Schweizer Unternehmen wollen Belegschaften aufstocken

Entgegen den Erwartungen vieler Experten wollen die Schweizer Unternehmen im ersten Quartal 2019 ihre Belegschaften aufstocken.

Die Schweizer Unternehmen wollen im ersten Quartal des nächsten Jahres wahrscheinlich mehr Neueinstellungen vornehmen, als bisher erwartet. Das zeigt das Arbeitsmarktbarometer, das der Personaldienstleister „Manpower“ alle drei Monate veröffentlicht. Überraschend ist das Ergebnis insofern, als dass im vierten Quartal dieses Jahres die Prognose gegenläufiger Natur war.

Besonders einstellungsfreudig zeigen sich die Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte). Rechnet man diejenigen Unternehmen, die Neueinstellungen planen und diejenigen, die ihren Personalbestand verringern wollen, gegeneinander auf, ergibt sich ein Gesamtplus von 18 Prozent. Bei den Unternehmen mittlerer Größe (zwischen 50 und 249 Beschäftigte) betrug das Plus neun Prozent, bei den Kleinstunternehmen (weniger als zehn Beschäftigte) drei Prozent. Lediglich bei den Kleinunternehmen (zwischen zehn und 49 Beschäftigte) ergibt sich ein Minus, und zwar in Höhe von drei Prozent.

Was die sieben Großregionen angeht, so wollen die Unternehmen in vier ihre Mitarbeiterzahl erhöhen, in einer die Zahl beibehalten und in zwei die Zahl verringern. Besonders stark fällt das Plus in Zürich aus (14 Prozent). Es folgen die Nordwestschweiz (plus acht Prozent), die Ostschweiz (plus drei Prozent) sowie die Zentralschweiz (plus ein Prozent). Ausgeglichen fällt die Bilanz in Espace Mittelland aus (null Prozent). Negativ ist sie in der Genfersee-Region (minus zwei Prozent) sowie im Tessin (minus fünf Prozent).

In punkto Branchen steht die Energie- und Wasserwirtschaft mit zwölf Prozent an erster Stelle. Es folgen das Transportwesen (plus neun Prozent) und der Banken-, Versicherungs- und Dienstleistungssektor (plus acht Prozent). Negative Werte weisen das Gastgewerbe (minus 13 Prozent), die Land- und Forstwirtschaft (minus acht Prozent) sowie der Handel (minus sechs Prozent) auf. Sowohl die verarbeitende Industrie als auch das Baugewerbe liegen bei plus ein Prozent.

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