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Briefkasten

Enthüllungen um Briefkastenfirmen auf Bahamas fachen Steuerdebatte neu an

Neue Enthüllungen zu Briefkastenfirmen auf den Bahamas haben die Forderungen nach einer Verschärfung der internationalen Steuer- und Firmengesetzgebung verstärkt. Europaabgeordnete und Hilfsorganisationen verlangten am Donnerstag die weltweite Offenlegung von Unternehmensdaten und mehr Druck auf Steuerparadiese.

Frühere EU-Kommissarin Kroes unterhielt Briefkastenfirma auf den Bahamas

Die ehemalige EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sowie weitere ausländische Politiker haben Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren Briefkastenfirmen auf den Bahamas unterhalten. Die Süddeutsche Zeitung berichtete in ihrer Donnerstagsausgabe über vertrauliche Dokumente aus dem Firmenregister des Inselstaats im Atlantik. Demnach wurden zwischen 1990 und 2016 auf den Bahamas 175.888 Briefkastenfirmen und Stiftungen gegründet.

Panama Papers: Islands Präsident gerät unter Druck

Auch die Familie des isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson ist im Zusammenhang mit den Enthüllungen der Panama Papers genannt worden. Grímssons Schwiegereltern hätten ein Juweliergeschäft in Großbritannien besessen und darüber Anteile an einer Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln gehalten.

Panama-Papers bringen Spitzenpolitiker in Bedrängnis

Nach dem Rücktritt des isländischen Regierungschefs Sigmundur David Gunnlaugsson könnten die Enthüllungen der Panama-Papers auch zum Fallstrick für weitere Spitzenpolitiker werden. Der britische Premierminister David Cameron räumte am Donnerstag unter dem Druck der Medien eine Beteiligung an der Briefkastenfirma seines verstorbenen Vaters ein.

Deutsche Post will mit Online-Handel Gewinn steigern

Die Deutsche Post setzt auf den Online-Handel und will Paketkästen aufstellen, an denen Kunden ihre Pakete selbst abholen können. Für die Post ist das „die größte Erfindung seit dem Briefkasten“. Bis Ende des Jahres sollen rund 20.000 zusätzliche Paketannahmestellen aufgestellt werden.