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Beschäftigung

Beschäftigungs-Boom hat kaum Einfluss auf Arbeitslosigkeit

Langzeitarbeitslose in Deutschland finden nur schwer einen neuen Job. Ihre Qualifizierung müsse verbessert und die Ausbildung von Jugendlichen gefördert werden, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Bislang zeigt die hohe Beschäftigung kaum eine Wirkung auf die Arbeitslosigkeit in Deutschland.

Anzahl der Industrie-Mitarbeiter steigt auf 10-Jahres-Hoch

Trotz der schwachen Auftragslage der Industrie im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben. Das Bundesamt für Statistik zählt den höchsten Stand des Industrie-Personals seit Beginn der Aufzeichnungen vor über zehn Jahren.

Zu wenig Gewinn: Deutsche Post will Personalkosten senken

Die kommenden Tarifverhandlungen bei der Post könnten für die Beschäftigten zu Einschnitten führen. Die Post will die operativen Kosten senken. Durch das TTIP verspricht sich Post-Chef Rosen ein steigendes Geschäft. Die Konkurrenz aus dem Online-Handel will die Post indes noch nicht ernst nehmen.

Arbeitsmarkt-Belebung geht an Langzeitarbeitslosen vorbei

Langzeitarbeitslose sind in den ersten 6 Monaten vom Mindestlohn ausgeschlossen. Das setzt sie der Hire-and-Fire-Strategie aus. Die Belebung am Arbeitsmarkt geht an ihnen vorbei. Die Zahl der Arbeitslosen fällt im Juni um 49.000 auf 2,83 Millionen. Das entspricht einer Quote von 6,5 Prozent und ist der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung.

Hohe Beschäftigung wirkt sich nur schwach auf den Konsum aus

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hofft auf einen Anstieg der Konsumausgaben. In Deutschland wird nämlich so viel gearbeitet, wie zuletzt vor 22 Jahren. 41,7 Millionen Beschäftigte leisten knapp 15 Milliarden Arbeitsstunden. Doch die Deutschen geben ihr Geld nicht leichtfertig aus.

Deutsche Unternehmen stellen weniger ein

Die Beschäftigung in Deutschland verliert an Schwung. Vor allem Jobaussichten im Energiesektor verschlechtern sich. Metropolen bieten weiterhin gute Chancen, allen voran in Frankfurt. Außerhalb der Ballungsräume sinken die Jobchancen.

Arbeitslose profitieren nicht vom Beschäftigungs-Wachstum

Arbeitslosenzahl fällt im März leicht um 83.000 auf 3,055 Millionen. Doch die Arbeitslosen profitieren nicht vom Beschäftigungswachstum. Sie konkurrieren mit der höheren Erwerbstätigkeit qualifizierter Frauen, der längeren Erwerbstätigkeit Älterer und mit qualifizierten Zuwanderern.

Deutsche arbeiten so viel wie zuletzt vor 20 Jahren

Die Arbeitsstunden in Deutschland steigen rasant. Im Jahr 2013 wurde 58,1 Milliarden Stunden gearbeitet, so viel wie zuletzt 1994. Durch die hohe Beschäftigung erhält die Regierung Steuereinnahmen in Rekordhöhe. Finanzminister Schäuble muss für 2014 dennoch neue Schulden aufnehmen.

ZEW: Konjunktur-Erwartung fällt im Februar überraschend stark

Entgegen allen Erwartungen hat sich die Konjunktur im Februar eingetrübt. Das ZEW-Barometer sank um 6,0 Punkte. Grund für die Beunruhigung seien die schwache Beschäftigung sowie die schwache Konjunktur in den USA.

Industrie: Optimiertes Prozess-Management sichert Erträge

Die Konjunkturentwicklung in Österreich ist fragil. Das Wachstum sei nicht von Investitionen getragen, sondern vielmehr saisonal bedingt, sagen Industrievertreter. Die Betriebe sollen mit schlankeren Produktionsprozessen gegensteuern. Eine Novelle der Abgabenänderung durch die Regierung ist indes nicht zu erwarten.

Deutschland: Zahl der Arbeitslosen steigt auf über 3,1 Millionen

Im Dezember waren über 200.000 Deutsche weniger beschäftigt, als noch im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen steigt wieder über die Marke von 3 Millionen. Kündigungsfristen und Zurückhaltung bei Neueinstellung sind der Grund.

Arbeitslosigkeit in Deutschland nimmt leicht zu

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt. Das magere Wachstum reicht nicht, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Aktuell profitieren vor allem Zuwanderer von neuen Jobs, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.

Arbeitslosigkeit in Österreich so hoch wie nie zuvor

Das Jahr 2014 wird das Jahr mit der höchsten jemals gemessen Arbeitslosigkeit in Österreich. Die schwache Konjunktur, das Arbeitskräfteplus durch die Öffnung des Arbeitsmarktes nach Osten und Firmenpleiten belasten den Arbeitsmarkt.

Mittelstand kritisiert Rentenbeitragspolitik der Großen Koalition

Mittelständler lehnen die Steuerpolitik der Großen Koalition ab. Der Beitragssatz der Rentenversicherung sollte zum nächsten Jahr eigentlich abgesenkt werden. Daraus wird nun nichts. Die neue Regierung will lieber höhere Arbeitskosten, um die Rücklagen der Rentenkasse für die kommenden Jahre stabil zu halten.

Schweizer Wirtschaft von Eurokrise erfasst

Auch die Schweizer Wirtschaft bekommt die Eurokrise zu spüren. Produktion und Anzahl der Neuaufträge gehen zurück, nachdem in den vergangenen Monaten von einer spürbaren Erholung die Rede war.

Abschied aus Deutschland: VW schafft neue Jobs in China

Der VW-Konzern will die Zahl seiner Beschäftigten deutlich erhöhen. Allerdings finden die Neueinstellungen „weniger in Europa, sondern stärker in China“ statt, sagt Betriebsratschef Osterloh.

Gesunder Arbeitsmarkt dämpft Unternehmensgründungen

Die hohe Beschäftigung schmälert den Gründungswillen der Deutschen. Das Vertrauen in die Kreditinstitute sinkt. Die Zahl der durch Gründer geschaffenen Arbeitsplätze ebenfalls.

Unternehmen nutzen Krise: Einfache Arbeitskräfte werden gekündigt und durch Maschinen ersetzt

In den vergangenen Jahren hat eine Erholung der Wirtschaft in den USA kaum zu einer Abnahme der Arbeitslosigkeit geführt. Der Grund: Die Unternehmen strichen in Krisenzeiten Stellen und besetzten diese im Anschluss mit Maschinen und Computern statt mit neuen Angestellten, so die US-Wissenschaftlern Henry Siu und Nir Jaimovich.

Agentur für Arbeit: Arbeitslosigkeit gefährdet besonders Jugendliche

Die Krise wirkt sich nun auch verstärkt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Wegen des angespannten Arbeitsmarktes ist es schwerer geworden, über einen neuen Job wieder aus der Arbeitslosigkeit zu kommen. Das höchste Risiko, arbeitslos zu werden, haben junge Arbeitnehmer.

EZB: Krise verschärft Fachkräftemangel

In der Eurozone gibt es zu wenige qualifizierte Arbeitskräfte. Die Qualifikationen am Arbeitsmarkt unterscheiden sich zwischen Angebot und Nachfrage deutlich. Dies ist eines der Hauptprobleme der Eurostaaten, heißt es von der EZB. Weitere Lohnsenkungen sollen strukturelle Arbeitslosigkeit verhindern.