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Automobil-Industrie

Weniger Neuzulassungen: Wirtschaftsflaute erfasst Frankreichs Automarkt

Die Neuzulassungen auf dem französischen Automarkt sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Unter dem Druck der düsteren Wirtschaftslage schieben Privatkunden und Unternehmen größere Neuanschaffungen auf. Besonders Volkswagen ist mit einem Absatz-Rückgang von fast fünf Prozent betroffen.

Euler Hermes erwartet mehr Insolvenzen wegen Russland-Sanktionen

Der Kreditversicherer Euler Hermes geht davon aus, dass sich der Handelskrieg gegen Russland negativ auf die deutschen Unternehmen auswirken wird. Der deutsche Mittelstand dürfte dieser Prognose an Wettbewerbskraft verlieren - was den US-Konkurrenten in Automobil-Industrie und Maschinenbau vermutlich ganz recht sein dürfte.

Defekte Airbags: General Motors bereitet nächsten Rückruf vor

Airbag-Probleme beim Chevrolet-Modell Cruze zwingen GM zur Vorbereitung der nächsten Rückrufaktion. Die US-Sicherheitsbehörden haben auch den deutschen Autohersteller BMW dazu aufgefordert, vereinzelt Fahrzeuge aufgrund defekter Airbags untersuchen zu lassen.

VW-Zulieferer Nexen baut Reifen-Fabrik in Tschechien

Nexen ist ein südkoreanischer Reifenhersteller, der seinen europäischen Konkurrenten mit einer neuen Fabrik in Tschechien unter Druck setzt. Der VW-Zulieferer produziert auch in China, wo die Industrie in den vergangenen sechs Monaten nicht mehr gewachsen ist.

BMW plant baldige Entscheidung über neues Werk in Mexiko

BMW plant laut Medienberichten eine Entscheidung über eine mögliche Fabrik in Mexiko bis Mitte Juli. Der Konzern will durch den neuen Standort die starke US-Nachfrage effizienter bedienen. Schon in drei Jahren könnten die ersten 3er-BMWs in Mexiko vom Band rollen.

Massenrückruf bei Toyota: Auch Fahrzeuge in Deutschland betroffen

Weltmarktführer Toyota ruft 6,58 Millionen Autos in Werkstätten zurück. 92.338 Fahrzeuge sind in Deutschland betroffen. Für Toyota häufen sich die Rückruf-Aktionen.

Deutsche Autobauer sind abhängig vom Absatz in China

Audi, BMW und Mercedes verkaufen so viel in China wie nie zuvor. Stretch-Limousinen und Geländewagen sind besonders gefragt. Mit dem schwachen Absatzmarkt in Europa steigt die Abhängigkeit von der Kauflaune der Chinesen. Deutsche Autobauer dominieren den Markt in China. Jedoch besitzen nur 5 Prozent der Chinesen ein eigenes Fahrzeug.

Auto-Absatz in Europa fällt auf den Stand von 1995 zurück

Der Absatz der europäischen Autobauer ist so schlecht wie zuletzt vor 19 Jahren. Der Verkauf der Neufahrzeuge ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. Die Hersteller konzentrieren sich daher auf den wachsenden Absatzmarkt in China.

Job-Abbau: Nissan warnt vor EU-Austritt Großbritanniens

Der Chef des Nissan-Konzerns droht mit Konsequenzen, falls Großbritannien die EU verlässt. Zwar hält er den Austritt für unwahrscheinlich. Doch wenn er kommt, würde Nissan Investitionen in Großbritannien überdenken. Zehntausende Arbeitsplätze sind bedroht.

Öko-Label: Autolobby übernimmt Arbeit der Bundesministerien

Die Autoindustrie schreibt Gesetze, die betreffen, einfach selbst. Bei der neuen Energie-Effizienzkennzeichnung für Fahrzeuge schneiden große Autos besser ab als Kleinwagen. Die Autolobby hat die Kommunikation zwischen den Bundesministerien maßgeblich beeinflusst. Das Ökolabel ist nun wertlos.

EU-Richtlinie: Regierung will Interessen deutscher Autobauer durchsetzen

Deutschland will die neue EU-Abgas-Regelung für Fahrzeuge aufweichen. Regierungsmitglieder forderten hierfür die Zustimmung anderer EU-Länder. Ansonsten würden deutsche Autohersteller die Produktion in den Ländern reduzieren oder stoppen, lautet die Warnung.

Autobauer müssen EU-Verluste in Übersee kompensieren

Die Zahl der Autoverkäufe ist rückläufig und liegt wieder auf dem Niveau von 1995. Der europäische Automarkt war noch nie in einer derart schweren Krise. Bis zu zwölf Werke müssen in den nächsten Jahren geschlossen werden.

Frankreich rettet seine Auto-Industrie

Die französische Auto-Industrie kämpft ums Überleben. Der Regierung von Francois Hollande fällt nichts anderes ein, als weitere Staatsgelder in die Betriebe zu pumpen. Er wird von der EU-Kommission diskret unterstützt. Brüssel ist nicht stark genug, um den Franzosen die Stirn zu bieten.

Großprojekte retten Umsatz der Bau-Industrie

Dem deutschen Baugewerbe gehen die Aufträge aus. Der harte Winter ist vorbei. Trotzdem erholt sich die Branche nicht und steht bei der Nachfrage schlechter da, als ein Jahr zuvor.

VW robust: Ziele bleiben bestehen trotz Gewinn-Einbruch

Auch bei VW sind die Gewinne deutlich eingebrochen. Konzern-Chef Winterkorn hält jedoch an seiner Prognose fest. Ein erneuter Kurssturz der Aktie soll vermieden werden.

Web-Portale für Auto-Werkstätten bergen Gewinnpotenzial

Dienstleistungen rund ums Auto haben einen Marktwert in Höhe von 26 Milliarden Euro. Die Nachfrage wird jedoch sinken. Um im Wettbewerb zu bestehen, könnten Unternehmer durch Werkstattportale mehr Kunden erreichen. Auch das Vertrauen der Kunden spielt hierbei eine große Rolle.

Daimler meldet 900 Millionen Euro Gewinn-Einbruch

Die Gewinne bei Daimler sind 2012 deutlich eingebrochen, und auch für 2013 erwartet der Konzern keine Besserung. Im Automobil-Geschäft werden die Gewinne sogar noch weiter zurückgehen.