Mittelstand darf wieder auf Fördergelder hoffen

Die Investitionszuwachsprämien für kleine und mittlere Unternehmen dürften auch dieses Jahr wieder gezahlt werden.

Das geht aus einer Pressemitteilung der für die Antragsbewertung und Prämienauszahlung zuständigen Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) hervor. Die AWS wartet derzeit noch auf die Entscheidung der Bundesregierung, das im letzten Jahr zum ersten Mal angebotene Förderprogramm in Höhe von 87,5 Millionen Euro auch dieses Jahr wieder aufzulegen.

Das Programm dient der Sicherung von Unternehmensstandorten sowie von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Es soll der derzeit eher schwach ausgeprägten Investitionsneigung österreichischer Unternehmen entgegenwirken. Letztes Jahr wurden die Prämien von mehreren Tausend kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Anspruch genommen. Gefördert werden Investitionen in Wirtschaftsgüter des Anlagewesens wie beispielsweise Neu- und Anbauten sowie neue Maschinen. Von der Förderung ausgenommen sind gebrauchte Wirtschaftsgüter, Projekte mit einem Volumen von über fünf Millionen Euro sowie der Kauf von Transportfahrzeugen.

Antragsberechtigt sind dieses – genauso wie letztes Jahr – Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, die seit mindestens drei Jahren existieren. Kleinst- und Kleinunternehmen (bis zu 50 Beschäftige) müssen mindestens 50.000 Euro investieren, um die Prämie erhalten zu können. Sie beträgt 15 Prozent von der Investitionssumme. Die Förderungsgrenze liegt bei 450.000 Euro, sodass die höchstmögliche Prämie 67.500 Euro beträgt.

Mittlere Unternehmen (51 bis 250 Beschäftigte) müssen mindestens 100.000 Euro investieren, um die Prämie zu erhalten. Sie beträgt zehn Prozent. Die Fördergrenze liegt bei 750.000 Euro, sodass als höchstmögliche Prämie 75.000 Euro ausgezahlt werden können.

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