Standort USA wird für Kunststoff-Hersteller attraktiver

Bundesstaat Ohio lockt/ Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft hilft

Die USA werden als Auslandstandort für mittelständische Unternehmen der Kunststoff-Industrie zunehmend beliebter. Ein Bundesstaat bietet sich als Standort besonders an: Das im Nordosten gelegene Ohio. Der 11,5-Millionen-Einwohnerstaat gilt als Zentrum der amerikanischen Kunststoff-Industrie. Die Stadt Akron und die sie umgebenden Region mit ihren zahlreichen Kunststoff-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen werden häufig als „Gummi-Hauptstadt der Welt“ und als „Silicon Valley der Kunststoff- und Polymer-Industrie“ bezeichnet. Insgesamt haben mehr als 1.800 Unternehmen der Kunststoff-Industrie in dem Bundesstaat ihren Sitz, zusammen beschäftigen sie knapp 70.000 Mitarbeiter. Was die Hochschullandschaft anbelangt: Acht Universitäten bieten Polymer- und Kunststoff-Studiengänge an. Insgesamt gibt es in Ohio mehr als 200 Universitäten und Colleges, was den Zugang zu qualifiziertem – kaufmännischem und technischem – Personal erheblich erleichtert.

Ohio bietet als Standorte noch weitere Vorteile. 60 Prozent aller Industriebetriebe der USA und 50 Prozent der Bevölkerung sind für einen LKW innerhalb einer Tagesreise zu erreichen. Auch der – stark industrialisierte und dicht bevölkerte – Ostteil Kanadas sind für einen Truck innerhalb von 24 Stunden zu erreichen. Weitere Vorteile Ohios stellen das allgemeine Wirtschaftsklima sowie das Steuerrecht dar. Der Staat gehört zu den top fünf US-Bundesstaaten, was das Geschäftsklima anbelangt. Er bietet unterdurchschnittliche Steuern für Kapitalinvestitionen und ist – als traditioneller Industriestandort – bekannt für seine unternehmensfreundlichen Rahmenbedingungen.

Deutschen Mittelständlern, die die Eröffnung eines Standorts in Ohio erwägen, ist anzuraten, sich an die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft „jobsohio“ zu wenden. Die bundesstaatliche Einrichtung und ihre Netzwerkpartner stehen ausländischen Investoren als Ansprechpartner zur Verfügung.

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