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Aufsichtsrat

Linde billigt Praxair-Deal

Der Linde-Aufsichtsrat hat die umstrittene Fusion mit dem US-Rivalen Praxair ohne den von einigen Beteiligten erwarteten Eklat im Aufsichtsrat gebilligt.

Aufsichtsrat spricht Audi-Chef Stadler das Vertrauen aus

Audi-Chef Rupert Stadler bleibt im Amt. Der Aufsichtsrat der VW-Tochter sprach dem 53-Jährigen das Vertrauen aus.

Bahn-Chef Grube soll bei Verspätungen weniger Gehalt bekommen

Das Gehalt des Chefs der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, soll künftig an die Pünktlichkeit der Züge gekoppelt werden. Das hat der Aufsichtsrat der Bahn beschlossen. Grube hat ein jährliches Festgehalt von 900.000 Euro und verdiente im vergangenen Jahr – inklusive Prämien – 2,4 Millionen Euro.

Pötsch zum neuen VW-Vorsitzenden gewählt

Der VW -Aufsichtsrat hat den bisherigen Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch zum Oberaufseher des Wolfsburger Autokonzerns gewählt. Der 64-Jährige löst den amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden Berthold Huber ab. Pötsch hatte zuletzt gewarnt, dass die Abgas-Affäre existenzgefährdend für den Konzern sei.

Gerücht: Piech verhinderte Winterkorn als VW-Chefaufseher

Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piech hat Medienberichten zufolge einen Wechsel von Konzernchef Martin Winterkorn an die Spitze des VW-Aufsichtsrates verhindert. Den Blättern zufolge sollte Winterkorn zunächst Chefaufseher werden. VW sprach am Samstag von Spekulationen, die der Konzern zurückweise.

Berichte: Huber bleibt bis Jahresende VW-Aufsichtsratschef

Der frühere IG-Metall-Chef Berthold Huber bleibt offenbar länger als geplant Aufsichtsratsvorsitzender von Volkswagen. Die Suche nach einem Top-Manager, der die Lücke von Vorgänger Piech ausfüllen könne, ist bislang erfolglos.

Piech-Nachfolge: Zwei neue Frauen im VW-Aufsichtsrat

Auf Antrag des VW-Vorstands wurden Louise Kiesling und Julia Kuhn-Piech in den Aufsichtsrat gerufen. Sie treten die Nachfolge von Ferdinand Piech und seiner Frau an.

VW: Nach Piech-Abgang beginnt die Suche nach Nachfolgern

Mit seinem abrupten Abgang hat VW-Patriarch Ferdinand Piech die Suche nach seinem Nachfolger eröffnet. Um den Riesenkonzern mit zwölf Marken und weltweit fast 600.000 Beschäftigten zusammenzuhalten, muss der Kandidat in dem von Ingenieuren dominierten Unternehmen akzeptiert werden.

Vertrauen zerstört: VW-Aufsichtsrat drängt Piëch aus dem Amt

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn gewinnt den Machtkampf gegen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. Nach einer Sitzung des Aufsichtsrats muss Piëch von allen seinen Ämtern zurücktreten. Er hatte Winterkorn zuvor das Vertrauen entzogen.

Frauenquote: Mittelstand soll sich eigene Ziele setzen

Der Bundestag beschließt die Frauenquote für große Unternehmen. 30 Prozent der Jobs in Führungsetagen müssen ab 2016 mit Frauen besetzt werden. Mittelständische Unternehmen sollen sich eigene Zielvorgaben setzen.

Studie: Hoher Frauenanteil garantiert keinen Unternehmenserfolg

Der Anteil der Frauen in Aufsichtsräten ist nicht entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg. Viel wichtiger sind ein hoher strategischer Einfluss der Aufsichtsräte und ein hoher Verdienst. In deutschen Aktiengesellschaften beträgt der Frauenanteil in Aufsichtsräten 2,4 Prozent.

BMW-Chef Reithofer räumt vorzeitig den Posten

Bei BMW gibt es einen Wechsel an der Führungsspitze: Produktionsvorstand Harald Krüger wird im Mai 2015 neuer Konzernchef. Amtsinhaber Norbert Reithofer will Aufsichtsratschef werden. Nachfolger Krüger ist bereits seit 1992 im Unternehmen und war bislang für die Marken Mini, Rolls Royce und die Motorrad-Sparte zuständig.

Mittelstand muss Rekrutierung an Frauenquote anpassen

Die Einführung der Frauenquote bedeutet für Mittelständler eine Umstellung. Personaler müssen ihre Rekrutierung, die Art der Beförderung, die Karrierewege und Arbeitszeiten an die neuen Anforderungen anpassen. 3.500 mittelgroße, die mitbestimmungspflichtig oder börsennotiert sind, müssen sich ab 2015 eigene Zielvorgaben beim Frauenanteil in den Führungsetagen setzen.

Voreiliger Vorstand: Aufsichtsräte besetzen Führungspositionen zu schnell

Jedes vierte Vorstandsmitglied entpuppt sich als Fehlbesetzung. Die Folgekosten bei ausscheidenden Führungskräften können bei Mittelständlern schnell eskalieren. Jeder zweite Aufsichtsrat ist mit der Nachfolgeplanung des Unternehmens unzufrieden.

Gewinn von Bilfinger bricht um 30 Prozent ein

Der Gewinn von Bilfinger sinkt im zweiten Quartal um 30 Prozent. Vorstandschef Roland Koch räumte im Streit mit dem Aufsichtsrat seinen Posten. Bilfinger ist angewiesen auf Investitionen der Energiekonzerne in Wartung und Modernisierung von Kraftwerken. Die halten sich jedoch aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen durch die Energiewende mit Investitionen zurück.

Wechsel im Aufsichtsrat der Deutschen Bank

Suzanne Labarge wird vorzeitig das Kontrollgremium des Bankhauses verlassen. Die Kanadierin hatte schon länger angekündigt, nicht die volle Amtszeit bis 2018 zur Verfügung zu stehen. Labarge wird ihr Mandat mit Wirkung zum 30. Juni niederlegen.

Frauenquote in kleinen Unternehmen schwer umsetzbar

Die Aufsichtsräte der 110 börsennotierten Unternehmen sollen zu 30 Prozent aus Frauen bestehen. Weitere 3.500 Firmen sollen sich selbst verbindliche Vorgaben machen. Das Vorhaben der SPD stößt auf scharfe Kritik aus der Wirtschaft: Das Geschlecht dürfe kein Ersatz für Qualifikation sein, lautet die Kritik. Vor allem in kleinen Unternehmen ist eine Quotierung oft mit Hindernissen verbunden.

EU-Parlament will EZB bei Bankenunion stärker kontrollieren

Im Streit über die Ausgestaltung der Bankenunion konnten EZB und EU-Parlament keine Einigung erzielen. Das Parlament verlangt die Einsicht in die Sitzungsprotokolle. Die EZB lehnt dies ab. Eine für Dienstag angesetzte Abstimmung wurde auf Donnerstag verschoben. Der Zeitplan für die Fertigstellung der neuen Behörde gerät ins Wanken.

ThyssenKrupp: Aufsichtsrats-Chef tritt wegen Verlusten zurück

Kartellverstöße und Milliardenverluste hatten in den vergangenen Monaten stark am Image des Unternehmens gekratzt. Nun zieht der Vorstandschef Gerhard Cromme persönliche Konsequenzen daraus.

Stuttgart 21: Gewerkschaften drängen auf Weiterbau

Die Gewerkschaften haben im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn für die Fortsetzung des Projekts gestimmt. Sie bestehen allerdings darauf, dass die Arbeitnehmer keine Opfer bringen müssen und, dass der Bund sich an den Mehrkosten beteiligt.