Unternehmen entwickelt Drohne für schwer zugängliche Orte

Schweizer Forscher der ETH Lausanne haben eine Drohe entwickelt, um in Katastrophenfällen wie beispielsweise Terror-Anschlägen oder Havarien von Atomkraftwerken an sehr schwer erreichbare Stellen zu gelangen.

Die Erfindung kann aber auch im Normalbetrieb von Anlagen in schwer erreichbaren Räumen eingesetzt werden.

„Wir dachten: Wie können wir vermeiden, dass Feuerwehrleute und andere Helfer ihr Leben riskieren müssen, um aus einsturzgefährdeten Häusern Menschen zu retten?“, wird Patrick Thévoz, CEO des Lausanner Start-ups Flyability, von Watson zitiert.

Die Innovation der Drohe liegt in einer patentierten Mechanik des Flugroboters. Die Drohne ist kleiner und leichter als die meisten Konkurrenzprodukte, verfügt über eine HD- und Wärmebildkamera, ist resistent und widerstandsfähig und kann zudem auch auf dem Boden eingesetzt werden.

Vorbild Insekten

Kollidiert die Drohne mit einem Hindernis, stößt sie sich aufgrund eines sie umgebenden Rahmens ab und setzt ihren Flug fort. Durch Kontrollalgorithmen lernt die Drohe zudem aus den Kollisionen. Vorbild für die Eigenschaften der Drohne sind Insekten gewesen, welche nach einem Zusammenstoß mit Objekten ebenfalls meist problemlos weiterfliegen können.

Inzwischen setzten mehrere Schweizer Polizeikorps und Feuerwehrzentralen die Drohne ein, ebenso wie Spezialeinheiten aus anderen europäischen Ländern und dem Nahen Osten. Die Anti-Terroreinheit der französischen Polizei bezeichnet die Erfindung als „als bahnbrechendes und einzigartiges Produkt“.

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