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Atomenergie

Vattenfall-Atomklage kostete Bund schon über acht Millionen Euro

Der Energiekonzern Vattenfall hat die deutsche Bundesregierung wegen des beschleunigten Ausstiegs aus der Atomenergie verklagt. Millionen an Steuergeldern haben die Prozesskosten bereits verschlungen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Blaupause E.ON: Weitere Energiekonzerne könnten zerbrechen

Die Aufspaltung des Energiekonzerns E.ON könnte erst der Anfang eines grundlegenden Strukturwandels bei den Energiekonzernen sein. Die Gewerkschaft IG BCE glaubt, dass bald andere Energieunternehmen ähnliche Schritte unternehmen werden. Die UN strebt indes in einem neuen Klimaabkommen die Abschaffung aller Unternehmen an, die Kohle und Gas zur Energiegewinnung nutzen.

Handelskrieg schwächt die wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft

Die Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen infolge der Sanktions-Spirale nehmen zu. Firmen zahlreicher großer Branchen klagen über Absatzeinbrüche. Die Auswirkungen werden vor allem in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein.

Russland-Sanktionen zwingen Frankreich zu neuer Energiepolitik

Die Sanktionen gegen Russland treffen den französischen Ölkonzern Total. Die Kooperation mit dem russischen Gasförderer Novatek steht auf dem Spiel. Die französische Regierung ist zu einem Umdenken gezwungen: Erneuerbare Energien stehen auf einmal hoch im Kurs und werden mit 10 Milliarden Euro gefördert, um die Abhängigkeit von russischen Ressourcen zu begrenzen.

RWE will Politik an Kosten für Atom-Ausstieg beteiligen

RWE-Chef Peter Terium weist der Politik eine Mitverantwortung für die Atom-Altlasten zu. Denn die Politik habe die Konzerne „in die Kernenergie reingetrieben“. Mit den Atom-Profiten hätten die Konzerne zunächst die nötigen Investitionen bezahlen und Rückstellungen für die Entsorgung bilden müssen.

E.ON fordert Hilfe vom Staat: Gewinn bricht um 65 Prozent ein

Milder Winter und die niedrigen Preise belasten das Ergebnis von E.ON. Der Energieriese musste einen Gewinn-Einbruch von 65 Prozent verkraften. Der Staat habe die Rahmenbedingungen für die Energiekonzerne verschlechtert und soll nun Hilfestellung leisten, so E.ON.

Energiewende: Gas in Europa vor dem Aus

E.ON, Vattenfall und RWE ziehen sich aus dem europäischen Gas-Energiemarkt zurück. Die Förderung von Wind-und Solaranlagen machen Gaskraftwerke obsolet. Die unprofitablen Anlagen sollen in wachsende Energiemärkte verlagert oder ganz geschlossen werden. Das kann zur Versorgungs-Engpässen, vor allem in Süddeutschland, führen.

Energie-Agentur fordert niedrigere Strompreise

Die Internationale Energie Agentur kritisiert die hohen Strom-Entgelte in Deutschland. In ihrem Länderbericht 2013 fordert sie Preissenkungen und den Ausbau der Übertragungs-Netze.

Zu hohe Schulden: Unternehmen reduzieren Investitionen in Erneuerbare Energien

Bundeskanzlerin Merkel verliert bei der Energiewende die Unterstützung der Konzerne. EON und RWE reduzieren die Investitionen in regenerative Energien. Der Grund: Sie können sich die Öko-Wende wegen zu hoher Schulden nicht mehr leisten.

Trotz Energie-Überschuss: Strompreise sinken nicht

Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

Atomkraft: Norwegen will seltenes Thorium zum Erzeugen von Kernenergie nutzen

Norwegen will Atomkraftwerke neu erfinden. Dazu investieren die Skandinavier in einen seltenen Rohstoff: Das Land besitzt große Mengen des radioaktiven Thoriums. Dieses soll sicherer sein als Uran und weniger Atommüll hinterlassen.

Sorge um Sicherheit bei AKW in USA

US-Amerikaner im Bundesstaat Nebraska fürchten eine nukleare Katastrophe, weil zwei Atomkraftwerke vom Hochwasser des Missouris umspült sind. Aufsichtsbehörden bekräftigen, dass die Reaktoren sicher sind. Journalisten spekulieren über eine Nachrichtensperre.

Schwarz-Gelb einigt sich auf Atomausstieg, der BDI ist dagegen

Die deutsche Regierung einigt sich auf den Ausstieg aus der Atomkraft bis spätestens 2022. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) kritisiert diesen Schritt.

Deutsche Bank nun doch nicht an Atomkraftwerk interessiert

Die Deutsche Bank wird das größte Atomkraftwerk in Indien nun doch nicht finanzieren, viele andere Banken haben aber immer noch Interesse.

Badenova treibt Ausstieg aus Atomenergie voran

Das Freiburger Versorgungsunternehmen will rund 80 Millionen Euro in grüne Kraftwerke investieren.