Überproduktion: China wirft ausländische Autobauer aus dem Land

Bis vor kurzem waren ausländische Investoren in der chinesischen Automobilbranche willkommene Gäste. Nun streicht China sie von der Liste. Überproduktion und das abgeschöpfte Know-How lassen die Investoren nun zu knallharten Konkurrenten werden, von denen man sich lieber früher als später trennt.

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China hat sich entschlossen, die ausländischen Investoren nicht mehr am Automarkt teilhaben zu lassen. Zum ersten Mal seit 2007 sind sie nicht mehr willkommen, um Autofabriken zu bauen. Um die „Automobilbranche in einer gesunden Art und Weise weiter wachsen zu lassen, entschlossen wir uns die Autoproduktion von der Liste zu nehmen“, heißt es in dem offiziellen Statement der nationalen Entwicklungs- und Reform Kommission (NDRC), die Agentur für Wirtschaftsplanung. Die Rede ist von einer Liste, die hervorhebt, in welche Industrien Chinas ausländisches Kapital fließen soll. 2007 war die Automobilindustrie noch Teil dieser Liste.

Das ist nur ein weiterer Schritt Chinas, Know-How aus den westlichen Ländern zu generieren und sie anschließen wieder fallen zu lassen. Erst kürzlich wurden so genannte Strafzölle auf Autos erhoben, die aus den USA nach China geliefert wurden (auch deutsche Autobauer sind davon betroffen – mehr hier). Immerhin machen Ausländische Marken wie Volkswagen und General Motors 70 Prozent der Verkäufe auf dem chinesischen Markt aus. Zu viel für China.

Aufgrund der wirtschaftlich turbulenten Zeit und einer deutlichen Überproduktion gerät der chinesische Automarkt unter Druck, so die NDRC. Wuchsen die Verkäufe 2010 noch um 32 Prozent, konnte in den ersten 11 Monaten bisher nur ein Wachstum von 2,42 Prozent erzielt werden. Im November sanken die Autoverkäufe sogar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,56 Prozent auf 1,6 Millionen. Die ausländischen Investoren werden so nicht mehr zu Partnern, sondern knallharten Konkurrenten in einem Verdrängungswettbewerb.

Allerdings, so die chinesischen NDRC, werde sich China für andere Produktionsfelder „um direkte ausländische Investitionen bemühen“. Unterstützung für Krankenhäuser und Finanz-Leasing Firmen ist dem NDRC zufolge nun erwünscht. Bereiche, in denen sich die Chinesen durch ausländische Investoren sicher mehr Know-How erhoffen, als sie bisher haben. Know-How, das sie seit geraumer Zeit auch schon durch Unternehmenskäufe im Ausland generieren (mehr hier). Die Frage ist nur, inwiefern sich ausländische Investoren in diesen Bereichen engagieren wollen. Besonders Investitionen aus den USA und Europa sind in der vergangenen Zeit stark gesunken (mehr hier).

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Kommentare

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  1. Markus sagt:

    Die Chinesen schützen ihr eigenes Land? Recht haben sie! Die haben aus dem (Rothschild)Kommunismus gelernt, während unsere gleichgeschalteteten Medien und Politiker Marionetten das China von 1940-1990 als Vorbild preisen.
    Bei uns geht es vorsätzlich bergab, dort geht es (ebenfalls vorsätzlich) bergauf.
    Die Menschenrechtsverletzungen in China muss man sehr oft multiplizieren um auf die der von uns finanzierten NATO zu kommen. Ist natürlich keine Rechtfertigung, aber nur mit den Finger auf andere zu zeigen und selber mehr als genug Dreck am Stecken zu haben geht halt nicht.

  2. Hans sagt:

    Die massiven Investitionspläne von z.B. VW erhöhen die bereits bestehenden Überkapazitäten in China zusätzlich. Die Überkapazitäten drohen aber die schwächeren Chinesischen PKW Hersteller in die Pleite zu drücken. Eine Pleite dieser Betriebe bedeutet dummerweise gleichzeitig, das die KP versagt hat. In China kontrolliert der Staat immer noch die komplette Wirtschaft. Ohne das ok der KP baut keiner eine Autofabrik. Die Kreditgeber verlassen sich auch darauf, das die KP für das wohl der geförderten Unternehmen sorgt, und diese nicht einfach Pleite gehen lässt. So ein Bailout der Autofirmen kommt bei den Wanderarbeitern nicht gut an.

    Das beim Chinesischen Autobauer BYD massiv Kapazitäten brach liegen, ist schon länger bekannt. So ganz überraschend kommt das Eingreifen also nicht.

  3. Holger sagt:

    Ja, Ja, „Wandel durch Handel“ und andere Parolen haben wir uns vorhalten lassen müssen von den Wasserköpfen aus Politik und Wirtschaft, an den Menschenrechten hat sich jedoch kaum etwas verändert in diesem Land, im Gegenteil. Wenn man sich dies vor Augen hält grenzt das ganze an wissentlichem Landesverrat unserer Entscheidungsträger. Letztendlich bekommt jeder was er verdient und dies war so klar vorauszusehen. Der chemischen Industrie wird es genauso ergehen, wenn die Chinesen selbst erst einmal genug kopiert und Wissen abgezogen haben. Noch vor einigen Monaten haben sich die deutschen Autobauer mit ihren Wachstumsprognosen, speziell in China, täglich überboten und nun heißt es Koffer packen und Rückflug buchen. Mal sehen was unser Gesundheits-Wirtschafts- Wunderkind Rössler dazu sagen wird. Balsam für die geschundenen deutsche Seele.

  4. Freistaat-Danzig sagt:

    Die Überschrift gerät auf „BILD“-Zeitungs-Niveau, was die DMN nun wirklich nicht nötig haben.
    Es ist (für Herrn Piech und die Familie Porsche) schlimm genug, wenn die „Prioritäten“ seitens China nun anders gesetzt werden und der angepeilte Return on investment (ROI) vielleicht in Zukunft ausbleibt.
    War das aber nicht voraus zu sehen?
    China als verbliebene kommunistische Großmacht handelt nun mal nach kommunistischen Prinzipien. Genau nach diesen Prinzipien hatte die Sowjetunion nach dem WWII verhandelt und u.a. die DDR und deutsche Ostgebiete okkupiert.
    Wir haben eine andere Form des Krieges und eine baldige NWO, wenn wir weiterhin SO weiterwurschteln.

    • lowabras sagt:

      Tja, wenn die Meisten so argumentieren, ohne gründlich nachzudenken, dann werdet Ihr die NWO wirklich schneller haben als ihr euch das vorstellt!
      Die Chinesen machen das einzig Richtige, sie kümmern sich primär um das eigene Volk und ersta dann um die NWO Oligarchen. Das ist der Grund, weshalb die NWO nicht schon lange angekommen ist!

      Übrigens die Probleme mit den Blasen in China haben nicht die Chinesen, sondern die ausländischen Investoren, die sich auch dort eine goldene Nase verdienen wollten und hunderte Milliarden fremden Geldes investiert haben, ohne sich mit den dortigen Gegebenheiten auszukennen! Bravo dass nun so viel Gier, gepaaart mit Dummheit nicht aufgeht!
      Die Chinesen haben nur das Problem, den gazen Müll der entstanden ist, wieder zu entsorgen, aber auch das wird ihnen gelingen, weil es das fleissigste und intelligenteste Volk ist, dass es auf diesem Planeten gibt und dazu noch weitgehend unverdorben!
      Die werden Euch zeigen, was Nachhaltigkeit bedeutet und sie werden auf jeden Fall diejenigen sein, sie nicht der NWO beitreten werden, außer sie werden Pseudodemokratisch, wie alle Anderen! Das kann aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden und dazu Gott sei Dank die sich abkühlende Konjunktur. Sie haben zu dieser weltweiten Stagnation eine wirkliche Alternative, wie alle BRICS Staaten, nämlich einen enormen Inlandsmarkt und dort noch echten Bedarf!

      Nein, sorgt Euch nicht darum, dass sie das nicht bezahlen können. Sie können auch Geld produzieren, wie der Westen das schon sei Jahrhunderten mcht, mit nur einem entscheidenden Unterschied! Nicht private Raffgeier produzieren dort das Geld aus dem Nichts und verlangen strangulierende Zinsen, sondern das Volk selbts produziert das was sie wirklich brauchen und nicht 40 mal mehr für Wettspielchen, ohne jeglichen Nutzen für die breite Bevölkerung, wie es im Westen der Fall ist!

      Ein gutes und schönes neues Jahr und legt Euch wieder hin zum Dauerschlaf!

    • no GEZ sagt:

      Die Überschrift trifft die Sache absolut richtig
      und ist in keiner weise überzogen.
      Es ist doch nicht die „Maus frisst Elefant“ Geschichte
      der Bild.

    • J. C., geb. Püschl sagt:

      Zitat: „Wir haben eine andere Form des Krieges und eine baldige NWO, wenn wir weiterhin SO weiterwurschteln.“

      Zustimmung.
      Damit es aber nicht so schlimm kommt, wie es ist, habe ich hier einen wunderbaren Traum:
      Eine Menge von Individuen bildet eine Gemeinschaft.
      Jedes Individuum der Gemeinschaft bekennt sich zur Reichsidee, den Idealstaat auf Erden schaffen zu wollen.
      Jedes Individuum der Gemeinschaft bekennt sich Reichsdeutsche(r) zu sein nach dem Reichs- u. Staatsangehörigkeitsgesetz v. 1913 (RuStaG).
      Jedes Individuum der Gemeinschaft bekennt sich zur gültigen Weimarer Reichsverfassung.
      Jedes Individuum der Gemeinschaft trägt sich mit eigenem Namen in die Liste ein.
      Jedes Individuum der Gemeinschaft steht dann unter dem Schutze der Reichsgesetze und deutscher Schutzleute!

      Die Gemeinschaft, von deutschem Volk gebildet, bildet das Deutsche Volk, in Folge den Staat, bewirkt die Schaffung eines Staatsorganes, welches legitimiert ist in die Rechte und Pflichten des Deutschen Reiches einzutreten und den ersehnten Friedensvertrag anzustrengen.

      Die Selbstverwaltungen nach UN-Res. erreichen endlich ihr Ziel und kommen heim ins Reich.
      Die Bürger der Freien Stadt Danzig geniessen den Schutz des geheilten Deutschen Reiches.
      Alle Bürger sind freie, natürliche Personen und ihre Kinder haben wieder Zukunft!

      „Yes, I have a dream!“

      Gibt es genügend gute Deutsche, die dies mitträumen und mittun wollen, so lasset uns 2012 dieses „Pferd mit Schwingen“ reiten, damit 2012 ein Heilsjahr werde!
      In diesem Sinne wünsche ich allen Michel und Michelinen in ganz Europa und anderswo einen fröhlichen Sylvesterabend!

      gez.: J. C., geb. Püschl

      • Karl Heinz sagt:

        Das ist ein realistischer Traum. Ein positiver Gegenentwurfs-Traum.
        Ein Traum, der von Klarheit und Wahrheit handelt, von Ehrlichkeit, Recht und Ordnung.

        Das ist der Deutsche Traum. Es ist edel ihn mit anderen zu teilen.
        Dieser Traum ist vor Jahren geschlüpft. Jetzt hat er Schwingen bekommen und ist abgehoben – niemand kann ihn noch einfangen.

        Wir werden ihn füttern und pflegen und unseren Kindern beibringen, wie man ihn auch unter schwierigsten Bedingungen füttert und pflegt, und ihn von Parasiten rein hält.

        Aber ich bin zuversichtlich, dass wir ihn noch zu unseren Lebzeiten materialisieren.

        Ich wünsche allen Menschenkindern ein gesegnetes Neues Jahr.
        Karl Heinz

        • baaba sagt:

          Werter Karl Heinz,
          hier haben Sie meine volle Zustimmung

          • Karl Heinz sagt:

            Hallo baaba

            Ich freue mich sehr über Ihre Zustimmung.

            Unsere hirngewaschenen Zeitgenossen halten das Bekenntnis zu echten Werten leider für rechtsextrem und die verlogene political correctness für moralisch.

            Aber traut sich schon eine eigene Meinung zu haben.
            Orwell hatte mit seiner Zukunftsvision absolut recht.

  5. mandelkern sagt:

    Das hätte jedem klar sein müssen, dass China traditionell bemüht ist, autark zu sein und Investoren nur einlädt, um sich auf den neusten technologischen Stand zu bringen.
    Aber die Verlockungen eines riesigen, schnell wachsenden Marktes waren einfach zu gross. Hier haben deutsche Konzerne auch schnelle Gewinne erzielen können, was die Eigentümer gefreut hat.
    Nachhaltig war diese Strategie natürlich nicht, man hat sich so die Wettbewerber erst herangezüchtet, die noch dazu viel biliger produzieren können.
    Bislang lässt die Qualität chinesischer Produkte und Investitionsgüter allerdings noch zu wünschen übrig, ein schwacher Trost.

    • MG sagt:

      Man könnte auch so formulieren :
      Der Westen denkt in politischer und ökonomischer Sicht rein kurzfristig.
      Die chinesischen Kommunisten widmen sich ohne lästige Wahlen einer Langfriststrategie.
      Zusätzlich tun wir alles, um unsere noch vorhandenen Vorteile durch eine ideologisch motivierte Politik ( Euro, Energiepolitik, „Klimarettung“, Subventionitis, Zuwanderung in die Sozialsysteme ) preiszugeben.

    • lowabras sagt:

      Ach nein, die Qualität der chinesischen Produkte! So einen ausgemachten Schwachsinn kann doch nur jemand verzafen, der nun wirklich keine Ahnung hat und nur Stammtischreden schwingt!
      Es gibt keine einzige Edelmarke, die nicht ihre Produkte in China produzieren lässst, entweder als ganzes Produkt, oder als dominierende Zulieferer!

      • mandelkern sagt:

        Sie glauben tatsächlich, die deutsche Automobilwirtschaft und der Maschinenbau, die exportstärksten Branchen, lebten von chinesischen Zulieferern?
        Wahr daran ist nur, dass die Chinesen versuchen, deutsche Zulieferer aufzukaufen, um sich Zugang zu automotivem Know-How zu verschaffen.
        Und, dass nicht wenige deutsche Unternehmen sich aus China wieder zurückgezogen haben, weil die niedrigen Löhne die Qualitätseinbussen nicht wettmachen konnten und eine Marke zu ruinieren drohten.

        Ihren Tonfall finde ich übrigens deplaziert.
        Diese Art der Ansprache pflegt man eher bei SPON.

    • hunsrückbäuerchen rülps sagt:

      betriebswirtschaft ist per se nicht nachhaltig!

  6. Claus Breckner sagt:

    Was, bitte schoen, kann man von einem menschenverachtenden Regime in dem jaehrlich tausende Menschen gefoltert und ermordet werden und Millionen ein menschenunwuerdiges Dasein in Konzentrationslager wie Laogai fristen. Sie werden bestialisch gefoltert und of sogar fuer export Organe geschlachtet. Vergewalitgungen, Elektroschocks und Erschiessungen per Genickschuss sind an der Tagesordnung.
    Sklavenarbeit fuer das Chinesische Wirtschaftswunder!
    „Laogai – The Machinery of Repression in China“. Nicole Kempton (Editor)
    So ein Land, besser gesagt so ein Verbrechersyndicat haelt sich an gar nichts!
    China respektiert weder Intellektuelles Eigentum noch Patente oder andere Urheberrechte. Die Konzerne und Regierungen die mit China aus Geldgier eine unheilige Allianz geschlossen haben werden nun Ihren Preis dafuer zahlen.
    Die gerechte Strafe fuer unmoralisches Handeln bleibt nie aus!

    • schlaumeister sagt:

      Aber einer wie Helmut Schmidt behauptet, wir sollten uns moralisch
      nicht in China einmischen, wirklich, Folter und Unrecht sollen wir
      gefälligst ignorieren, wirklich ein toller elder statesman!

    • no GEZ sagt:

      Mit der moralischen Verkommenheit des Chinesischen Regimes
      haben Sie sicher recht,
      aber die Konsequenz für unmoralisches Handeln
      sind normalerweise, Reichtum,Villen in Bestlagen,schöne Frauen,
      Luxusfahrzeuge , Gourmetküche,
      beste Gesundheitsversorgung,Popularität,
      hohe Lebenserwartung, etc.

      • baaba sagt:

        noGEZ,
        Sie schreiben:“Mit der moralischen Verkommenheit des Chinesischen Regimes haben Sie sicher recht“

        Was meinen Sie damit? Was für eine „moralische Verkommenheit?
        Die Tatsache etwa, dass z.B. in China, ganz im Gegensatz zur „weltgrössten Demokratie“ in Indien niemand mehr an Hunger stirbt?
        Das von China, im Gegensatz zu den USA z.B. keine Angriffskriege ausgegangen sind?
        Dass die Rechte der über 55 Minderheiten (mit eigenen Sprachen und Religionen) beachtet und ausgebaut wurden?
        Was also?

        • Claus D. Breckner sagt:

          Sie meinen sicher: „Erst kommt das Fressen und dann die Moral.“ Aber das ist ein fragwuerdiges Argument zu sagen: „Die Leute haben ja zu essen also was wollen sie denn noch?“
          Die Menschenwuerde ist sicherlich etwas mehr als sich den Bauch zu fuellen finden Sie nicht? Und genau die wird in China mit Fuessen getreten. Hier nur ein paar von Millionen Beispielen die Sie ja auch selber untersuchen koennen.
          Die Foxconn facility, Special Economic Zone, Shenzen – China.
          Mike Daisey gelang es getarnt als interessierter Amerikanischer Unternehmer eine Besichtigung der Anlage genehmigt zu bekommen.
          Er hatte einen Dolmetscher dabei. Anschliessend hatte er noch die Gelegenhiet ausserhalb des Komplexes mit Arbeiter zu reden.
          Was er dort beschreibt kann nur mit einem Wort zusammengefasst werden: Sklavenarbeit. Es werden dort in multiplen (zwei bis drei Schichten pro Tag) unmenschlich langen Schichten die Arbeiter, die oft nicht aelter als 13 Jahre sind gnadenlos angetrieben. Die Daecher sind mit Fangnetzen abgesichert weil es immer wieder zu Selbstmorden kam. Arbeiter sprangen zu dutzenden in den Tod.
          Wenn sich ein Arbeiter verletzt wird er aus der Hintertuer abgeschoben ohne Abfindung oder aerztliche Versorgung und durch einen neuen ersetzt. Sie muessen oft Ueberstunden arbeiten ohne zusaetzliche Bezahlung. Wer sich beklagt wird entlassen.
          Der offizielle Standpunk ist die Selbstmordrate sei in anderen Betrieben viel hoeher.
          Falun Gong: woertlich „Gesetzes Rad Ausuebung“ Es ist eine spirituelle Disziplin die moralisches Handeln, Wahrhaftigkeit und Mitgefuehl betont. Es geht auf buddistische und taoistische Traditionen zurueck. Da die Bewegung relativ grosse Popularitaet genoss (ca. 40 Millionen Anhaenger) wurde sie fuer die kommunistische Partei Chinas zur potenziellen Bedrohung und verboten. Hunderttausende wurden aussergerichtlich verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Journalist Shizong Chen schreibt: „Bitte erinnert Euch and den Namen Sujiatun! Er wird eines Tages als so beruechtigt bekannt sein wie Ausschwitz oder Dachau. SOJIATUN ist ein Vernichtungslager. Sie werden alle dort ermordet werden und all ihre Organe werden geerntet und an Krankenhaeuser landesweit verteilt werden. Der Verkauf menschlicher Organe ist ein grosses und profitables Geschaeft in China.“
          Folter: Frau Wang Yunjie (Falun Gong) wurde am 14 Mai 2004 von der Polizei verschleppt und in das Zwangsarbeitslager MASANJIA gebracht. Um ihren Willen zu brechen und sich von Falun Gong loszusagen wurde sie der brutalsten Folter ausgesetzt. Sie wurden sechs Monate lang jeden Tag gefoltert. Sie wurde geschlagen, gezwungen stundenlang zu stehen oder zu hocken, Schlafentzug und Zwangsarbeit, Elektroschocks an ihren entbloesten Bruesten die bald bluteten und sich infizierten. Ihre Haende wurden hinter ihren Beinen mit Handschellen gefesselt und dann wurde sie fuer sieben Stunden an ihren Handgelenken aufgehaengt.
          Christenverfolgungen: Es wird vermutet, dass heute mehr Christen in chinesischen Gfaengnissen fuer ihren Glauben einsitzen und sterben als in allen anderen Laendern der Welt. Es ist nach wie vor illegal in China Kindern unter 18 Jahren von Gott oder Jesus Christus zu erzaehlen.
          163 Tausend Christen werden jedes Jahr fuer ihren Glauben weltweit ermordet. Die Rangliste der Verfolgung und Vernichtung wird von folgenden Laender angefuehrt.
          Erster Platz: Burma Platz zwei China 3) Aegypten 4) Iran 5) Laos
          6) Nord Korea 7) Pakistan 8) Saudi Arabien 9) Sudan (2 Millionen Christen ermordet seid 1985) 10) Vietnam.
          Das Thema kann Baende fuellen. Und China ist ganz oben in der Rangliste der verbrecherischsten und Menschenrechte misachtenden Regime der Welt.

    • hunsrückbäuerchen rülps sagt:

      howhowhow..

      China hat diese Menschenrechte und -würde, die sie da in Anspruch nehmen, nie für sich in Anspruch genommen!

      Die USA und Europa schon! Dafür lassen die USA Gefangene in Guantanamo foltern und wenn das nicht reicht in anderen Ländern mit Hilfe anderer Länder foltern….und drückt der eigenen Bevölkerung ein Antiterrorgesetz auf´s auge, das sie aller rechte beraubt…das ganze nennt sich dann demokratie und wehe es sagt man jemand offiziellen die USA seinen ein totalitärer staat?

      also, erst hrin einschalten, dann denken, dann rausposaunen…..sonst bleibts blubabluba…

      • Munnie sagt:

        @Hunsrückrülpserchen

        Volle Zustimmung !

        Jeder sieht den Splitter im Auge des anderen aber den Balken im eigenen Auge nicht.
        Speziell Amerika tritt die Menschen- und Völkerrechte mit Füßen. Und leider spielt die EU dabei mit. Nein, noch schlimmer: Sie versucht genauso zu sein.

    • baaba sagt:

      Werter Klaus Breckner,
      leider wissen Sie
      1. garnichts über die wirkliche Situation in China
      2. haben Sie sich Ihre Meinung von interessierter Seite ganz freiwillig und gern manipulieren lassen.
      Haben Sie glaubhafte Quellen für Ihre Behauptungen?

      Gehen Sie nach China und lernen Sie die Wirklichkeit.

      • Claus D. Breckner sagt:

        Ja ich habe glaubhafte Quellen und habe einige oben angegeben. Im uebrigen steht ihnen der ueberhebliche Ton mir gegenueber in keiner Weise zu.
        Ich bin selbst in China gewesen kurz nach dem Tiananmen Massaker und bin
        bestens ueber die Gegebenheiten informiert, Ich habe viele Kontakte zu einheimischen Chinesen gehabt und habe belastende Informationen aus erster Hand, Was glauben sie wie viele Chinesen fuer die Olympischen
        Spiele einfach aus ihren Haesern rausgeschmissen wurden und ihre Haeuser
        von Bulldozern plattgemacht wurden. Oder die Verbrechen und Morde die bei der widerrechtlichen Bestzung Tibets stattfanden. Sie sind ein aufgeblasener Ignoramus oder ein bezahlter Disinformant.

  7. Gerswind sagt:

    Dieses Beispiel sollte in brD Schule Machen!

  8. osmosis sagt:

    Diesen Prozess haben wir schon von Anbeginn dieser Euphorie Blase kommen sehen. Aber die Gier vernebelt das Gehirn, so vorhanden. Das haben die grossen Manager doch tatsächlich geglaubt, China als Entwicklungsland ist ein riesiger Markt, auf dem man die eigenen Produkte verkaufen kann. Es ist umgekehrt gekommen. Spätestens seit westliche Firmen dort Fertigungs Niederlassungen gegründet haben, war der Zug abgefahren. Nun sind die hirnlosen Globaliserungsfanatiker im eigenen Käfig gefangen. Und nur noch Getriebene im Bankenkarussel. Jetzt stehen die nächsten grossen Pleiten im Westen vor der Tür. Und die löhne werden sinken. Irgendwann in naher Zukunft wird der Niedriglohnbereich West für die Chinesen produzieren. Klingt zu schwarzseherisch? Abwarten und Hirn einschalten!

    • lowabras sagt:

      Volle Zustimmung!
      Erst die Verhältnisse kennenlernen, die Kultur, die Menschen und deren Motivation, dann erst REDEN!

  9. Neee_lass_mal_lieber sagt:

    Gott bewahre uns davor! Als hätten wir nicht schon genug eigene Probleme….
    Es wird schon schwierig, die EU-inkompatible Türkei auf Abstand zu halten, der man einst leichtfertige Versprechen gemacht hat.
    Aber auch noch Russland mit seinen traditionell „lupenenreinen Demokraten“ an der Spitze in den Euro zu holen, halte ich für aberwitzig. Aber gut, jeder hat kurz vor dem Jahreswechsel noch mal eine Vision (mit der man bekanntlich zum Arzt gehen soll). Das ist so eine….

  10. MICK sagt:

    Der berühmte Tritt in den Hintern.Anders kann man das nicht nennen…..Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan…..