USA: Das nächste Downgrade noch in diesem Jahr

Nach Auffassung von Bank of America Merrill Lynch wird eine weitere Ratingagentur noch in diesem Jahr den USA das Triple-A aberkennen. Grund: Die exorbitanten Schulden der Amerikaner und der fehlende Plan, sie langfristig abzubauen.

Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch gehen davon aus, dass nach Standard & Poor’s eine weitere Ratingagentur die USA herabstufen wird. Grund: Die Beobachter gehen davon aus, dass es Präsident Barack Obama nicht gelingen werde, mit dem Kongress einen langfristigen, glaubwürdigen Plan zum Abbau des Haushalts-Defizits zu vereinbaren. Eine solche Herabstufung werde sich negativ auf die amerikanische Wirtschaft auswirken, schreibt Ethan Harris von Merrill in seinem Bericht.

Mindestens eine Agentur werde daher die USA im November, spätestens im Dezember herabstufen.

Moody’s sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ratingagentur sich nicht ausschließlich auf die Verhandlungen von Obama mit dem Kongress fokussiere. Man berechne gerade, ob die USA in eine Rezession schlittern oder nicht, und welche Auswirkungen das Auslaufen der Steuersenkungs-Programme von George W. Bush im Jahr 2012 haben werde.

Larry Fink, der CEO des Vermögensverwalters Blackrock, sagte der FT, er glaube keinesfalls, dass es in den USA eine Rezession geben werde. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf, der die Wirtschaft ankurbeln werde (Fink zu Europa, wo er eine Rezession erwartet – hier)

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Kommentare

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  1. Karl-Heinz sagt:

    So lange, wie das angelsächsische System die Rohstoff- und Warenströme in Dollar kontrollieren kann, werden die USA nicht zusammenbrechen.

    Jeder der diese Kontrolle unterläuft wird eliminiert.

    Siehe Saddam Hussein – der sein Öl in Euro abrechnen wollte und Gaddafi – der sogar eine goldgedeckte afrikanische Währung in der Pipeline hatte. Selbst Strauss Kahns Demontage ist hier einzuordnen – er wollte eine neue internationale Verrechnungseinheit, neben dem Dollar etablieren.

    Nächster Kandidat, der sich gegen diese Kontolle wehrt, ist Ahmadinedschad.
    Auch er hat kurzfristig mit „humanitären Einsätzen“ und „Demokratisierung“ zu rechnen.

    Das Dollarimperium ist noch nicht am Ende.

  2. Karl-Heinz sagt:

    So lange, wie das angelsächsische System die Rohstoff- und Warenströme in Dollar kontrollieren kann, werden die USA nicht zusammenbrechen.

    Jeder der diese Kontrolle unterläuft wird eliminiert.

    Siehe Saddam Hussein – der sein Öl in Euro abrechnen wollte und Gaddafi – der sogar eine goldgedeckte afrikanische Währung in der Pipeline hatte. Selbst Strauss Kahns Demontage ist hier einzuordnen – er wollte eine neue internationale Verrechnungseinheit, neben dem Dollar etablieren.

    Nächster Kandidat, der sich gegen diese Kontolle wehrt, ist Ahmadinedschad.
    Auch er hat kurzfristig mit „humanitären Einsätzen“ und „Demokratisierung“ zu rechnen.

    Das Dollarimperium ist noch nicht am Ende.

  3. Karl-Heinz sagt:

    So lange, wie das angelsächsische System die Rohstoff- und Warenströme in Dollar kontrollieren kann, werden die USA nicht zusammenbrechen.

    Jeder der diese Kontrolle unterläuft wird eliminiert.

    Siehe Saddam Hussein – der sein Öl in Euro abrechnen wollte und Gaddafi – der sogar eine goldgedeckte afrikanische Währung in der Pipeline hatte. Selbst Strauss Kahns Demontage ist hier einzuordnen – er wollte eine neue internationale Verrechnungseinheit, neben dem Dollar etablieren.

    Nächster Kandidat, der sich gegen diese Kontolle wehrt, ist Ahmadinedschad.
    Auch er hat kurzfristig mit „humanitären Einsätzen“ und „Demokratisierung“ zu rechnen.

    Das Dollarimperium ist noch nicht am Ende.

  4. Karl-Heinz sagt:

    So lange, wie das angelsächsische System die Rohstoff- und Warenströme in Dollar kontrollieren kann, werden die USA nicht zusammenbrechen.

    Jeder der diese Kontrolle unterläuft wird eliminiert.

    Siehe Saddam Hussein – der sein Öl in Euro abrechnen wollte und Gaddafi – der sogar eine goldgedeckte afrikanische Währung in der Pipeline hatte. Selbst Strauss Kahns Demontage ist hier einzuordnen – er wollte eine neue internationale Verrechnungseinheit, neben dem Dollar etablieren.

    Nächster Kandidat, der sich gegen diese Kontolle wehrt, ist Ahmadinedschad.
    Auch er hat kurzfristig mit „humanitären Einsätzen“ und „Demokratisierung“ zu rechnen.

    Das Dollarimperium ist noch nicht am Ende.

  5. soso sagt:

    ……….. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf………………..
    ja – mit dem abriss aller leerstehenden häuser und fabriken ….. 🙂

  6. soso sagt:

    ……….. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf………………..
    ja – mit dem abriss aller leerstehenden häuser und fabriken ….. 🙂

  7. soso sagt:

    ……….. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf………………..
    ja – mit dem abriss aller leerstehenden häuser und fabriken ….. 🙂

  8. soso sagt:

    ……….. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf………………..
    ja – mit dem abriss aller leerstehenden häuser und fabriken ….. 🙂

  9. Gläserner Bürger sagt:

    USA oder Europa- wo wird zuerst brennen- das ist die Frage.

    Bei einem eventuellen 3. Weltkrieg werden diesmal auch die Finanzhaie, die ewig den rot/braune Sozialismus finanzieren, vernichtet. Ob die den Krieg kontrollieren können, das bezweifle ich.

  10. Gläserner Bürger sagt:

    USA oder Europa- wo wird zuerst brennen- das ist die Frage.

    Bei einem eventuellen 3. Weltkrieg werden diesmal auch die Finanzhaie, die ewig den rot/braune Sozialismus finanzieren, vernichtet. Ob die den Krieg kontrollieren können, das bezweifle ich.