Werkstätte Wattens: IBM-Hub für den Westen Österreichs

Ein Zentrum in der Werkstätte Wattens soll IBM mit Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen verbinden.

 

In  der Werkstätte Wattens sollen künftig Kooperationen zwischen dem Technologiekonzern IBM, Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen gedeihen. „Es war von Anbeginn unser erklärtes Ziel, neben innovativen Frühphasenunternehmen auch technologisch führende, etablierte Unternehmen am Standort anzusiedeln”, wird Matthias Neeff, Geschäftsführer der Regionalentwicklungsgesellschaft Destination Wattens, von derbrutkasten.com zitiert.

Bereits im Jahr 2016 eröffnete in Wattens ein Innovationszentrum der Fraunhofer Austria Research GmbH. Die nun gestartete Kooperation mit IBM werde das gesamte Tiroler Unternehmerökosystem weiter stärken, sagt Neeff.

Der Fokus der Kooperationen soll auf cloudbasierten Softwarelösungen sowie dem Einsatz der künstlichen Intelligenz „IBM Watson“ liegen. In Zusammenarbeit mit den Partnern sollen neue Projekte entwickelt werden. Zusätzlich sollen IBM-ExpertInnen ihr umfangreiches Wissen auch über das Programmangebot der Werkstätte Wattens zugänglich machen. „Wir wollen mit diesem Standort einen IBM-Hub im Westen Österreichs errichten, um die lokalen Unternehmen bei ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen”, wird Patricia Neumann, Generaldirektorin IBM Österreich, zitiert.

Die Werkstätte Wattens wurde Ende des Jahres 2015 eröffnet. Auf einer Fläche von fast 4.000 Quadratmetern stehen Unternehmen neben Werkstätten und Produktionsbereichen auch Büros, Gemeinschaftsräume sowie ein Labor zur individuellen Nutzung zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt bei der Ansiedelung auf Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Innovation, welche physikalische Produkte herstellen. Daher wurden auch knapp über fünfzig Prozent der Flächen als Werkstätten/ Produktionsbereiche konzipiert.

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