EZB bereitet sich auf Bankenrettung vor

Die Kapitalflucht aus Europa veranlasst die Europäische Zentralbank offenbar, in der kommenden Woche weitere Gelder für die Banken zur Verfügung zu stellen. Bei den Banken herrscht offenbar die nackte Panik.

Was von den Notenbanken vergangene Woche als Hilfe für die Realwirtschaft dargestellt wurde, dürfte erst der Anfang umfangreicher Rettungsmaßnahmen für die europäischen Banken sein. Noch ist unklar, ob es nur eine Bank war, die vor dem Kollaps stand (mehr hier), oder schon das ganze System wankte (und daher ein Bank Run zu befürchten ist – mehr hier), zeichnen sich nun weitere, umfangreiche Programme der EZB ab, den europäischen Banken aus der Kreditklemme zu helfen. Nach Informationen der FT sollen bei der nächsten Zentralrats Sitzung in Frankfurt neue, massive Hilfen beschlossen werden.

Die EZB möchte nach Aussage von Mari Draghi Staatsanleihen nur kaufen, wenn sie in den betroffenen Staaten radikale Sparprogramme sieht (mehr hier). In Italien hat Goldman Sachs Mario Monti am Sonntag sein „Reformprogramm“ vorgestellt. Bisher hat die EZB bereits Staatsanleihen im Wert von 200 Milliarden Euro gekauft. Sollte tatsächlich ein Staat pleitegehen, dann wird dieser Betrag von den Steuerzahlern der Euro-Länder zu bezahlen sein.

Die Pleite einer Bank hätte ähnlich verheerende Wirkungen, weil die politischen Systeme und die Bankensystem mittlerweile praktisch untrennbar miteinander verwoben sind.

Daher fordern Analysten und Banker immer dringender das Eingreifen der EZB. So sagt Erik Nielsen, Chefvolkswirt einer der am meisten bedrohten Banken, der italienischen UniCredit: „Die EZB muss am Donnerstag Notverbände vorbereiten, um das Risiko eines großen Unfalls zu senken, bevor der Plan der Fiskalunion der EU verwirklicht werden kann, der die Probleme dann von Grund auf lösen wird.“

Und Jacques Cailloux, der Europaexperte einer ebenfalls sehr gefährdeten Bank, der Royal Bank of Scotland, assistiert: „Das ist absolut die Kernaufgabe der EZB, und damit könnten den Banken etwas wirklich Wirkungsvolles an die Hand geben.“

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Kommentare

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  1. lost sagt:

    Der Kapitalismus ist erst zum Problem geworden mit der Privatisierung und der Auflösung der Nationalstaaten. Ein Staat sollte immer einige Monpole unter seiner Kontrolle halten wie z.B. die Versorger, die Telekommunikation und die Post. So ist er stark genug, Kartellbildung zu unterbinden. Die Ursache für den plötzlichen Niedergang Europas und das Abrutschen in die Postdemkratie war ja eben die EU und die Machtkonzentration des Grosskapitals in Brüssel, welches sich seither seine eigenen Regularien schafft.

    Für eine gefestigte Demokratie wäre einerseits sicher die Schweiz ein Vorbild. Zum anderen wäre mein Vorschlag, die Nichtwähler in einer Nichtwählerfraktion zu binden. Die hätte die Aufgabe, den status quo solange zu erhalten, bis die gewählten Fraktionen tatsächlich parlamentarische Mehrheiten schaffen könnten. So würde nicht nur die Gesetzgebung gefestigt, was Vorteile brächte für die Wirtschaft, dass sie klare langfristig gültige Orientierungspunkte hätte, das gesamte politische und ökonomische System würde damit entschleunigt.

    Die Parteien wären gezwungen, ihre Wahlpropaganda auf reale Inhalte abzustimmen,
    Willkür und Wahlbetrug wie z.B. mit der EU-Verfassung, die für den Wähler nicht zur Wahl stand, sondern hinter seinem Rücken in einer laufenden Legislaturperiode eingeführt worden ist, wären damit ein Riegel vorgeschoben.

    Die sich rasant verändernde ökonomischen Bedingungen sind ja beileibe kein Schicksal, sondern haben ihre Ursache in einer selbstermächtigten Elite.

    Was Europa braucht sind Zollgrenzen, Landeswährungen und eine Entschleunigung des gesamten Wirtschaftsapparats. Regional vor Internatiional. Dezentralisierung. Lebensqualität und Freiheit statt Indoktrination und dem selbstanmassenden Recht, „den Bürger mitzunehmen“. Ich für meinen Teil will gar nicht mitgenommen werden, sondern.

  2. Josh sagt:

    Die EZB stütze mit abenteuerlichen Summen die System-Banken. Die EZB stützt in Europa mit abenteuerlichen
    Summen Euro-System „wichtige“ Pleitestaaten und wird damit endgültig (und rechtswiedrig) zur Bad Bank.
    Alle sog. Investoren, die sich beim Versuch des ESFS zu hebeln schon versagt haben, bleiben weiterhin inaktiv
    bei der Unterstützung Europas, denn sie wissen ja, worauf es hinausläuft (Weltregierung/Bank/Währung).

    Nun kommt ggf. die Weltbank und der IWF und sagen Kredite zur Stützung der EZB zu. Einzelnen Staaten,
    nachdem Deutschland als Zahlmeister und einziges Land mit enormen Privatvermögen nicht schnell genug und
    durchgreifend seine Menschen enteignet hat, sind nicht in der Lage sind, die Debits der EZB auszugleichen.
    Das ruft Programme des IWF u.d. Weltbank auf den Plan, mit welchen Maßnahmen und Reformen die gesamte
    Eurozone nun zu wirtschaften hat. Es gibt eine gewaltige Depression und die Banken können zu unglaublich
    günstigen Konditionen die gesamte Europäische Wirtschaft übernehmen und die größten Geschäfte und Gewinne
    der Geschichte verzeichnen. Mit diesen Geldern wird die Machtposition weiter und endgültig zementiert.

    Den Menschen bleibt (aufgrund Verlust sämtlichen Vermögens) nichts anderes übrig, als sich eine Anstellung
    zu Bedingungen zu suchen – in Unternehmen, denen aufgrund der Lage nichts anderes übrig bleibt als Sklavenarbeit
    anzubieten – oder eben Hunger und Elend. Die Sozialsysteme sind nicht finanzierbar und werden so gut wie
    abgeschafft. Mitmenschlichkeit, Empathie, Soziale Wärme, kurz alles was den wahren Menschen ausmacht bekommt
    einen anderen Stellenwert in einer Welt, in der JEDER um das tägliche Überleben kämpft.
    Der Stärkere gewinnt – und von Seiter der Macht wird dieses Naturgesetzt wohl dann auch in Bronze gegossen
    und überall als Wille Gottes verkündet – denn die Natur wendet es seit Anbeginn an.

    Egal was ein Jeder in einem so dicht besiedelten Kontinent wie Europa auch versucht dagegen zu unternehmen –
    Die kleine Farm, die satt macht und ein kl. Haus, das trocken hält mangelt es am entscheidenden Punkt:
    Der Sicherheit! Denn die Masse Mensch wird sich für eine einen kleinen Vorteil zukünftig (wieder) den Kopf einschlagen!

    Nix wie weg hier!!

    • ichweissnix sagt:

      Hallo Josh,

      Nix wie weg hier…. da denke ich schon seit 10 Jahren dran,
      Würde mich mal über ein paar Tipps zum überleben in anderen Ländern freuen:

      Paraguay habe durchleuchtet: Prinzipiell kommt man dort
      pro Monat mit 600 EUR aus. Allerdings ist der Kurs des Guarani in den letzten 2 Jahre so angezogen, dass die 600 EUR heute fast nicht mehr reichen.
      Weiterer Nachteil: In den Aussenbezirken ist die Kriminalität sehr hoch.

      Wie gesagt, freue mich auf Vorschläge…..

  3. fetzenflug sagt:

    Sehr interessant, wenn es stimmt: FED rekapitalisiert EU über IWF?

    http://derstandard.at/1322872906537/Zeitung-US-Notenbank-koennte-IWF-Geld-fuer-Euro-Zone-geben

  4. FDominicus sagt:

    Wie passend, braucht man einen Gelddrucker bekommt man ihn. Stabilität der Währung? Jetzt bleiben Sie aber mal realistisch.

    • jay twelve sagt:

      Welcher Realität hat ein Stahlträger, der durch Explosion aus WT Center heraus katapultiert, zu Ground Zero fliegt?
      Freien Fall mit Knall.
      Die Welt-Finanzkrise kann man als 9/11 in Zeitlupe vergleichen.
      Warten wir es ab, welcher von den 3 Türmen zuerst zusammensackt?

      • FDominicus sagt:

        Spielt das wirklich noch ein Rolle. Aus dem Euro können die Länder noch austreten, in den USA wird es mit dem Austreten wohl nichts. Aber ist es noch wichtig zu wissen wer zuerst kolabiert? Was macht das für einen Unterschied? Alle werden umfallen…. einer nach dem anderen….

  5. Emil Eimer sagt:

    Man kann es nur immer wiederholen: Es ist zweitrangig für diese Krise, ob und wo Politiker oder Banken Fehler gemacht haben. Das Fundament unseres Geldsystems beruht auf einer Absurdität, und eher diese nicht beseitigt wird, kann sich gar nichts bessern. Alle Maßnahmen bleiben dann Flickschusterei.

    Geld entsteht in unserem Geldsystem immer nur über einen Kredit. Keine Schulden – kein Geld. Es gibt immer so viele Schulden wie Geld auf der Welt. Geschaffen wird auf diese Art aber immer nur die Kreditsumme, zurückgezahlt werden muss aber Kreditsumme + Zinsen. Diese Zinsbeträge existieren aber nicht und können nur durch Schaffung neues Geldes (= neuer Schulden) beschafft werden. (Das ist gesamtwirtschaftlich betrachtet, man darf sich hier nicht von der persönlichen Betrachtung täuschen lassen. Privat beschaffe ich mir die Zinsen von den anderen Marktteilnehmern.)

    Die Geldmenge und Schuldenmenge steigt also unaufhörlich, und zwar exponentiell. In den ersten Jahrzehnten ist die Steigerung langsam und solange das Wirtschaftswachstum mithalten kann (Wirtschaftswunder-Zeit) ist das alles gar kein Problem. Dann nimmt die Kurve aber „Fahrt auf“ und zur Zeit sind wird bei einem exponentiellen Wachstum von Geld und Schulden angekommen, die unglaublich ist. Das Ende dieses Systems ist nahe, und die EZB macht hier nur das, was logisch ist, wenn man an diesem System nichts grundsätzlich ändern möchte: sie schafft neues Geld.

    • Karl-Heinz sagt:

      Ich stimme Ihnen zu.

      Alles steht und fällt mit der Frage des Geldsystems.
      Die Fundamente des angelsächsischen Systems wurden 1694 mit der Gründung der Bank of England gelegt. Sie wurde als Aktiengesellschaft in privater Hand etabliert.

      Mit der Gründung der FED 1913, die auf 12 regionalen Zentralbanken in Privatbesitz basiert, war das Verbrechen des Weltgeldbetruges perfekt.

      Seit dieser Zeit ist fast jeder Staat und fast jede Volkswirtschaft von diesem System abhängig.

      Dieses System ist mächtiger als Staaten, Armeen und Volkswirtschaften.
      Es funktioniert nur auf Basis der Verschuldung von Staaten und Völkern.

      JEDER DER AN DIESEM SYSTEM TEILNEMEN -MUSS-
      KANN NICHTS ANDERES ALS SCHULDEN MACHEN.

      Alles gegenteilige Geblubber der Politik ist Augenwischerei.

      Interessierten empfehle ich folgende links:

      Wolfgang Berger – Den finanziellen Staatsstreich hinter uns, die Konsequenzen vor uns?
      http://www.youtube.com/watch?v=Scr0qVvXcSc&feature=related

      Bernd Senf -Zinssystem, Geldschöpfung & Finanzkrise
      http://www.youtube.com/watch?v=wq_lav0mc10&feature=related

      Andreas Popp – Demokratie und Staat als eine Ursache der Verwerfungen
      http://www.youtube.com/watch?feature=fvwp&NR=1&v=ZLPgKyMvNdU

      Helmut Creutz und Andreas Bangemann – Drei Jahrzehnte Geldbefassung, die wichtigsten Erkenntnisse
      http://www.youtube.com/watch?feature=iv&annotation_id=annotation_876094&src_vid=ZLPgKyMvNdU&v=bddI33ly9No

      • Karl-Heinz sagt:

        Ergänzung

        Um die Bedrohungslage durch das angelsächsische System zu verdeutlichen, hänge ich ein Zitat von Winston Churchill an:

        „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.“ (Aus seinen „Erinnerungen“)

        Hellsichtigen fällt jetzt Libyen und Iran ein.

        • Karl-Heinz sagt:

          Was mit Menschen passiert, wenn sie sich gegen das System auflehnen, kann man an dem Schicksal von Alfred Herrhausen sehen.

          Bestätigt durch Ackermann in einem Fernseh interview:
          http://www.youtube.com/watch?v=e-OK0XYekzc

          Wie kriminell und systematisch die weltweite Schuldentreiberei funktioniert beschreibt John Perkins. Er war 12 Jahre lang ein sogenannter „Economic Hitman“.

          Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.
          Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft — bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage „Warum hassen sie uns so?“, die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.
          http://www.youtube.com/watch?v=gMalMJUr35M

          • schlaumeister sagt:

            Deshalb verarmt die Mehrzahl der Menschen. Die korrupten
            Machthaber werden von der Finanzmafia geschmiert, die
            grundlegenden Entwicklungen der Dritten Welt werden nicht
            angegangen, z.B. die nachhaltige Landwirtschaft, es werden
            Waffen und Unterseebote per Kredit verkauft. Dafür sammeln
            wir für die Wohltätigkeitsindustrie Geld und Klamotten, die
            wieder eine ganze Wohlfahrts- und Spendenorganisationen bei
            uns ernährt. Und so weiter und so fort.

      • FDominicus sagt:

        „Seit dieser Zeit ist fast jeder Staat und fast jede Volkswirtschaft von diesem System abhängig.“

        Diese Staaten geben den Zentralbankern Ihre Legitimität. Also was wenn Ihnen Zentralbanken nicht zusagen, wie können Sie für etwa anderes sein als die Abschaffung eben derselben?

        • Emil Eimer sagt:

          Ja, eine absurde Situation: die Staaten legitimieren die Zentralbanken und sind in der Folge von ihnen abhängig. Die Geschichte der FED ist hier sehr aufschlußreich: eine PRIVATE Origanisation hat die Macht über den Dollar… der einzige Präsident, der das ändern wollte, wurde ermordet (Kennedy).

      • Emil Eimer sagt:

        Aus gut ist folgender animierter Film über die Frage „Was ist Geld“ und die Geschichte unseres Geldsystems. Der Film enthält, wie ich meine, alle wichtigen Aspekte. Diese Fassung ist die deutsche Synchronisation:

        http://www.youtube.com/watch?v=ir-KvnhtmWc

        oder hier das englische Original mit deutschen Untertiteln:

        http://video.google.com/videoplay?docid=6433985877267580603

      • Gast sagt:

        Und nicht zu vergessen das Buch von G.Edward Griffin:

        Die Kreatur von Jekyll Island

      • Moon sagt:

        Hier gibt´s ja doch noch welche, die das mit dem Geld verstanden haben :)!

    • jay twelve sagt:

      Emil Eimer, das kann ich unterschreiben.
      Ich denke dabei an die Falkland Insel für die Banken Pinsel, wäre ein schönes Ort, wo sie über Gott & die Welt sinnieren können, bis sie alle geheilt krepieren.
      Schafskot Kügelchen als Geldersatz, gerollt im Meeressalz, geräuchert auf Kuhfladen, inklusive Schmeißfliege Maden.
      Vermutlich ist es soweit?

  6. Selbstdenker sagt:

    Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Deutschland tut in diesen Tagen besonders gut. Hier ist er! Ein sehr aufschlussreiches Video, dass uns alle hoffen lässt.
    (Gut investierte Zeit!)

    http://www.alpenparlament.tv/playlist/516-staat-im-staat%20die%20neudeutschland-revolution

  7. schlaumeister sagt:

    Öffnet alle Geldschleusen, pervertiert den Wert des Geldes, spielt den lieben
    Gott des Geldes, verwässert den ach so stabilen Euro, der ja stärker ist als die
    Mark, damit Europa nicht scheitert. Zum Schluß leben alle vom frisch gedruckten
    Geld, das Papierwunder – was für ein billiger Trick ist dagegen Wasser in Wein
    zu verwandeln.

  8. bauagent sagt:

    Die BIS ( die Mutter der Zentralbanken ) veröffentlichte die Tage die Summe der am Markt „offiziell “ gehandelten Derivate für das 1.Halbjahr 2011. Danach haben wir das Niveau von 2008 mit schlappen 707 Billionen übersprungen.

    Nach Logik der Derivate-Akteure überzeichnet das ausstehende nominale Volumen von 707,569 Billionen Dollar an OTC-Derivaten das Risiko, denn der Bruttomarktwert der Kontrakte betrug “nur” 19,518 Billionen Dollar.

    Man könnte auch sagen, dass wir direkt im Vorfeld die MWST auf 80 % erhöhen sollten, damit das lästige Schnüren von Rettungspaketen für ein paar Jahre entfällt.

    Wer Lust hat, sich das “ Schauspiel „, “ wie bombt man mit vielen Nullen reale Menschen in´s Mittelalter „, anzusehen, der kann sich mit nachfolgendem Link einlesen:

    http://www.querschuesse.de/otc-derivate-casino-mit-707569-billionen-dollar-an-nominalen-volumen/

    Übrigens: Es handelt sich um europäische Billionen, sozusagen echte Billionen.

  9. Dalien Forester sagt:

    Die Menschen haben sich lange genug von den Korrupten auseinander dividieren lassen.

    Frauen – Männer
    Links – Rechts
    politisch – unpolitisch

    usw.

    Nur um den Machterhalt des Bösen zu sichern.
    Das hat nun ein Ende
    http://www.youtube.com/watch?v=EaaQGOiFFco

  10. Voltaire sagt:

    Die Einschläge kommen immer näher, die Ursachen werden mit dem monetären Eingreifen der EZB mitnichten gelöst. Hier meine Vorschläge zu notwendigen politischen Reformen und Finanzmarktregulierung:

    Noch vor dem Staatsbankrott in Deutschland ist in das Grundgesetz folgender Artikel aufzunehmen:

    „Artikel xyz

    (1) Die Ausgaben der öffentlichen Hand dürfen die Einnahmen aus Steuern und Abgaben nicht übersteigen.

    (2) Schuldverschreibungen, (Zwangs)Anleihen, Aufnahme von Krediten, die Emission von (Bundes)Wertpapieren oder anderer Finanzierungsinstrumente und deren Handel seitens der öffentlichen Hand sind verboten.

    (3) Die Steuerbelastung der Bürger aus allen zu erzielenden Einkünften und dem EBIT nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) mit Stand „Datum“ bei Selbstständigen, juristischen Personen und Personengesellschaften ist gleich hoch und beträgt maximal 15 Prozent.

    (4) Auf alle Waren und Dienstleistungen wird eine einheitliche Umsatzsteuer erhoben, die maximal 15 Prozent beträgt. Auf Rechnungen sind Steuern und Abgaben getrennt auszuweisen.

    (5) Steuern und Abgaben sind auf maximal 35 Prozent vom durchschnittlichen Jahreseinkommen unter Berücksichtigung von Satz (3) im Zeitraum zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember begrenzt. Darüber hinausgehende Belastungen sind im ersten Quartal des Folgesjahres von der öffentlichen Hand (zzgl. 3 Prozent über dem Basiszinssatz nach BGB) zurück zu zahlen.

    (6) Zwangsabgaben und -steuern auf bereits versteuertes Privatvermögen sind verboten (Doppelbesteuerung, Entfall der Erbschafts- und Schenkungssteuer). Weiterhin darf Privatvermögen nicht vergemeinschaftet werden (Art. 15 Grundgesetz wird ersatzlos gestrichen).

    (7) Die Legislative haftet vollumfänglich bei Verletzung der Sätze (1) bis (6). Die Immunität der Abgeordneten ist bei Gesetzen zum Bundeshaushalt aufgehoben. Des Weiteren haben alle Abstimmungen zu Gesetzen betreffend des Bundeshaushaltes stets in namentlicher Abstimmung zu erfolgen.

    (8) Eine Änderung (Ergänzung, Wegfall oder im Inhalt) der Sätze (1) bis (7) bedarf einer 2/3 Zustimmung von mindestens 50 Prozent der wahlberechtigten deutschen Staatsbürger.

    Um zu verhindern, dass Banken nach der Währungsreform wieder zu „Zockerbuden“ verkommen, gilt es folgende Punkte – neben anderen – umzusetzen:

    1. Das Investmentbanking ist von dem der Geschäftsbanken nach dem s. g. Glass-Steagall Act zu trennen.

    2. Rückführung der geld- und währungspolitischen Souveränität der Europäischen Zentralbank auf die Deutsche Bundesbank. Der Deutschen Bundesbank obliegt die alleinige Verantwortung für die Geldpolitik in der Bundesrepublik Deutschland.

    3. Von Weisungen der Exekutive (Bundesregierung) ist die Deutsche Bundesbank unabhängig. Die Bestellung des Präsidenten und des Vizepräsidenten sowie eines weiteren Mitglieds des Vorstandes auf Vorschlag der Bundesregierung entfällt ebenso wie das Vorschlagsrecht der übrigen drei Mitglieder seitens des Bundesrates im Einvernehmen mit der Bundesregierung. Weitere Anforderungskriterien sind unter Pkt. 6 gelistet.

    4. Die Eigenkapitalquote der Geschäftsbanken muss mindestens 20 Prozent bei Investmentbanken mindestens 35 Prozent betragen

    5. Haftung der operativen Geschäftsführung (CEO, CFO, etc.) der Deutschen Bundesbank, Geschäftsbanken als auch Investmentbanken bei grober Fahrlässigkeit mit bis zu 70 Prozent vom Privatvermögen. Das Privatvermögen der Vorstandsmitglieder ist offenzulegen.

    6. Besetzung der operativen Geschäftsführung der Deutschen Bundesbank, Geschäftsbanken, Investmentbanken als auch deren Aufsichtsräte (Aktiengesellschaften) bzw. Verwaltungsrat (Landesbanken) mit Experten, welche Basel II/III als auch das KWG (Kreditwesengesetz) vom Inhalt her kennen und auch anzuwenden wissen. Darüber hinaus dürfen die Mitglieder der Verwaltungsgremien keiner Partei angehören, müssen mindestens 45 Jahre alt sein und nachweislich mehr als 10 Jahre in einer Führungsposition bei einer international aufgestellten Bank- oder Versicherungsgesellschaft gearbeitet haben. Ein Wechsel von der operativen Geschäftsführung in den Aufsichtsrat oder umgekehrt ist frühestens nach Ablauf von drei Jahren nach Ausscheiden innerhalb der Bank und/oder ihrer Tochtergesellschaften erlaubt. Wechselseitige Mandate, z.B. CEO einer Bank A sitzt im Aufsichtsrat der Bank B, sind ebensso verboten wie die Wahrnehmung von mehr als 2 Mandaten in Aufsichtsräten börsennotierter Aktiengesellschaften.

    7. Zulassung aller handelbaren Bankprodukte einschließlich deren Zertifizierung durch ein von einem staatlich unabhängigen Institut.

    8. In Anlehnung der Goldumlaufwährung der Deutschen Reichsbank zwischen 1876 und 1914 muss die M1 Geldmenge zu 100 Prozent und die M2 Geldmenge mindestens mit 20 Prozent durch Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) gedeckt sein. Edelmetalle dürfen nur physisch (zu einem von einer unabhängigen Notenbank – wie z. B. Deutsche Bundesbank – festgelegten Preis) erworben und veräußert werden, ein Derivatehandel bzw. – geschäfte mit Edelmetallen ist verboten.

    Wenn vorgenannte Punkte umgesetzt sind, dann wird „tabula rasa“ gemacht indem folgendes ENTWURFSCHREIBEN veröffentlicht wird:

    Berlin, [Datum heute]

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.

    Ich darf Ihnen heute die freudige Mitteilung machen, dass Sie unsere DM zurück bekommen.

    Die „neuen“ alten Geldscheine werden Ihnen zusammen mit dem Münzgeld über die Banken im Laufe der nächsten vierzehn Tage gegen die in Ihrem Privatbesitz befindlichen Euro-Geldscheine und Euro-Münzen im Verhältnis 1,95583 EUR = 1 DM bis zu einem Betrag von 5.000 EUR zurück getauscht.

    (Spar)Guthaben inkl. Sichteinlagen sowie die Verbindlichkeiten von Privatpersonen und juristischen Personen mit Stichtag [Datum gestern] werden im Verhältnis 1,95583 EUR = 1 DM bis zu einem Betrag von 10.000 EUR und darüber hinausgehende Geldbeträge im Verhältnis 19,5583:1 (19,5583 EUR = 1 DM ab 10.000 EUR) von Ihrer Bank auf bestehenden inländischen Konten verrechnet.

    Das Umtauschverhältnis von Guthaben der öffentlichen Hand (Bund, Länder und Gemeinden) beträgt 19,5583:1 (19,5583 EUR = 1 DM); diese werden unter Berücksichtigung des o. g. Stichtags auf bestehenden inländischen Konten verrechnet. Sämtliche Verbindlichkeiten der öffentlichen Hand werden unter Maßgabe GG Art. 14 (3) glattgestellt, im Interesse der Allgemeinheit haben die Gläuber von Entschädigungsansprüchen abzusehen.

    Des Weiteren verkünde ich in Ausübung meiner Vollmacht unter Maßgabe GG Art. 15, dass Gold- und Silberbesitz verboten ist und dass jeder solche Münzen, Anlagemünzen oder anderen Gold- und Silberbesitz innerhalb von vierzehn Tagen bei amtlichen Beauftragten der Bundesregierung gegen Erstattung zum offiziellen Preis in offiziellen Zahlungsmitteln der Regierung abzuliefern hat.

    Alle Tresorfächer in Banken oder Geldinstituten sind versiegelt worden und warten auf bevorstehende gesetzliche Maßnahmen. Mithin ist jeder Verkauf, Ankauf oder die Bewegung von solchem Gold oder Silber innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Gebiete verboten, sowie jedes Devisengeschäft und jede Bewegung von solchen Metallen über die Grenze.

    Der Besitz dieser verbotenen Metalle sowie die Unterhaltung eines Schließfachs für deren Lagerung ist der Regierung durch die Bank- und Versicherungsunterlagen bekannt. Es wird darauf hingewiesen, dass Ihr Schließfach versiegelt bleiben muss und nur in Anwesenheit eines Vertreters des Finanzamtes geöffnet werden darf.

    Das Schengener Abkommen ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

    Ihre Bundeskanzlerin

    Dr. Angela Merkel

    • Selbstdenker sagt:

      Wer ist denn so bescheuert und lagert seine Edelmetalle in Deutschland ein?
      Nichts gelernt, oder wie?

    • Hedwig P.die echte Zeitzeugin sagt:

      Haben Sie zuviel Langweile oder zuviel Zeit ?

    • mike sagt:

      Danke, setzen, sechs! Sie wollen einen Reset und dann wieder so weiter machen wie bisher? Nur ein paar strengere Regeln für die Bankster? Die Abzocker von heute weitgehend ungeschoren davon kommen lassen? Immobilien- und Großgrundbesitz in den Händen des Großkapitals belassen? Vergessen Sie´s! So einen Neustart wird es mit den Enttäuschten dieser Welt nicht geben!

      Solange auch nur eine private Bank das Geldschöpfungsmonopol beibehalten darf, …

      solange auch noch eine einzige Bank zu Wucherzinsen Geld verleiht, das sie zuvor praktisch vom System geschenkt bekommen hat, …

      solange Geld, das der Realwirtschaft entzogen, auf Konten gelagert, oder in Computern zu Spekualtionen eingestezt, Mittel- und Machtlose tagaus, tagein zum Überlebenskampf zwingt, den Raubbau und die Zerstörung eines ganzen Planeten bewirkt…

      …solange wird es diesmal keinen Frieden geben. Das, von dem Sie glauben es sei das Ende, ist erst der Anfang! Hier entsteht der Verbissenheit der Geldeliten sei Dank ein Abgrund biblischen Ausmaßes. Nur Gläubige werden ihn überleben! Erinnern Sie sich noch an den Spruch: „Die Ersten werden die Letzten sein, die Letzten werden die Ersten sein.“ Denken Sie mal darüber nach!

      • Josh sagt:

        Recht haben Sie Mike. Das einzige Problem wird sein, das die notwendigen Änderungen weltweit ohne Ausnahme vorgenommen werden! Das klapt schon nicht bei völlig überzogenen Fussballer/Sportlerbezügen – wie soll es bitte beim systememminenten Geld- und Bankensystem funktionieren. Die Gier ist dem Menschen in die Wiege gelegt – irgendein Land wird es immer geben, welches die Ausnahme bildet!
        Einzig und allein die Revolution (heute wäre ein koordinierter Bank-Run empfehlenswert – sprich – eine bestimmte Bank wird nach der Anderen auserkohren, und über ein Kontenabruf zu einer Volksbank/Sparkasse übertragen). Oder wirklich auf die Straße gehen und solange demonstrieren, bis ein neues System installiert ist. Dafür hat die Macht aber auch schon Vorsorg geschaffen – in Form von selbsgeschaffener Opposition! Vielleicht sollte man wirklich die LINKE wählen – ich weis es nicht. Nur, wenn die in Dt. a.d. Regierung kommen, dann ist weltweit eben noch nichts bewegt. Und Deutschland kann weder finanziell noch Militärisch irgend etwas in der Welt bewegen! Also: gute Nacht Deutschland – nun haben wir die Rache für das dritte Reich endgültig und mit etwas Verspätung erhalten. Wer weis, wofür es gut war….

    • kneipier sagt:

      Zur Ziffer 6:

      http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Herren_der_Aufsichtsrate2007/Startseite_Aufsichtsraete2007.htm

      Bitte lesen- danach die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

    • jay twelve sagt:

      Voltaire, ist das echt oder nur Dein Wunschtraum?

      • Voltaire sagt:

        @ jay twelve
        @ Selbstdenker
        @ Hedwig P.die echte Zeitzeugin
        @ mike
        @ Josh

        Ich habe mir über die Ursachen sowohl der Finanzmarktkrise als auch dem exzessiven Schuldenmachen der Staaten meine Gedanken gemacht und Lösungsvorschläge zur Diskussion eingestellt.

        Gegenüber konstruktiver Kritik als auch abweichenden Meinungen – welche dazu noch am besten begründet oder durch Argumente unterlegt sind – bin ich stets aufgeschlossen bzw. interessiert; nicht jedoch an verbalen Rundumschlägen!

        • Maikel sagt:

          Ich würde vieles nicht machen, was du, Voltaire, vorschlägst, weil sich nichts zum Besseren mit deinen Vorschlägen ändern würde.

          Ohne Staatsbezug bekommst du bei Zentralbanken nur Goldman Sachs- Leute an den Wohlstandsautomaten des Volkes -> nicht zu empfehlen
          Mit Edelmetallen liefert man sich wieder den Eliten aus, weil diese mittlerweile doch fast den gesamten Planeten gekauft haben.

          Es ist wichtig, dass das Volk wieder intelligenter und politisch interessierter wird.

          1. Vorschlag: 3-Teilung der Medien (4. Gewalt)
          a) Staatsfernsehn -> Regierung kann seine Linie darlegen und über politsch Relevantes berichten
          b) Privatfernsehn – > Private können ihre Linie darlegen und über alles berichten, das für sie wichtig ist.
          c) Volksfernsehn -> 10% Fernsehfunktionäre und der Rest 90% auf 3 Jahre gewählte Bürger aus Wahllisten zufällig zusammengestellt; 30% jedes Jahr neu gewählt; bekommen 3+1 Jahre Verdienst (+1 um wieder in Arbeit zu kommen) -> damit kann das Volk für sich relevante Dinge darlegen und Korruption wird weitgehend vermieden

          2. Vorschlag: Schuldgeldsystem bleibt bestehen
          -> Das Problem an diesem System ist nicht, dass es das überhaupt gibt, sondern das es meistens private Zentralbanken sind, die das Geld dem Staat leihen. DER STAAT HAT DIE MACHT SELBST ZU BESTIMMEN, WAS DAS ZAHLUNGSMITTEL IM LAND IST.
          Nun hat der Staat die Kontrolle über die Währung; kann fast kostenlos Geld aus dem Nichts schaffen. Der Staat muss nur Sorge tragen, dass die Geldmenge, die er erschafft equivalent zur Wirtschaftsleistung ist. Zu viel wäre Inflation, zu wenig Deflation. Das Geld wird mit Minimalzinsen von maximal 2% von Firmen oder Privatleuten von Banken geliehen. Der Gewinn aus diesen Kreditgeschäften wird von den Banken zum Staat transferiert und er gibt diesen Gewinn durch eine jährliche Einmalzahlung an das Volk zurück. Das sind fast die einzigsten Zinsen die erlaubt sind. Banken verdienen Geld durch Kontoverwaltung bzw bei Beratung in Investitionen für Wirtschaftswachstum im Land.

          3. Zentralbankvorstand wird wie beim Volksfernsehn aber nun mit 70% mit einem Volkskomitee versehen – man sollte auch darauf bedacht sein unterschiedliche Bildungsschichten dabei zu haben
          ->Abwahl des Z.präsidenten ist mit einfacher Mehrheit vom Vorstand möglich
          -> Vorstand wird vom Staat gewählt und von Vorstand bestätigt oder nicht; wenn bestätigt -> Probezeit

          4. Die Regierung muss absolut transparent sein. Es dürfen keine Entscheidungen hinter verschlossenen Türen gemacht werden. Alles muss per Staatsfernsehn/Homepages einsehbar sein.

          5. Es muss Volksentscheide/Gesetzesvorschläge vom Volk geben.

          6. Die 5%-Hürde wird gegen eine 3% Hürde geändert.

          7. Jederzeit durch 2 Mio Stimmen eine Volksbefragung zur Abwahl der Regierung möglich.

          8. Verhältniswahlsystem wird nicht beachtet, wenn Wahlbeteiligung unter 70%.

          9. Parteifinanzierung nur durch Beiträge.

          persönlicher Vorschlag: 10. eine konstitutionelle Monarchie mit Wahlkönigtum; Abwahl bzw. Bestätigung nach 4, dann 8, dann 12 Jahren. Abwahl möglich; durch 4 Mio (5%) der Bevölkerung eine Volksbefragung zu erreichen.
          -> König sieht sich meistens sehr mit seinem Land verbunden
          -> König soll Instanz gegenüber Parteien sein
          -> wird vom Volk gewählt

          Wie das erreicht werden könnte, weis ich nicht. Ich halte es persönlich sowieso nicht für möglich, dass sich viel ändern wird. Es wird zu einer immer höheren Zentralisierung unter der Elite und dem Vatikan kommen. Die EU ist ein Projekt des Vatikan. siehe Ort des Unterschreibens der Europäischen Verfassung 2004. Von Rumpeuy, oder wie der heißt, wurde in einer Jesuitenschule ausgebildet…

          Ich habe keine Hoffnung mehr, dass sich was zum Positiven verändert. Dafür ist die Machtstruktur zu verhärtet und das Volk zu gespalten; fängt schon damit an, dass man eine absolute Wahrheit anzweifelt, aber diese existiert nunmal.

          MfG Maikel

          • Voltaire sagt:

            @ Maikel

            Interessante Gedanken, darauf kann man aufbauen. Übrigens habe ich meine Ansichten zu politischen Reformen weiter unten gepostet (s. meine Antwort zum Beitrag von „lost“).

            „Mit Edelmetallen liefert man sich wieder den Eliten aus, weil diese mittlerweile doch fast den gesamten Planeten gekauft haben.“

            Ja, die „Eliten“ haben sich mittlerweile den wesentlichen Teil der Edelmetalle zusammengekauft. Gegen Herausgabe der gebunkerten Edelmetalle kommen die Eliten an Bargeld um sich ihren Luxus leisten zu können. Das Bargeld kommt somit seiner Tauschfunktion nach, d. h. es wandert in die Taschen derer, welche für die Eliten Leistung erbringen. Und wenn sich die wahren „Leistungsträger“ einig sind, dass deren Leistungserbringung eben seinen Preis hat, dann zirkuliert das Geld und erfüllt somit seine Aufgabe.

            An dieser Stelle daher nochmal mein Ansatz bzgl. „Geldmengenaggregat“:

            8. In Anlehnung der Goldumlaufwährung der Deutschen Reichsbank zwischen 1876 und 1914 muss die M1 Geldmenge zu 100 Prozent und die M2 Geldmenge mindestens mit 20 Prozent durch Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) gedeckt sein. Edelmetalle dürfen nur physisch (zu einem von einer unabhängigen Notenbank – wie z. B. Deutsche Bundesbank – festgelegten Preis) erworben und veräußert werden, ein Derivatehandel bzw. – geschäfte mit Edelmetallen ist verboten.

    • Karin Jürgens sagt:

      @ Voltaire als Angela Merkel – und so ginge es weiter:
      Eine Woche später würden Sie erschossen und Ihr Nachfolger/in würde alles wieder rückgängig machen (siehe Kennedy).

    • Gast sagt:

      Ohne eine grundsätzliche Änderung des Geldsystems mit Abschaffung der
      Zentralbanken und einem strikten Entzug der Kontrolle des Geldes durch die
      Politik wird es keine Besserung geben.
      Auch wird eine Neuordnung der deutschen Demokratie unumgänglich sein.
      Ich zum Beispiel bin nicht mehr bereit ein Mündel der Parteien zu sein, die mit
      der Bevölkerung „Schlitten fahren“ können wann immer sie wollen.
      Es gibt m.E. Besserung nur mit einer „direkten Demokratie“ nach schweizer
      Vorbild.