Goldman: „Neuwahlen in Italien sind das Schlimmste!“

Goldman Sachs fürchtet, dass mit dem Rücktritt von Berlusconi kein einziges Problem gelöst ist – im Gegenteil: Neuwahlen, wie Berlusconi sie ankündigte, seien der „worst case“, weshalb Goldman verlangt, dass die EZB weiterhin in großem Stil die italienischen Schrottpapiere aufkauft.

Am Dienstagabend kündigte Silvio Berlusconi seinen Rücktritt als Ministerpräsident Italiens an. Er sagte, er sei traurig und nun müsse, wie in einer Demokratie üblich, das Volk entscheiden, welche Regierung es wolle (Telefoninterview Berlusconi im italienischen TV, via Corriere Della Sera – hier)

Die Investment-Bank Goldman Sachs hält in einer ersten Analyse Neuwahlen in Italien schlicht für eine Katastrophe. Und weil die Goldmänner eine nationalstaatliche Verfassung noch nicht direkt ändern können, setzen sie wie schon während der ganzen Krise auf Panik. In einem Bericht zur Ära nach Berlusconi heißt es: „Neuwahlen könnten frühestens Mitte Januar stattfinden, und wegen der Unruhe an den Märkten werden sei höchstwahrscheinlich sogar in den Frühling verschoben. Das wäre aus unserer Sicht das worst case Szenario für die Märkte. Weil sich Präsident Napolitano dessen bewusst ist, wird er vermutlich versuchten, die Auflösung des Parlaments zu verhindern. Außerdem würden die meisten Mitte-Parteien versuchen, das Wahlrecht zu verändern, bevor es Neuwahlen gibt.“

Goldman sieht drei Szeanrien: Eine Mitte-Rechts Regierung, die sich auf einen respektablen Kandidaten einigen kann. Wäre nicht schlecht, finden die Goldmänner, hätte aber den Nachteil, dass sich die Regierung erst bewähren müsse. So etwas sehen die Märkte gar nicht gerne, daher erwartet Goldman für diesen Fall weiteren Druck auf die italienischen Staatsanleihen.

Zweites Szenario: Eine Regierung der Technokraten. Vorteil: Die werden tun, was Brüssel will. Nachteil: Was geschieht, wenn das Volk das nicht will? Umberto Bossis Lega Nord könnte beispielsweise die Rentenform wieder infrage stellen. Für diesen Fall erwartet Goldman weiteren Druck auf die italienischen Staatsanleihen.

Drittes Szenarion: Neuwahlen. Aus Goldman-Sicht: Ganz schlimm, der worst case. Prognose für die Staatsanleihen: Noch größerer Druck.

Für Goldman gibt es in allen drei Szenarien nur eine Lösung: Die EZB muss bis auf weiteres unbegrenzt die italienischen Schrottpapiere kaufen. Dies ist aus Sicht der Investment-Bank die einzige Lösung, damit die Entwicklung in Italien Goldman den Märkten nicht verheerende Schäden zufügt.

Dies könnte EZB-Chef Mario Draghi (ITA) ein pikantes Problem bescheren: Nun, da der größte Reformverhinderer weg ist, muss er erst recht italienische Schrottpapiere kaufen – ad infinitum gewissermaßen (hier mehr). Sein Pech in diesem Kosmos: Goldman locuta, causa finita.

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Kommentare

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  1. Thomas Bergmann sagt:

    Goldman Sachs malt schwarz, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen und Druck aufzubauen, damit die EZB das tut, was die Goldmänner am Liebsten hatte – Kauf der Schrottpapiere und damit Antreiben der Inflation in Euroland.
    Diese Prognosen sind aufgrund der durchsichigen Interessenlage das Papier nicht wert, auf denen sie stehen.

    • Clasine sagt:

      Ja, Herr Bergmann, ich bin genau derselben Meinung. Warum hat niemand von „unseren“ Politikern Mut zur Wahrheit ? Dieses Trauerspiel ist nicht mehr zu überbieten.

    • schlaumeister sagt:

      das ganze Klo-Papier-Geld-Imperium hauts zusammen, da können
      Bilderberger noch so viel herumzappeln und herumhampeln. Es
      geht nur noch um Zeitverzögerung bis zum Crash. Wenn sie glau-
      ben, sie könnten ohne die Bevölkerungen mitzunehmen, eine neue
      Weltordnung bauen, die auf astronomischen Schuldenbergen auf-
      baut, dann sind sie selbst bescheuert. Globalisierungsversuche in
      der Vergangenheit scheiterten: Hitler, Napoleon, Alexander der Große,
      Dschingiskhan und Tamerlan und und….. man könnt endlos fortfahren.
      Heute versuchts man mit Papierschnipseln und virtuellen wertlosen
      Schrottanleihen, Zertifikaten, Derivaten und weiß was noch, Im Grunde
      lächerliche Waffen, an die bald niemand mehr glaubt. Firmenimperien
      werden wanken, alte Werte werden wertlos, die Welt ist im Umbruch.
      Wenn die Schulden, wie im Kondratieff-Winter vorhergesagt auf Null
      gebracht werden, sind auch alle Guthaben verloren, die noch so hei-
      le Welt in Europa wird sich in einen Hexenkessel verwandeln.

  2. Thomas Bergmann sagt:

    Goldman Sachs malt schwarz, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen und Druck aufzubauen, damit die EZB das tut, was die Goldmänner am Liebsten hatte – Kauf der Schrottpapiere und damit Antreiben der Inflation in Euroland.
    Diese Prognosen sind aufgrund der durchsichigen Interessenlage das Papier nicht wert, auf denen sie stehen.

    • Clasine sagt:

      Ja, Herr Bergmann, ich bin genau derselben Meinung. Warum hat niemand von „unseren“ Politikern Mut zur Wahrheit ? Dieses Trauerspiel ist nicht mehr zu überbieten.

    • schlaumeister sagt:

      das ganze Klo-Papier-Geld-Imperium hauts zusammen, da können
      Bilderberger noch so viel herumzappeln und herumhampeln. Es
      geht nur noch um Zeitverzögerung bis zum Crash. Wenn sie glau-
      ben, sie könnten ohne die Bevölkerungen mitzunehmen, eine neue
      Weltordnung bauen, die auf astronomischen Schuldenbergen auf-
      baut, dann sind sie selbst bescheuert. Globalisierungsversuche in
      der Vergangenheit scheiterten: Hitler, Napoleon, Alexander der Große,
      Dschingiskhan und Tamerlan und und….. man könnt endlos fortfahren.
      Heute versuchts man mit Papierschnipseln und virtuellen wertlosen
      Schrottanleihen, Zertifikaten, Derivaten und weiß was noch, Im Grunde
      lächerliche Waffen, an die bald niemand mehr glaubt. Firmenimperien
      werden wanken, alte Werte werden wertlos, die Welt ist im Umbruch.
      Wenn die Schulden, wie im Kondratieff-Winter vorhergesagt auf Null
      gebracht werden, sind auch alle Guthaben verloren, die noch so hei-
      le Welt in Europa wird sich in einen Hexenkessel verwandeln.

  3. Thomas Bergmann sagt:

    Goldman Sachs malt schwarz, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen und Druck aufzubauen, damit die EZB das tut, was die Goldmänner am Liebsten hatte – Kauf der Schrottpapiere und damit Antreiben der Inflation in Euroland.
    Diese Prognosen sind aufgrund der durchsichigen Interessenlage das Papier nicht wert, auf denen sie stehen.

    • Clasine sagt:

      Ja, Herr Bergmann, ich bin genau derselben Meinung. Warum hat niemand von „unseren“ Politikern Mut zur Wahrheit ? Dieses Trauerspiel ist nicht mehr zu überbieten.

    • schlaumeister sagt:

      das ganze Klo-Papier-Geld-Imperium hauts zusammen, da können
      Bilderberger noch so viel herumzappeln und herumhampeln. Es
      geht nur noch um Zeitverzögerung bis zum Crash. Wenn sie glau-
      ben, sie könnten ohne die Bevölkerungen mitzunehmen, eine neue
      Weltordnung bauen, die auf astronomischen Schuldenbergen auf-
      baut, dann sind sie selbst bescheuert. Globalisierungsversuche in
      der Vergangenheit scheiterten: Hitler, Napoleon, Alexander der Große,
      Dschingiskhan und Tamerlan und und….. man könnt endlos fortfahren.
      Heute versuchts man mit Papierschnipseln und virtuellen wertlosen
      Schrottanleihen, Zertifikaten, Derivaten und weiß was noch, Im Grunde
      lächerliche Waffen, an die bald niemand mehr glaubt. Firmenimperien
      werden wanken, alte Werte werden wertlos, die Welt ist im Umbruch.
      Wenn die Schulden, wie im Kondratieff-Winter vorhergesagt auf Null
      gebracht werden, sind auch alle Guthaben verloren, die noch so hei-
      le Welt in Europa wird sich in einen Hexenkessel verwandeln.

  4. Thomas Bergmann sagt:

    Goldman Sachs malt schwarz, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen und Druck aufzubauen, damit die EZB das tut, was die Goldmänner am Liebsten hatte – Kauf der Schrottpapiere und damit Antreiben der Inflation in Euroland.
    Diese Prognosen sind aufgrund der durchsichigen Interessenlage das Papier nicht wert, auf denen sie stehen.

    • Clasine sagt:

      Ja, Herr Bergmann, ich bin genau derselben Meinung. Warum hat niemand von „unseren“ Politikern Mut zur Wahrheit ? Dieses Trauerspiel ist nicht mehr zu überbieten.

    • schlaumeister sagt:

      das ganze Klo-Papier-Geld-Imperium hauts zusammen, da können
      Bilderberger noch so viel herumzappeln und herumhampeln. Es
      geht nur noch um Zeitverzögerung bis zum Crash. Wenn sie glau-
      ben, sie könnten ohne die Bevölkerungen mitzunehmen, eine neue
      Weltordnung bauen, die auf astronomischen Schuldenbergen auf-
      baut, dann sind sie selbst bescheuert. Globalisierungsversuche in
      der Vergangenheit scheiterten: Hitler, Napoleon, Alexander der Große,
      Dschingiskhan und Tamerlan und und….. man könnt endlos fortfahren.
      Heute versuchts man mit Papierschnipseln und virtuellen wertlosen
      Schrottanleihen, Zertifikaten, Derivaten und weiß was noch, Im Grunde
      lächerliche Waffen, an die bald niemand mehr glaubt. Firmenimperien
      werden wanken, alte Werte werden wertlos, die Welt ist im Umbruch.
      Wenn die Schulden, wie im Kondratieff-Winter vorhergesagt auf Null
      gebracht werden, sind auch alle Guthaben verloren, die noch so hei-
      le Welt in Europa wird sich in einen Hexenkessel verwandeln.

  5. Thomas Bergmann sagt:

    Goldman Sachs malt schwarz, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen und Druck aufzubauen, damit die EZB das tut, was die Goldmänner am Liebsten hatte – Kauf der Schrottpapiere und damit Antreiben der Inflation in Euroland.
    Diese Prognosen sind aufgrund der durchsichigen Interessenlage das Papier nicht wert, auf denen sie stehen.

    • Clasine sagt:

      Ja, Herr Bergmann, ich bin genau derselben Meinung. Warum hat niemand von „unseren“ Politikern Mut zur Wahrheit ? Dieses Trauerspiel ist nicht mehr zu überbieten.

    • schlaumeister sagt:

      das ganze Klo-Papier-Geld-Imperium hauts zusammen, da können
      Bilderberger noch so viel herumzappeln und herumhampeln. Es
      geht nur noch um Zeitverzögerung bis zum Crash. Wenn sie glau-
      ben, sie könnten ohne die Bevölkerungen mitzunehmen, eine neue
      Weltordnung bauen, die auf astronomischen Schuldenbergen auf-
      baut, dann sind sie selbst bescheuert. Globalisierungsversuche in
      der Vergangenheit scheiterten: Hitler, Napoleon, Alexander der Große,
      Dschingiskhan und Tamerlan und und….. man könnt endlos fortfahren.
      Heute versuchts man mit Papierschnipseln und virtuellen wertlosen
      Schrottanleihen, Zertifikaten, Derivaten und weiß was noch, Im Grunde
      lächerliche Waffen, an die bald niemand mehr glaubt. Firmenimperien
      werden wanken, alte Werte werden wertlos, die Welt ist im Umbruch.
      Wenn die Schulden, wie im Kondratieff-Winter vorhergesagt auf Null
      gebracht werden, sind auch alle Guthaben verloren, die noch so hei-
      le Welt in Europa wird sich in einen Hexenkessel verwandeln.

  6. F. Maxi sagt:

    Ja, da kommen wir der ganzen Sache schon ein bisschen näher!

    Warum verlangt wohl die US-Bank Goldman Sachs, dass die EZB unter ihrem neuen italienischen Goldman Sachs-Vorsitzenden Draghi (der ja bekanntlich auch Griechenland etwas behilflich war, um sich mit getürkten Zahlen in die EU hineinschummeln) jetzt plötzlich um jeden Preis die Schrott-Anleihen von Italien aufkaufen muss?

    Die Lösung ist ganz einfach: Eine „offizielle“ Pleite diverser EU-Problemländer brächte vor allem die US-Banken wie z.B. Goldman Sachs ins Wanken, weil diese mit dem Austellen von Versicherungen („CDS“) für diese Problemländer in den letzten Jahren eine Mörderkohle verdient haben! Und jetzt muss natürlich alles unternommen werden, dass es ja keine „offizielle“ Pleite in diesen Ländern gibt, sondern nur einen freiwilligen Foderungsverzicht der europäischen Banken, die diese Papiere halten. Von diesem freiwiliigen Forderungsverzicht ist natürlich die größte Schrottanleihenbank Europas, die EZB, ausgenommen. Zur Verstärkung dieser Forderung reist gerne auch der US-Finanzminister an, um den Euro-Finanzministern die Leviten zu lesen 😉

    Ja, das hängt irgendwie alles ein bisschen zusammen….

    P.S.: Und noch eine Zwölferfrage: Was hat den Vorgänger des EZB-Vorsitzenden Draghi, den Franzosen Trichet, in seiner Funktion ganz esonders ausgezeichnet? Ja Bingo – dass er den französischen Banken einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen zu ganz ordentlichen Preisen abgenommen hat…

    • alecks sagt:

      Die Zusammenhänge zwischen Goldman Sachs, CDS und EZB sehe ich genauso, interessant. Goldman und die anderen Institute könnten doch gar nicht diese Summen an CDS auslösen, oder? Das würde doch das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken bringen. Die anglo-amerik Finanzindustrie und ihre Helfershelfer werden sich zu retten versuchen, um jeden Preis. Preis? Wahrscheinlich die EZB? Euro? Wird Europa in die größte Krise der Nachkriegszeit getrieben? Wie lange hält noch die Zivilgesellschaft in ES, IT, GR, IRL? Wie sollen eigentlich die gigantischen Schuldenberge bei Null bzw Minuswachstum in den nä jahren abgebaut werden, von der Schuldentilgung ganz zu schweigen? Dazu kommt Überalterung der Gesellschaften…

  7. F. Maxi sagt:

    Ja, da kommen wir der ganzen Sache schon ein bisschen näher!

    Warum verlangt wohl die US-Bank Goldman Sachs, dass die EZB unter ihrem neuen italienischen Goldman Sachs-Vorsitzenden Draghi (der ja bekanntlich auch Griechenland etwas behilflich war, um sich mit getürkten Zahlen in die EU hineinschummeln) jetzt plötzlich um jeden Preis die Schrott-Anleihen von Italien aufkaufen muss?

    Die Lösung ist ganz einfach: Eine „offizielle“ Pleite diverser EU-Problemländer brächte vor allem die US-Banken wie z.B. Goldman Sachs ins Wanken, weil diese mit dem Austellen von Versicherungen („CDS“) für diese Problemländer in den letzten Jahren eine Mörderkohle verdient haben! Und jetzt muss natürlich alles unternommen werden, dass es ja keine „offizielle“ Pleite in diesen Ländern gibt, sondern nur einen freiwilligen Foderungsverzicht der europäischen Banken, die diese Papiere halten. Von diesem freiwiliigen Forderungsverzicht ist natürlich die größte Schrottanleihenbank Europas, die EZB, ausgenommen. Zur Verstärkung dieser Forderung reist gerne auch der US-Finanzminister an, um den Euro-Finanzministern die Leviten zu lesen 😉

    Ja, das hängt irgendwie alles ein bisschen zusammen….

    P.S.: Und noch eine Zwölferfrage: Was hat den Vorgänger des EZB-Vorsitzenden Draghi, den Franzosen Trichet, in seiner Funktion ganz esonders ausgezeichnet? Ja Bingo – dass er den französischen Banken einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen zu ganz ordentlichen Preisen abgenommen hat…

    • alecks sagt:

      Die Zusammenhänge zwischen Goldman Sachs, CDS und EZB sehe ich genauso, interessant. Goldman und die anderen Institute könnten doch gar nicht diese Summen an CDS auslösen, oder? Das würde doch das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken bringen. Die anglo-amerik Finanzindustrie und ihre Helfershelfer werden sich zu retten versuchen, um jeden Preis. Preis? Wahrscheinlich die EZB? Euro? Wird Europa in die größte Krise der Nachkriegszeit getrieben? Wie lange hält noch die Zivilgesellschaft in ES, IT, GR, IRL? Wie sollen eigentlich die gigantischen Schuldenberge bei Null bzw Minuswachstum in den nä jahren abgebaut werden, von der Schuldentilgung ganz zu schweigen? Dazu kommt Überalterung der Gesellschaften…

  8. F. Maxi sagt:

    Ja, da kommen wir der ganzen Sache schon ein bisschen näher!

    Warum verlangt wohl die US-Bank Goldman Sachs, dass die EZB unter ihrem neuen italienischen Goldman Sachs-Vorsitzenden Draghi (der ja bekanntlich auch Griechenland etwas behilflich war, um sich mit getürkten Zahlen in die EU hineinschummeln) jetzt plötzlich um jeden Preis die Schrott-Anleihen von Italien aufkaufen muss?

    Die Lösung ist ganz einfach: Eine „offizielle“ Pleite diverser EU-Problemländer brächte vor allem die US-Banken wie z.B. Goldman Sachs ins Wanken, weil diese mit dem Austellen von Versicherungen („CDS“) für diese Problemländer in den letzten Jahren eine Mörderkohle verdient haben! Und jetzt muss natürlich alles unternommen werden, dass es ja keine „offizielle“ Pleite in diesen Ländern gibt, sondern nur einen freiwilligen Foderungsverzicht der europäischen Banken, die diese Papiere halten. Von diesem freiwiliigen Forderungsverzicht ist natürlich die größte Schrottanleihenbank Europas, die EZB, ausgenommen. Zur Verstärkung dieser Forderung reist gerne auch der US-Finanzminister an, um den Euro-Finanzministern die Leviten zu lesen 😉

    Ja, das hängt irgendwie alles ein bisschen zusammen….

    P.S.: Und noch eine Zwölferfrage: Was hat den Vorgänger des EZB-Vorsitzenden Draghi, den Franzosen Trichet, in seiner Funktion ganz esonders ausgezeichnet? Ja Bingo – dass er den französischen Banken einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen zu ganz ordentlichen Preisen abgenommen hat…

    • alecks sagt:

      Die Zusammenhänge zwischen Goldman Sachs, CDS und EZB sehe ich genauso, interessant. Goldman und die anderen Institute könnten doch gar nicht diese Summen an CDS auslösen, oder? Das würde doch das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken bringen. Die anglo-amerik Finanzindustrie und ihre Helfershelfer werden sich zu retten versuchen, um jeden Preis. Preis? Wahrscheinlich die EZB? Euro? Wird Europa in die größte Krise der Nachkriegszeit getrieben? Wie lange hält noch die Zivilgesellschaft in ES, IT, GR, IRL? Wie sollen eigentlich die gigantischen Schuldenberge bei Null bzw Minuswachstum in den nä jahren abgebaut werden, von der Schuldentilgung ganz zu schweigen? Dazu kommt Überalterung der Gesellschaften…

  9. F. Maxi sagt:

    Ja, da kommen wir der ganzen Sache schon ein bisschen näher!

    Warum verlangt wohl die US-Bank Goldman Sachs, dass die EZB unter ihrem neuen italienischen Goldman Sachs-Vorsitzenden Draghi (der ja bekanntlich auch Griechenland etwas behilflich war, um sich mit getürkten Zahlen in die EU hineinschummeln) jetzt plötzlich um jeden Preis die Schrott-Anleihen von Italien aufkaufen muss?

    Die Lösung ist ganz einfach: Eine „offizielle“ Pleite diverser EU-Problemländer brächte vor allem die US-Banken wie z.B. Goldman Sachs ins Wanken, weil diese mit dem Austellen von Versicherungen („CDS“) für diese Problemländer in den letzten Jahren eine Mörderkohle verdient haben! Und jetzt muss natürlich alles unternommen werden, dass es ja keine „offizielle“ Pleite in diesen Ländern gibt, sondern nur einen freiwilligen Foderungsverzicht der europäischen Banken, die diese Papiere halten. Von diesem freiwiliigen Forderungsverzicht ist natürlich die größte Schrottanleihenbank Europas, die EZB, ausgenommen. Zur Verstärkung dieser Forderung reist gerne auch der US-Finanzminister an, um den Euro-Finanzministern die Leviten zu lesen 😉

    Ja, das hängt irgendwie alles ein bisschen zusammen….

    P.S.: Und noch eine Zwölferfrage: Was hat den Vorgänger des EZB-Vorsitzenden Draghi, den Franzosen Trichet, in seiner Funktion ganz esonders ausgezeichnet? Ja Bingo – dass er den französischen Banken einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen zu ganz ordentlichen Preisen abgenommen hat…

    • alecks sagt:

      Die Zusammenhänge zwischen Goldman Sachs, CDS und EZB sehe ich genauso, interessant. Goldman und die anderen Institute könnten doch gar nicht diese Summen an CDS auslösen, oder? Das würde doch das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken bringen. Die anglo-amerik Finanzindustrie und ihre Helfershelfer werden sich zu retten versuchen, um jeden Preis. Preis? Wahrscheinlich die EZB? Euro? Wird Europa in die größte Krise der Nachkriegszeit getrieben? Wie lange hält noch die Zivilgesellschaft in ES, IT, GR, IRL? Wie sollen eigentlich die gigantischen Schuldenberge bei Null bzw Minuswachstum in den nä jahren abgebaut werden, von der Schuldentilgung ganz zu schweigen? Dazu kommt Überalterung der Gesellschaften…

  10. F. Maxi sagt:

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    Warum verlangt wohl die US-Bank Goldman Sachs, dass die EZB unter ihrem neuen italienischen Goldman Sachs-Vorsitzenden Draghi (der ja bekanntlich auch Griechenland etwas behilflich war, um sich mit getürkten Zahlen in die EU hineinschummeln) jetzt plötzlich um jeden Preis die Schrott-Anleihen von Italien aufkaufen muss?

    Die Lösung ist ganz einfach: Eine „offizielle“ Pleite diverser EU-Problemländer brächte vor allem die US-Banken wie z.B. Goldman Sachs ins Wanken, weil diese mit dem Austellen von Versicherungen („CDS“) für diese Problemländer in den letzten Jahren eine Mörderkohle verdient haben! Und jetzt muss natürlich alles unternommen werden, dass es ja keine „offizielle“ Pleite in diesen Ländern gibt, sondern nur einen freiwilligen Foderungsverzicht der europäischen Banken, die diese Papiere halten. Von diesem freiwiliigen Forderungsverzicht ist natürlich die größte Schrottanleihenbank Europas, die EZB, ausgenommen. Zur Verstärkung dieser Forderung reist gerne auch der US-Finanzminister an, um den Euro-Finanzministern die Leviten zu lesen 😉

    Ja, das hängt irgendwie alles ein bisschen zusammen….

    P.S.: Und noch eine Zwölferfrage: Was hat den Vorgänger des EZB-Vorsitzenden Draghi, den Franzosen Trichet, in seiner Funktion ganz esonders ausgezeichnet? Ja Bingo – dass er den französischen Banken einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen zu ganz ordentlichen Preisen abgenommen hat…

    • alecks sagt:

      Die Zusammenhänge zwischen Goldman Sachs, CDS und EZB sehe ich genauso, interessant. Goldman und die anderen Institute könnten doch gar nicht diese Summen an CDS auslösen, oder? Das würde doch das gesamte Weltfinanzsystem ins Wanken bringen. Die anglo-amerik Finanzindustrie und ihre Helfershelfer werden sich zu retten versuchen, um jeden Preis. Preis? Wahrscheinlich die EZB? Euro? Wird Europa in die größte Krise der Nachkriegszeit getrieben? Wie lange hält noch die Zivilgesellschaft in ES, IT, GR, IRL? Wie sollen eigentlich die gigantischen Schuldenberge bei Null bzw Minuswachstum in den nä jahren abgebaut werden, von der Schuldentilgung ganz zu schweigen? Dazu kommt Überalterung der Gesellschaften…