3D-Druck bietet Mittelständlern klare Wettbewerbsvorteile

Hohe Kosteneinsparung/ Schwerpunkt Forschung und Entwicklung

Ein 3D-Drucker. (Foto: dpa)

Ein 3D-Drucker. (Foto: dpa)

Der 3-Druck setzt sich in der Produktion zunehmend durch. Zunächst kam er primär in Großbetrieben zum Einsatz, doch mittlerweile hat auch der Mittelstand seine Vorteile erkannt.

Eine der Stärken des 3D-Drucks liegt darin, dass er eine hohe Zeit- und Kosteneinsparung bei der Verbesserung bereits bestehender Produkte mit sich bringt. Dies ist besonders bei Metallteilen der Fall. Die additive Fertigung erlaubt eine ressourcensparende Anwendung des „Versuch und Irrtums“-Prinzips. Mit anderen Worten: Es werden so viele 3D-Drucke durchgeführt, bis sich eine Verbesserung ergeben hat. Von diesem Spareffekt profitieren vor allem Mittelständler, die über keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung verfügen, die mit hohen Mitteln ausgestattet ist.

Weiterhin lassen sich mit Hilfe des 3-Drucks viel kleinere Stückzahlen herstellen als mit konventionellen Fertigungsmethoden. Viel öfter als Großunternehmen haben Mittelständler Kunden, die individualisierte Teile bestellen. Eine solche Fertigung ist in der Regel teuer, häufig zu teuer. Die additive Fertigung erlaubt es Mittelständlern häufig, Kleinaufträge durchzuführen, die mit anderen Fertigungsmethoden nicht rentabel hätten durchgeführt werden können.  

In der Praxis zeigt sich darüber hinaus, dass der 3D-Druck Entwicklungen begünstigt, die ohne ihn nicht in Angriff genommen worden wären. Ideen scheitern nämlich immer wieder daran, dass die mit ihrer Umsetzung verbundenen Entwicklungskosten als zu hoch eingeschätzt werden und es daher noch nicht einmal im Ansatz zum Versuch kommt, die Idee zu verwirklichen. Weil die Kosten der additiven Fertigung so viel niedriger sind als konventionelle Fertigungsmethoden, werden Ideen, die früher als nicht realisierbar abgetan worden wären, heute öfter im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft.

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