Spanien: Keine Gnade bei Hypotheken-Schulden

Spanier, die ihre Hypotheken auf ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, werden mit erheblicher Härte bei Zwangsräumungen auf die Straße gesetzt. 300 Familien müssen täglich ihr Haus verlassen. Ihnen wird geraten: „Gehen Sie ins Tierheim!“

Während Spaniens Immobilienboom von 1998 bis 2008 florierte der Arbeitsmarkt. Viele Einwanderer wurden sesshaft und der Kauf eines Eigenheims schien äußerst lukrativ. Dann platzte 2008 die Immobilienblase – Arbeitslosigkeit und private Verschuldung waren die Folgen. Aufgrund der Schuldenkrise zählt Spanien heute fünf Millionen Arbeitslose, von denen viele hochverschuldet sind. Aufgrund immenser Kürzungen im Sozialbereich haben sie vom Staat jedoch nicht viel zu erwarten.

Die Banken wollen ihr Geld trotzdem. Wer den Zahlungsaufforderungen nicht nachkommt, verliert sein Haus – und damit sein Zuhause. So veranlassen Banken täglich hunderte Zwangsräumungen und setzen mittellose Familien einfach auf die Straße. „Das hat meine Familie zerstört. Die Bank hat das Haus übernommen – es gehört ihr jetzt. Sie haben das Doppelte des Wertes zurückverlangt. Ich sagte, ich könne es nicht zahlen und wüsste nicht wo ich hin sollte. Sie entgegneten: Gehen Sie ins Tierheim“, berichtet Consuelo Lozano unter Tränen, als der Gerichtsvollzieher sein Haus räumt.

Weder der Staat noch die Banken zeigen Verständnis für ausbleibende Raten – Hilfe finden Betroffene derzeit nur bei ehrenamtlichen Netzwerken, wie der Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH). Der Verein fordert Gesetze, die den Hauseigentümer vor unverhältnismäßigen Steigerungen der Raten schützt, längere Fristen bis zur Räumung sowie einen öffentlichen an bezahlbaren Sozialwohnungen bereitzustellen. Zudem versuchen sie mit zahlreichen friedlichen Blockaden Aufmerksamkeit zu erlangen. Mit Veröffentlichungen über Twitter und Online-Plattformen konnte allein im Oktober die Aufschiebung zweier Zwangsräumungen erreicht werden, erklärt Chema Ruiz, Sprecher der PAH der Nachrichtenagentur AFP.

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Kommentare

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  1. Rumpelstilz sagt:

    Sie reden hier von Häusern, doch es handelt sich überwiegend um Eigentumwohnungen. Wenn ein Spanier sagt „mi casa“, meint er „da wo ich wohne“, egal ob Haus oder Eigentumswohnung.

    Schuld an der Misere sind sowohl die geplatzte Immo-Krise, die Banken und auch die Käufer. Als Käufer muss ich bei Aufnahme eines Kredites immer abwägen, ob ich, auch bei Eintritt von negativen Ereignissen, den Kredit zurückzahlen kann. Das machten offensichtlich viele Leute nicht. Die Wohngspreise waren überteuert, die Banken gaben oft einen Kredit von 120% auf die überteuerten Preise, damit sich der Kunde noch Möbel, Auto etc. kaufen konnte. Die Mehrheit der Spanier lebten in den letzten Jahren überwiegend auf Kredit, genau wie der Staat und zwar Kredit für schöne, aber doch oft unnütze Sachen.. Es fehlte jede Eigenverantwortung, sowohl beim Bürger als auch beim Staat. Das Ergebnis sehen wir nun.

    • Karl-Heinz sagt:

      Einfache Menschen verstehen doch gar nicht, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
      Ihnen wurde doch gehirnwäscheartig vermittelt, das es richtig ist, sich seine Wünsche auf Pump zu erfüllen. Sogar staatlich gefördert.
      Da ist das Verbrechen!

      • ivan sagt:

        Einfache Menschen dürften wir auch nicht wählen lassen,denn sie wissen nicht was sie wählen.

      • Rumpelstilz sagt:

        @ Karl-Heinz

        Auch einfache Menschen sollen 2 +2 zusammenzählen können. Wenn man einen Kredit aufnimmt, weiss man , dass er zurückgezahlt werden muss zuzüglich Zinsen. Punkt!

        Und dass im Leben unvorhergesehene Ereignisse eintreten können. Jederzeit.

        Wo leben diese Menschen denn?

        • Alexander Illi sagt:

          Auch Sie werden noch erkennen, dass Sie in eine Falle gelockt wurden, die Ihnen einfach zu komplex war.
          Alle, die sich noch ÜBER leichtgläubige Schuldenmacher, Subventionierte, sozial Gesicherte echauffieren, werden erkennen, dass sie selbst Schuldenprofiteure, Subventionierte und sozial Gesicherte waren.

          Keiner von Ihnen hätte ein Haus, Vermögen und komfortablen Lebensstandard ohne Ihre Mitarbeiter, die sozial finanzierten Systeme inkl. z.B. Schule, Infrastruktur und erst Recht nicht ohne Ihre zig Sklaven am Anfang der Wertschöpfungskette; dort, wo wahre Werte der ‚Realwirtschaft‘ entstehen – z.B. Kleinbauernfamilien, Nutzpflanzen, „Nutz“-Tiere, Bergarbeiter, …

          Niemand von Ihnen ist self-made; – was es für Menschen gar nicht gibt. Selbst der asoziale Mensch ist unentrinnbar sozial und auf die Gesellschaft angewiesen.

          Sie können mit allem rechnen und Ihr Vermögen auf jedwede erdenkliche Weise abzusichern trachten – der vermeintlich sichere Hafen wird sich als die perfideste Falle erweisen.
          Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.

          • argus germanicus sagt:

            „Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.“

            Dem würde ich so nicht zustimmen !
            Egoismus ist unser aller Motor ! Als erstes kommt immer die Selbsterhaltung, erst dann kann man auch mal nett zu anderen sein 😉

            Freilich gibt es auch in der menschlichen Natur die Symbiose. Diese spielt aber m.E. immer nur eine gute Nebenrolle im Gesamtsystem.

            @Karl-Heinz:
            Diese „einfachen Menschen“, die Sie anführen, sind einfach nur selten dumme Menschen !

            Man kann auch als kleiner Arbeiter/Angestellter im Besitz des gesunden Menschenverstandes sein, und genau DER muß einem sagen: Unterschreibe nur was du wirklich verstanden hast, ansonsten LASS ES !

            Wer also jetzt auf die Schn….. fällt, der hat es sich auch redlich verdient ! Das ist nichts weiter, als eine Analogie zur natürlichen Auslese.

            Die reale „Chance“ zu scheitern, hat in diesen höchst unübersichtlichen Zeiten freilich JEDER, da gebe ich dem Alexander Illi schon recht. Einzig die Höhe der Wahrscheinlichkeit hat man selbst in der Hand.

          • Albert Albern sagt:

            Geht es wirklich um die Dummheit oder geht es eher um das System, zum Beispiel das Geldsystem, das gerade kollabiert?

            Und das ist natürlich dumm. Also kann auch ein System genauso dumm sein wie ein gewöhnlicher Mensch. Schließlich werden die Systeme von den Menschen gemacht, meist sehr klugen und gebildeten Menschen, und trotzdem sind die Systeme oft dumm.

            Und zwar immer dann, wenn hinter dem System der egoistische „Überlebenstrieb“ steckt.

            Ja, der Feudalismus hat sich nur deswegen entwickelt, weil das Adel um sein Überleben bangte und sich deshalb gut absichern musste…
            (Nach uns die Sintflut – das zeugt eher von der Gleichgültigkeit der soliden Finanzwelt…)

          • Alexander Illi sagt:

            Vielen Dank für Ihre lieben und besonnenen Kommentare.

            Es ist vielleicht ein einfaches Mißverständnis, dass ich aufklären kann:

            Ich sehe Egoismus im Unterschied zum Selbsterhaltungstrieb bzw. natürlichen Priorität des eigenen Wohlergehens.
            Klar, wenn es einem selber schlecht geht, kann man auch anderen schwer helfen, und umgekehrt ist meistens auch für alle anderen nützlich, was für einen selbst wirklich nützlich ist.

            Mit Egoismus meinte ich hier das Nicht-Genug-bekommen-können und Nichts-Abgeben-wollen., das Sich-über-andere-Stellen und das Verneinen wechselseitiger gesellschaftlicher globaler Verflechtungen.

  2. Rumpelstilz sagt:

    Sie reden hier von Häusern, doch es handelt sich überwiegend um Eigentumwohnungen. Wenn ein Spanier sagt „mi casa“, meint er „da wo ich wohne“, egal ob Haus oder Eigentumswohnung.

    Schuld an der Misere sind sowohl die geplatzte Immo-Krise, die Banken und auch die Käufer. Als Käufer muss ich bei Aufnahme eines Kredites immer abwägen, ob ich, auch bei Eintritt von negativen Ereignissen, den Kredit zurückzahlen kann. Das machten offensichtlich viele Leute nicht. Die Wohngspreise waren überteuert, die Banken gaben oft einen Kredit von 120% auf die überteuerten Preise, damit sich der Kunde noch Möbel, Auto etc. kaufen konnte. Die Mehrheit der Spanier lebten in den letzten Jahren überwiegend auf Kredit, genau wie der Staat und zwar Kredit für schöne, aber doch oft unnütze Sachen.. Es fehlte jede Eigenverantwortung, sowohl beim Bürger als auch beim Staat. Das Ergebnis sehen wir nun.

    • Karl-Heinz sagt:

      Einfache Menschen verstehen doch gar nicht, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
      Ihnen wurde doch gehirnwäscheartig vermittelt, das es richtig ist, sich seine Wünsche auf Pump zu erfüllen. Sogar staatlich gefördert.
      Da ist das Verbrechen!

      • ivan sagt:

        Einfache Menschen dürften wir auch nicht wählen lassen,denn sie wissen nicht was sie wählen.

      • Rumpelstilz sagt:

        @ Karl-Heinz

        Auch einfache Menschen sollen 2 +2 zusammenzählen können. Wenn man einen Kredit aufnimmt, weiss man , dass er zurückgezahlt werden muss zuzüglich Zinsen. Punkt!

        Und dass im Leben unvorhergesehene Ereignisse eintreten können. Jederzeit.

        Wo leben diese Menschen denn?

        • Alexander Illi sagt:

          Auch Sie werden noch erkennen, dass Sie in eine Falle gelockt wurden, die Ihnen einfach zu komplex war.
          Alle, die sich noch ÜBER leichtgläubige Schuldenmacher, Subventionierte, sozial Gesicherte echauffieren, werden erkennen, dass sie selbst Schuldenprofiteure, Subventionierte und sozial Gesicherte waren.

          Keiner von Ihnen hätte ein Haus, Vermögen und komfortablen Lebensstandard ohne Ihre Mitarbeiter, die sozial finanzierten Systeme inkl. z.B. Schule, Infrastruktur und erst Recht nicht ohne Ihre zig Sklaven am Anfang der Wertschöpfungskette; dort, wo wahre Werte der ‚Realwirtschaft‘ entstehen – z.B. Kleinbauernfamilien, Nutzpflanzen, „Nutz“-Tiere, Bergarbeiter, …

          Niemand von Ihnen ist self-made; – was es für Menschen gar nicht gibt. Selbst der asoziale Mensch ist unentrinnbar sozial und auf die Gesellschaft angewiesen.

          Sie können mit allem rechnen und Ihr Vermögen auf jedwede erdenkliche Weise abzusichern trachten – der vermeintlich sichere Hafen wird sich als die perfideste Falle erweisen.
          Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.

          • argus germanicus sagt:

            „Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.“

            Dem würde ich so nicht zustimmen !
            Egoismus ist unser aller Motor ! Als erstes kommt immer die Selbsterhaltung, erst dann kann man auch mal nett zu anderen sein 😉

            Freilich gibt es auch in der menschlichen Natur die Symbiose. Diese spielt aber m.E. immer nur eine gute Nebenrolle im Gesamtsystem.

            @Karl-Heinz:
            Diese „einfachen Menschen“, die Sie anführen, sind einfach nur selten dumme Menschen !

            Man kann auch als kleiner Arbeiter/Angestellter im Besitz des gesunden Menschenverstandes sein, und genau DER muß einem sagen: Unterschreibe nur was du wirklich verstanden hast, ansonsten LASS ES !

            Wer also jetzt auf die Schn….. fällt, der hat es sich auch redlich verdient ! Das ist nichts weiter, als eine Analogie zur natürlichen Auslese.

            Die reale „Chance“ zu scheitern, hat in diesen höchst unübersichtlichen Zeiten freilich JEDER, da gebe ich dem Alexander Illi schon recht. Einzig die Höhe der Wahrscheinlichkeit hat man selbst in der Hand.

          • Albert Albern sagt:

            Geht es wirklich um die Dummheit oder geht es eher um das System, zum Beispiel das Geldsystem, das gerade kollabiert?

            Und das ist natürlich dumm. Also kann auch ein System genauso dumm sein wie ein gewöhnlicher Mensch. Schließlich werden die Systeme von den Menschen gemacht, meist sehr klugen und gebildeten Menschen, und trotzdem sind die Systeme oft dumm.

            Und zwar immer dann, wenn hinter dem System der egoistische „Überlebenstrieb“ steckt.

            Ja, der Feudalismus hat sich nur deswegen entwickelt, weil das Adel um sein Überleben bangte und sich deshalb gut absichern musste…
            (Nach uns die Sintflut – das zeugt eher von der Gleichgültigkeit der soliden Finanzwelt…)

          • Alexander Illi sagt:

            Vielen Dank für Ihre lieben und besonnenen Kommentare.

            Es ist vielleicht ein einfaches Mißverständnis, dass ich aufklären kann:

            Ich sehe Egoismus im Unterschied zum Selbsterhaltungstrieb bzw. natürlichen Priorität des eigenen Wohlergehens.
            Klar, wenn es einem selber schlecht geht, kann man auch anderen schwer helfen, und umgekehrt ist meistens auch für alle anderen nützlich, was für einen selbst wirklich nützlich ist.

            Mit Egoismus meinte ich hier das Nicht-Genug-bekommen-können und Nichts-Abgeben-wollen., das Sich-über-andere-Stellen und das Verneinen wechselseitiger gesellschaftlicher globaler Verflechtungen.

  3. Rumpelstilz sagt:

    Sie reden hier von Häusern, doch es handelt sich überwiegend um Eigentumwohnungen. Wenn ein Spanier sagt „mi casa“, meint er „da wo ich wohne“, egal ob Haus oder Eigentumswohnung.

    Schuld an der Misere sind sowohl die geplatzte Immo-Krise, die Banken und auch die Käufer. Als Käufer muss ich bei Aufnahme eines Kredites immer abwägen, ob ich, auch bei Eintritt von negativen Ereignissen, den Kredit zurückzahlen kann. Das machten offensichtlich viele Leute nicht. Die Wohngspreise waren überteuert, die Banken gaben oft einen Kredit von 120% auf die überteuerten Preise, damit sich der Kunde noch Möbel, Auto etc. kaufen konnte. Die Mehrheit der Spanier lebten in den letzten Jahren überwiegend auf Kredit, genau wie der Staat und zwar Kredit für schöne, aber doch oft unnütze Sachen.. Es fehlte jede Eigenverantwortung, sowohl beim Bürger als auch beim Staat. Das Ergebnis sehen wir nun.

    • Karl-Heinz sagt:

      Einfache Menschen verstehen doch gar nicht, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
      Ihnen wurde doch gehirnwäscheartig vermittelt, das es richtig ist, sich seine Wünsche auf Pump zu erfüllen. Sogar staatlich gefördert.
      Da ist das Verbrechen!

      • ivan sagt:

        Einfache Menschen dürften wir auch nicht wählen lassen,denn sie wissen nicht was sie wählen.

      • Rumpelstilz sagt:

        @ Karl-Heinz

        Auch einfache Menschen sollen 2 +2 zusammenzählen können. Wenn man einen Kredit aufnimmt, weiss man , dass er zurückgezahlt werden muss zuzüglich Zinsen. Punkt!

        Und dass im Leben unvorhergesehene Ereignisse eintreten können. Jederzeit.

        Wo leben diese Menschen denn?

        • Alexander Illi sagt:

          Auch Sie werden noch erkennen, dass Sie in eine Falle gelockt wurden, die Ihnen einfach zu komplex war.
          Alle, die sich noch ÜBER leichtgläubige Schuldenmacher, Subventionierte, sozial Gesicherte echauffieren, werden erkennen, dass sie selbst Schuldenprofiteure, Subventionierte und sozial Gesicherte waren.

          Keiner von Ihnen hätte ein Haus, Vermögen und komfortablen Lebensstandard ohne Ihre Mitarbeiter, die sozial finanzierten Systeme inkl. z.B. Schule, Infrastruktur und erst Recht nicht ohne Ihre zig Sklaven am Anfang der Wertschöpfungskette; dort, wo wahre Werte der ‚Realwirtschaft‘ entstehen – z.B. Kleinbauernfamilien, Nutzpflanzen, „Nutz“-Tiere, Bergarbeiter, …

          Niemand von Ihnen ist self-made; – was es für Menschen gar nicht gibt. Selbst der asoziale Mensch ist unentrinnbar sozial und auf die Gesellschaft angewiesen.

          Sie können mit allem rechnen und Ihr Vermögen auf jedwede erdenkliche Weise abzusichern trachten – der vermeintlich sichere Hafen wird sich als die perfideste Falle erweisen.
          Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.

          • argus germanicus sagt:

            „Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.“

            Dem würde ich so nicht zustimmen !
            Egoismus ist unser aller Motor ! Als erstes kommt immer die Selbsterhaltung, erst dann kann man auch mal nett zu anderen sein 😉

            Freilich gibt es auch in der menschlichen Natur die Symbiose. Diese spielt aber m.E. immer nur eine gute Nebenrolle im Gesamtsystem.

            @Karl-Heinz:
            Diese „einfachen Menschen“, die Sie anführen, sind einfach nur selten dumme Menschen !

            Man kann auch als kleiner Arbeiter/Angestellter im Besitz des gesunden Menschenverstandes sein, und genau DER muß einem sagen: Unterschreibe nur was du wirklich verstanden hast, ansonsten LASS ES !

            Wer also jetzt auf die Schn….. fällt, der hat es sich auch redlich verdient ! Das ist nichts weiter, als eine Analogie zur natürlichen Auslese.

            Die reale „Chance“ zu scheitern, hat in diesen höchst unübersichtlichen Zeiten freilich JEDER, da gebe ich dem Alexander Illi schon recht. Einzig die Höhe der Wahrscheinlichkeit hat man selbst in der Hand.

          • Albert Albern sagt:

            Geht es wirklich um die Dummheit oder geht es eher um das System, zum Beispiel das Geldsystem, das gerade kollabiert?

            Und das ist natürlich dumm. Also kann auch ein System genauso dumm sein wie ein gewöhnlicher Mensch. Schließlich werden die Systeme von den Menschen gemacht, meist sehr klugen und gebildeten Menschen, und trotzdem sind die Systeme oft dumm.

            Und zwar immer dann, wenn hinter dem System der egoistische „Überlebenstrieb“ steckt.

            Ja, der Feudalismus hat sich nur deswegen entwickelt, weil das Adel um sein Überleben bangte und sich deshalb gut absichern musste…
            (Nach uns die Sintflut – das zeugt eher von der Gleichgültigkeit der soliden Finanzwelt…)

          • Alexander Illi sagt:

            Vielen Dank für Ihre lieben und besonnenen Kommentare.

            Es ist vielleicht ein einfaches Mißverständnis, dass ich aufklären kann:

            Ich sehe Egoismus im Unterschied zum Selbsterhaltungstrieb bzw. natürlichen Priorität des eigenen Wohlergehens.
            Klar, wenn es einem selber schlecht geht, kann man auch anderen schwer helfen, und umgekehrt ist meistens auch für alle anderen nützlich, was für einen selbst wirklich nützlich ist.

            Mit Egoismus meinte ich hier das Nicht-Genug-bekommen-können und Nichts-Abgeben-wollen., das Sich-über-andere-Stellen und das Verneinen wechselseitiger gesellschaftlicher globaler Verflechtungen.

  4. Rumpelstilz sagt:

    Sie reden hier von Häusern, doch es handelt sich überwiegend um Eigentumwohnungen. Wenn ein Spanier sagt „mi casa“, meint er „da wo ich wohne“, egal ob Haus oder Eigentumswohnung.

    Schuld an der Misere sind sowohl die geplatzte Immo-Krise, die Banken und auch die Käufer. Als Käufer muss ich bei Aufnahme eines Kredites immer abwägen, ob ich, auch bei Eintritt von negativen Ereignissen, den Kredit zurückzahlen kann. Das machten offensichtlich viele Leute nicht. Die Wohngspreise waren überteuert, die Banken gaben oft einen Kredit von 120% auf die überteuerten Preise, damit sich der Kunde noch Möbel, Auto etc. kaufen konnte. Die Mehrheit der Spanier lebten in den letzten Jahren überwiegend auf Kredit, genau wie der Staat und zwar Kredit für schöne, aber doch oft unnütze Sachen.. Es fehlte jede Eigenverantwortung, sowohl beim Bürger als auch beim Staat. Das Ergebnis sehen wir nun.

    • Karl-Heinz sagt:

      Einfache Menschen verstehen doch gar nicht, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
      Ihnen wurde doch gehirnwäscheartig vermittelt, das es richtig ist, sich seine Wünsche auf Pump zu erfüllen. Sogar staatlich gefördert.
      Da ist das Verbrechen!

      • ivan sagt:

        Einfache Menschen dürften wir auch nicht wählen lassen,denn sie wissen nicht was sie wählen.

      • Rumpelstilz sagt:

        @ Karl-Heinz

        Auch einfache Menschen sollen 2 +2 zusammenzählen können. Wenn man einen Kredit aufnimmt, weiss man , dass er zurückgezahlt werden muss zuzüglich Zinsen. Punkt!

        Und dass im Leben unvorhergesehene Ereignisse eintreten können. Jederzeit.

        Wo leben diese Menschen denn?

        • Alexander Illi sagt:

          Auch Sie werden noch erkennen, dass Sie in eine Falle gelockt wurden, die Ihnen einfach zu komplex war.
          Alle, die sich noch ÜBER leichtgläubige Schuldenmacher, Subventionierte, sozial Gesicherte echauffieren, werden erkennen, dass sie selbst Schuldenprofiteure, Subventionierte und sozial Gesicherte waren.

          Keiner von Ihnen hätte ein Haus, Vermögen und komfortablen Lebensstandard ohne Ihre Mitarbeiter, die sozial finanzierten Systeme inkl. z.B. Schule, Infrastruktur und erst Recht nicht ohne Ihre zig Sklaven am Anfang der Wertschöpfungskette; dort, wo wahre Werte der ‚Realwirtschaft‘ entstehen – z.B. Kleinbauernfamilien, Nutzpflanzen, „Nutz“-Tiere, Bergarbeiter, …

          Niemand von Ihnen ist self-made; – was es für Menschen gar nicht gibt. Selbst der asoziale Mensch ist unentrinnbar sozial und auf die Gesellschaft angewiesen.

          Sie können mit allem rechnen und Ihr Vermögen auf jedwede erdenkliche Weise abzusichern trachten – der vermeintlich sichere Hafen wird sich als die perfideste Falle erweisen.
          Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.

          • argus germanicus sagt:

            „Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.“

            Dem würde ich so nicht zustimmen !
            Egoismus ist unser aller Motor ! Als erstes kommt immer die Selbsterhaltung, erst dann kann man auch mal nett zu anderen sein 😉

            Freilich gibt es auch in der menschlichen Natur die Symbiose. Diese spielt aber m.E. immer nur eine gute Nebenrolle im Gesamtsystem.

            @Karl-Heinz:
            Diese „einfachen Menschen“, die Sie anführen, sind einfach nur selten dumme Menschen !

            Man kann auch als kleiner Arbeiter/Angestellter im Besitz des gesunden Menschenverstandes sein, und genau DER muß einem sagen: Unterschreibe nur was du wirklich verstanden hast, ansonsten LASS ES !

            Wer also jetzt auf die Schn….. fällt, der hat es sich auch redlich verdient ! Das ist nichts weiter, als eine Analogie zur natürlichen Auslese.

            Die reale „Chance“ zu scheitern, hat in diesen höchst unübersichtlichen Zeiten freilich JEDER, da gebe ich dem Alexander Illi schon recht. Einzig die Höhe der Wahrscheinlichkeit hat man selbst in der Hand.

          • Albert Albern sagt:

            Geht es wirklich um die Dummheit oder geht es eher um das System, zum Beispiel das Geldsystem, das gerade kollabiert?

            Und das ist natürlich dumm. Also kann auch ein System genauso dumm sein wie ein gewöhnlicher Mensch. Schließlich werden die Systeme von den Menschen gemacht, meist sehr klugen und gebildeten Menschen, und trotzdem sind die Systeme oft dumm.

            Und zwar immer dann, wenn hinter dem System der egoistische „Überlebenstrieb“ steckt.

            Ja, der Feudalismus hat sich nur deswegen entwickelt, weil das Adel um sein Überleben bangte und sich deshalb gut absichern musste…
            (Nach uns die Sintflut – das zeugt eher von der Gleichgültigkeit der soliden Finanzwelt…)

          • Alexander Illi sagt:

            Vielen Dank für Ihre lieben und besonnenen Kommentare.

            Es ist vielleicht ein einfaches Mißverständnis, dass ich aufklären kann:

            Ich sehe Egoismus im Unterschied zum Selbsterhaltungstrieb bzw. natürlichen Priorität des eigenen Wohlergehens.
            Klar, wenn es einem selber schlecht geht, kann man auch anderen schwer helfen, und umgekehrt ist meistens auch für alle anderen nützlich, was für einen selbst wirklich nützlich ist.

            Mit Egoismus meinte ich hier das Nicht-Genug-bekommen-können und Nichts-Abgeben-wollen., das Sich-über-andere-Stellen und das Verneinen wechselseitiger gesellschaftlicher globaler Verflechtungen.

  5. Rumpelstilz sagt:

    Sie reden hier von Häusern, doch es handelt sich überwiegend um Eigentumwohnungen. Wenn ein Spanier sagt „mi casa“, meint er „da wo ich wohne“, egal ob Haus oder Eigentumswohnung.

    Schuld an der Misere sind sowohl die geplatzte Immo-Krise, die Banken und auch die Käufer. Als Käufer muss ich bei Aufnahme eines Kredites immer abwägen, ob ich, auch bei Eintritt von negativen Ereignissen, den Kredit zurückzahlen kann. Das machten offensichtlich viele Leute nicht. Die Wohngspreise waren überteuert, die Banken gaben oft einen Kredit von 120% auf die überteuerten Preise, damit sich der Kunde noch Möbel, Auto etc. kaufen konnte. Die Mehrheit der Spanier lebten in den letzten Jahren überwiegend auf Kredit, genau wie der Staat und zwar Kredit für schöne, aber doch oft unnütze Sachen.. Es fehlte jede Eigenverantwortung, sowohl beim Bürger als auch beim Staat. Das Ergebnis sehen wir nun.

    • Karl-Heinz sagt:

      Einfache Menschen verstehen doch gar nicht, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
      Ihnen wurde doch gehirnwäscheartig vermittelt, das es richtig ist, sich seine Wünsche auf Pump zu erfüllen. Sogar staatlich gefördert.
      Da ist das Verbrechen!

      • ivan sagt:

        Einfache Menschen dürften wir auch nicht wählen lassen,denn sie wissen nicht was sie wählen.

      • Rumpelstilz sagt:

        @ Karl-Heinz

        Auch einfache Menschen sollen 2 +2 zusammenzählen können. Wenn man einen Kredit aufnimmt, weiss man , dass er zurückgezahlt werden muss zuzüglich Zinsen. Punkt!

        Und dass im Leben unvorhergesehene Ereignisse eintreten können. Jederzeit.

        Wo leben diese Menschen denn?

        • Alexander Illi sagt:

          Auch Sie werden noch erkennen, dass Sie in eine Falle gelockt wurden, die Ihnen einfach zu komplex war.
          Alle, die sich noch ÜBER leichtgläubige Schuldenmacher, Subventionierte, sozial Gesicherte echauffieren, werden erkennen, dass sie selbst Schuldenprofiteure, Subventionierte und sozial Gesicherte waren.

          Keiner von Ihnen hätte ein Haus, Vermögen und komfortablen Lebensstandard ohne Ihre Mitarbeiter, die sozial finanzierten Systeme inkl. z.B. Schule, Infrastruktur und erst Recht nicht ohne Ihre zig Sklaven am Anfang der Wertschöpfungskette; dort, wo wahre Werte der ‚Realwirtschaft‘ entstehen – z.B. Kleinbauernfamilien, Nutzpflanzen, „Nutz“-Tiere, Bergarbeiter, …

          Niemand von Ihnen ist self-made; – was es für Menschen gar nicht gibt. Selbst der asoziale Mensch ist unentrinnbar sozial und auf die Gesellschaft angewiesen.

          Sie können mit allem rechnen und Ihr Vermögen auf jedwede erdenkliche Weise abzusichern trachten – der vermeintlich sichere Hafen wird sich als die perfideste Falle erweisen.
          Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.

          • argus germanicus sagt:

            „Denn Egoismus führt immer in die Falle; ist selbst eine Falle, ein Irrtum.“

            Dem würde ich so nicht zustimmen !
            Egoismus ist unser aller Motor ! Als erstes kommt immer die Selbsterhaltung, erst dann kann man auch mal nett zu anderen sein 😉

            Freilich gibt es auch in der menschlichen Natur die Symbiose. Diese spielt aber m.E. immer nur eine gute Nebenrolle im Gesamtsystem.

            @Karl-Heinz:
            Diese „einfachen Menschen“, die Sie anführen, sind einfach nur selten dumme Menschen !

            Man kann auch als kleiner Arbeiter/Angestellter im Besitz des gesunden Menschenverstandes sein, und genau DER muß einem sagen: Unterschreibe nur was du wirklich verstanden hast, ansonsten LASS ES !

            Wer also jetzt auf die Schn….. fällt, der hat es sich auch redlich verdient ! Das ist nichts weiter, als eine Analogie zur natürlichen Auslese.

            Die reale „Chance“ zu scheitern, hat in diesen höchst unübersichtlichen Zeiten freilich JEDER, da gebe ich dem Alexander Illi schon recht. Einzig die Höhe der Wahrscheinlichkeit hat man selbst in der Hand.

          • Albert Albern sagt:

            Geht es wirklich um die Dummheit oder geht es eher um das System, zum Beispiel das Geldsystem, das gerade kollabiert?

            Und das ist natürlich dumm. Also kann auch ein System genauso dumm sein wie ein gewöhnlicher Mensch. Schließlich werden die Systeme von den Menschen gemacht, meist sehr klugen und gebildeten Menschen, und trotzdem sind die Systeme oft dumm.

            Und zwar immer dann, wenn hinter dem System der egoistische „Überlebenstrieb“ steckt.

            Ja, der Feudalismus hat sich nur deswegen entwickelt, weil das Adel um sein Überleben bangte und sich deshalb gut absichern musste…
            (Nach uns die Sintflut – das zeugt eher von der Gleichgültigkeit der soliden Finanzwelt…)

          • Alexander Illi sagt:

            Vielen Dank für Ihre lieben und besonnenen Kommentare.

            Es ist vielleicht ein einfaches Mißverständnis, dass ich aufklären kann:

            Ich sehe Egoismus im Unterschied zum Selbsterhaltungstrieb bzw. natürlichen Priorität des eigenen Wohlergehens.
            Klar, wenn es einem selber schlecht geht, kann man auch anderen schwer helfen, und umgekehrt ist meistens auch für alle anderen nützlich, was für einen selbst wirklich nützlich ist.

            Mit Egoismus meinte ich hier das Nicht-Genug-bekommen-können und Nichts-Abgeben-wollen., das Sich-über-andere-Stellen und das Verneinen wechselseitiger gesellschaftlicher globaler Verflechtungen.

  6. eric sagt:

    Nun, den spanischen Originalartikel hierzu gelesen, kann man nirgendwo die Aussage „gehen Sie ins Tierheim“ entdecken, auch wenn ansonsten der Text fast deckungsgleich ist, nur in dieser Version im Vergleich zur spanischen gekürzt.

    Wer schreibt also soetwas hinzu? Und was hat dieser für Lösungsmöglichkeiten, wenn diese Person 220.000 Euro erhalten hat, sich eine Wohnung kaufte und diese nun weniger Wert ist, aber die Hypothek nicht weiter bezahlt wird? Soll die Bank draufzahlen? Hätte man nicht eine kleinere Wohnung kaufen können oder auf Miete leben?

    • Redakteur sagt:

      Die Frau wurde beim englischsprachigen Dienst der Agence France Press mit genau dieser Aussage zitiert. Wir gehen davon aus, dass Meldungen von Nachrichtenagenturen ordentlich recherchiert sind. Die Redaktion.

  7. eric sagt:

    Nun, den spanischen Originalartikel hierzu gelesen, kann man nirgendwo die Aussage „gehen Sie ins Tierheim“ entdecken, auch wenn ansonsten der Text fast deckungsgleich ist, nur in dieser Version im Vergleich zur spanischen gekürzt.

    Wer schreibt also soetwas hinzu? Und was hat dieser für Lösungsmöglichkeiten, wenn diese Person 220.000 Euro erhalten hat, sich eine Wohnung kaufte und diese nun weniger Wert ist, aber die Hypothek nicht weiter bezahlt wird? Soll die Bank draufzahlen? Hätte man nicht eine kleinere Wohnung kaufen können oder auf Miete leben?

    • Redakteur sagt:

      Die Frau wurde beim englischsprachigen Dienst der Agence France Press mit genau dieser Aussage zitiert. Wir gehen davon aus, dass Meldungen von Nachrichtenagenturen ordentlich recherchiert sind. Die Redaktion.

  8. eric sagt:

    Nun, den spanischen Originalartikel hierzu gelesen, kann man nirgendwo die Aussage „gehen Sie ins Tierheim“ entdecken, auch wenn ansonsten der Text fast deckungsgleich ist, nur in dieser Version im Vergleich zur spanischen gekürzt.

    Wer schreibt also soetwas hinzu? Und was hat dieser für Lösungsmöglichkeiten, wenn diese Person 220.000 Euro erhalten hat, sich eine Wohnung kaufte und diese nun weniger Wert ist, aber die Hypothek nicht weiter bezahlt wird? Soll die Bank draufzahlen? Hätte man nicht eine kleinere Wohnung kaufen können oder auf Miete leben?

    • Redakteur sagt:

      Die Frau wurde beim englischsprachigen Dienst der Agence France Press mit genau dieser Aussage zitiert. Wir gehen davon aus, dass Meldungen von Nachrichtenagenturen ordentlich recherchiert sind. Die Redaktion.

  9. eric sagt:

    Nun, den spanischen Originalartikel hierzu gelesen, kann man nirgendwo die Aussage „gehen Sie ins Tierheim“ entdecken, auch wenn ansonsten der Text fast deckungsgleich ist, nur in dieser Version im Vergleich zur spanischen gekürzt.

    Wer schreibt also soetwas hinzu? Und was hat dieser für Lösungsmöglichkeiten, wenn diese Person 220.000 Euro erhalten hat, sich eine Wohnung kaufte und diese nun weniger Wert ist, aber die Hypothek nicht weiter bezahlt wird? Soll die Bank draufzahlen? Hätte man nicht eine kleinere Wohnung kaufen können oder auf Miete leben?

    • Redakteur sagt:

      Die Frau wurde beim englischsprachigen Dienst der Agence France Press mit genau dieser Aussage zitiert. Wir gehen davon aus, dass Meldungen von Nachrichtenagenturen ordentlich recherchiert sind. Die Redaktion.

  10. eric sagt:

    Nun, den spanischen Originalartikel hierzu gelesen, kann man nirgendwo die Aussage „gehen Sie ins Tierheim“ entdecken, auch wenn ansonsten der Text fast deckungsgleich ist, nur in dieser Version im Vergleich zur spanischen gekürzt.

    Wer schreibt also soetwas hinzu? Und was hat dieser für Lösungsmöglichkeiten, wenn diese Person 220.000 Euro erhalten hat, sich eine Wohnung kaufte und diese nun weniger Wert ist, aber die Hypothek nicht weiter bezahlt wird? Soll die Bank draufzahlen? Hätte man nicht eine kleinere Wohnung kaufen können oder auf Miete leben?

    • Redakteur sagt:

      Die Frau wurde beim englischsprachigen Dienst der Agence France Press mit genau dieser Aussage zitiert. Wir gehen davon aus, dass Meldungen von Nachrichtenagenturen ordentlich recherchiert sind. Die Redaktion.

      • Vita Mel sagt:

        Tot durch Hypothek in Spanien !!!
        10.Januar / 24. Febuar 2012 – 03189 Orihuela Costa
        Sie haben voellig recht wer nicht bezahlen kann hat Schuld.
        Uns ist es auch so ergangen, mussten uns eine Unterkunft schnell mieten aber uns geht das Geld wieder aus.
        Wir koennen weder unsere Sachen nach Deutschland transportieren, haben dort absolus auch niemanden der uns Unterkunft gibt und wuerden nur noch das besitzen was wir auf dem Leib haben. Absolut alles verloren dann. Wieviele haben sich schon das Leben genommen ??
        Wegen einer Hypothek sterben, obwohl wir zahlen wollten ?
        Was ist ein Menschenleben denn Wert ???
        Gar nix fuer die Banken und den Staat !!!
        Keine Aufklaerung, keine Rechte, viele zerstoerte Leben aber leere Haeuser ohne Ende.
        Wir muessen uns auch das Leben nehmen denn keiner hilft uns zu ueberleben. Oder nur in totaler Armut,auf der Strasse, asozial mit Hunger,etc. In Muelltonnen essen finden ??
        Finden sie das gut ???
        Tot durch Hypothek in Spanien !!!!!
        Helfen sie lieber allen…. Stoppt den Wahnsinn…..
        0034- 96532.3995 – 630-735-109