Colibri: Innovation für Elektoautos

Ein neuartiges Konzept im Bereich der Elektromobilität kommt nun ein Fahrzeug in die Entwicklung, welches Sicherheit, Effizienz und Reichweite zu vereinen verspricht.

CPM Compact Power Motors kombiniert zusammen geschaltete ‚CPM90 Twin‘-Motoren mit einem speziell entwickelten Zweiganggetriebe als grundlegende Antriebskomponenten des Einsitzers namens ‚Colibri‘, bei dem es sich um ein neues Konzeptfahrzeug für Elektromobilität handelt. Die Beteiligung an regionalen, nationalen und internationalen Projekten, die auf die kommerzielle und realistische Umsetzung innovativer Technologie abzielen, ist für CPM ein integraler Bestandteil der dauerhaften Verpflichtung, kompakte und effiziente Elektromotoren zu konstruieren.

Zu den aktuellen Tätigkeiten von CPM gehört die Beteiligung an einem Hightech-Projekt im Bereich der Elektromobilität, das vom Jenaer Unternehmen Innovative Mobility Automobile GmbH geleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil seiner Initiative ‚Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität (STROM) gefördert wird. Zu den von der Initiative geförderten Bereichen gehört die Entwicklung von Fahrzeugkonzepten für Elektromobilität mit ganzheitlicher Herangehensweise, einschließlich Batterietechnologie/-integration, Energiemanagementsysteme sowie der Entwicklung zugehöriger Ressourcen und Materialien.

Die Innovative Mobility Automobile GmbH hat auf der Hannovermesse 2012 den aktuellen Entwicklungsstatus eines neuen einsitzigen Konzeptfahrzeugs für Elektromobilität namens ‚Colibri‘ präsentiert. Der Colibri wird von einem Projektkonsortium mit sechs Branchenpartnern entwickelt: B&W Fahrzeugentwicklung GmbH (Technik), CPM Compact Power Motors GmbH (Entwicklung des Elektromotors und der Kraftübertragung), Altair Engineering GmbH (Crashtest-Optimierung), Lätzsch GmbH (Komponenten der Polyurethan-Karosserie), Stolfig GmbH (Magnesiumrahmen) und die TU Chemnitz (leichtgewichtige Innenausstattung). Durch die konsequente Umsetzung der Leichtbauweise im gesamten Fahrzeugkonzept wiegt der Colibri nur 340 kg.

Primäre Grundlage jedes Elektromobilitätskonzepts ist eine robuste Batterietechnologie, die einen hochdichten Energiespeicher mit Möglichkeiten einer schnellen Ladung, flexibler Leistung und Langlebigkeit kombiniert. Obwohl die anderen Aspekte des Fahrzeugkonzepts nicht sekundär sind, so dreht sich deren Umsetzung dennoch um die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie. Bei den primären Aufgaben der entsprechenden Komponenten des Fahrzeugkonzepts (Rahmen/Sicherheit, Kraftübertragung/Leistung, Karosserie/praktische Funktionen usw.) sollen dabei aber nur möglichst geringe Abstriche gemacht werden.

Kommentare

Dieser Artikel hat 15 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Medienkritiker sagt:

    Und, wieviel Steuergelder hat das Konsortium einheimsen können.

    ’schuldigung, daß ich nach dem Geld frage. Über Geld redet der dt. Journalist ja nicht.

    • redakteur sagt:

      Das Elektromobilitätsprojekt wird mit 2,8 Mio. EUR direkt vom BMBF sowie zusätzlichen 750.000 EUR von Risikokapitalgebern gefördert. Das Geld ist unserer Meinung nach besser angelegt als in Derivaten-Geschäften. Die Redaktion

  2. Korsar sagt:

    Jedermann weiß, das Kupfer ungeahnten Preiserhöhungen ausgesetzt wird, wenn ständig irgendwelche „revolutionären“ E- Autos vorgeführt werden. Das E- Auto, wird zum Größten Preistreiber für Kupfer hochstilisiert. Der Spekulation Tür und Tor geöffnet.
    Mercedes-Benz könnte schon jetzt die Serienproduktion für Fahrzeuge mit Brennstoffzelle hochfahren. Aber, das „Kupferspiel“, wird bevorzugt. Und ich lese heute schon: „Kupfer knapp“. „Werden wir uns bald kein Auto mehr leisten können“? Das ist lustig geschrieben, aber nicht so gemeint. Das E- Auto, hat in D., keine Zukunft. Aber die Fahrzeuge, die schon fahren könnten, die kommen nicht heraus.

  3. Richard sagt:

    „[…] realistische Umsetzung innovativer Technologie […]“

    Was bitteschön ist an diesem Schrott innovativ?

    Man schaue sich z.B. das Heck an: Plötzliches Ende der Karrosserie. Breites, plattes Heck. Im ‚Ernst – hat schonmal jemand einen Orca, eine Möwe, eine Forelle, einen Beluga mit solch einer Strömungslinie gesehen?

    Warum macht die Natur solch eine strömungstechnischen Unsinn nicht?

    Die Antwort findet man -wenn schon nicht durch Nachdenken- in jedem Standart-Physikbuch. Hier mal ein Ausschnitt aus „Physik für Ingenieure“, Helmut Lindner zu Strömungswiderstand:

    „Die wesentliche Erkenntnis ist hier, daß die Hauptursache des Widerstandes nicht vorn, sondern am hinteren Ende des Fahrzeuges zu suchen ist. Hier muß dafür gesorgt werden, daß der Querschnitt allmählich auf null abnimmt.“

    Und warum das? Weil schlicht nicht der Impuls der aufprallenden Luftmoleküle des Fahrtwindes an der Frontseite die entscheidende Komponente ist, sondern die durch den Molekülmitreiß-Effekt auftretenden Unterdrücke am Heck ein leichtes Vakuum reißen, ähnlich wie in der Venturidüse und dann eine Impulsdifferenz zwischen atmosphärischem Druck an der Front und Heckseite aufgrund der Größe der Fläche erheblich ist. Kraft ist Druck mal Fläche. Dieser Impuls kommt nicht aus dem Fahrtwind, sondern aus der Braunschen Molekularbewegung und der Gravitation, gemeinhin auch als statischer Druck bezeichnet.

    Man frage doch mal, warum ein Segelboot gegen den Wind segeln kann, also mehr Impuls gegen den Wind einsetzen kann, als es durch diesen aufnimmt. Man frage, was der Unterschied zwischen Wind und Fahrtwind ist. Vorsicht mit dem Bezugssystem – es gibt im Universum keinen absoluten Ruhepunkt, der als Referenz für v-Absolut dienen könnte! Alles ist relativ!

    Aber dies kann das Establishment natürlich nicht realisieren, da ihnen dann der Entropiesatz und noch einiges Andere um die Ohren fliegt, was die Finanzierung des US-Imperiums sichert. Kein Wunder, dass die Max Schaubergers Zeichnungen und Geräte verschwinden ließen. Er hätte für solche „technologischen Innovationen“ wahrscheinlich nur beißenden Spott übrig.

    Wer dies vorgerechnet haben möchte, kann auf der Webseite von Prof. Evert, Uni Marbach nachlesen. Der hat das schon vor Jahren erkannt.

    Darüber hinaus könnte man jetzt noch darüber nachdenken, was für einen Sinn ein Elektroauto macht, wenn man nicht den Strom in Größenordnungen des Benzinverbrauches bereitstellen kann – aber das kann ja mal jeder für sich.

    • Korsar sagt:

      Ein super Beitrag!

    • Blitzfritz sagt:

      Dem schliesse ich mich an! Fehlt bitte nur noch der dringende Hinweis auf Teslas Erfindungen und zumindest die Erinnerung an die anderen, ungeliebten Protagonisten freier Eniergieen…
      Da wäre es schön , mehr von der Redaktion zu erfahren.
      Es gibt durchaus zukunftsweisende Technologien, die uns alle wehr viel weiter brächten, aber wer totgeschwiegen wird, hats halt schwerer…

  4. Nexus90 sagt:

    Hier mal die Daten des Fahrzeugs:
    http://www.mein-elektroauto.com/2012/04/elektroauto-colibri-wird-ab-2014-produziert-und-kostet-nur-7900-euro/5080/

    Die Entwickler und Hersteller von Fahrzeugen sollten weiterhin besser auf normale Autos setzen und die weiterentwickeln. Solange es keine ordentliche Akkumulatoren gibt die viel Energie speichern, schnell aufladbar und robust sind, ist es sinnlos weiterhin solche Fahrzeuge herzustellen. Wie gesagt, erstmal einen Akku entwickeln der die benötigten Leistungen für ein richtiges Auto liefern kann.

  5. frame sagt:

    Wieviel kostet die Batterie, und wo kommt der Strom her ?

    Was soll das Ganze ?

    • tomorrow sagt:

      Billige, saubere Atomkraft ist das Zauberwort.
      Keiner will sie, aber es kommt aus der Steckdose.
      Stecker rein und los geht´s. So ist das Leben eben, das lernen die Kinder. 🙂

  6. Michele sagt:

    He, da explodieren die „Leichtgewichte“, wenn die mit den SUV’s kollidieren.
    Kollidiert jedoch ein Radfahrer oder Fußgänger mit den Leichtgewichten dann ist die Überlebenschance vielleicht 0.001% höher. 😉

  7. Systemkritiker sagt:

    Sieht aus wie der Hotzenblitz, und den gab’s schon vor 20 Jahren.
    Dem „Erfinder“ hat man damals einfach den Geldhahn zugedreht…

  8. Medienkritiker sagt:

    Hört sich an wie aus einem Werbeprospekt abgeschrieben.

    Und gemäß Pressecodex ist Werbung als solche zu kennzeichnen!

    Das gilt auch für die DMN

  9. Target2 und Crash kommt herbei sagt:

    Gut, aber wo sind die genauen Daten? Reichweite, Leistung, Lebensdauer der
    Batterie, Preis,etc? Konzeptcars gab es schon genug.

  10. tomorrow sagt:

    Früher hieß so was „Krankenfahrstuhl“.
    Ein Zweiganggetriebe (welch´ neue Errungenschaft) wird eingefleischte BMW-Fahrer sicher nicht begeistern. Das der Trend der Umwelt zu Gute kommt ist eines. Aber wo bleibt der so viel gepriesene Komfort? Seit den 80er Jahren wurden die Autos immer edler und das war chic und IN. Plötzlich sollen wir auf den Luxus und das Statussymbol verzichten? Wenn das so ist, kann man die Sachsenring-Autowerke in Zwickau wieder eröffnen und den Plastebomber mit E-Antrieb ausstatten. Dann spart man sich ganz viel Entwicklungskosten. Wo wir gerade bei den Kosten sind: Der Preis für so einen „Elefantenrollschuh“ sollte in der „Nullausstattung“ bei mindestens 75tsd € liegen. Denn wer sich keinen Wagen leisten kann, baut auch keine Unfälle und gefährdet nicht den Straßenverkehr. 🙂