Neue Führung: Aufsichtsrat beschließt Hebelung der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat entschieden, ihren Erfolg künftig mehr in der Finanz- und weniger in der Realwirtschaft zu suchen. Damit steigen die Chancen auf hohe Profite, nach denen eine weithin überschuldete Gesellschaft lechzt. Die Risiken werden, weil die Deutschen Bank „systemrelevant“ ist und daher eine Bailout-Garantie hat, vom deutschen Steuerzahler übernommen.

Aktuell
HSBC: „Öl ist das neue Griechenland“

Die Deutsche Bank ist im Grunde das Traumziel eines jeden Investment-Bankers: Sie hat eine solide Basis, jede Menge Privatkunden, viele gute Kunden im deutschen Mittelstand. All deren Assets stehen den neuen Herren nun zur Verfügung: Wenn Anjhu Jain – und neben ihm Jürgen Fitschen – im Juni das Ruder übernimmt, wird die Struktur der Bank schon soweit umgebaut sein, dass nichts mehr an die alte Deutsche Bank erinnern wird.

Die Personalentscheidungen, die der Aufsichtsrat am Freitag abgesegnet hat, sind nur das sichtbare Zeichen der tiefen inneren Veränderung, die in der Bank vorgenommen wird. Die neue Struktur der Bank, die vom designierten Vorstand präsentiert und vom Aufsichtsrat abgesegnet wurde, zeigt ein glasklares Bild: Es wird vier Geschäftsbereiche geben: Investmentbanking, Privatkunden, Transaction Banking und Vermögensverwaltung.

Das Investment-Banking wird künftig das Herz der Deutschen Bank sein. Es wird von den zwei bisherigen Top-Investmentbankern Colin Fan und Rob Rankin geleitet. Fan wird das Herzstück der Bank übernehmen, das Trading. Von diesem Posten aus hatte Jain seine Karriere als Kronprinz gestartet. Ranking wird den Beratungsbereich für große Unternehmen bei Börsengängen, Fusionen und Finanzierungen leiten.

Diesem Bereich sehr nahe wird die neue Vermögensverwaltung sein, in der die Aktivitäten der Fondsgesellschaft DWS und der Private Wealth Management PWM zusammengeführt. Geleitet wird dieser Bereich vom Italiener Michele Faissola, der bisher für Staatsanleihen und Rohstoffe zuständig war.

In diesen beiden Bereichen wird die Deutsche Bank künftig ihre Finanzprodukte handeln. Hier wird der „Hebel“ angesetzt, mit dem wirklich Geld gemacht werden kann. Es ist dies das Herzstück des Investment-Bankings, jener den Deutschen immer etwas suspekte Bereich, wo aus dem Nichts Milliarden werden. Denn „Investment-Banking“ heißt, dass aus realen Werten virtuelle Reichtümer gezaubert werden. Das Investment Banking wurde von den Briten erfunden, die traditionell leidenschaftlich gerne wetten. Man könnte das Investment-Banking auch das Wettbüro der Deutschen Bank nennen.

Wetten kann man natürlich nur mit realen Einsätzen. Das sind in der Banker-Sprache die sogenannten „Assets“. Assets kann man bei riskanten Geschäften als Sicherheiten geben. Man kann sie aber vor allem „hebeln“: Das bedeutet, dass man reale Werte so lange durch komplizierte Formeln hochrechnet, bis am Ende ein Vielfaches des Nennwerts zur Verfügung steht. Man kann Assets auch selbst erzeugen, wie es viele Banken tun: Sie gehen zum Drucker, drucken „Anleihen“ für das eigene Unternehmen. Dann reichen sie diese bei der Europäischen Zentralbank ein, und bekommen dafür reales Geld.

Bei der Deutschen Bank geht es freilich viel seriöser zu: Deshalb dürfen die für das große Rad der Wetten unerlässlichen Assets zwei Deutsche herbeibringen: Rainer Neske wird der Privatkundenbetreuer der DB, Werner Steinmüller kümmert sich um das wenig glamouröse Transaktion-Banking: Dieser Bereich war früher Teil des Investment-Bankings, wurde aber jetzt aus dem inneren Kreis verschoben: Es geht um Abwicklungs-Dienstleistungen für große Kunden, wie etwa den Zahlungsverkehr. Da merkt sogar der Laie: Hier geht es zwar um sehr viele Erbsen, die man auch redlich vermehren kann. Aber in diesem Geschäft ist kein „Hebel“. Und nur dieser zählt.

Damit alles seine Ordnung hat, wird es zwei Risikomanager geben: Den Amerikaner Stuart Lewis und den ehemaligen McKinsey Mann Stephan Leithner aus Österreich. Lewis wird für die wirklich riskanten Geschäfte aus dem Investmentbanking zuständig sein, Leithner verwaltet eher das bodenständige Geschäft und wird quasi der Personalchef der DB. Hier hatte es vor der Berufung einige Irritation gegeben, weil Jains Favorit, William Broeksmit, wegen zu geringer Personalerfahrung von der Bafin überraschend abgelehnt wurde. Broeksmit ist Jains engster Weggefährte, sie waren die Ziehsöhne des bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen, legendären Edson Mitchell.

Die Ablehnung ist zwar eine Petitesse, zeigt aber: Anshu Jain wird aus der Deutschen Bank eine Investment-Bank mit angeschlossener Geschäftsbanken-Abteilung machen. Er weiß: Nur mit der Investment-Bank kann er richtig Geld machen. Das wird von ihm auch erwartet – Pensionsfonds, Anleger, Regierungen – das gesamte Kapital der Welt will vermehrt sein. Und zwar nicht mit 2% Sparbuchzinsen. Alle fordern von den Banken die großen Renditen. Wie diese produziert werden interessiert niemanden. Wenn es einer kann, wie Anshu Jain, dann soll es allen recht sein.

Alle wissen auch: Mit Bankgebühren und Krediten an mittelständische Unternehmen kann man zwar auch Geld verdienen. Den großen Hebel jedoch, mit dem die gewaltigen Schuldenberge abgetragen und die im Grunde nicht finanzierbaren Renten von vielen überalterten Gesellschaften bezahlt werden müssen, den kann die Gesellschaft nur mit den Zauber-Algorithmen des Anshu Jain bekommen.

Daher ist es auch nur logisch, dass in dem neuen Unternehmenskonzept der deutsche Mittelstand vergeblich nach seiner Erwähnung suchen wird. Natürlich wird der auch noch einige Brotkrumen unter der gut gedeckten Leverage-Tafel finden. Zum Kerngeschäft der Banken gehört der Mittelstand schon lang nur noch, wenn er selbst „Assets“ beibringen kann, die dann wieder gehebelt werden.

Dass Anshu Jain auf Teufel komm‘ raus hebeln wird, belegt auch die Tatsache, dass die Deutsche Bank erstmals billige EZB-Kredite aus dem Februar-Tender in Anspruch genommen hat: Ein unter Josef Ackermann unvorstellbares Tabu. Ackermann ist zwar noch Chef in Frankfurt, aber im Zeitalter des Roboter-Tradings gehen Führungswechsel eben noch schneller vor sich – so schnell können die physischen Personen gar nicht weg sein.

Darin könnte auch Jains großer Nutzen für Angela Merkel bestehen: Jain wird Merkel nicht, wie der bedächtige Ackermann, mit gutem Rat zur Seite stehen. Er wird mit guter Tat vorneweggehen. Denn der Hebel der Deutschen Bank soll für alle Gutes bewirken – von den maroden europäischen Staaten bis hin zu den maroden asiatischen Staaten. Alle lechzen ob ihrer Schulden oder wegen der schlechten Konjunktur nach mehr Milliarden.

Das Tolle für Jain an dem neuen Konzept: Die Deutsche Bank hat mit Deutschland als Nation selbstverständlich nicht mehr das Geringste zu tun. Im neuen, von 12 auf 18 Personen aufgestockten Group Executive Committee sitzen gerade mal 6 Deutsche. Viele Mitarbeiter in Deutschland bestätigen hinter vorgehaltener Hand, dass sie die Entwicklung für undurchschaubar halten. Sie sagen, dass sie sich jetzt schon entfremdet fühlen von der „Deutschen“ Bank.

Dennoch wird es weiter eine enge Bande zwischen Deutschland und der Deutschen Bank geben: Die Deutsche Bank ist als systemrelevant eingestuft worden. Sie ist also, wegen ihrer globalen Verflechtungen, „too big to fail“. Wer aber zu groß zum Scheitern ist, den retten die Steuerzahler. Im Fall der Deutschen Bank wären das dann wieder die Deutschen. Sollten also wider Erwarten zu viele von Jains Buchmacher auf zu viele falsche Pferde setzen, dann wird die DB gerettet werden. Bis dahin werden jedoch noch einige Boni auf die Konten des neuen Managements fließen und hoffentlich viele Milliarden für jene sprudeln, die die Deutsche Bank zu dem gemacht haben, was sie ist: Die reale Gelddruckmaschine für eine im unersättlichen Finanzierungsbedarf versinkende Gesellschaft.

Mehr zum Thema
Zwangslizenz: Bayer muss Patent für Krebs-Medikament an indische Firma weitergeben
Viktor Orban: Wir sind keine Kolonie der EU
Russland will sich Gasversorgung in Griechenland sichern

Kommentare

Dieser Artikel hat 87 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. DCWorld sagt:

    Man sollte nicht vergessen, dass die Deustche Bank nicht nur aus Anshu Jain besteht. Es gibt, wie bei jeder Aktiengesellschaft, einen Aufsichtsrat der den Vorstand kontrollieren soll, ja sogar muss.

    Wenn also alle Entscheidungen der „German Bank“ im Wohlvollen der Großaktionäre und des Aufsichtsrates getroffen worden sind, dann soll es so sein. Nicht ein Mann krempelt den Laden um, es gehören immer mehrere dazu.

    Offensichtlich ist die Krise abgeschrieben, man geht wieder mehr ins Risiko.
    Krise – Welche Krise? Es wird alles gut.
    http://www.start-trading.de/blog/2012/03/14/ein-alles-wird-gut-artikel/

    • papperlapap sagt:

      „German Bank“ ist ja wohl keine passende Bezeichnung. Mit „German“ hat die nichts zu tun. Drinnen wird auch nur englisch gesprochen, hab ich wo gelesen.

    • Keep Malthus in Mind sagt:

      Ich denke vielmehr ist die Krise derart gewaltig und zunehmend unbeherrschbar, dass zur Systemverlängerung solche Massnahmen konsequent umgesetzt werden müssen. Es geht um ernstzunehmende Kohle, nicht um unseren Sparstrumpf. Der kann die Hebel im System längst nicht mehr halten …

  2. Buerger67 sagt:

    Zitat: „..Sollten die Banken so gar nicht ihre Verantwortung wahrnehmen, kann aus Sicht des Ex-Verfassungsrichters der in Vergessenheit geratene Artikel 15 des Grundgesetzes drohend ins Spiel gebracht werden: In ihm ist von der Sozialisierung der Produktionsmittel die Rede. Er wolle nicht einer Verstaatlichung der Banken das Wort reden, das sei nicht wünschenswert, stellt Kirchhof klar. Aber Gewinne rein privatwirtschaftlich zu verbuchen bei gleichzeitiger Ausfall-Garantie des Staates, „das gibt die Verfassung nicht her,“ betont Kirchhof…“

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/schuldenkrise-nieder-mit-der-macht-der-banken_aid_592459.html

    Da haben wir bereits bei der HRE und Commerzbank gesehen!

    Soll der Steuerzahler haften, muss die Bank in Höhe der Haftungssumme verstaatlicht werden.

    Dann geht es vom „too big to fail“ zum „too big to private profit“!

    • inderpampa sagt:

      Lol, wen interessiert hier in Deutschland denn noch die Verfassung? Siehe ESM! Fragt mal bei Schäuble nach!

      Oh mann, könnt ich kotzen!

    • crisiswhatcrisis sagt:

      Soll der Steuerzahler haften, muss die Bank in Höhe der Haftungssumme verstaatlicht werden.

      Genau. Und wer kommt dann wohl für die Einlagen der Sparer auf, die die Bu’kanzlerin als „sicher“ garantiert hat?

      Ist übrigens schon jemandem aufgefallen, daß die Banken ihre – unverbindlichen – „Garantien“ für die Einlagensicherung ganz dezent, aber sukzessive prozentual zurückfahren? Ich meine, nicht daß das irgendwie verwunderlich wäre…

      • Steuerzahler sagt:

        Die Einlagen der deutschen Sparer sind alles andere als sicher. Das weiß Merkel auch. Die Aussage, welche sie mit Steinbrück im Herbst 08 gemacht hat, war auch nicht durch den Bundestag legitimiert.
        Steinbrück hat das sogar im Kamingespräch mit Jörg Schönenborn bei N-TV ein Jahr später zugegeben und gemeint, “ dass es ja funktioniert hat“. Es war bei uns in D bereits ein Bankrun im Gange. Da mussten sie ja was tun.

        Die Einlagensicherung der Banken wird auch nicht greifen, wenn es richtig crasht. Denn dort ist nicht vorgesehen, dass sehr viele Banken vielleicht pleite gehen, sondern höchstens mal eine oder zwei.

        Wer sein Geld noch auf der Bank und/oder in Euro lässt, dem ist nicht zu helfen. Man benötigt werthaltige Assets. Selbst Zigaretten oder Alkohol sind besser als Euro. Mehr als den Bedarf für 2 oder 3 Monate sollte man nicht mehr auf den Konten lassen.

        Allerdings denke ich, dass das Spiel noch einige Zeit weiter gehen kann. Der Großteil der Bevölkerung hat Magengrimmen, unternimmt jedoch nichts. Die Regierung hat mit Sicherheit Angst vor der Wahrheit – und unternimmt auch nichts, um das System wieder auf die Füße zu stellen.
        Außer großen Sprüchen ist doch nichts passiert. Die Banken zocken wie eh und je!

        Da wir nicht wissen werden wann es knallt, sollte man sich vielleicht besser an den alten Spruch der Amis halten:

        If you panic, panic first!

        • Xyza sagt:

          „Es war bei uns in D bereits ein Bankrun im Gange.“

          Ein Angehöriger des Erste-Verbunds in Ö äußerte mal in einem Gespräch, daß es damals bereits beschlossen war, an einem bestimmten Tag die Türen verschlossen zu halten. Die Auszahlungen waren angeblich nicht mehr gesichert.

  3. wei sagt:

    was heisst denn eigentlich systemrelevant-ist das der Persil-Schein zum nicht pleite gehen,wenn ja ,für welches System.

  4. Zaungast sagt:

    „Denn der Hebel der Deutschen Bank soll für alle Gutes bewirken…“

    Den Fans des Investmentbanking der DEUTSCHEN BANK rate ich, sich die folgenden
    Punkte wachsam zu vergegnwärtigen:

    1. richtig ist, dass durch Einsatz von unbegrenztem Milliarden-Kapital die Kurse von Aktien, Rohstoffen, Zinsen und anderen Dingen von Wert in die Höhe getrieben werden können…
    2. klassisch geschieht dies durch Futures und Erzeugung eines Hype durch Streuung
    von zielführenden „Nachrichten“.

    doch für alle kann dabei leider nicht Gutes bewirkt werden …
    3. anders als bei der Produktion von Gütern aus z.B. Metall, Wissen und Arbeit
    können aus gehebeltem Kapital dauerhaft keine Werte geschaffen werden
    4. nach dem Hochtreiben der Preise folgt unweigerlich das Ende der Fahnenstange mit folgendem Absturz bzw. Platzen der Blase … und alle Gewinne verbleiben als Verluste bei der Gruppe der Verlierer.
    5. Gewinn ist bei diesem Zocking – abgesehen von seltenen Ausnahmen – immer die Investmentbank: einfach deshalb, weil sie es ja ist, die mit dem unbegrenztem Kapital und ihren skrupellosen Profis Ziel und Ende der Spekulation vorgeben (manipulieren) kann. Noch schlimmer: sie kann beim Erreichen des Ziels der Spekulation gleich die
    nächste Spekulation anschließen, diesmal mit dem Ziel von fallenden Kursen…

    Fazit:
    es gibt nur eine Lösung:
    nicht auf die Verlockungen hereeinfallen, die Investments der Bank zu kaufen … sondern die Aktien der Investmentbank – und zwar ungehebelt!

    • dparvus sagt:

      Richtig, das kann nicht gut gehen für die Wirtschaft und für den normal arbeitenden Steuerzahler.

      Geld-„Wert“ ohne Arbeit, Preise rauf-zocken.

      Wer sollte da noch Interesse am Schaffen von Wertbeständigem durch Arbeit haben?

      Das muß und wird schief gehen. Ein paar sehr wenige werden dann eien Haufen Papier besitzen, für das sie am Ende aber auch nichts Wertbeständiges kaufen können.

      Und sehr, sehr viele Menschen, die nicht wissen, wovon sie leben können, für die vieles unbezahlbar wird.

      Anfänge davon sind sehr deutlich in GB zu sehen, auch in D.

      Diese „vortschrittlichen“ Wirtschaften gehen zurück in die Zustände, wie sie aus „Entwicklungsländern“ bekannt sind.

      Aber das Fatale ist es, daß das alles gewollt ist, NWO, New World Order läßt grüßen.

      Wann endlich schicken wir unsere sozialistischen „Führer“ in die Wüste?

  5. stromerhannes sagt:

    Jetzt langt es aber.

    Die „Deutsche Bank“ ist seit mehr als 10 Jahren nicht mehr „Deutsch“, sondern ein Rockefeller- Ableger aus der City of London. Positiv für die „BRD“ hat sie absolut nichts bewirkt, sondern dieses Land nur abgezockt.

    Die jetzige Einstufung als „systemrelevant“ lässt nur einen Schluss zu:

    Die Bank ist Pleite und wegen der mit ihr untergegangenen deutschen Renten- und Lebensversicherungen soll diese Tatsache von der Politik weiterhin den Menschen verschwiegen werden. Genauso, wie bei der HRE, Commerzbank und den LB´s das Geld der Sparer bereits versenkt wurde!

    Wie leidensfähig kann ein Volk nur sein?

    Auf nach Berlin! .

    • papperlapap sagt:

      Demonstrationen sind aus meiner Sicht heute kontraproduktiv:
      1. Der Apell an den guten Willen der Volkskammer ist eine fromme Hoffnung, hat aber keine Aussicht auf Erfolg. Wenn guter Wille vorhanden wäre, dann wären viele, viele, viele Dinge nicht so wie sie sind.
      2. Den „Beobachtern“ wird das Ausmaß des Protestes sichtbar gemacht. Da es aber nicht „unsere“ Politiker sind, sondern unsere „Aufsichtspersonen“, erhalten sie nur Hinweise auf die Dringlichkeit und können die Protestler identifizieren und diffamieren. (siehe S21).
      3. Offener Protest lässt sichtbar werden, aus welcher Richtung ein Angriff (im politischen Sinne) erfolgt. Im Kampf ist aber eine verdeckte Aktion gegen einen starken Gegner absolut notwendig. Der Gegner darf die genaue Stärke nicht erkennen.
      4. Viel wichtiger als große Demonstrationen ist die Verweigerung einer Meinungsabgabe zu künftigen Wahlentscheidungen, aus der sich spätere Wahlergebnisse ableiten lassen. Denn dadurch wird es den Politdarstellern möglich, ihre Informationsmanipulation zwecks „Meinungsbildung“ gezielt einzusetzen, um Bedenken zu zerstreuen und Lockvogelangebote einzusetzen. Diese Ablehnung der Teilnahme an Umfragen zur Wahl und an sonstigen Umfragen ist essentiell für den Schutz einer freien Meinungsbildung. Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung und kein wissenschaftlich oder statistischer ermitteltes Ergebnis. 😉

    • crisiswhatcrisis sagt:

      Okay – wann?

    • Slyman sagt:

      erstmal nach Karlsruhe am 31.3.!!!
      Auf die Strasse gegen ESM. Hab noch einen Platz frei im Auto

  6. schlaumeister sagt:

    Zocken bis zum Gehtnichtmehr, der dumme Politiker gibt die Garantie Verluste
    über den Steuerzahler auszugleichen. Natürlich benutzt man die Billionentender
    um gehebelt Gewinne hochzuschaukeln. Es wird Zeit für einen Zusammenbruch
    des Irrsinns. Aber bis dorthin muß möglichst im Billionenbereich bis zum Anschlag
    gezockt werden.

  7. Anna sagt:

    Das ist ja total krank. Ackermann hat dies alles genau so geplant.
    Hoffentlich fliegt uns das Ganze Konstrukt Euro + EU um die Ohren, dann ist Schluss mit Lustig.

    • papperlapap sagt:

      Es wird uns aber nicht um die Ohren fliegen, weil es uns schon auf die Füße gefallen ist – auuutssssch!

  8. brummbär sagt:

    Wenn die Deutschen zu blöd sind und ihre Konten bei der Deutschen Bank lassen, haben
    sie selber schuld. Ärgerlich ist nur, dass meine Kinder die angerührte Schei…. mitbezahlen müssen. Ich bin und bleibe bei der Sparkasse und fühle mich dort auch gut aufgehoben, moch… und da die Sparkassen genossenschaftlich geführt werden, bleib ich, solage wie
    der genossenschaftliche Gedanke vorhanden ist.
    Warum finden sich keine Menschen, die endlich ihre eigene Bank gründen?? Der Zulauf müsste doch riesengroß sein, wir wollen doch so ein Bankensystem nicht, also ändern wir das! Ein Aufruf in den „Mittelstands-Nachrichten“ in dieser Richung wäre doch richtungsweisend….
    Mit einer Regierung, wie sie zur Zeit installiert wurde, findet nur eine sehr tragische Verarmung der Bevölkerung statt!!

    • stromerhannes sagt:

      Da im Leben nie etwas unklar bleiben sollte:

      http://www.heise.de/tp/artikel/24/24111/1.html

      Bei der Sparkasse fühle ich mich deshalb nicht mehr wohl, weil mir „meine“ den Dispo gestrichen hat, der vorher nie in Anspruch genommen wurde. Weil ich nämlich alle Konten abräumte und in Edelmetall umschichtete und dem Zweigstellenleiter sagte, was ich vom neuen Sparkassensystem und dessen neuen ABG´s halte.

      • brummbär sagt:

        Du machst einen Fehler, gehe bitte zur „Volksbank“, die „arbeitet“ zur Zeit noch
        auf genossenschaftlicher Bases.
        Gruss

    • Merkel rettet Europa sagt:

      „Wenn die Deutschen zu blöd sind und ihre Konten bei der Deutschen Bank lassen, “
      Volle Zustimmung! Die deutsche Steurzahler unterstüzen damit diese dreckige Geschäfte, bzw, das System, und wenn eine Bank brennt sind bereit sie zu „retten“ denn sie haben Angst ihr Erspartes zu verlieren. Und darauf spekulieren Banken und Politiker.
      Aber die Menschen wissen nicht, dass sie bereits schon alles verloren haben- Rettungspakete, ESM, Staatsschulden.

    • Juanjo sagt:

      zu brummbär
      “ Warum finden sich keine Menschen, die endlich ihre eigene Bank gründen??“

      Die gibt es hier:
      http://www.engelgeld.de/index.php/startseite.html

      also sich informieren und mitmachen
      ~

    • Steuerzahler sagt:

      Die Sparkassen hängen zum Großteil über die Landesbanken mit in der Sch…..!

      Volks- und Raiffeisen sollte noch halbwegs sicher sein.

      • Zenzi Kohlmorgen sagt:

        Steuerzahler: danke führ Ihren kommentar.Hier in den Niederlanden
        haben wir auch die Raiffeisenbank,die hier Rabobank heisst.Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat die Raiffeisenbank gegründet mit Kartoffelsäkken
        um die Bauern nach der einen schlechten Ernte nach der anderen vor dem verhungern zu retten.Selbst jetzt in der krisis is die Raiffeisenbank stabil
        geblieben weil sie sich nicht met spekulationsgeschäften in ein Finanz Utopia
        katapultiert.Die Raiffeisenbank ,die Rabobank,hat auch in den Niederlanden keine staatsleihen nötig und sollte es zum crash kommen,oder wenn es zum crash kommt,wird die Raiffeisenbank wieder mit Kartoffelsäkken
        aufstokken.
        Buch: Franz Baumann-Raiffeisen,Lebensroman eines grossen Pioniers

  9. F.S. sagt:

    Da ist der Samstag ja gerettet mit solchen Nachrichten, geht es der DB gut kassieren die Bosse, geht es der DB schlecht kassieren die Bosse und der deutsche Staatsbürger zahlt. Mittelstand? Egal. und wieder wird ein Elfenbeinturm zu „Ehren“ der Bankster gefestigt, mit solch einer „Sicherheit“, to big to fail, könnte der größte Depp Geld machen. Wenn der Neue Mist macht sollte er und das Bankhaus zur Rechenschaft gezogen und die DB geschlossen werden, jeder Unternehmer hält für seine Fehlplanungen seinen Kopf hin und diese Gauner kassieren und wenn etwas schiefgeht zahlen wir und die bekommen den nächsten hoch dotierten Job, das ist die neue Gerechtigkeit. Weg mit diesem verkommenen System, Politiks und Bankstern.

  10. coinme sagt:

    Das freut dann wieder den Edelmetallanleger.

    Denn je mehr buntes
    „Scheingeld“ in Umlauf ist, desto schneller erledigt die Inflation
    die Auflösung des kranken Systems.

    Merke: Nur Gold und Silber ist Geld! Alles andere ist Schwund.