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Bulgarien

Total und OMV wollen im Schwarzen Meer bohren

Der französische Energie-Konzern Total will Anfang nächsten Jahres mit Öl- und Gas-Probebohrungen vor der bulgarischen Schwarzmeerküste starten. OMV und Repsol sollen ebenfalls mit von der Partie sein.

Russland gibt South Stream Pipeline wegen EU-„Hindernissen“ auf

Der russische Gaskonzern Gazprom gibt den Bau der geplanten South Stream Pipeline auf. Die EU hatte bemängelt, dass Gazprom als Lieferant die Pipelines kontrolliert. Dieses „Hindernis“ ist Putin zu viel. Der Handelskrieg zwischen Russland und der EU hat mit dem Aus der South Stream Pipeline eine neue Dimension erreicht.

Türkei exportiert anstatt der EU Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Gewinn-Chancen für Unternehmen in Osteuropa sind vorbei

Die Ukraine-Krise, Russland-Sanktionen und die Bankenkrise in Bulgarien minimieren die Chancen auf Gewinne in Osteuropa. Die Telekom Austria musste 400 Millionen Euro in Bulgarien abschreiben. Der Energiekonzern EVN verliert dort 295 Millionen Euro.

Regierung schränkt Rechte von Zuwanderern ein

Die Bundesregierung verschärft die Aufenthaltsgenehmigung von Einwanderern. Wer falsche Angaben auf dem Antrag zur Aufenthaltsgenehmigung macht, kann bis zu fünf Jahre aus Deutschland ausgewiesen werden. Länder mit überdurchschnittlich vielen Zuwanderern erhalten zudem eine finanzielle Sofortilfe von 25 Millionen Euro.

Zahl osteuropäischer Arbeitnehmer in Deutschland steigt

Kommunen mit hoher Zuwanderung erhalten vom Bund 25 Millionen Soforthilfe. Doch auch die Gesetze gegen den Missbrauch von Sozialleistungen werden verschärft. Die Regierung sieht darin zwar „nicht das Kernproblem“, will aber mit den Gesetzen die „Legitimität der Sozialsysteme“ schützen. Tatsächlich ist die Zahl der Bulgaren und Rumänen, die in Deutschland Arbeit finden, weitaus schneller gestiegen als die der Hartz-IV-Empfänger.

Ukraine-Krise löst lokales und globales Wirtschafts-Chaos aus

Der Bürgerkrieg in der Ukraine fordert Menschenopfer und löst ein wirtschaftliches Desaster aus. Aber nicht nur in der Region selbst geht es bergab. Die Balkanländer, Bulgarien, Zypern, Zentralasien und natürlich Deutschland und die EU werden in Mitleidenschaft gezogen. China scheint von dem Konflikt zu profitieren, der immer größere Ausmaße annimmt.

Österreichs Steuerzahler müssen für Verlust von EVN aufkommen

Aufgrund von Preiserhöhungen für Strom in Bulgarien und Mazedonien muss der österreichische Versorger EVN seine Prognose revidieren. Das Geschäftsjahr 2013/14 wird mit einem Verlust abgeschlossen. Der Konzern hat sich um 260 Millionen Euro verrechnet. Der österreichische Steuerzahler muss dafür aufkommen.

Staatsfonds stärkt Slim bei Telekom Austria-Übernahme den Rücken

Gerüchte über ein Scheitern des kürzlich geschlossenen Aktionärspakt zwischen America Movil und der Telekom Austria erweisen sich als falsch. Der Staatsfonds ÖIAG hat die Partnerschaft als intakt bezeichnet. Die jüngsten Zukäufe der Telekom Austria sind von America Movil-Chef Carlos Slim abgesegnet.

Waren sind in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt

In Deutschland sind Waren und Dienstleistungen 1,5 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt. Im Vergleich mit den Nachbarländern steht Deutschland bei der Preisentwicklung aber gut da. Nur in Polen und Tschechien sind die Preise tiefer.

Stromversorger EVN verdient weniger wegen warmem Winter

Das Betriebsergebnis des niederösterreichischen Energieversorgers EVN sank im Winterhalbjahr um 13 Prozent auf 185 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte angesichts der milden Witterung um gut zehn Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Zuwanderung aus EU-Staaten nach Deutschland boomt

Im vergangenen Jahr kamen 437.000 mehr Zuwanderer nach Deutschland als Auswanderer. Das ist der höchste Wert seit 1993. Besonders viele Ausländer kamen aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten sowie aus Südeuropa.

Innenminister: Zuwanderer müssen sich schneller Arbeit suchen

Andrea Nahles und Thomas de Maiziere wollen die Hürden für Zuwanderer verschärfen. Wer sich nicht schnell genug eine Arbeit sucht, muss mit einer Ausweisung und einer „Wiedereinreisesperrung“ rechnen. Ein neues Gesetz richtet sich gegen Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Bulgarische Ärzte verdienen zehn Mal mehr in Deutschland

Acht von zehn Ärzten in Bulgarien suchen aktiv nach Arbeit in anderen Ländern der EU. In Deutschland, Österreich und Großbritannien verdienen sie bis zu zehn Mal mehr als in der Heimat. Die Korruption treibt die Mediziner vor allem nach Deutschland, wo sie dringend gebraucht werden. In Bulgarien ist die medizinische Versorgung gefährdet.

Zu hohe Steuern: Schattenwirtschaft in der EU boomt

Die hohe Steuerlast in der EU treibt die Schwarzarbeit in Europa in die Höhe. Mit den verschärften Methoden zur Steuereintreibung dürfte die EU jedoch nicht zu Mehreinnahmen kommen. Die Schattenwirtschaft wird wie in Südeuropa zunehmen, weil viele Unternehmen erst recht in die Schwarzarbeit getrieben werden.

Die Schweiz ist Europameister bei Innovationen

Laut dem Innovationsbarometer der EU hat die Schweiz das größte Innovationsvolumen in ganz Europa. Schweden und Deutschland folgen auf den Plätzen. Osteuropa hinkt bei der Innovationskraft hinterher.

Rumänien: EU bestreitet Armuts-Migration

Innenminister Friedrich warnt vor Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Die beiden Balkan-Länder sind schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise. Gerade in Rumänien wächst der Unmut in der Bevölkerung, denn das Land unterzieht sich einem eisernen Sparprogramm. Die EU bestreitet, dass es Probleme gäbe.

EU: Milliarden gehen durch Korruption verloren

Bis zu ein Viertel der öffentlichen Gelder für Aufträge in der EU gehen an Korruption verloren. Vor allem in Rumänien, Bulgarien und Tschechien werden illegal öffentliche Gelder verschoben. Die aktuelle Krise begünstigt die Entwicklungen.

Bulgarien: Erstmals wird China-Auto in Europa produziert

Der chinesische Autohersteller Great Wall Motors hat in Bulgarien ein Werk eröffnet: die erste europäische Produktionsstätte. Neben Bulgarien soll bald ganz Europa als Absatzmarkt dienen.

Gefahr der Instabilität: EU-Kommission will 12 Staaten überwachen

Währungskommissar Olli Rehn sieht die Gefahr von wirtschaftlichem Ungleichgewicht in mehreren EU-Staaten. Die Hauptgründe sind hohe Schulden, Exportschwäche und Immobilienblasen. Die Zahlen sollen nun analysiert werden. Am Ende könnten Sanktionen stehen.