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AKW

Bundesverfassungsgericht: AKW-Betreiber können mit Entschädigung für Atomausstieg rechnen

Den Energiekonzernen steht wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima eine «angemessene» Entschädigung zu, zitiert die dpa das Bundesverfassungsgericht. Dies stellte das Bundesverfassungsgericht nach Klagen von Eon, RWE und Vattenfall am Dienstag in Karlsruhe fest. Dem Urteil zufolge...

Grüne Atomkraft: Kernfusion bietet grenzenlose Energie

Nahezu Energie ohne Ende, fast keine Umweltbelastungen – das ist das große Versprechen der zivilen Kernfusion. Wenn die Technik einmal so weit ist, könnte sie die Energiewirtschaft revolutionieren. Aber ist ein in den USA angekündigter Durchbruch wirklich schon greifbar?

Bundesregierung legt vier Atom-Zwischenlager

Die Bundesregierung und die vier Atomkonzerne haben sich nach jahrelangem Ringen auf vier Zwischenlager für bislang im Ausland gelagerten radioaktiven Müll verständigt. Danach sollen die Abfälle in Castor-Behältern an den AKW-Standorten Brokdorf, Philippsburg, Biblis und Isar in Bayern gebracht werde.

AKW Emsland nach Zwischenfall abgeschaltet

Das AKW Emsland des Energiekonzerns RWE ist vorerst abgeschaltet worden. Zuvor hatten Messgeräte ein Leck entdeckt.

Bund: Milliarden-Rückstellungen bei Energie-Konzernen nicht sicher

Ein Gutachten der Bundesregierung empfiehlt die Milliarden-Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Noch lagern die rund 38 Milliarden Euro bei den Energie-Konzernen E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE. Doch die Aufspaltung von E.ON stellt die Verfügbarkeit der Milliarden infrage.

Hacker greifen AKW-Betreiber in Südkorea an

Der südkoreanische Atomkonzern Korea Hydro & Nuclear Power ist nach eigenen Angaben das Ziel zahlreicher Hackerangriffe geworden. Die Regierung in Seoul vermutet Nordkorea als Urheber der Angriffe.

E.ON zeigt sich offen für Atom-Dialog mit Bundesregierung

Der vor der Aufspaltung stehende Energieriese E.ON zeigt sich offen für Verhandlungen über einen öffentlich-rechtlichen Atomfonds. Allerdings müsse die Bundesregierung auf den Konzern zukommen. Wegen der Energiewende setzt E.ON künftig nur noch auf Ökostrom.

Siemens fordert Schadensersatz von Atom-Konzern aus Finnland

Der deutsche Technologie-Konzern Siemens und der finnische Energiekonzern Teollisuuden Voima fechten aktuell einen Rechtsstreit aus. Beide Konzerne sind beteiligt am Bau eines AKWs in Finnland. Doch beim Projekt kam es immer wieder zu Verzögerungen, die Mehrkosten nach sich zogen. Die Schuld für die Missgeschicke schieben sich beide Seiten gegenseitig zu.

EU stimmt Subventionen für britisches Atomkraftwerk zu

Die EU genehmigt die Subventionen für den Neubau eines Atomkraftwerks in Großbritannien. Das britische Projekt soll mit Milliarden gestützt werden. Die Subventionen liegen bis zu vier mal so hoch, wie die von Wind- oder Solarkraftwerken. Die Bundesregierung hält sich mit Kritik zurück. Österreich hingegen droht mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Französischer Stromversorger will deutsche AKW abreißen

Der französische Versorger Veolia will beim Abriss stillgelegter deutscher Atomkraftwerke mitmischen. Dieser Markt verspreche auf Jahrzehnte hin Arbeit, so der Konzern.

Atom-Konzerne erhalten Brennelemente-Steuer zurück

Die Energieversorger E.ON und RWE haben 2,2 Milliarden Euro vom Finanzamt zurückbekommen. Die Atomkonzerne hatten gegen die Brennelemente-Steuer geklagt, die nach ihrer Einschätzung gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das Finanzgericht Hamburg hatte daraufhin die vorläufige Erstattung angeordnet.

AKW-Betreiber wollen Steuerzahler für Atom-Ausstieg zur Kasse bitten

Betreiber von Atomkraftwerken wollen die Kosten für den Abriss der Anlagen und die Endlagerung des Atommülls auf den Steuerzahler abwälzen. Ihre Rückstellungen wollen sie in eine Stiftung einbringen. Dafür soll der Bund die weiteren Kosten der Entsorgung tragen. Klagen gegen den geplanten Atomausstieg würden im Gegenzug fallengelassen.

AKW-Betreiber wollen Abriss-Risiken in Stiftung auslagern

Die AKW-Betreiber prüfen die Auslagerung der Kraftwerke in eine Stiftung. Auf diese Weise könnten sie die Risiken auf die Regierung abwälzen, die sich aus dem Abriss der AKW ergeben. Im Gegenzug würden die Betreiber auf einige ihrer Schadenersatz-Forderungen wegen des Atom-Ausstiegs verzichten.

Forscher entwickeln schwimmende Atomkraftwerke

Die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben dafür gesorgt, dass Atomenergie von Umweltschützern international geächtet wird. Dennoch suchen Forscher weiterhin nach einer „sicheren“ Variante der nuklearen Energiegewinnung. Schwimmende Atomkraftwerke sollen Katastrophen wie in Japan künftig verhindern.

Gerichtsurteil: Steuerzahler muss für Atomausstieg zahlen

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Dienstag ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel zum abgeschalteten AKW Biblis bestätigt: Der von Bundeskanzlerin Merkel erzwungene Atomausstieg ist rechtswidrig. Die Steuerzahler werden den Atom-Konzern RWE nun für die ausgebliebenen Profite entschädigen müssen.

Bundestag beschließt Atomkraftausstieg und Ausbau Erneuerbarer Energien

Sowohl FDP, CDU, SPD und Grüne stimmten für den Regierungsplan, dass stufenweise bis 2022 alle AKWs in Deutschland vom Netz gehen werden. Gleichzeitig soll der Ausbau Erneuerbarer Energien gefördert werden.

Atomanlagen in den USA bedroht

Gleich zwei Naturgewalten bedrohen Atomanlagen in den USA. In Nebraska setzt der Missiouri das AKW Fort Calhoun unter Wasser und in New Mexico bedroht ein Waldbrand den Geburtsort der Atombombe in Los Alamos.

Sorge um Sicherheit bei AKW in USA

US-Amerikaner im Bundesstaat Nebraska fürchten eine nukleare Katastrophe, weil zwei Atomkraftwerke vom Hochwasser des Missouris umspült sind. Aufsichtsbehörden bekräftigen, dass die Reaktoren sicher sind. Journalisten spekulieren über eine Nachrichtensperre.

Schwarz-Gelb einigt sich auf Atomausstieg, der BDI ist dagegen

Die deutsche Regierung einigt sich auf den Ausstieg aus der Atomkraft bis spätestens 2022. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) kritisiert diesen Schritt.

Minister deutet AKW-Abschaltungen an

Dem Bericht der Reaktorsicherheitskommission zufolge, entsprechen vier der deutschen AKW nicht den Sicherheitsanforderungen. Diese könnten schon bald dauerhaft abgeschalten werden.