Neuer Kleinteile-Greifer funktioniert wie Zunge von Chamäleon

Natur liefert Inspiration/ Objekte aller Art greifbar

Der Maschinenbau holt sich Inspiration in der Natur: Ingenieure des Esslinger Steuerungs- und Automatisierungs-Unternehmens „Festo“ haben in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Oslo einen besonderen Kleinteile-Greifer entwickelt. „Besonders“ ist der Greifer deshalb, weil er nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie die Zunge des Chamäleons. So wie sich diese beim Packen der Beute (die für gewöhnlich aus Insekten besteht) an deren Form und Größe anpasst, so passt sich die Silikonkappe, mit der der Greifer ausgestattet ist, an die Form und Größe der Objekte an, die aufgenommen beziehungsweise gegriffen werden. Dabei ist der Greifer sogar in der Lage, Objekte zu greifen, die über freie Formen und runde Geometrien verfügen. Und weil er keine scharfen Kanten sein Eigen nennt, kann er sogar empfindliche, leicht zerstörbare Objekte greifen, bewegen und anschließend wieder ablegen.

Zum Einsatz gelangen kann der Greifer in den unterschiedlichsten Branchen, unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Elektro-Technik. Besonders geeignet ist er für die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern. Präsentieren wird Festo seine Innovation auf der diesjährigen Hannover-Messe, die vom 1. bis zum 5. April stattfindet.

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