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Elektromobilität erfordert Umdenken in Energiepolitik

Bis 2022 soll der Atomausstieg in Deutschland vollzogen sein. Die forcierte Elektromobilität wird dabei zur Herausforderung.

Bundesverfassungsgericht: AKW-Betreiber können mit Entschädigung für Atomausstieg rechnen

Den Energiekonzernen steht wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima eine «angemessene» Entschädigung zu, zitiert die dpa das Bundesverfassungsgericht. Dies stellte das Bundesverfassungsgericht nach Klagen von Eon, RWE und Vattenfall am Dienstag in Karlsruhe fest. Dem Urteil zufolge...

EnBW scheitert mit Atomklage vor dem Landgericht Bonn

Der Energiekonzern EnBW hat mit seiner Atomklage gegen den Bund und das Land Baden-Württemberg wegen des AKW-Moratoriums 2011 eine juristische Schlappe erlitten. Das Landgericht Bonn wies die Klage am Mittwoch ab.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

Bund: Milliarden-Rückstellungen bei Energie-Konzernen nicht sicher

Ein Gutachten der Bundesregierung empfiehlt die Milliarden-Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Noch lagern die rund 38 Milliarden Euro bei den Energie-Konzernen E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE. Doch die Aufspaltung von E.ON stellt die Verfügbarkeit der Milliarden infrage.

EuGH: AKW-Betreiber müssen Brennelement-Steuer zahlen

Die Brennelementsteuer verstößt nicht gegen EU-Recht, so der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes. Die Energie-Konzerne E.ON, RWE und EnBW kommen wohl nicht um die Milliardenzahlungen herum. Die Aktien von E.ON und RWE brachen nach der Empfehlung des Generalanwaltes ein.

Acht von zehn Deutschen gefällt die deutsche Energiepolitik nicht

Einer Umfrage zufolge sind 78 Prozent der Deutschen mit der Energiepolitik der Bundesregierung unzufrieden. Drei Viertel der Befragten glauben nicht mehr daran, dass die Energiepreise für private Haushalte fallen werden.

RWE will Politik an Kosten für Atom-Ausstieg beteiligen

RWE-Chef Peter Terium weist der Politik eine Mitverantwortung für die Atom-Altlasten zu. Denn die Politik habe die Konzerne „in die Kernenergie reingetrieben“. Mit den Atom-Profiten hätten die Konzerne zunächst die nötigen Investitionen bezahlen und Rückstellungen für die Entsorgung bilden müssen.

AKW-Betreiber wollen Steuerzahler für Atom-Ausstieg zur Kasse bitten

Betreiber von Atomkraftwerken wollen die Kosten für den Abriss der Anlagen und die Endlagerung des Atommülls auf den Steuerzahler abwälzen. Ihre Rückstellungen wollen sie in eine Stiftung einbringen. Dafür soll der Bund die weiteren Kosten der Entsorgung tragen. Klagen gegen den geplanten Atomausstieg würden im Gegenzug fallengelassen.

Gerichtsurteil: Steuerzahler muss für Atomausstieg zahlen

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Dienstag ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel zum abgeschalteten AKW Biblis bestätigt: Der von Bundeskanzlerin Merkel erzwungene Atomausstieg ist rechtswidrig. Die Steuerzahler werden den Atom-Konzern RWE nun für die ausgebliebenen Profite entschädigen müssen.

Energie-Agentur fordert niedrigere Strompreise

Die Internationale Energie Agentur kritisiert die hohen Strom-Entgelte in Deutschland. In ihrem Länderbericht 2013 fordert sie Preissenkungen und den Ausbau der Übertragungs-Netze.

Volksentscheid: Strom-Netz in Hamburg soll wieder verstaatlicht werden

Die Hamburger dürfen über die Rückführung ihres Strom-Netzes in die öffentliche Hand abstimmen. Die Privatisierung hat keine Vorteile für die Verbraucher gebracht. Die Bürger wollen Vattenfall das Strom-Netz wieder abjagen. Aber das ist mit Aufwand und hohen Kosten verbunden.

Trotz Energie-Überschuss: Strompreise sinken nicht

Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

Atomausstieg: Bund drohen Schadensersatz-Forderungen in Milliarden-Höhe

RWE will Schadensersatz von etwa 190 Millionen Euro wegen der vorübergehenden Schließung des Atomkraftwerk Biblis. Auch andere Stromkonzerne fordern Schadenersatz. Das gesamte Risiko für den deutschen Steuerzahler dürfte sich auf 15 Milliarden Euro belaufen.

Bundestag beschließt Atomkraftausstieg und Ausbau Erneuerbarer Energien

Sowohl FDP, CDU, SPD und Grüne stimmten für den Regierungsplan, dass stufenweise bis 2022 alle AKWs in Deutschland vom Netz gehen werden. Gleichzeitig soll der Ausbau Erneuerbarer Energien gefördert werden.

Deutsche Stadtwerke investieren sechs Milliarden Euro

Sollte zusätzlicher Energiebedarf durch einen Atomausstieg bestehen, wollen die kommunalen Stromerzeuger diesen decken.