Das papierlose Büro ist noch in weiter Ferne

Software ersetzt Drucker nicht/ Mittelstand hinkt hinterher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In gerade einmal vier Prozent aller deutschen und österreichischen Unternehmen ist das papierlose Büro bereits Wirklichkeit geworden. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die das Statistik-Portal „Statista“ eine Umfrage unter 1.650 Büro-Angestellten mit PC-Arbeitsplatz durchgeführt hat. Ein Viertel (24 Prozent) aller Befragten druckt sogar mehr als einhundert Seiten in der Woche aus. Der dafür am häufigsten genannte Grund ist die Möglichkeit, sich auf Ausdrucken Notizen zu machen (dies gaben 49 Prozent der Befragten an). Der am zweitmeisten genannte Grund ist die Möglichkeit, gedruckte Texte leicht transportieren zu können.

Dass in deutschen und österreichischen Büros der Drucker nach wie vor eine große Bedeutung besitzt, bedeutet allerdings nicht, dass die Büro-Angestellten das Papier digitalen Varianten vorziehen. Im Gegenteil: Fast drei Viertel (73 Prozent) gibt an, auf papierne Dokumente verzichten zu können, wenn eine brauchbare Alternative in digitaler Form zur Verfügung stünde.

Diese Alternative existiert allerdings in den wenigsten Büros. Und zwar in mittelständischen Betrieben noch seltener als in Großunternehmen. Lediglich etwas mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Angestellten von Mittelständern geben an, dass es in ihren Büros überhaupt schon ernsthafte Versuche gibt, den papierfreien Arbeitsplatz zu schaffen. In Großunternehmen berichten dies knapp die Hälfte (48 Prozent).

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