Alle Artikel zu:

Angela Merkel

Spaniens neue Regierung sondiert bei EU wegen Bailout

Spanien: Die stellvertretende Parteivorsitzende der PP Partei sagt: „Spanien kann sich nicht länger mit 7 Prozent finanzieren.“ Daher verhandelt die neue, spanische Regierung bereits mit Brüssel.

EU-Gipfel: Weiter keine klaren Vorschläge zur Euro-Rettung

Die bisherigen Erfolge des als richtungsweisend angekündigten EU-Gipfels bestehen darin, dass die Banken bei Griechenland mehr Federn lassen sollen. Über die konkrete Form des erweiterten Rettungsschirms EFSF gibt es dagegen weiter nur vage Pläne.

David Cameron warnt: Wir haben nur noch ein paar Wochen!

Der britische Premier David Cameron glaubt, dass nur die „Bazooka“ noch helfen kann: Ein Rettungsfonds in der Höhe von 2 Billionen Euro. Und wenn dieser nicht bald kommt, gäbe es eine „wirtschaftliche Katastrophe“.

Griechenland: Banken müssen noch 120 Milliarden Euro retten

Es wird ganz eng für die europäischen Banken: Die Staatspleite Griechenlands darf erst eintreten, wenn sie Schrottpapiere im Wert 120 Milliarden Euro refinanziert haben. Am liebsten würden sie das über den EFSF tun. Die Griechen selbst denken nicht mehr ans Sparen, sondern räsonieren über die Höhe des Schuldenschnitts.

Experte: „Zwei inkompetente Führer namens Markozy“

Harte Kritik an Angela Merkel und Nicholas Sarkozy: Ein britischer Strategie-Experte sagt, weder Merkel noch Sarkozy (in der Trader-Sprache „Markozy“) hätten keine Autorität mehr – und keine Vorstellung, von der Krise, die auf sie zukommt.

„Reallöhne sind in Deutschland über die Jahre um 25% gesunken“

Die Wirtschaftsforscherin Friederike Spiecker warnt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten davor, mit einer von den Finanzmärkten diktierten Sparpolitik die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen weiter zu drücken. Eine nur auf den Export fixierte Wirtschaftspolitik mache „die Katastrophe unvermeidlich“.

Widerstand in der EZB: Die Politik muss den Euro retten

Die Europäische Zentralbank wehrt sich dagegen, dass sie allein die Euro-Rettung übernehmen soll. Mehr oder weniger diskrete Bestrebungen der EU, ihr die Verwaltung des ESFS zuzuschieben, stoßen auf erheblichen Widerstand. Die Umwandlung des ESFS in eine Bank halten die Notenbanker ebenfalls für keine gute Idee.

Merkel fordert „Durchgriffsrecht“ auf Schuldenstaaten

Bundeskanzlerin Angela Merkel will erreichen, dass die EU massiv in die Souveränität einzelner Staaten eingreifen kann, wenn diese sich nicht an die vereinbarten Stabilitätskriterien halten. Mit der aktuellen Aufstockung des ESFS wolle man vor allem „Zeit kaufen“. (mit Video)

Schäffler: „Im Koalitionsvertrag steht nichts von ESM oder Bankenrettung“

Frank Schäffler ist überzeugt, dass sich Griechenland mit einer weichen Drachme schneller erholt als unter dem harten Spardiktat Europas. Eine Koalitionskrise in Berlin erwartet er wegen des Rettungsschirms nicht.

Ackermann will BRIC-Staaten zu Griechenland-Rettung bewegen

In diskreter Mission versucht eine Gruppe internationaler Banken unter der Leitung von Josef Ackermann, die BRIC-Staaten zu überzeugen, Griechenlands Schulden zu übernehmen. Damit scheint klar: Weder der EU-Rettungsschirm noch die europäischen Banken werden Griechenland retten.

Finnland beharrt weiter auf Pfand für Griechenland

Die Finnen geben auch nach einem Treffen mit Angela Merkel ihre Forderung nach einem Pfand für Kredite an Griechenland nicht auf. Das Pfand sei „eine politische Realität in Finnland“, sagte Ministerpräsident Jyrki Katainen.

Griechenland-Pleite schon am Wochenende?

An den Märkten herrscht äußerste Nervosität: Mehrere US-Wirtschaftsmedien berichten von einer bevorstehenden Pleite Griechenlands schon an diesem Wochenende. Deutschland bereitet sich auf einen Bailout seiner Banken für diesen Fall vor. Der IWF versucht verzweifelt, private Gläubiger an der Griechenland-Rettung zu beteiligen.

Treibt die Europäische Zentralbank heimlich in die Pleite?

Weil die europäischen Regierungen keine Einigkeit über Eurobonds gefunden haben, entwickelt sich die Europäische Zentralbank (EZB) still und leise zur Bad Bank der Eurozone. Immer mehr Staaten drehen der EZB unter dem Vorwand Liquidität faule Papiere an – und treiben so die EZB am Ende selbst in die Pleite. Bezahlen würden den Spaß dann – die Deutschen.

Investoren stellen sich auf Staatspleite in Griechenland ein

Das Scheitern der Gespräche Griechenlands mit dem IWF, der EU-Kommission und der EZB führte am Freitag zu einem rapiden Wertverlust griechischer Staatsanleihen. Beobachter deuten den Niedergang als Vorwegnahme der Staatspleite. Auch Italien und Spanien geraten dadurch unter Druck.

Vermögensbildung: Wie sicher ist das Sparbuch?

Das Sparbuch ist die beliebteste Form der Geldanlage in Deutschland. Es ist jedoch nur auf den ersten Blick eine sichere Bank – und vermehrt in Inflationszeiten das Ersparte gar nicht.

CDU-Haushaltspolitiker Willsch: „Ich halte die Rettungsschirmpolitik für falsch“

Der nächste prominente Abweichler, der Nein zum neuen Griechenland-Paket sagt: Im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten sagt der hessische Abgeordnete Klaus-Peter Willsch: Der Versuch, verschuldeten Staaten zu helfen, ist gescheitert.

Top-Ökonomen: EU-Rettungsschirm ist Teil des Problems, nicht der Lösung

Klare Worte von zwei Wissenschaftler aus dem „Plenum der Ökonomen“: Sie fordern die Abgeordneten den Bundestags auf, gegen die erneute Griechenland-Hilfe zu stimmen.

Börse: Haben Merkel und Sarkozy den Crash ausgelöst?

Der schwarze Donnerstag brachte an den Börsen vor allem die Bankaktien zu Fall. Die Politik gerät nun unter enormen Zeitdruck: Selbst besonnene Beobachter sprechen von der Möglichkeit des „politischen und wirtschaftlichen Chaos“.

Wirtschaftsregierung: Sarkozy und Merkel auf Abwegen

Die Idee hieß früher Kerneuropa. Was der deutsch-franzöische Gipfel zu Tage förderte ist eine Kopfgeburt. Regierungen ohne demokratische Legitimation können nicht funktionieren.

Ist die Eurokrise schon eine heimliche Bankenkrise?

Die Banken leihen einander immer weniger Geld. Experten deuten diese von der Politik noch weitgehend unter der Decke gehaltene Entwicklung als sehr gefährlich. Es stellt sich die Frage, was Merkel und Sarkozy überhaupt noch unternehmen können.