Daimler trifft Vorkehrungen gegen feindliche Übernahme

Daimler hat Vereinbarungen getroffen, um eine feindliche Übernahme zu verhindern. Banken sollen gegebenenfalls acht Milliarden Euro an Krediten zurückziehen und wichtige Kooperationspartner die Zusammenarbeit beenden können.

Daimler bereitet sich offenbar auf eine feindliche Übernahme vor. Nach Gerüchten über einen Ausstieg des größten Daimler-Aktionärs Abu Dhabi soll der Automobilkonzern nun Vorkehrungen getroffen haben, die eine Weiterführung mit einer stark veränderten Eigentümerstruktur erschweren sollen. Dies berichtet die Branchenzeitung Automobilwoche.

Demzufolge soll Daimler eine Vereinbarung getroffen haben, die es seinen Banken ermöglicht, im Falle einer feindlichen Übernahme Kredite im Wert von acht Milliarden Euro zurückzuziehen. Auch die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern könnte nun gekündigt werden, sollte ein Anleger versuchen Daimler zu übernehmen. Dazu zählen ein chinesisches Joint-Veture, ein Spezialist für Leichtbauteile und die Renailt/Nissan-Gruppe.

Anders als BMW oder der Volkswagenkonzern hat Daimler keinen Hauptaktionär und könnte daher leichter übernommen werden. Die vorbereiteten Maßnahmen sollen es für Anleger unattraktiv machen, zu große Anteile zu erstehen und zu versuchen, die Führung von Daimler zu übernehmen.

Kommentare

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  1. MGD sagt:

    @ Redaktion….Banken sollen gegeben Falls …..gegebenenfalls…bitte korrigieren.

  2. Stefan Wehmeier sagt:

    Für alle, die noch immer nicht verstanden haben, was die Soziale Marktwirtschaft ist:

    In einer kapitalistischen Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“ (Zinsgeld-Ökonomie, noch gegenwärtiger Ist-Zustand des zivilisatorischen Mittelalters) treffen nicht Unternehmer, die etwas können, die Entscheidungen, sondern Sparer, die sich für „große Investoren“ halten und nichts können, außer auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu existieren.

    In der echten Sozialen Marktwirtschaft (Natürliche Wirtschaftsordnung), die den Sozialstaat zur Finanzierung kapitalismusbedingter Massenarbeitslosigkeit gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt und unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie für natürliche Vollbeschäftigung sorgt, dürfen die Sparer darüber entscheiden, was sie überblicken können, nämlich das Gelände innerhalb ihres eigenen Maschendrahtzaunes, und alles Weitere bleibt denen überlassen, die wirklich über Kompetenz verfügen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/08/naturliche-wirtschaftsordnung.html

    • Michele sagt:

      Statt Kapitalisten würden also die Kompetenten mehr das Sagen haben.

      Sie wissen aber, Herr Wehmaier, dass man mit Kompetenz eine Atombombe oder ein sicheres Atomkraftwerk bauen kann. Die ethische Frage wäre also auch dann nicht aus der Welt.

      Die weisen Entscheidungen von gottesfürchtigen, klugen, vernünftigen und verantwortungsvollen Menschen sind in meinen Augen wichtiger als unkontrollierte „Macher“.

      Auch In der echten Sozialen Marktwirtschaft (Natürliche Wirtschaftsordnung), beständen ähnliche Gefahren wie heute auch, wenn auch systembedingt etwas gerechter geregelt.

      Gott hat den Menschen nicht umsonst gewarnt in Form der Gebote“: “ Du sollst nicht…von EINS bis ZEHN

  3. robin sagt:

    bsp bei Daimler Benz Estland Silberauto ,
    arbieten Putzfrau x von 8 uhr früh bis 16 30 nachmittag für einen stunden lohn von 1,80 euro von einer firma angestellt müssen dort saubermachen für 1.80 die stunde ist 8 mal 1.80 = 14.40 am tage
    mal 5 Tage ist 72 euro brutto
    ist mal 4 wochen 288 euro brutto
    davon noch steuer zahlen
    essen muss sie selber mitbringen von so einen sklaven gehalt kann sie sich keine kantine leisten
    kantine kaffe kaufen 1,30 euro
    davon muss diese person 60 Euro fahrkarte zahlen essen wohnung kleidung und kind ernähren
    aber bei daimler wagen repartur stunden was man in einer woche verdient
    über solche sklaven löhne unmenschlich ist

    nicht mal 300 netto im monat jetzt noch das beste die löhne werden erst am 15 .des nächsten monats ausbezahlt
    nicht mal 10 euro am tage tage zum leben
    das heisst selber erlebt manche bürger müssen sich noch geld für die fahrkarte leihen
    preise in estland butter kg bis 9 euro zucker kg bis 1,60 kleidung sauteuer
    mieten sauteuer
    nur für die reichen damit die reichen noch reicher werden
    das soll demokratie sein
    davon sollen menschen leben
    aber die bosse verdienen tausende millionen

    • Богатство хорошо sagt:

      Ja und, mußt du arbeiten und nicht Zeit damit verbringen unnützes Kommentar schreiben.

      • robin sagt:

        mercedes benz die frauen ausnützen wie sklaven ,
        ausbleutung an frauen ist
        wieweit menschen rechtsverletzung vorliegt
        solche man das vor gericht wegen unmenschkeit,
        jeden falle soll es die ganz ewlet erfahren
        was für zustände in eu herrschen
        aber die reichen werden reiche rund die armen sollen verrecken,
        die veranlichen solte man gehõren nach deen haag
        keiner der das liest solche mehr einen mercedes kaufen

  4. jay twelve sagt:

    Ich bitte Euch Leute, lasst Euch von den Glanz der Oberfläche und der Presse nicht blenden.
    Bei Daimler, wie bei vielen anderen typisch Deutschen Know-How Träger, geht es um viel mehr als bloße „feindlich oder freundliche“ Übernahme.
    Hierbei geht es a priori nicht mal ums Geld oder Profitte.

    Deutschen wird konsequent das Alt-Wissen abgesaugt, damit Ihr keine Zukunft mehr findet.
    Die Begründung dafür findet Ihr in der Geschichte. Wenn Ihr nur 100 Jahre zurück schaut, werdet Ihr findig.
    England, Frankreich, USA und Russland, hatten immer Heidenangst von dem typisch Deutschen Erfindergeist. Deswegen sind 2 Weltkriege geführt und gewonnen, Ihr seid seit 1945 in die Mangel genommen. Ihr habt Euch trotz allen Raubritter Manieren der Sieger, zu führende Industrienation entfaltet. Habt Ihr das vergessen?

    Statt die Gr.,Sp. u.a. Banken zu „retten“, müsste die BRD GmbH Regierung das Deutsche Know-How unbedingt retten.
    Sie wird das nicht tun. Ihr wisst wie korrupt und Volksfeindlich sie ist.
    Aber Sie als Volk müsst auf die Straße dagegen entschieden demonstrieren.
    Es ist Eure Zukunft, die geraubt wird.

    • Zensus sagt:

      Klingt als ob du selber kein Deutscher bist 😉

      Machen wir uns nicht vor, Deutschland ist seit dem € sehr stark exportabhängig. Wir verkaufen den Chinesen die notwendige Technologien und Produktionssysteme um am Ende den Weltmarkt zu übernehmen, bei dem wir später verdrängt werden. Eigentlich bereiten wir unseren eigenen Niedergang selber vor.

      • jay twelve sagt:

        Zensus, Du hast es erraten. Ein Freidenker-Mangupologe der im Stande ist im Geiste das Universum zu umsegeln, alle Menschen auf Erden gleichwertig behandelt, der betrachtet sich selbst als ein Staatenloser Weltbürger.
        In Deinem und meinem Reisepass steht geschrieben: Staatsangehörigkeit „deutsch“. Kannst Du mir erklären was das bedeutet?

        Schmeiße nicht gleich Deine Flinte ins Korn. Wenn es wirklich hart auf hart ankommt, darfst Du dich auf Deine Landsleute definitiv verlassen.

        • Goldhamster sagt:

          Eigentlich stimmt das „Deutsch“ im Personalausweis, da die BRD ja keine eigene Staatsangehörigkeit nachweisen kann. Alte BRD + DDR = Neue BRD = Wirtschaftsverwaltung ohne Staat und Verfassung unter Kontrolle der Siegermächte und ohne Friedensverträge.

      • Michele sagt:

        „Eigentlich bereiten wir unseren eigenen Niedergang selber vor“

        Die auf Kurzfristigkeit ausgelegte Gier ist grösser als ein gesunder Patriotismus. Das habe ich schon vor .zig Jahren geschrieben.

        Mit den internationalen Waffenexporten kann es noch schlimmer werden, wenn das eigene Zeugs als Bummerang zurückfliegt…

        Vernunft ist nicht gerade die Stärke des Kapitalismus.

    • Schievelbein sagt:

      du hast vollkommen recht. wie schreibt julius von ficker (kein witz, rechtshistoriker, 1826-1902)

      „wo einem volk die kraft oder die einsicht mangelt, wo es sich zur herrschaft über fremde nicht mehr befähigt fühlt, da wird es der natur der dinge nach auch gar bald die fremdherrschaft bei sich einkehren sehen“

      ich sehe weder „unsere“ bundeskanzlerin – die ständig ihren eid bricht „zum wohle des deutschen volkes“ – noch andere „volksvertreter“ unsere interessen wahren. erst wenn alle patente aufgekauft wurden und wir massenarbeitslosigkeit haben, wird sich in deutschtland was verändern.

      • jay twelve sagt:

        Schievelbein, aus der Geschichte wissen wir, dass die Eroberung der friedlebenden Völker explizit von religiös angehauchten Barbaren praktiziert wurde. Laut Isareliten Geschitsschreibung, suchten die s.g. Juden ewig und 3 Tage ihr gelobtes Land.
        Derzeit in dem s.g. „Illuminaten-Bund“ vereinigt, träumen sie davon die ganze Welt mittels Banken und FIAT MONEY, die ganze Welt zu unterjochen.
        Ich empfehle Dir im Google unter :“Proff. Leo Strauß“ anschauen.
        Der Mann ist 1899 im Hessen-Kirchheim geboren.

    • Korsar sagt:

      Da muss ich Ihnen leider völlig recht geben. Es gibt ja kaum noch deutsche Kapitalunternehmen, die nicht unter ausländischer Fuchtel stehen. Vorstand und Kapitalhalter, sind dank der Rot-Grünen-Reformen, der Öffnung des „Finanzplatzes Deutschland“, für Investitionen ausländischer Investments, kaum noch in deutscher Hand. Hierin besteht eine grosse Gefahr des Technologietransfers, in alle Welt. Der Erfolg, der Nachkriegszeit, war ja der Zusammenhalt unter den deutschen Unternehmen. Konkurrent ja, aber man wusste, das man als einzelnes Unternehmen, international zu klein war und schnell aufgefressen werden konnte. Man hielt dort, wo es notwendig war zusammen und beutete die Mitarbeiter nicht aus. Das, was Daimler, oder Daimler-Fiat-Chrysler, wie immer auch, mit seinen Mitarbeitern, aus der Leiharbeit, macht ist ja nichts anderes, als zu zugestehen, das man mit dem Rücken an der Wand steht.

  5. Toni-Ketzer sagt:

    „Rette sich wer kann“
    Von der griechischen Niederlage gelernt, verhalten sich viele Investoren wie ein gebranntes Kind. Es wird ggf. sogar kurzfristig Ersatz für Ramschstaatsanleihen gesucht. Falls Daimler irgendwo nur etwas ein spaltbreit offen stehen hat, dort wird der Hebel angesetzt.

  6. Michele sagt:

    „Daimler trifft Vorkehrungen gegen feindliche Übernahme“

    hi, hi „feindlich“, da kann man nur schmunzeln. Seit wann interessieren sich „Globalisten“ für Europäischen Protektionismus. Die Zeiten sind schon lange vorbei. Aber es ist schade, wenn man sich nicht wenigstens etwas europäisch verhält…seit Jahren sind die Finanzmärkte und das Grosskapital internationalisiert, die Globalisten handeln dem Mammon entsprechend und pfeifen auf Patriotismus. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

  7. stromerhannes sagt:

    Welches Deutsche Unternehmen mit Börsengang (DAX) wurde eigentlich NICHT via „anonymer Inhaberaktien“ seit ca.50 Jahren klammheimlich in Wirklichkeit zu einem nichtdeutschen Betrieb!

    Mit allen negativen Konsequenzen wie das Verweigern von Steuern, Arbeitsplatzabbau bei gleichzeitigem Einkassieren von Staatssubventionen bis zum Abwinken bzw. dem Einschreiten der Staatsanwaltschaft…mit dem Zwang zu minderer Qualität und dem Ergebnis von grossen Rückrufaktionen bis hin zum Verlust von riesigen Marktanteilen.

    Zur Erinnerung: Als aus „Mercedes- Benz“ damals „Daimler- Chrysler“ wurde, hatte der Kämmerer von Stuttgart rotgeweinte Augen, weil jeder steuerehrliche Bäckermeister mehr an den Fiskus abführte als die Heuschrecken aus Amerika und dem Nahen Osten.

    Als schlichter, jedoch erinnerungsfähiger Bürger sehe ich in diesem Getöse jetzt nur Absichtserklärungen, die der Beruhigung von Aktionären dienen sollen bis hin zu Signalen, die der „Politik“ schon einmal den Begriff „Systemrelevanz“
    im Zusammenhang mit einer bald wirklich erforderlichen Rettung in Erinnerung rufen.

    Leider mit der Aussicht auf Erfolg.

  8. odin sagt:

    Daimler stand schon mal besser da,aber frühere Qalitätsmängel an ihren Autos mussten erst mal durch Zetsche behoben werden,jetzt hat man Angst vor feindlicher
    Übernahme,weil die Araber ihr Geld abziehen,warum wohl?

  9. Papa Bear sagt:

    Deutschland profitiert vom Euro… und von einem schwachen Euro ganz besonders.
    Daimler ist ja nur die Spitze des Eisberges, im attraktiven Mittelstand ist der Chinese schon lange auf shoppingtour! Ist ja auch billiger, als die mehr oder weniger gut organisierte Industriespionage.
    VG
    Papa Bear

    • gregg sagt:

      Also ich profitiere nicht davon, dass meine Kaufkraft seit 2001 um gut 30% (Pi mal Daumen; Wenns reicht) gefallen ist..

      • Pfennigfuchser sagt:

        Dein Daumen ist vieel zu dünn. Der reale Kaufkraftverlust beträgt bereits deutlich über 50%.

        Wer heute noch den Parolen „Der Euro ist gut für Deutschland“ hinterherläuft, ist mit Sicherheit sogar viel zu blöd, sich die Hose mit ner Kneifzange anzuziehen.

  10. Neuronen gegen Euronen sagt:

    Vielleicht hilft ja die EZB einen vertrauenswürdigen Käufer in Südeuropa zu finden.

    Hat ja auch bei HochTief super geklappt.

    • Korsar sagt:

      Meinen Sie das ein wenig sarkastisch? Letztendlich ist ja HOCHTIEF, von einem spanischen Gemischtwarenladen ohne Eigenkapital übernommen worden, der wie im Fall Mannesmann und Vodafone, zugleich an das Eigenkapital des Opfers ging.