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Angela Merkel

Gipfel geplant: Merkel will Klarheit über französischen Euro-Kurs

Die Wahrscheinlichkeit, dass Francois Hollande der neue französische Präsident wird, ruft in der deutschen Regierung Unruhe hervor. So schnell wie möglich soll mit dem französischen Wahlsieger ein Treffen stattfinden. Denn Hollande will offenkundig den deutschen Sparkurs nicht unterstützen.

EU will 200 Milliarden Euro für Wachstum lockermachen

Beim nächsten EU-Gipfel soll ein neuer Wachstumspakt vorgeschlagen werden. Mittel im Wert von 200 Milliarden Euro sollen dafür aufgewendet werden. Das Ganze soll auch ohne neue Schulden gelingen.

Noch mehr billiges Geld: EZB will Leitzins senken

Der EZB zufolge hat sich die kritische Lage am europäischen Bankenmarkt entspannt, aber es bleiben Risiken hinsichtlich des Wachstums in der Eurozone. Wenn sich die Situation weiter verschlechter, werde man die Politik der EZB entsprechend anpassen und den Leitzins erneut senken, sagte der EZB-Vizepräsident.

Merkel hat Angst vor Griechenland-Reise

Angela Merkel würde gern nach Griechenland fahren, um sich die Lage anzusehen. Einen griechischen Gewerkschaftsführer fragte sie nun, ob eine Athen-Reise nicht zu riskant für sie sei.

Weidmann kritisiert Schäuble: „Deutschland muss mehr sparen“

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sind mit den Eckwerten des neuen Haushalts sehr zufrieden. Schon 2014 wolle man die Schuldenbremse erreichen und bis 2016 fast ohne neue Kredite auskommen. Dem Chef der Deutschen Bundesbank reicht das nicht, es sei „nicht gerade ambitioniert“.

Eurogruppe: Diskussion über ESM-Aufstockung

Den ersten Teil des zweiten Rettungspaketes hatte die Eurogruppe vergangene Woche bereits auf den Weg gebracht. Beim neuen Treffen der Eurogruppe soll nun über die Genehmigung des zweiten, größeren Teils beraten werden. Auch die Aufstockung der Rettungsschirme steht erneut auf dem Plan.

Merkel lenkt ein: Aufstockung der Rettungsschirme rückt näher

Bis Ende März werde die Schlagkraft der Rettungsschirme erhöht sein, gibt sich Mario Monti sicher. Der Druck auf Deutschland wächst: Auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentschef Martin Schulz fordern eine Erhöhung. Berlin erwägt eine Kehrtwende.

Unsicherheit: Entscheidung über Aufstockung der Rettungsschirme verschoben

Erst im März soll nun die Debatte über eine Kopplung des EFSF mit dem ESM zur Erhöhung der Schlagkraft stattfinden. Der Druck vom IWF wächst, doch Deutschland versucht weiter, hart zu bleiben – wahrscheinlich braucht man etwas mehr Zeit, um die Deutschen zu überzeugen.

Bundestag beschließt zweites Rettungspaket für Griechenland

Trotz einiger Nein-Stimmen bereits im Vorfeld, hat der Deutsche Bundestag mit 496 Ja-Stimmen das zweite Rettungspaket für Griechenland gestimmt.

77% der Griechen glauben: Deutschland will das Vierte Reich

In einer griechischen Umfrage gaben 76 Prozent der Befragten an, Deutschlands Haltung gegenüber Athen sei „feindselig“. Zudem versuche Deutschland, Europa zu dominieren und das Vierte Reich zu errichten.

Ausschreitungen in Athen: Griechen verbrennen deutsche Fahne

In Griechenland haben sich erstmals öffentliche Proteste gegen Deutschland gerichtet. Vor dem Parlament von Athen versuchten Jugendliche, eine deutsche Fahne und eine Hakenkreuzfahne zu verbrennen (Mit Video).

Rompuy eröffnet EU-Gipfel: „Ein besseres Leben für alle“

Der erste EU-Gipfel im Jahr 2012 wird nicht nur von den Märkten mit Spannung erwartet. Der neue Fiskalpakt und neue Wege zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone stehen auf dem Zeitplan. Das oberste Ziel sei, so Van Rompuy in seiner Eröffnungsrede „ein besseres Leben für alle“.

EU-Vertrag: Monti kündigt überraschend Eurobonds an

Das Thema Eurobonds ist während des EU-Gipfels diskutiert worden und wird im März präsentiert werden. Angela Merkel hatte davon nichts in ihrer Regierungserklärung erwähnt.

Merkel: Wir haben das Ziel erreicht

Bewusst siegreich zeigte sich die Bundeskanzlerin heute im Deutschen Bundestag und lobte die Errungenschaften des EU-Gipfels. Aber die Lösung der Krise sei ein Prozess und der „wird noch Jahre dauern“. Für Frank-Walter Steinmeier ist es hingegen „Gipfelpropaganda“.

In Brüssel ist die Luft schon beim Anstieg dünn

Der Gipfelsieg ist noch in weiter Ferne. Doch die EU hat schon zu Beginn der Beratungen Atemnot: Dänen und Polen wollen etwas anderes als Frankreich und Deutschland, Großbritannien beharrt auf seinem traditionellen Sonderweg, und was die Finnen oder Slowaken noch im Schilde führen weiss keiner. Dabei geht es diesmal ausnahmsweise wirklich um viel.

EU-Vertrag: Kleine Staaten haben Angst vor Volksabstimmungen

Es gibt zwar eine Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich, weil sich Nicolas Sarkozy nun doch für eine Vertragsänderung erwärmen kann. In den kleinen Staaten regt sich jedoch Widerstand. In vielen Ländern müssten die Bürger befragt werden. Und das traut sich im Moment offenbar keine Regierung.

John Taylor: „Der Euro befindet sich in einem Todeskampf“

Der Gründer des weltweit größten Währungs-Hegde-Fonds sieht trostlos in die Zukunft des Euros und rechnet mit einem Ausschluss Portugals und Griechenlands. Frau Merkel müsse aufwachen und etwas tun. In den USA müsse man „nur“ Bernanke fürchten.

Griechenland-Pleite schon am Wochenende?

An den Märkten herrscht äußerste Nervosität: Mehrere US-Wirtschaftsmedien berichten von einer bevorstehenden Pleite Griechenlands schon an diesem Wochenende. Deutschland bereitet sich auf einen Bailout seiner Banken für diesen Fall vor. Der IWF versucht verzweifelt, private Gläubiger an der Griechenland-Rettung zu beteiligen.

Wirtschaftsweiser Bofinger: „Wir rennen in ein Desaster“

Nach Ansicht Peter Bofingers sollte die EZB Angela Merkels Bedenken hinsichtlich einer größeren Verfügungsgewalt der Zentralbank ignorieren. Die deutsche Politik sei von Angst geleitet und ohne Eurobonds und die EZB werde die EU in ein Desaster laufen.

Spaniens neue Regierung sondiert bei EU wegen Bailout

Spanien: Die stellvertretende Parteivorsitzende der PP Partei sagt: „Spanien kann sich nicht länger mit 7 Prozent finanzieren.“ Daher verhandelt die neue, spanische Regierung bereits mit Brüssel.