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ArcelorMittal

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Denn die Betriebe in der Eisen- und Stahlindustrie seien gut ausgelastet.

„Krisenmodus“: Preisverfall in Europa senkt Umsatz der Stahl-Konzerne

Europäische Stahlkonzerne befinden sich noch immer in der Krise. Die schwächelnde Energiesparte von Voestalpine drückt die Gewinne des Stahlkonzerns. Die Belieferung der Öl- und Gasindustrie ist rückläufig. Die Großaufträge sind knapp. Das Überangebot an Stahl in Europa lässt den Umsatz der Stahlkonzerne sinken. ThyssenKrupp und Salzgitter bauen Stellen ab. In China wird die Nachfrage hingegen weiter steigen.

ThyssenKrupp: Verkauf des US-Werks Steel Americas

Der deutsche Stahlkonzern konnte sein US-Werk für 1,1 Milliarden Euro an ArcelorMittal und Nippon Steel verkaufen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete Steel Americas einen Verlust von 495 Millionen Euro. Doch auch die europäische Sparte schwächelt.

Deutsche Firma optimiert Stahlproduktion

Die Materialkosten für die Stahlherstellung können durch ein neues Verfahren geringer gehalten werden, als je zuvor. Die Entschwefelung von Roheisen ermöglicht eine effizientere Produktion.

EU: Stahlindustrie massiv gefährdet

Nur noch die stabile Nachfrage aus China hat der weltweiten Stahlindustrie noch ein kleines Wachstum in diesem Jahr beschert. Die gedämpfte Nachfrage aus der Bau- und Automobilbranche setzt die europäischen Stahlkonzerne massiv unter Druck. Experten erwarten einen Überlebenskampf einiger Giganten.

Streit geschlichtet: EU zahlt für Rettung des französischen Stahlwerks

Der Streit zwischen der französischen Regierung und dem indischen Stahlkonzern ArcelorMittal über das Werk in Florange ist beigelegt. Die Lösung liegt auf der Hand: Die EU wird eingreifen.

Gewerkschaften: Französische Werft soll verstaatlicht werden

Die Auftragsbücher der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire am Atlantik sind leer. Nun fordern die Gewerkschaften, der französische Staat möge das Werk übernehmen.