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Auto

Der Verkehr der Zukunft kommt ohne Ampeln aus

Mit der Vernetzung von autonomen Fahrzeugen gehört lästiges Warten an Ampeln künftig der Vergangenheit an. Ohne Ampel könnten doppelt so viele Fahrzeuge eine Kreuzung passieren wie bisher. Möglich macht dies die Kommunikation der Autos untereinander.

Norwegen plant Verbot für Diesel- und Benzinautos

Norwegen will als erstes Land der Welt Autos mit Verbrennungsmotoren verbieten. Ab 2025 sollen nur noch Neuwagen mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle verkauft werden. Der jüngst veröffentlichte Plan der Verkehrsbehörde sieht zudem Milliarden-Investitionen in Radwege und Öffentliche Verkehrsmittel vor.

Zulieferer Leoni will Stellen an teuren Standorten streichen

Autozulieferer Leoni hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Betroffen seien vor allem Verwaltungsjobs in Ländern mit hohen Löhnen. Auch Teile der Produktion in Rumänien könnten demnach wegen eines neuen Mindestlohns von 1,40 Euro in billigere Länder wie Moldawien oder die Ukraine verlegt werden.

Eine Geisterstadt für den Verkehr der Zukunft

In den USA existiert eine Geisterstadt eigens für selbstfahrende Autos. Die unbewohnte Ortschaft MCity nahe der Universität Michigan fungiert als Testgelände für Hersteller wie Ford, Audi oder auch Google, um die Sensorik ihrer Produkte erforschen zu können.

Gericht: Händler muss VW mit manipulierten Abgaswerten nicht zurücknehmen

Im bundesweit ersten Prozess wegen des VW-Abgasskandals hat das Landgericht Bochum am Mittwoch die Klage eines VW-Kunden erwartungsgemäß zurückgewiesen. Er darf wegen der Abgasmanipulationen sein Auto nicht an den Händler zurückgegeben.

Bosch startet eigenen Cloud-Service für Internet der Dinge

Bosch bietet künftig einen eigenen Cloud-Dienst an. Der Service macht das Unternehmen zum Komplett-Anbieter für die Vernetzung von Maschinen und das Internet der Dinge. Damit tritt Bosch auch in direkte Konkurrenz zu IT-Dienstleistern wie IBM, SAP oder Amazon.

General Motors kauft Software-Start-up für fahrerlose Autos

Der US-Autobauer General Motors hat angekündigt, das Software-Start-up Cruise Automation zu kaufen. Das Unternehmen stellt Sensoren für fahrerlose Autos her. Für GM ist es 2016 bereits die zweite Großinvestition in das Geschäft mit fahrerlosen Autos.

USA: 200 Kunden Klagen gegen VW

In der Affäre um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen hat ein US-Richter dem deutschen Autobauer eine Frist gesetzt. VW müsse bis zum 24. März einen Plan vorlegen, wie es die manipulierten Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen wieder in den Normbereich zurückbringen wolle.

Zu wenig Hersteller: Leipziger Automesse AMI fällt aus

Die Leipziger Automesse AMI fällt in diesem Jahr aus. Zahlreiche Autobauer haben für die Veranstaltung abgesagt. Den letzten Anstoß gab offenbar die Nicht-Teilnahme von Volkswagen.

Deutsche fahren trotz billiger Spritpreise nicht häufiger Auto

Der Blick auf die Zapfsäulen dürfte derzeit viele Autofahrer freuen. Ein Grund, um öfter den Wagen zu nutzen, sind die Billigpreise aber nicht. Und auch auf das Kaufverhalten haben sie kaum Einfluss.

Amazon baut eigene Fahrerflotte aus

Amazon will offenbar mehr Pakete in Zukunft selbst ausliefern. Der Online-Händler soll heimlich Fahrer angeworben haben. Mit einer größeren Fahrer-Flotte macht der US-Konzern künftig auch den Paketdiensten ernste Konkurrenz.

Blaupunkt entlässt auch die letzten 33 Mitarbeiter

Die Keimzelle des einstigen Autoradio-Imperiums Blaupunkt in Hildesheim wird endgültig abgewickelt. Die letzten 33 MItarbeiter müssen gehen.

Dobrindt kündigt unangemeldete Abgastests für Autos an

Jedes Jahr soll es dem Verkehrsminister zufolge unangemeldete Abgastests geben. Das Kraftfahrtbundesamt soll diese beispielsweise bei Autos von Autovermietungen durchführen. Die Grünen indes kritisierten den Vorschlag, da das Kraftfahrtbundesamt bereits in der Vergangenheit bei Tests versagt habe.

Umweltministerin: Spritfressende Autos sollen Prämie für E-Autos finanzieren

Wer ein Auto mit hohem Spritverbrauch will, muss dafür bald vielleicht ein paar Euro mehr hinblättern: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will solche Fahrzeuge beim Neukauf mit einer Strafabgabe belegen. Das soll dann zur Finanzierung der möglichen Prämie für E-Autos genutzt werden.

Arbeitsplätze gefährdet: US-Unternehmen fürchten Freihandel mit Asien

Während europäische Unternehmen vor TTIP warnen, sorgen sich US-Firmen vielmehr wegen eines Freihandelsabkommens mit Asien: Dieses gefährde amerikanische Arbeitsplätze. Ford hat daher sogar angekündigt, sich komplett aus Japan zurückzuziehen.

Materialfehler: Warnung vor Lenk-Ausfall bei Opel-Kleinwagen

Fehlerhafte Ersatzteile können die Lenkung bei Opel-Kleinwagen beeinträchtigen. Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor einem möglichen Lenkausfall. Von dem Rückruf betroffen sind die Modelle Opel Corsa D und Opel Adam.

Gabriel: Kaufprämie für Elektro-Autos nur mit deutschen Batterien

Die staatliche Förderung von Elektroautos ist laut Wirtschaftsminister Gabriel an Bedingungen geknüpft: Er fordert von der deutschen Industrie, als Gegenleistung die industrielle Batterieproduktion nach Deutschland zu holen. Finanzminister Schäuble stellt sich gegen eine Kaufprämie.

Zulieferer Bosch fürchtet sinkende Diesel-Nachfrage

Der weltweit größte Autozulieferer rechnet 2016 mit einer schwachen Nachfrage. Neben einem ohnehin geringen Zuwachs der globalen Autoproduktion fürchte man sinkende Absätze bei Diesel-Fahrzeugen. In den USA und Deutschland wird im Abgasskandal auch gegen Bosch strafrechtlich ermittelt.

Preisabsprachen: EU will japanische Autozulieferer bestrafen

Die EU-Wettbewerbsaufsicht wirft mehreren japanische Autozulieferern illegale Preisabsprachen vor. Betroffen sind die Hersteller Mitsubishi Electric, Hitachi und Denso. Die Kartellstrafen könnten die Unternehmen bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes kosten.

Steuervorteil: US-Zulieferer Johnson kauft irischen Rivalen Tyco

Der amerikanische Zulieferer Johnson Controls kauft den irischen Brandschutz-Anbieter Tyco. Die beiden Unternehmen beliefern unter anderem die Autoindustrie und haben einen Börsenwert von insgesamt 36 Milliarden Dollar. Johnson verlegt mit dem Zukauf seine Zentrale in das Niedrigsteuer-Land Irland.