Österreichs Unternehmen sehen gute Investitions-Chancen

78 Prozent der befragten Unternehmen sind eigenen Investitionen gegenüber prinzipiell aufgeschlossen.

Österreichs Unternehmen sind bereit zu investieren. Das ergab eine Umfrage des KSV1870, an der mehr als 1000 Unternehmen teilnahmen.

78 Prozent der befragten Unternehmen sind eigenen Investitionen gegenüber prinzipiell aufgeschlossen. Davon werden 43 Prozent ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr erhöhen, bei 34 Prozent bleibt das Investitionsniveau gleich. Zehn Prozent wissen noch nicht, ob sie mehr oder weniger investieren werden. Lediglich 13 Prozent werden ihre Investitionen verringern. Überrascht sei er, dass „nicht nur große Betriebe finanzielle Mittel für das Wachstum freimachen, sondern auch KMUs sowie Kleinstunternehmen“, so KSV1870-Vorstand Ricardo-José Vybiral.

Besonders positiv ist das Investitionsklima in Salzburg (86 Prozent) sowie Tirol und Burgenland (jeweils 85 Prozent). In Oberösterreich (81 Prozent), Niederösterreich (80 Prozent) und Kärnten (79 Prozent) ist es leicht besser als im Durchschnitt. Unterdurchschnittlich ist es in Wien (74 Prozent), der Steiermark (73 Prozent) und vor allem Vorarlberg (56 Prozent).

Der von den Unternehmen mit 31 Prozent meistgenannte Investitionsbereich ist die IT. 28 Prozent wollen in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit investieren, 19 Prozent in ihren Fuhrpark und 15 Prozent in neue Produktlinien beziehungsweise Geschäftszweige.

Das gute Investitionsklima schlägt sich auch in der Bereitschaft nieder, neues Personal einzustellen: 21 Prozent der Unternehmen wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter erhöhen.

Kritik üben die Unternehmen an den Geldinstituten: 48 Prozent sagen, dass sich eine Kreditaufnahme schwierig gestaltet. 41 Prozent halten die Kredit-Anforderungen für angemessen, elf Prozent für einfach erfüllbar. Von der Bundesregierung erwarten die Unternehmen in erster Linie einen Abbau der Bürokratie, die Senkung der Steuertarife auf Einkommen sowie eine allgemein bessere Förderung der Wirtschaft.

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