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Agrarprodukte

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Bauern rechnen mit Verlusten durch fallende Obst- und Gemüsepreise

Die russischen Sanktionen auf europäische Agrarprodukte führen in Deutschland zu fallenden Preisen bei Kartoffeln und Äpfeln. Obst aus Polen, das nicht mehr nach Russland exportiert werden darf, landet letztlich auf dem deutschen Markt. Deutsche Landwirte müssen mit Verlusten rechnen.

EU soll bei WTO Klage gegen russische Agrarsanktionen erheben

Die EU soll bei der Welthandelsorganisation Klage gegen die Agrarsanktionen aus Russland einreichen. Das fordert EU-Mitgliedstaat Polen. Verhandlungen innerhalb der EU seien bereits auf dem Weg. Auch die USA sollen mit ins Boot geholt werden. Die EU zögert noch, da sie eine Eskalation des Handelskriegs mit Russland verhindern will.

Niederlande verlieren 300 Millionen Euro durch Russland-Sanktionen

Ausbleibende Agrarexporte nach Russland kosten die Niederlande mindestens 300 Millionen Euro. Der Westen ist von den eigenen Sanktionen und den Gegen-Sanktionen Russlands schwer getroffen. Russland hingegen kann die europäischen Sanktionen durch Ersatzgeschäfte mit asiatischen Staaten kompensieren.

Russlands Sanktionen wirken: EU muss Landwirten helfen

Die EU ist sichtlich bemüht, die Landwirte in der EU zu beruhigen und verspricht schnelle Hilfe. Russlands Importstopp für Agrarprodukte aus dem Westen trifft Obst-, Fleisch-, Gemüse- und Milchproduzenten hart. Nutznießer des Handelskriegs sind Südamerika, Asien und die Schweiz.

Schweizer Käse-Exporteure profitieren von Russland-Sanktionen

Käseproduzenten aus der Schweiz werden Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien das Käsegeschäft an Russland wegschnappen. Die Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die gesteigerte Nachfrage auch bedienen zu können. Der Export von Fleisch nach Russland nimmt ebenfalls zu.

Regierung wartet ab: Unternehmen sind nach Sanktionen auf sich allein gestellt

Die Bundesregierung will vorerst keine finanziellen Hilfen für Firmen zahlen, die von den Sanktionen gegen Russland betroffen sind. Doch die Situation spitzt sich zu, nachdem Russlands Präsident Putin ein Importverbot von Agrarprodukten aus dem Westen beschlossen hat.