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Bankgeheimnis

Schweiz lässt Hintertür für Bankgeheimnis offen

Die Schweizer Regierung stellt den automatischen Informationsaustausch mit den Schwellenländern, der 2018 beginnen soll, unter Vorbehalte.

Schweizer Vermögensverwalter vor ungewisser Zukunft

Niedrigzinsen, die Handelsflaute bei den Kunden und die Konkurrenz durch neue Anbieter drücken die Erträge der Banken und bringen manche von ihnen gar in Existenznöte.

EuGH: Kein Bankgeheimnis für deutsche Bank-Filialen in Österreich

Deutsche Banken mit Filialen in Österreich können sich nicht auf das dortige Bankgeheimnis berufen, urteilt der EuGH. Die Banken müssen deutschen Finanzämtern Auskunft über Konten verstorbener Kunden erteilen. Mit der Entscheidung wurde ein Schlupfloch bei der Erbschaftsteuer geschlossen.

Austausch von Steuerdaten geschieht ohne Kenntnis der Bankkunden

Die Schweiz und die EU starten ab 2018 mit dem Austausch von Steuerdaten. Die Maßnahme soll das Vertrauen in den Finanzstandort der Schweiz stärken. Doch die Bankkunden werden nicht darüber informiert, was mit ihren Daten geschieht und wann sie an welche Institutionen verschickt werden.

Austausch von Steuerdaten gefährdet Steuermodell von Unternehmen

Etwa 50 Länder wollen ab 2017 detaillierte Steuerdaten von Ausländern miteinander abgleichen und Steuerflucht bekämpfen. Doch auch legale Sparmaßnahmen sollen abgeschafft werden. Für einzelne Branchen könnte dies zu erheblichen Mehrkosten führen.

Fall des Bankgeheimnisses kostet Schweizer Finanzstandort 350 Milliarden

Investoren haben seit Beginn des Feldzuges gegen Steuerhinterziehung über 350 Milliarden Euro von Schweizer Bankkonten abgezogen. Experten rechnen damit, dass noch 70 Milliarden hinzukommen werden. Die Zuwachsraten würden aber in einigen Jahren wieder steigen.

OECD setzt Regeln für internationalen Steuerdaten-Austausch fest

Die OECD legt die Regeln für den weltweiten Steuer-Informationsaustausch vor. Demnach werden Kontenstände, Zins- und Dividendeneinnahmen künftig gemeldet. Deutschland hat sich bereits zur Umsetzung verpflichtet. Der erste automatische Austausch läuft 2017 an.

Österreich lässt EU-Abkommen zum Bankgeheimnis platzen

Luxemburg und Österreich blockieren die Pläne der EU zur Bekämpfung von Steuer-Oasen. Die Voraussetzung für die Zustimmung Österreichs zur Lockerung des Bankgeheimnisses ist, dass die EU mit der Schweiz, Liechtenstein und Monaco ähnliche Abkommen trifft. Damit wird der automatische Austausch von Steuerdaten vorerst auf Eis gelegt.

Jagd auf Steuerflüchtlinge macht Kantonalbanken zu schaffen

Die globale Jagd auf Steuersünder bringt die kleinen Schweizer Kantonalbanken in Bedrängnis. Dahinter steckt ein Plan: Die Anleger sollen in die Großbanken getrieben werden. Dort sind sie besser zu kontrollieren.

Österreich: Bank Austria gibt Bankgeheimnis auf

Als erster Banker rückt der Chef der Bank Austria vom Bankgeheimnis ab. Klare Spielregeln sollen Datenschutz sicherstellen. Cernko ist für die Bankenunion: Nicht nur Aktionäre, sondern auch Sparer sollen in Zukunft für das Scheitern der Banken aufkommen.

Zypern-Deal: EU stellt Bankensystem um

Der Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

Volksabstimmung: Schweizer wollen über Manager-Gehälter bestimmen

Bald könnten die Aktionäre die Höhe der Manager-Boni bestimmen. Mehr als 100.000 Schweizer unterzeichneten eine entsprechende Petition. In einer Volksabstimmung am 3. März können die Schweizer ihre Regierung zwingen, die Regelung in Gesetzesform zu bringen.

Bankkundin versteckt 43 Millionen Dollar in der Schweiz

Nach der Weitergabe von Bankdaten Schweizer Bankkunden sollen Steuerflüchtige sich freiwillig bei den Behörden bekennen. Eine US-Amerikanerin verschwieg Schweizer Bankkonten und muss nun eine Millionenstrafe zahlen.

Fall Hildebrand: „Weitere Rücktritte müssen folgen“

Für den ehemaligen Schweizer Notenbank Präsidenten Philipp Hildebrand ist der Fall seines Falls erledigt: Er geht mit 900.000 Schweizer Franken nach Hause. Für die Schweiz sei der Fall dagegen noch nicht abgeschlossen, glaubt Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche und schärfster Widersacher von Hildebrand.