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Anlagen

Kurz vor Börsengang: Ermittlungen gegen Chef von Windanlagenbauer Senvion

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vorstandschef des Windanlagenbauers Senvion. Dabei geht es um Korruptionsvorwürfe aus der Zeit, als Jürgen Geißinger noch den Autozulieferer Schaeffler führte. Senvion steht kurz vor dem geplanten Börsengang.

Aufseher: Niedrigzinsen bedrohen Versicherer

Die europäischen Versicherer stehen aufgrund der Niedrigzinsen unter Druck. Für Unternehmen wird es zunehmend unattraktiver, Geld anzulegen. Zudem können die Versicherer ihre Renditeversprechen ohnehin nicht mehr einhalten.

Internationale Investoren flüchten in Cash und Gold

Die Bank of America rät ihren Anlegern trotz Niedrigzinsen dazu, mehr auf Cash zu setzen, als üblich. Zudem solle in Gold investiert werden. Die Märkte befänden sich nach Ende des QE in den USA und vor der lange erwarteten Zinserhöhung in einer Übergangsphase, die es zu überbrücken gilt. Als Gefahren in dieser Zeit drohen extreme Schwankungen im Handel.

Drei Bieter wollen Holcim-Lafarge-Firmenteile kaufen

Die zum Verkauf stehenden Firmenteile nach der Fusion von Holcim und Lafarge sind begehrt. Mindestens drei Bieter wollen verbindliche Angebote abgeben. Insgesamt seien mehr als 60 Offerten für Anlagen und Zementwerke eingegangen.

Verband der Maschinenbauer äußert Verständnis für Russland-Sanktionen

Nach dem BDI akzeptiert auch der Verband der Maschinenbauer (VDMA) die geplanten Wirtschaftsaktionen der EU gegen Russland. Kleine und mittelständische Betriebe müssen um den Verlust von Aufträgen fürchten. Maschinen und Anlagen machen ein Viertel der deutschen Exporte nach Russland aus. VDMA und BDI beugen sich dennoch dem „Primat der Politik".

Vorsicht bei Vertragsabschluss: Infoblätter von Anlage-Anbietern unzureichend

Fehlende Angaben, Unverständlichkeit, Verwirrung: Die Stiftung Warentest hat die Infoblätter von Anlage-Anbietern überprüft und grobe Missachtungen der gesetzlichen Vorschriften festgestellt. Geahndet werden diese vom Finanzministerium jedoch nicht.

Drei Viertel aller Finanzanlagen sind verlustreich

Die niedrigen Zinsen und die hohe Inflation vernichten die Erträge bei 75 Prozent aller Finanzgeschäfte. Die Nullzinspolitik der Zentralbanken verführt die Anleger zu einer erhöhten Risikobereitschaft. Das kann zu einer neuen Pleitewelle führen.

Krise schwächt deutsche Schifffahrts-Industrie

Die Schifffahrts-Branche ist in der Krise. Zahlreiche Investments vor allem von der ahnungslosen Mittelschicht sind vernichtet. Insgesamt könnten sich 1,2 Milliarden Euro in Luft auflösen. Nun zittern die Banken: Sie haben 100 Milliarden ausstehender Kredite in der von der Krise gebeutelten Branche.

Spanien und Italien: Immobilien-Markt bricht zusammen

Der Markt für Gewerbe-Immobilien in Spanien und Italien ist im zweiten Quartal kollabiert. In beiden Ländern zusammen wurden in drei Monaten nur fünf Verkäufe registriert. Anfang des Jahres waren es noch je über 50 Immobilienverkäufe. Die Käufer bleiben wegen der instabilen Lage des Euros aus.

Anlegen in Schwellenländern lohnt sich immer noch

Investoren tauschen ihre Aktienfonds und Staatsanleihen aus Schwellenländern aktuell gegen sicherer wirkende Anlageformen ein. Analysten gehen hingegen davon aus, dass Emerging Markets immer noch attraktive Möglichkeiten bieten.

Amerikas Banken haben zu viele Schrottpapiere in ihren Büchern

Amerikas Banken brauchen nicht mit dem Finger auf Europa zu zeigen. Bank of Amerika, Morgan Stanley und Citigroup halten mehr als das 30-fache ihres Börsenwertes in Wertpapieren. Viele von denen sind durch die europäische Bankenkrise hochriskant geworden – vor allem jene von französischen Banken.