Europa droht ein verlorenes Jahrzehnt

Die rigiden Sparprogramme nach dem Platzen der Schulden-Blase würgen nach Ansicht von Richard Koo die europäischen Volkswirtschaften ab. Staatsanleihen sollten nur noch von Bürgern der eigenen Nation gekauft werden können. Damit hätte jede Nation die Möglichkeit, in einer Krise gegenzusteuern.

In einem Vergleich mit dem verlorenen Jahrzehnt in Japan sieht Nomura-Analyst Richard Koo Europa auf dem falschen Weg. In einer sehr interessanten Analyse (Original auf Englisch – hier) erläutert Koo, dass ein Staat nach dem Platzen einer Blase die Pflicht habe, durch aktive finanzielle Unterstützung der Realwirtschaft dafür zu sorgen, dass der Wirtschaftskreislauf nicht zum Erliegen kommt. Dies sei derzeit jedoch genau nicht die Strategie in der Euro-Zone.

Weil der private Sektor – Unternehmen wie Individuen – überschuldet sei, müsse der Staat in die Bresche springen. Wenn eine Blase platzt, kommen Privatpersonen und die Wirtschaft unter enormen Druck: Sie müssen ihre Schulden bedienen. In Europa (wie auch in den USA) ist die Verschuldung des privaten Sektors mindestens so besorgniserregend wie die öffentliche Verschuldung. Der Staat könne dann nicht den Schuldnern raten, ihre Schulden einfach nicht zu bezahlen.

Er müsse jedoch aktiv gegensteuern: Koo zeigt den Zusammenhang zwischen dem Bruttoinlandsprodukt und der Staatsverschuldung auf. So unnatürlich es klingt: Der Rückgang des BIP hat auf das reale Leben der Menschen und auf die Lage der Unternehmen eine größere Auswirkung als die Staatsverschuldung. Wenn aber der private Sektor, wie derzeit in Europa und den USA zu beobachten ist, sein Geld nicht mehr für den Kauf von Gütern verwendet, sondern nur noch mit dem Abzahlen von Schulden verwendet oder das Geld für den Notfall spart, kommt der Wirtschaftskreislauf unweigerlich zu erliegen.

In Japan sei eine Katastrophe während des „verlorenen Jahrzehnts“ nur deswegen verhindert worden, weil der Staat die öffentlichen Ausgaben nicht gesenkt habe. Die öffentlichen Ausgaben müssen in guten Zeiten gesenkt werden, wenn der private Sektor durch den Wohlstand der privaten Haushalte und die Gewinne der Unternehmen in der Lage ist, öffentliche Aufgaben zu finanzieren. Erst wenn die Volkswirtschaft wieder gesund sei, könne der Staat die Ausgaben wieder zurückfahren.

Koo zeigt, dass die Niedrigzins-Politik nicht dazu geführt habe, die Volkswirtschaften anzukurbeln. Fiskalpolitik können nicht durch die Geldpolitik ersetzt werden – ein gravierender Fehler, in dem sich die USA und Europa gerade die Hände reichen wie zwei Ertrinkende (mehr über die Rolle von Fed und EZB in diesem Zusammenhang – hier).

In einer „Bilanz-Rezession“, wie Koo es nennt, müsse dagegen der Staat in die Bresche springen. In Japan habe es zwischen 1990 und 2005 zusätzliche staatliche Ausgaben in der Höhe von 460 Billionen Yen gegeben, mit denen sich Japan ein 2.000 Billionen Yen in Form einer besseren BIP „erkauft“ habe. Dass die Krise in Japan 15 Jahre gedauert habe, führt Koo auf den „Zick-Zack-Kurs“ der japanischen Politik zurück. Mehrere Sparprogramme hätten sich unmittelbar negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt und Japan insgesamt mindestens 1 Billion Yen gekostet. Auch die amerikanische Krise nach 1937 führt Koo auf die falsche Einschätzung der Politik zurück, die auf die Angst der Leute deren Sparwut und endloses Schuldenabtragen durch radikale Schnitte bei den öffentlichen Ausgaben zu einem dauerhaften Problem für die gesamte amerikanische Volkswirtschaft werden ließ.

Genau denselben Fehler begehen nach Einschätzung des Nomura-Analysten die Europäer durch ihre vollkommen eindimensionale Spar-Politik. Verschärft werde diese Entwicklung durch die Möglichkeit, dass jedermann Staatsanleihen von europäischen Staaten ohne Wechselkursrisiken kaufen könne. Dadurch würden Effekte verstärkt: Als der Süden Europas boomte, kauften Investoren aus Nordeuropa südeuropäische Staatsanleihen, weil sie dafür bessere Zinsen bekamen als für die deutschen Bunds. Nun ziehen alle Investoren ihr Kapital aus den Anleihen der betroffenen Länder ab – und beschleunigen die Krise in Südeuropa.

Koo macht daher den unkonventionellen Vorschlag, dass Staatsanleihen nur von Bürgern der betreffenden Staaten gekauft werden dürften – und zwar grundsätzlich, verbindlich und langfristig. Dies sei der sicherste Garant dafür, dass Staatsanleihen aus dem Kasino der Spekulanten herausgehalten und die nationalen Regierungen wirksam kontrolliert werden. Die EU leide unter dem Geburtsfehler der Maastricht-Verträge, in denen eine Obergrenze der Neuverschuldung mit 3% festgelegt wurde, ohne auch nur daran zu denken, was ein Staat eigentlich in einer Rezession machen solle. Dieser Fehler wird durch die aktuelle EU-Politik nicht nur korrigiert, sondern durch die Ideen des Fiskal-Pakts noch verschärft. Denn in einer Krise müsse eine nationale Volkswirtschaft von einem Staat so unterstützt werden können, dass der Staat nicht nur das Lied der Märkte singt, sondern in der Lage ist, zum Wohle der Bürger richtig zu handeln.

Es ist für Koo ein interessantes Phänomen, dass die Erhöhung der öffentlichen Ausgaben in Demokratien in Friedenszeiten immer umstritten ist. Nur im Kriegsfalle werde nicht endlos diskutiert. Da stehen dann meist mit großer nationaler Begeisterung all jene Mittel zur Verfügung, die man Schulen, Krankenhäusern oder Sozialeinrichtungen im Normalfall nur mit dem Generalverdacht der Verschwendung zugesteht.

Der australische Wirtschaftswissenschafter Billy Mitchell geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert, dass es in den kommenden zehn Jahren „außergewöhnlich hohe Haushaltsdefizite“ geben müsse, um den Zusammenbruch einzelner Volkswirtschaften zu verhindern (mehr dazu in seiner Analyse, englisch – hier).

Die Thesen von Koo und Mitchell klingen für die europäischen Ohren exotisch. Immerhin liefern sie belastbare Daten und historisch tragfähige Belege. Mitchell zeigt außerdem, dass die Schulden-Blase von der gefährlichen Kultur des „financial engineering“ angefacht wurde: Das Leihen von Geld hatte nicht mehr den Zweck, Volkswirtschaften anzukurbeln, sondern diente nur noch dem Profit von Finanzprodukten, die keinerlei reale Wertschöpfung aufweisen.

Natürlich können diese Thesen angefochten werden, etwa mit dem Argument, dass sie das demografische Problem nicht einbeziehen (wie einer der Kommentatoren auf Koos Blog treffend anmerkt – hier). Aber sie sollten zumindest von jenen Politikern bedacht werden, die sich gerade anschicken, die gesamte wirtschaftliche Zukunft Europas in die Hände von Investment-Bankern zu legen (mehr über die Goldman-Connection – hier). Deren Kreativität bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise hat sich bisher als sehr begrenzt erwiesen.

Kommentare

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  1. N_K sagt:

    „Europa droht ein verlorenes Jahrzehnt
    Der Geburtsfehler von Maastricht muss behoben werden“

    Manche Geburtsfehler lassen sich aber nicht beheben. Bei denen gehen dann weltweit die Meinungen auseinander, ob das Ergebnis solcher Fehler lebenslang alimentiert oder beseitigt werden soll. Bei (menschlichem) Leben eigentlich keine Frage, aber bei diesem offensichltichen Vollrausch-Erguß größenwahnsinniger Spinner ebensowenig.

  2. mandelkern sagt:

    Wenn die Bürger dem Staat echtes, bereits vorhandenes Geld leihen, ist das grundsätzliche Problem der Geldschöpfung durch Kredit nicht behoben.
    Tatsächlich findet dann gar keine Geldschöpfung mehr statt, so dass bei wachsender Wirtschaftsleistung eine Deflation eintreten muss, weil die Geldmenge zu gering ist.
    Genau dieser Zustand herrscht ja in Japan, die Preise fallen, weil der Staat hauptsächlich bei seinen Bürgern verschuldet ist.
    Das wiederum würgt die Wirtschaftsleistung ab.
    Die Lösung kann deshalb nur eine monetäre Reform sein, wo der Staat das Geld entsprechend der Wirtschaftsleistung selbst schöpft und die Seigniorage (Geldschöpfungsgewinn) somit an den Staat geht, und nicht an Gläubiger, seien es nun Banken oder Bürger.

  3. Karl Heinz sagt:

    Zitat:“So unnatürlich es klingt: Der Rückgang des BIP hat auf das reale Leben der Menschen und auf die Lage der Unternehmen eine größere Auswirkung als die Staatsverschuldung. Wenn aber der private Sektor, wie derzeit in Europa und den USA zu beobachten ist, sein Geld nicht mehr für den Kauf von Gütern verwendet, sondern nur noch mit dem Abzahlen von Schulden verwendet oder das Geld für den Notfall spart, kommt der Wirtschaftskreislauf unweigerlich zu erliegen.“

    Die EZB kann die Banken mit Abermilliarden Euro -zuscheißen-, wenn davon nichts in der Realwirtschaft ankommt, sondern die ins Kasino getragen werden, erzeugt das Rezession.

    Der Sparzwang der öffentlichen Haushalte und die schnellstmögliche Tilgung von Verbindlichkeiten der privaten Wirtschaft und der Haushalte, führt zur weiteren Geldmengenreduzierung.

    Basel III führt zu weiterer Geldakkumulation. Es wird demnach das unproduktivste Glied in der Kette mit Geld versorgt. Für Investitionen bleibt nichts übrig.

    Wer die Geldmenge der Realwirtschaft kontrolliert, kann Krisen an- und abschalten.

    Schuldgeld löst sich in Luft auf, wenn es getilgt wurde. Zins- und Zinseszinszahlungen, deren Geldmenge bei der Geschöpfung nicht mitgeschöpft wurden, reduzieren noch einmal die Geldmenge.

    Als letzte Instanz der Verschuldung bleibt nur noch der Staat übrig. So ist das im Schuldgeldsystem und so ist es gewollt.

    (Meine Sichtweise ist bestimmt nicht professionell, aber so sehe ich die Zusammenhänge. Korrekturvorschläge erwünscht.)

    • Karl Heinz sagt:

      Ich stehe anscheinend nicht allein mit meiner Einschätzung da.

      Die halbe Billion Euro, die die EZB für das Bankenkartell gedruckt hat, wird regelrecht vernichtet. Wir werden Zeugen eines gewaltigen Hütchenspielertricks.

      Niemand beabsichtigt die Eurostaaten oder den Euro zu stabilisieren.
      Das Gegenteil ist der Fall. Die Krise wird befeuert um 16 souveräne Staaten und eine NGO zu Fall zu bringen. Die jetzt einsetzende Rezession ist zu diesem Zweck inszeniert worden.

      Daniel Neun erklärt das besser als ich.
      http://www.radio-utopie.de/2011/12/30/ezb-druckt-banken-unbegrenzt-geld-banken-vernichten-es-euro-kapitalismus-kurz-erklart/

    • Karl Heinz sagt:

      Und noch einer der die gezielte Austrocknung der Realwirtschaft erkennt:

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/12/petroplus-ein-opfer-der-bankster.html

      Schäuble sprach vor europäischen Bankern davon, dass er in weniger als 24 Monaten eine neue Governance für Europa liefern kann.

      Das Werkzeug dazu wird die, mit den Bankern vereinbarte, künstliche Krise sein.

      http://www.youtube.com/watch?v=2IRnDOtu1z8

      Leute schmeist Eure Fernseher aus dem Fenster und bestellt Eure Lügenzeitungen ab. Wir werden von einem Kartell aus Politik, Wirtschaft, Massenmedien und Hochfinanz regiert.

      Die jetzt über uns hereinbrechenden Ereignisse sind inszeniert – Die Opfer aber werden echt sein. Sie werden von den Parasiten dieser Welt als Kollateralschaden in Kauf genommen.

    • Freiheit sagt:

      Ich befürchte, das geschöpfte Geld reicht jetzt nicht eimal mehr für die
      Zins- und Zinsesschulden aus, die Kredite werden nicht mehr bedient
      werden können. Staaten werden auch nicht übrigbleiben, genauso wenig wie die meisten Finanzmafiaorganisationen; wir müssen nach denjenigen
      suchen, die das Schuldgeld erschaffen haben, denen gehört alles auf dieser Welt!

    • schlaumeister sagt:

      ja, das unproduktivste Glied in der kette wird mit Geld regelrecht überflutet,
      bis dieses dann auch wirklich nichts mehr wert ist. Deshalb müssen
      die Edelmetalle bis kurz vorm Zusammenbruch manipulativ gedrückt
      werden.

  4. armer Mann sagt:

    Ja, ja und die Japaner glauben das mit immer mehr Schulden ein System gesunden kann. Es wird bloß die Fallhöhe größer. Der Tag X kommt trotzdem.

    • FDominicus sagt:

      Wahrscheinlich wollen die Japaner nicht mehr alleine in den verlorenen Jahrzehnten stecken. So irgendwie nach dem Motto: „Ein Unglück kommt selten allein“ Vielleicht soll aber auch Europa einfach noch schlechter aussehen als Japan. Dann könnte man wieder von den „asiatischen“ Tugenden schwärmen.

      Insgesamt wollen die guten Leute aber einfach nur Booms und da heißt es dann boomen wir halt auf Kredit

      Vielleicht ist es aber auch ganz anders und die VWLer einfach lernunfähig.

  5. Gerswind sagt:

    Da ich in den letzten 20! Jahren, kein Wachstum für die breite Masse finden konnte, sondern nur und ausschließlich, bei den Staatsschulden, den staatlichen Belastungen, den staatlichen Repressalien, der Monokultur der Landwirtschaft( -Ernährung, +Kraftstoff), der Abwanderung der Produktion sowie damit der Arbeitsplätze und nicht zuletzt die enormen Zugewinne des unproduktiven Kapitals (Zocker, Spekultanten etc.).

    Achja, lieber Bundesbunzel, wann wirst Du entlich wach?

  6. whoknows sagt:

    Ohne den wissenschaftlichen Hintergrund vollständig zu verstehen klingt das alles für mich nach typischen Keysianismus: der Staat muss in der Krise Schulden machen.

    Nur funktioniert das einfach nicht mehr, da die PIGS Staaten schon extreme Probleme mit dem Rollover ihrer vorhandenen Staatschulden haben. Wie sollen da noch weitere Schulden finanziert werden?

    Nein, nach einem Boom muss(!) einfach der Bust folgen und es ist besser diesen auszuhalten und die Anpassung der Preise zu ertragen. Sonst endet man wie die Japaner mit 2 verlorenen Dekaden und mit der höchsten Staatsverschuldung aller Industriestaaten. Kein leuchtendes Beispiel in meinen Augen.

  7. K.H. sagt:

    „Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 Gesundheit, Glück und alles Positive und was Ihr Euch sonst noch so alles wünscht möge sich manifestieren.“ (Xinos)

    SCHÖN WÄRE ES !!! :

    28.11.2011 – Der globale Finanzkrieg geht in die Endphase – Mehrere zuverlässige Quellen auf drei Kontinenten berichten alle übereinstimmend, dass ein großer Durchbruch im Finanzchaos bevorsteht. Wir können durch unsere eigenen Kontakte (dazu gehören der MI6 und der japanische Militärgeheimdienst) bestätigen, dass letzte Woche eine große Delegation in Washington landete und dem Washingtoner Establishment die Hölle heiß machte. Die Herrschaften wurden darüber informiert, dass das Ferderal Reserve Board unverzüglich seine Arbeiten einzustellen hätte und dass das neue Finanzsystem implementiert werden müsse; andernfalls würden die USA vollkommen von der übrigen Welt abgeschnitten.

    Das Militär steht kurz vor einer offenen Revolte; laut CIA-Quellen unterstützen mehr als die Hälfte der Militärs eine durchgehende Säuberung von Washington D.C.

    Die Washingtoner Führungsriege steht deshalb vor der Entscheidung, zurückzutreten und vor einer Wahrheitskommission zu erscheinen oder das Risiko eines Bürgerkrieges und von Chaos einzugehen, wobei eines Tages der Tod aller Miitglieder der Kabale zu gegenwärtigen sind. Wir glauben, dass der gesunde Menschenverstand in einer solchen Situation überwiegt und eine friedliche Lösung vor der Tür steht. Dennoch ist die Sache erst ausgestanden, wenn sie vorbei ist.

    In der letzten Woche standen die Chinesen kurz vor der Entscheidung, der US-Regierung bei der Ermordung von Unterstützern des neuen Finanzsystems in Washington zu helfen; aber die japanische Regierung intervenierte, indem sie Sicherheitsmaßnahmen in Gang setzte. Anschließend gab es Diskussionen mit den Chinesen, bei denen diesen die internen Abläufe des internationalen Finanzsystems erklärt wurde. Man unterbreitete ihnen auch ein Angebot.

    In dem Gespräch wurde ihnen erzählt, dass 90% der jemals ausgegebenen Dollarbestände nicht von Amerikanern gehalten würden. Die Leute außerhalb der USA wollen nicht, dass bei einem Zusammenbruch der Federal Reserve ihre Dollars wertlos würden. Infolgedessen werden alle mit redlicher Arbeit verdienten Dollars (also die nicht im Derivathandel oder anderen Betrügereien “verdienten” Dollars) mit Gold gedeckt. Diese mit Gold gedeckten Dollars werden einen neuen Namen erhalten. Die Chinesen wollen sie Renminbi nennen. Die Rothschilds möchten den Namen Hongkong-Dollars. Wir wollen sie Hong Kong yen (wird wie Yuan im Chinesischen ausgesprochen) nennen. Viele Details müssen von Experten noch ausgearbeitet werden. Es ist jedoch sichergestellt, dass für Privatpersonen niemals mehr die Möglichkeit besteht, die Welt durch Drucken von Geld zu manipulieren. Die Chinesen bestanden auf das Recht der Regierungen, Geld in Umlauf zu bringen und alle betroffenen Parteien haben dem zugestimmt.

    Eine hochrangige japanische Delegation reist Ende des Jahres auf die Philippinen, um chinesisches Gold, das in den 1930iger Jahren dorthin verfrachtet wurde, den Chinesen zu übergeben; dieses Gold soll deren Dollarbestände absichern. Die japanische Delegation wird vom zweiten Mann in der Regierung, Hajime Ishii, angeführt. Diesem wird auch eine Präsentation über Technologien gezeigt, die bislang unterdrückt wurden.

    Ich werde Ihnen nun einige Vorstellungen über eine neue Struktur eines “Global Governance” geben.

    Die Chinesen wollen die Verlagerung der UN-Hauptquartiere nach Laos, weil dies der Ort der ältesten und unverdorbensten Kultur Asiens ist. Das scheint eine gute Idee zu sein. Selbstverständlich ist die UN eine extrem korrupte Organisation, die von Grund auf neu errichtet werden muss. Sie diente den Siegern des Zweiten Weltkrieges als Mechanismus zur globalen Kontrolle. Das wird von Grund auf geändert.

    Die Weltbank wird nach China verlegt, wahrscheinlich nach Hongkong. Alle Angestellten der Organisation werden überprüft und nur diejenigen, welche Positives für den Planeten geleistet haben, werden weiterbeschäftigt.

    Der IWF wird aufgelöst, denn er hat nur Unglück und Armut über die Welt gebracht. Er war ein Instrument zum Diebstahl der Ressourcen und des Eigentums der Völker auf der Welt. An seiner Stelle wollen die Japaner eine neue Institution aufstellen, welche die Sicherheit und Stabilität des globalen Finanzsystems garantiert. Hoffentlich wird sie in Osaka ihr Hauptquartier erhalten.

    Alle Institutionen werden als meritokratisch funktionierende Einheiten geführt. Jedermann hat Zugang zu den Institutionen, wenn der das Examen besteht. Es gibt keine Top-Stellungen mehr, die für Leute aus bestimmten ethnischen Gruppen reserviert sind.

    Die neuen Organisationen werden sehr viel zu tun haben, weil die gesamte Struktur des Welthandels geändert wird. Die Industrien, welche verschwinden oder drastisch schrumpfen werden, sind folgende:

    Ölindustrie
    Kriegsindustrie
    Nuklearindustrie
    Pharmazeutische Industrie
    Automobilindustrie

    Die Firmen in diesen Sparten brauchen substantielle Hilfen für ihre Transformation. So könnte beispielsweise die Ölindustrie in eine “Geo-Engineering”-Industrie umgebaut werden. Die Waffenindustrie formt sich in eine Industrie zur Weltraumerforschung um. Die Automobilindustrie verwandelt sich in eine Industrie zur Herstellung von Antigravitationsfahrzeugen. Die Transformation aller nicht mehr benötigten Fertigungskapazitäten muss so vonstatten gehen, das sie ein Minimum an sozialen Verwerfungen und Wanderbewegungen zur Folge hat.

    Weiterhin müssen sich alle Staaten den Regeln des Internationalen Gerichtshofs unterwerfen. Zwistigkeiten zwischen Staaten sollen durch Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien gelöst werden und wenn es nicht anders geht, durch den Gerichtshof…

    Jedenfalls ist die Menschheit auf dem Wege, sich von den Fesseln eines horrenden Kultes zu befreien, der über die Jahre hunderte Millionen von Menschen das Leben gekostet hat. Die meisten der achthundert Militärbasen der USA werden wahrscheinlich aufgelöst. Das US-Militär muss in eine völlig andere Organisation verwandelt werden, die sich dem Schutz des Planeten und den großen Projekten für die Menschheit widmet.

    Wir bewegen auf eine Transformation zu, die es niemals zuvor in der menschlichen Geschichte gab.

    Halten Sie sich fest!

    Benjamin Fulford

    • Karl Heinz sagt:

      Diese Meldungen tauchen immer wieder auf. Die Einzige Quelle geht immer auf Fulford zurück.

      Das ist ähnlich wie bei der Syrienberichterstattung. Die basiert auch immer nur auf den Meldungen einer einzigen Agentur in GB.

      Ohne weitere unabhängige Quellen, unterstelle ich beides dem Verdacht der Desinformation.

    • Eine Schweizerin mit D Wurzeln sagt:

      @ K.H.

      Es kann nur besser werden, hoffen wir das Beste.

      Ich wünsche ein GUTES NEUES JAHR

    • Munnie sagt:

      @Karl-Heinz

      ????
      Was ist das für ein Text?
      Könnte du das bitte etwas näher erläutern?

      • Munnie sagt:

        Aha, ich kapiere….

        Entschuldigung @Karl-Heinz !
        Ich habe nicht so genau hingesehen und diesen Text dir zugeordnet. Deswegen war meine Desorientierung auch so groß.
        Nur einfach so ein Text in den Raum gestellt? Ohne Erläuterungen?
        Wäre untypisch für dich.

        Den Namen Fulford hatte ich schon mal gelesen, aber konnte damit nichts verbinden. Hab gegoogelt und war nicht so überzeugt von seiner Glaubwürdigkeit.

        Zugegeben, hört sich nett an. Aber ist zumindest z. Zt. wohl ziemlich unrealistisch. Leider…

      • Karl Heinz sagt:

        @ Munnie

        Kuckst Du da:

        http://beyondmainstream.de.tl/Benjamin-Fulford.htm

        Das ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, weil es teilweise Bekanntes wiedergibt und dann den Schluß nahe legt, die übrigen Informationen wären dann auch authentisch.

        So eine Mischung kann zur Desinformation aufbereitet worden sein.

        Ein gesegnetes Neues Jahr
        Karl Heinz

    • hunsrückbäuerchen rülps sagt:

      wow!

    • Albert Albern sagt:

      Zitat:
      „Das US-Militär muss in eine völlig andere Organisation verwandelt werden, die sich dem Schutz des Planeten und den großen Projekten für die Menschheit widmet.“

      Ja, wir sollten uns auch endlich den Aliens zuwenden…

  8. Kein Eurofan sagt:

    Schöne Worte eines Finanzjongleurs, der offenbar auch an die Idee des künstlichen Geldes glaubt. Für Staaten gilt genau dasselbe wie für die Privatwirtschaft. Wer viel zu viel Schulden hat, der bekommt ganz einfach keinen Kümmel mehr, weil die Investoren zu befürchten haben, dass sie ihren geleihten Zaster nicht mehr zurück erhalten. Wer soll dann die weitere und noch höhere Verschuldung bezahlen, eine faule Zentralbank die auch nur faule Eier und Leichen als Aktiven im Keller hat?

  9. Ondoron sagt:

    Nur ist Japan mit seinen horrenden Ausgaben bei einer Staatsverschuldung von über 220% angelangt. Und das soll der Weg aus der Krise sein? Lachhaft!

    • schlaumeister sagt:

      das Geld muß erst auf den Wert Null absinken, also komplett wertlos
      werden, damit die Finanzaffen endlich die Gesamtlage begreifen. Sie
      tun auch weiterhin alles, damit es soweit kommt.

    • hunsrückbäuerchen rülps sagt:

      du verstehts NIX!

  10. G.N. sagt:

    >Der Rückgang des BIP hat auf das reale Leben der Menschen und auf die Lage der Unternehmen eine größere Auswirkung als die Staatsverschuldung. Wenn aber der private Sektor sein Geld nicht mehr für den Kauf von Gütern verwendet, sondern nur noch mit dem Abzahlen von Schulden, kommt der Wirtschaftskreislauf unweigerlich zum Erliegen. Die öffentlichen Ausgaben müssen in guten Zeiten gesenkt werden! Fiskalpolitik könne nicht durch die Geldpolitik ersetzt werden – ein gravierender Fehler, in dem sich die USA und Europa gerade die Hände reichen. in einer Krise müsse eine nationale Volkswirtschaft von einem Staat so unterstützt werden können, dass der Staat nicht nur das Lied der Märkte singt, sondern in der Lage ist, zum Wohle der Bürger richtig zu handeln.
    Das Leihen von Geld hat nicht mehr den Zweck, Volkswirtschaften anzukurbeln, sondern dient nur noch dem Profit von Finanzprodukten, die keinerlei reale Wertschöpfung aufweisen.

    Das sollte von jenen Politikern bedacht werden, die sich gerade anschicken, die gesamte wirtschaftliche Zukunft Europas in die Hände von Investment-Bankern, wie der Goldman-Connectionzu zu legen!<

    Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen!