Trader auf BBC: „Goldman Sachs regiert die Welt“

In einem offenherzigen Interview sagte ein unabhängiger Trader der BBC: Die Wahrheit sei, dass die Welt nicht von den Regierungen, sondern von Goldman Sachs regiert werde. Die Investment-Bank habe ein Interesse, mit dem Crash viel Geld zu verdienen – auf Kosten von Millionen kleiner Sparer. (mit Video)

Die Redakteure der britischen BBC sind einiges gewohnt. Was ihnen jedoch am Montagmorgen der unabhängige Trader Alessio Rastani zu sagen hatte, verschlug ihnen tatsächlich die Rede. Rastani sagte, dass sich niemand an den Märkten um die Rettungsversuche der Regierungen kümmere. Der Markt sei nur noch von Angst bestimmt. Man habe kein Interesse mehr, ob der Euro weiterbestehe oder nicht. Das „große Geld und das smarte Geld“ – Hedgefonds, Fonds und Institutionen – glauben nicht an die Rettungsversuche der Regierungen. Sie ziehen ihr Geld ab, und verlagern es in sichere Häfen wie 30jährige Staatsanleihen oder den Dollar.

Für die Trader sei es irrelevant, ob es den Regierungen gelinge, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Sie müssten Geld verdienen, und daher stelle sich für sie nun die Frage, mit welchen Assets sie Geld verdienen könnten. Er habe seit Jahren in seinen Träumen eine Rezession kommen sehen. Auch in den 30er-Jahren habe es einige Leute gegeben, die darauf vorbereitet gewesen sein, mit einem Crash Geld zu verdienen. Dies sei auch eine Chance. Nicht nur die Eliten, jedermann könne mit dem Crash Geld verdienen.

Rastani sagte, diese Wirtschaftskrise sei wie ein Krebs: Wenn man nur warte, dass er vorübergehe, dann werde der Krebs nur weiter wachsen und am Ende sei es zu spät.

Dies sei keine Zeit zu „Wunschdenken, dass die Regierungen das Problem lösen würden. Die Regierungen regieren nicht die Welt. Goldman Sachs regiert die Welt. Goldman Sachs interessiert das Rettungspaket (der EU, Anm. d. Red.) nicht. Die großen Fonds interessiert das auch nicht.“ Er glaube, dass jedermann ähnlich denken sollte und Geld mit einem fallenden Markt verdienen solle. Die Leute sollten „ihre Assets schützen, denn in weniger als zwölf Monaten werden die Ersparnisse von Millionen Menschen verschwunden sein“. Und dies sei nur der Anfang. Sein Appell: „Seid vorbereitet, handelt jetzt.“

Mit diesen klaren Worten ließ er die BBC-Reporter einigermaßen ratlos zurück, wie vermutlich auch die meisten Sparer in Deutschland und dem Rest der Welt.

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Kommentare

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  1. Lutz sagt:

    Der Mann hat nur die Wahrheit gesagt.

  2. Lutz sagt:

    Der Mann hat nur die Wahrheit gesagt.

  3. Melanie Gatzke sagt:

    Es ist ja so wahr, was da geschrieben steht.
    Es wird überall informiert und gesagt was kommt. Doch der Bürger glaubt es nicht. Das ist alles nur Verschwörungsgeschwätz in deren Augen.
    Erst wenn sein Geld weg ist, dann wacht er auf.
    Er verweilt in seinen Träumen, und hofft auf die seligmachende Führung unserer Politiker. Doch die sind allesamt unfähig. Diese Schwachomaten sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen. Die Entwicklung wird große Teile der Menschen überraschen und enteignen– ein Vorgang über Nacht .
    Goldmann Sachs regiert die Welt- mit Hilfe der treuen Finanzjongleure, und anderen großbanken, auch die kommenden Tage-Monate und Jahre.sie ahben sich die Macht angeeignet. Wer will sie ihnen noch nehmen?
    Er hat ein verdammt leichtes Spiel , alle Welt hilft ihm sogar dabei- vor allem auch Europa.
    Aber- Dummheit muß weh tun..

  4. Melanie Gatzke sagt:

    Es ist ja so wahr, was da geschrieben steht.
    Es wird überall informiert und gesagt was kommt. Doch der Bürger glaubt es nicht. Das ist alles nur Verschwörungsgeschwätz in deren Augen.
    Erst wenn sein Geld weg ist, dann wacht er auf.
    Er verweilt in seinen Träumen, und hofft auf die seligmachende Führung unserer Politiker. Doch die sind allesamt unfähig. Diese Schwachomaten sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen. Die Entwicklung wird große Teile der Menschen überraschen und enteignen– ein Vorgang über Nacht .
    Goldmann Sachs regiert die Welt- mit Hilfe der treuen Finanzjongleure, und anderen großbanken, auch die kommenden Tage-Monate und Jahre.sie ahben sich die Macht angeeignet. Wer will sie ihnen noch nehmen?
    Er hat ein verdammt leichtes Spiel , alle Welt hilft ihm sogar dabei- vor allem auch Europa.
    Aber- Dummheit muß weh tun..

  5. Melanie Gatzke sagt:

    Es ist ja so wahr, was da geschrieben steht.
    Es wird überall informiert und gesagt was kommt. Doch der Bürger glaubt es nicht. Das ist alles nur Verschwörungsgeschwätz in deren Augen.
    Erst wenn sein Geld weg ist, dann wacht er auf.
    Er verweilt in seinen Träumen, und hofft auf die seligmachende Führung unserer Politiker. Doch die sind allesamt unfähig. Diese Schwachomaten sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen. Die Entwicklung wird große Teile der Menschen überraschen und enteignen– ein Vorgang über Nacht .
    Goldmann Sachs regiert die Welt- mit Hilfe der treuen Finanzjongleure, und anderen großbanken, auch die kommenden Tage-Monate und Jahre.sie ahben sich die Macht angeeignet. Wer will sie ihnen noch nehmen?
    Er hat ein verdammt leichtes Spiel , alle Welt hilft ihm sogar dabei- vor allem auch Europa.
    Aber- Dummheit muß weh tun..

  6. Melanie Gatzke sagt:

    Es ist ja so wahr, was da geschrieben steht.
    Es wird überall informiert und gesagt was kommt. Doch der Bürger glaubt es nicht. Das ist alles nur Verschwörungsgeschwätz in deren Augen.
    Erst wenn sein Geld weg ist, dann wacht er auf.
    Er verweilt in seinen Träumen, und hofft auf die seligmachende Führung unserer Politiker. Doch die sind allesamt unfähig. Diese Schwachomaten sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen. Die Entwicklung wird große Teile der Menschen überraschen und enteignen– ein Vorgang über Nacht .
    Goldmann Sachs regiert die Welt- mit Hilfe der treuen Finanzjongleure, und anderen großbanken, auch die kommenden Tage-Monate und Jahre.sie ahben sich die Macht angeeignet. Wer will sie ihnen noch nehmen?
    Er hat ein verdammt leichtes Spiel , alle Welt hilft ihm sogar dabei- vor allem auch Europa.
    Aber- Dummheit muß weh tun..

  7. Tom Dooley sagt:

    Ein unglaublich plumper Versuch gegen den Euro zu schiessen und dabei zu hoffen es würden Gelder in die Dollarzone umgeleitet. Jeder zweitklassige Blogger hätte den angeblich unabhängigen Trader nach einer fundamentalen Erklärung gefragt, wieso der Dollar faktisch sicherer sei wie der Euro, angefangen bei den Schulden per Capita. Das den BBC Journalisten nichts mehr einfiel glaube ich zu dem auf’s Wort. Das „große Geld“ und das „smarte Geld“,…mußte von den Bürgern heraus gebailed werden. Also wirklich!

    • Karl-Heinz sagt:

      Sie haben eine falsche Vorstellung vom EURO. Im EURO stecken 80% Dollar.

      Und so ähnlich ist das weltweit. Es gibt z.Z. nur eine Währung – auch wenn das bunte Papier unterschiedlich aussieht und andere Namen hat.

      Solang der Dollar internationale Abrechnungseinheit bleibt, stellt er tatsächlich eine höhere Sicherheit.

      Leute beschäftigt Euch damit, was Geld ist, wie es entsteht und wie es wirklich funktioniert. Kleiner Tipp: wissensmanufaktur.net

      Gruß Karl-Heinz

      • Tom Dooley sagt:

        Am Ende haben Sie jetzt aber garnichts gesagt. Sie simulieren lediglich, der Dollar wäre sicherer, schlüssig argumentiert haben Sie es aber nicht. Der Dollar kann auch dreimal die technische Weltwährung sein, dem jedoch verhältnismäßig die mit Abstand meißten Schulden gegenüber stehen.

        Das (beauftragte?) von den möchtegern Journalisten der Mainstream Medien inszinierte Kasperl-Theater um den achso desolaten Euro ist mittlerweilen schlicht albern.

        Zahlen auf den Tisch, und stichhaltig argumentieren!

      • Walter Schneider sagt:

        Sie haben vergessen zu erwähnen, dass das US-Militär auch eine Stütze des Dollars ist. Er ist weitaus sicherer als wir glauben. Das sind nun mal Realitäten.

  8. Tom Dooley sagt:

    Ein unglaublich plumper Versuch gegen den Euro zu schiessen und dabei zu hoffen es würden Gelder in die Dollarzone umgeleitet. Jeder zweitklassige Blogger hätte den angeblich unabhängigen Trader nach einer fundamentalen Erklärung gefragt, wieso der Dollar faktisch sicherer sei wie der Euro, angefangen bei den Schulden per Capita. Das den BBC Journalisten nichts mehr einfiel glaube ich zu dem auf’s Wort. Das „große Geld“ und das „smarte Geld“,…mußte von den Bürgern heraus gebailed werden. Also wirklich!

    • Karl-Heinz sagt:

      Sie haben eine falsche Vorstellung vom EURO. Im EURO stecken 80% Dollar.

      Und so ähnlich ist das weltweit. Es gibt z.Z. nur eine Währung – auch wenn das bunte Papier unterschiedlich aussieht und andere Namen hat.

      Solang der Dollar internationale Abrechnungseinheit bleibt, stellt er tatsächlich eine höhere Sicherheit.

      Leute beschäftigt Euch damit, was Geld ist, wie es entsteht und wie es wirklich funktioniert. Kleiner Tipp: wissensmanufaktur.net

      Gruß Karl-Heinz

      • Tom Dooley sagt:

        Am Ende haben Sie jetzt aber garnichts gesagt. Sie simulieren lediglich, der Dollar wäre sicherer, schlüssig argumentiert haben Sie es aber nicht. Der Dollar kann auch dreimal die technische Weltwährung sein, dem jedoch verhältnismäßig die mit Abstand meißten Schulden gegenüber stehen.

        Das (beauftragte?) von den möchtegern Journalisten der Mainstream Medien inszinierte Kasperl-Theater um den achso desolaten Euro ist mittlerweilen schlicht albern.

        Zahlen auf den Tisch, und stichhaltig argumentieren!

      • Walter Schneider sagt:

        Sie haben vergessen zu erwähnen, dass das US-Militär auch eine Stütze des Dollars ist. Er ist weitaus sicherer als wir glauben. Das sind nun mal Realitäten.

  9. Tom Dooley sagt:

    Ein unglaublich plumper Versuch gegen den Euro zu schiessen und dabei zu hoffen es würden Gelder in die Dollarzone umgeleitet. Jeder zweitklassige Blogger hätte den angeblich unabhängigen Trader nach einer fundamentalen Erklärung gefragt, wieso der Dollar faktisch sicherer sei wie der Euro, angefangen bei den Schulden per Capita. Das den BBC Journalisten nichts mehr einfiel glaube ich zu dem auf’s Wort. Das „große Geld“ und das „smarte Geld“,…mußte von den Bürgern heraus gebailed werden. Also wirklich!

    • Karl-Heinz sagt:

      Sie haben eine falsche Vorstellung vom EURO. Im EURO stecken 80% Dollar.

      Und so ähnlich ist das weltweit. Es gibt z.Z. nur eine Währung – auch wenn das bunte Papier unterschiedlich aussieht und andere Namen hat.

      Solang der Dollar internationale Abrechnungseinheit bleibt, stellt er tatsächlich eine höhere Sicherheit.

      Leute beschäftigt Euch damit, was Geld ist, wie es entsteht und wie es wirklich funktioniert. Kleiner Tipp: wissensmanufaktur.net

      Gruß Karl-Heinz

      • Tom Dooley sagt:

        Am Ende haben Sie jetzt aber garnichts gesagt. Sie simulieren lediglich, der Dollar wäre sicherer, schlüssig argumentiert haben Sie es aber nicht. Der Dollar kann auch dreimal die technische Weltwährung sein, dem jedoch verhältnismäßig die mit Abstand meißten Schulden gegenüber stehen.

        Das (beauftragte?) von den möchtegern Journalisten der Mainstream Medien inszinierte Kasperl-Theater um den achso desolaten Euro ist mittlerweilen schlicht albern.

        Zahlen auf den Tisch, und stichhaltig argumentieren!

      • Walter Schneider sagt:

        Sie haben vergessen zu erwähnen, dass das US-Militär auch eine Stütze des Dollars ist. Er ist weitaus sicherer als wir glauben. Das sind nun mal Realitäten.

  10. Tom Dooley sagt:

    Ein unglaublich plumper Versuch gegen den Euro zu schiessen und dabei zu hoffen es würden Gelder in die Dollarzone umgeleitet. Jeder zweitklassige Blogger hätte den angeblich unabhängigen Trader nach einer fundamentalen Erklärung gefragt, wieso der Dollar faktisch sicherer sei wie der Euro, angefangen bei den Schulden per Capita. Das den BBC Journalisten nichts mehr einfiel glaube ich zu dem auf’s Wort. Das „große Geld“ und das „smarte Geld“,…mußte von den Bürgern heraus gebailed werden. Also wirklich!

    • Karl-Heinz sagt:

      Sie haben eine falsche Vorstellung vom EURO. Im EURO stecken 80% Dollar.

      Und so ähnlich ist das weltweit. Es gibt z.Z. nur eine Währung – auch wenn das bunte Papier unterschiedlich aussieht und andere Namen hat.

      Solang der Dollar internationale Abrechnungseinheit bleibt, stellt er tatsächlich eine höhere Sicherheit.

      Leute beschäftigt Euch damit, was Geld ist, wie es entsteht und wie es wirklich funktioniert. Kleiner Tipp: wissensmanufaktur.net

      Gruß Karl-Heinz

      • Tom Dooley sagt:

        Am Ende haben Sie jetzt aber garnichts gesagt. Sie simulieren lediglich, der Dollar wäre sicherer, schlüssig argumentiert haben Sie es aber nicht. Der Dollar kann auch dreimal die technische Weltwährung sein, dem jedoch verhältnismäßig die mit Abstand meißten Schulden gegenüber stehen.

        Das (beauftragte?) von den möchtegern Journalisten der Mainstream Medien inszinierte Kasperl-Theater um den achso desolaten Euro ist mittlerweilen schlicht albern.

        Zahlen auf den Tisch, und stichhaltig argumentieren!

      • Walter Schneider sagt:

        Sie haben vergessen zu erwähnen, dass das US-Militär auch eine Stütze des Dollars ist. Er ist weitaus sicherer als wir glauben. Das sind nun mal Realitäten.