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Ausgaben

Bundesregierung profitiert von höheren Einkommen

Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr dank der guten Konjunktur einen Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe erzielt. Vor allem die in Folge dessen gewachsenen Einkommen und Vermögen spülten mehr Geld über Steuern in die Kassen. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen nahmen zusammen 18,5 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.

Siemens stellt hunderte Forscher in China und Deutschland ein

Siemens will bis Ende September rund 300 Millionen Euro mehr für Innovationen ausgeben. Davon sollen allein in China 300 neue Forschungs-Stellen geschaffen werden. In Deutschland sind 100 neue Stellen vorgesehen.

Trotz Schuldenberg: Stadt München hält an teuren Bauprojekten fest

Die Stadt München hat Schulden in Höhe von 880 Millionen Euro. Trotzdem hält die Stadtkämmerei an teuren Bauprojekten und dem großen Personalstand fest. Der Schuldenberg wächst unaufhörlich weiter.

Trotz zu hoher Schulden: Österreichs Regierung steigert Ausgaben

Österreichs Regierung hat im vergangenen Jahr die eigenen Staatsausgaben noch einmal erhöht. Mittlerweile liegen die Ausgaben bei 52,3 Prozent des BIP – deutlich mehr als die deutschen Ausgaben und der EU-Schnitt. Trotzdem die Schulden der Alpenrepublik seit 2013 wieder steigt, denkt die Regierung nicht ans Sparen.

Schäuble stellt mehr Geld für Verteidigung in Aussicht

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, dass das Verteidigungs-Etat mittelfristig steigen werde. Es sei entscheidend, dass Deutschland in der EU und in der Nato ein verlässlicher Partner sei, „um für eine Friedens- und Freiheitsordnung auf der Welt einzustehen“.

OECD warnt in Bildungsbericht vor „Aushöhlung der Mitte“

Das deutsche Bildungswesen entwickelt sich der OECD zufolge nicht schnell genug. Andere Länder holten auf, heißt es im Bildungsbericht der Organisation. Die Aufstiegschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien seien schlecht. Die Ausgaben für Bildung zu gering. Die Einkommen in mittleren Bildungsstufen hätten sich hin zu denen unterster Bildungsstufen bewegt. Es drohe eine „Aushöhlung der Mitte".

Bundeskanzlerin Merkel erwägt höhe Ausgaben für Bildung

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Staatsausgaben für Forschung und Verkehr aufstocken. Diese seien Investitionen in die Zukunft des Landes. Somit will sie das Wirtschaftswachstum fördern. Kommende Woche berät der Bundestag über den Haushalt.

IW-Forscher: Firmen halten sich mit Ausgaben noch zurück

Das Investitionsklima in Deutschland hat sich nicht verbessert. Der Mittelstand ist aufgrund der bescheidenen Konjunkturentwicklung vorsichtig mit großen Ausgaben. Die Wirtschaft soll bis zum Ende des Jahres nur um 0,5 Prozent wachsen. Dennoch wollen mehr Firmen Arbeitsplätze schaffen, als abbauen.

Krugman kritisiert deutsche Sparpolitik in Griechenland

Griechenlands Handlungsspielraum ist derzeit sehr begrenzt. Das Land muss sich an die deutschen Forderungen halten, kritisiert der Ökonom. Aber die derzeitige Sparpolitik in Europa ist falsch, sie ist ein „unethisches Experiment am Menschen“.

EU: Ein Deutscher und ein Brite sind die größten Verschwender

Der Ludwigsburger Gerhard Stahl und der Brite Martin Westlake leiten EU-Ausschüsse, von denen niemand weiß, was sie tun. Einzig sichtbares Ergebnis: Sie haben ihre Budgets in den vergangene acht Jahren um 50% aufgestockt. Mehr als die Hälfte der Budgets streifen die Mitglieder als Gehälter, Spesen und Renten ein.

Fast allen Landesbehörden fehlt Geld

Den meisten Landesbehörden fehlt es derzeit an Einnahmen, dadurch ist die zukünftige Finanzierung unsicher. Vor allem bei Behörden in Norddeutschland und NRW ist finanzielle Zukunft unsicher.