz davor, von der Finanz-Industrie entmündigt zu werden.

Für die Demokratie: Die Menschen müssen auf die Straße gehen

Die Ökonomen und Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik erklären, dass die Krise in keiner Weise vorüber sei: Die wirtschaftliche Lage in den meisten europäischen Ländern hat sich durch die Krise verschärft. Anstatt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten, praktizieren die alten Eliten einen Rechtsbruch nach dem anderen, um ihre Macht zu erhalten. Die Folgen werden die Bürger tragen.