Aktuelle Themen

ESM
Die SPD und Frank-Walter Steinmeier zeigen Kante: "Der Zeitplan ist vom Tisch." (Foto: Flickr/nrwspd)

Fiskalpakt: Abstimmung im Bundestag verschoben

Der Bundestag wird nicht wie geplant am 25. Mai über den Fiskalpakt entscheiden, teilte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit. "Der Zeitplan der Bundesregierung ist vom Tisch“. Er sei auch völlig unrealistisch gewesen, so Frank Walter Steinmeier.

Gegen ESM: Über 800.000 Emails im Bundestag eingetroffen

Der Verein Zivile Koalition e.V. hat mit einer einzigartigen Email-Aktion für Aufsehen im Bundestag gesorgt: Über 800.000 Bürger haben bei ihren Abgeordneten gegen die Europäischen Rettungsschirm ESM protestiert. Beatrix von Storch erklärt im Interview, wie die Abgeordneten reagiert haben.

Die Iren wollen auch noch am nächsten Morgen in den Spiegel schauen können. (Foto: Flickr/musical photo man)

Irland-Referendum: Zahl der Fiskalpakt-Gegner wächst

Ende Mai entscheiden die Iren über den Fiskalpakt in einem Referendum. Die Stimmen gegen weitere Sparmaßnahmen werden derzeit auch in Irland lauter. Die republikanische Sinn Féin Partei wehrt sich gegen weitere Sparmaßnahmen und profitiert von der Stimmung im Land. In den Umfragen ist Bewegung.

China: Starker Rückgang bei den Exporten

Die chinesische Wirtschaft verliert an Fahrt: Im April sind die Exporte außerordentlich deutlich zurückgegangen. Angesichts der sich fortsetzenden Krise in Europa und der schwachen Wirtschaftssituation in den USA ist die Talsohle in China allerdings noch nicht erreicht.

Die Mitarbeiter von Schwing werden schon bald chinesische Eigentümer haben. (Foto: Schwing)

China auf Einkaufstour bei deutschen Mittelständlern

Mit dem Aufkauf von Schwing befinden sich die drei größten europäischen Hersteller für Betonpumpen in chinesischer Hand. Die Chinesen schätzen die solide deutsche Maschinenbau-Branche.

Die Immobilenblase ist geplatzt, nun bleiben in China auch noch die Investoren aus Europa weg. (Foto: Flickr/ianwhitfield1978)

Folge der Krise: EU-Staaten fahren Investitionen in China zurück

Die Eurokrise bereitet China immer größere Sorgen. Die Direktinvestitionen sind deutlich gefallen: Im ersten Quartal hat die EU um 31,2 Prozent weniger in China investiert.

JP Morgan Chef Jamie Dimon sorgte mit der Bekanntgabe eines Milliardenverlusts für große Nervosität. (Foto: JP Morgan)

Nach JP Morgan-Debakel: Angst vor Banken-Crash in Amerika

Die Wall Street ist geschockt: Ausgerechnet JP Morgan meldet einen Milliardenverlust - und das im laufenden Quartal. Die Angst vor einem systemischen Crash geht um.

Barack Obama hat leicht lachen: Er konnte doppelt so viel Spendengelder auftreiben wie sein republikanischer Gegner Mitt Romney. (Foto: Gustav VH)

Obama: Höchste Einzelspenden von JP Morgan und Goldman Sachs

Mitarbeiter der Investmentbanken JP Morgan und Goldman Sachs spendeten im vergangenen Monat große Summen für den Wahlkampf von US-Präsident Barack Obama. Teilweise sogar mehr als an seinen republikanischen Gegener, der als Freund der Wall Street gilt.

Gewaltig unter Druck: Goldman-Chef Lloyd Blankfein.

Investmentbanken fürchten Enthüllungen von Mitarbeitern

Nach einem spektakulären Angriff auf Goldman Sachs durch einen scheidenden Top-Manager („Muppetgate“) hat der Chef von JP Morgan seinen eigenen Leuten verboten, die Schwäche des Konkurrenten auszunutzen. Tatsächlich herrscht bei allen Investment-Banken große Nervosität, dass weitere Insider gegen die Praktiken der Unternehmen zu Felde ziehen.

Als Ministerpräsidentin wird Hannelore Kraft keine erfreulichen Botschaften für ihre Wähler verkünden können. (Foto: Flickr/nrwspd)

NRW: Hannelore Kraft muss 172 Milliarden Euro Schulden abbauen

Nach ihrem Wahlsieg wartet auf Hannelore Kraft eine Herkules-Aufgabe: Nordrhein-Westfalen stöhnt unter einer enormen Schuldenlast. Die politischen Optionen in Düsseldorf unterscheiden sich kaum von jenen in Paris, Rom oder Athen.

Wegen des hohen französischen Defizits wird Francois Hollande nicht umhin kommen, seine Anhänger (hier seine Fangemeinde im Herbst 2011 in Paris) zu enttäuschen. (Foto: Flickr/Francois Hollande)

Frankreich: Zu hohes Defizit, Hollande kann Wahlversprechen nicht halten

Frankreich wird im nächsten Jahr sein Defizit von 3 Prozent nicht erreichen, zeigte die Konjunkturprognose der EU Kommission. Der französische Präsident geht davon aus, dass Sarkozys Regierung die Probleme des Haushalts unterschätzt hat. Nun muss Holland sparen – an seinen Wahlversprechen will er allerdings festhalten.

Merkel will Hollande mit Euro-Projektbonds entgegenkommen

Zwischen Deutschland und Frankreich zeichnen sich erste Umrisse eines Deals ab, wie die beiden großen Euro-Länder ihre Gegensätze überwinden können. Wenn Hollande vor dem Referendum in Irland ein klares Bekenntnis zum Fiskalpakt abgibt, könnte Merkel der Idee von Euro-Projektbonds zustimmen.

Zentralbank: Portugal kann nicht wie geplant an die Kapitalmärkte zurück

Trotz der Durchsetzung der Sparmaßnahmen in Portugal und dem gesunkenen Defizit wird Portugal im nächsten Jahr womöglich nicht an den Anleihenmarkt zurückkehren können. Die „Risiken sind erheblich“, so die portugiesische Zentralbank – nicht nur auf portugiesischer Ebene, sondern auch mit Blick auf den gesamten Euroraum.

Griechenland: EZB erhöht Druck auf Banken und Regierung

Die EZB will vier griechischen Banken keine Liquiditätshilfen mehr gewähren, weil die Institute negatives Eigenkapital mehr haben. Über einen Not-Fonds sollen die Banken zur Sanierung gezwungen werden. Die EZB will verhindern, dass Hilfsgelder bei der Regierung versickern.

Höchstrichter wird neuer Ministerpräsident in Griechenland

Bis zu den griechischen Wahlen am 17. Juni wird Höchstrichter Panagiotis Pikrammenos das Übergangskabinett leiten. Der scheidende Finanzminister fürchtet den Zerfall der Demokratie, wenn die Drachme wieder eingeführt wird.

Merkel entlässt Röttgen – Altmaier folgt nach

Angela Merkel greift durch: Sie feuert Norbert Röttgen als Umweltminister und ersetzt ihn durch Peter Altmaier. Röttgen war am Ende nur noch die Karikatur eines Politikers.

NRW: Schlappe für die CDU – schlechtestes Ergebnis der Geschichte

Rot-Grün hat die Landtagswahlen in NRW deutlich gewonnen. Auch die FDP und die Piraten ziehen in den Landtag ein. Die Linke fliegt raus, und Norbert Röttgen beschert der CDU ein verheerendes Ergebnis.

Wegen des hohen französischen Defizits wird Francois Hollande nicht umhin kommen, seine Anhänger (hier seine Fangemeinde im Herbst 2011 in Paris) zu enttäuschen. (Foto: Flickr/Francois Hollande)

Frankreich: Zu hohes Defizit, Hollande kann Wahlversprechen nicht halten

Frankreich wird im nächsten Jahr sein Defizit von 3 Prozent nicht erreichen, zeigte die Konjunkturprognose der EU Kommission. Der französische Präsident geht davon aus, dass Sarkozys Regierung die Probleme des Haushalts unterschätzt hat. Nun muss Holland sparen – an seinen Wahlversprechen will er allerdings festhalten.

Zentralbank: Portugal kann nicht wie geplant an die Kapitalmärkte zurück

Trotz der Durchsetzung der Sparmaßnahmen in Portugal und dem gesunkenen Defizit wird Portugal im nächsten Jahr womöglich nicht an den Anleihenmarkt zurückkehren können. Die „Risiken sind erheblich“, so die portugiesische Zentralbank – nicht nur auf portugiesischer Ebene, sondern auch mit Blick auf den gesamten Euroraum.

Nervosität im Bond-Markt: Zinsen für Südeuropa steigen

Die Gefahr einer Ansteckung weiterer Staaten der Eurozone nimmt angesichts der Situation in Griechenland zu – vor allem Italien gerät immer mehr ins Blickfeld der Investoren. Wegen der unsicheren Banken sind aber auch die Zinsen spanischer Staatsanleihen kräftig gestiegen.

Die Industrieproduktion sank in der Eurozone im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Grafik: Eurostat)

Eurozone: Deutlicher Rückgang der Industrieproduktion

In der gesamten Eurozone ist die Industrieproduktion im März deutlich zurückgegangen, obwohl Ökonomen mit einem leichten Wachstum gerechnet hatten. Den größten Rückgang in Bezug auf den Vorjahresmonat wiesen Luxemburg und Griechenland auf.

Als wär's ein Stück von Edgar Wallace: BoE-Governor Mervyn King mit schlechten Nachrichten.

Englische Notenbank bereitet sich auf Zerfall der Euro-Zone vor

In einem TV-Interview bestätigte der britische Notenbank-Chef Sir Mervyn King, dass die Bank of England und die britische Regierung gerade einen Notfallplan für den Zerfall der Euro-Zone entwickeln.

Auch Evangelos Venizelos Verhandlungen werden aller Voraussicht nach doch nicht erfolgreich sein (Foto: Flickr/Pasok)

Keine Regierung in Athen: Griechenland vor Neuwahlen

Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer am Donnerstag stehen in Griechenland nun wieder alle Zeichen auf Neuwahlen. Die Demokratische Linke hat nun doch eine Regierung ohne Syriza ausgeschlossen. Und Syriza will keine Pro-Bailout-Regierung.

Börsen am Tag nach der Wahl wieder beruhigt

Der Ausgang der Wahlen in Griechenland und Frankreich beunruhigt die Märkte. Beide Ergebnisse stellen die Umsetzung der bisherigen Europolitik in Frage. Weltweit gingen die Kurse am Montag auf Talfahrt. Am Nachmittag erholten sich die Kurse wieder, auch an der Wall Street kam es zu keinen größeren Verwerfungen.

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