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Bundesanleihen

Beim Schuldenmanagement sind keine Strategieänderungen geplant. Foto: dpa

Österreich muss mehr neue Schulden aufnehmen

Österreich wird 2019 mehr Schulden machen als 2018.

Rendite für Bundesanleihen fallen erstmals unter Null

Am Dienstag wurde die wichtigste deutsche Staatsanleihe - die seit Anfang der 60er Jahre regelmäßig ausgegeben wird - mit einem negativen Zins von 0,003 Prozent gehandelt.

Deutschland ist kein Zins-Profiteur

Deutschland würde aufgrund von Zinseinsparungen auch bei einem kompletten griechischen Zahlungsausfall von der Krise profitieren. Das zumindest behauptet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle in einer Studie. Ursache der Zinssenkung für die deutschen Bundesanleihen war jedoch die EZB-Politik, die die Euro-Wirtschaft mit niedrigen Zinsen ankurbeln wollte. Griechenland spielte hier nur eine untergeordnete Rolle.

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Branche in der Krise: Versicherer wollen Garantiezins senken

Kleine Versicherer sprechen sich für eine Senkung des Garantiezinses von Lebensversicherungen auf 1,25 Prozent aus. Sie haben Schwierigkeiten, die hohen Zinsen aus den Altverträgen im Niedrigzinsumfeld zu erwirtschaften. Eine erneute Absenkung lässt das Kapital der Kunden bei Neuverträgen schrumpfen.

Schäuble saniert Haushalt mit Hilfe der deutschen Sparer

Durch die Niedrigzins-Politik der EZB spart die Bundesregierung bis Mitte 2014 mehr als 100 Milliarden Euro. Doch die Gewinne des Staates sind die Verluste der Sparer, deren Guthaben vom negativen Realzins verzehrt werden.

Deutsche Staats-Verschuldung steigt weiter an

Die Verschuldung Deutschlands ist im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,2 Prozent auf 81,8 Prozent gestiegen. Danach gab es eine Korrektur durch einen „Rechenfehler“ bei der Bad Bank der HRE. In der ganzen Euro-Zone ist die Verschuldung auf 87,4 Prozent gestiegen.

Staatsanleihen: Investoren stoßen im großen Stil US-Papiere ab

Ausländische Investoren haben in der letzten Dezemberwoche US-Bundesanleihen im Wert von 23 Milliarden Dollar verkauft. Die Amerikaner haben ein ähnliches Problem wie Deutschland: Wegen der niedrigen Zinsen sind die Papiere kein attraktives Investment mehr.

FED: Ausländische Banken verdoppeln Dollarbestände

Die Flucht aus dem Euro hält an: Ausländische Finanzinstitute suchen weiter Sicherheit in den USA. Die derzeitigen Dollarbestände der ausländischen Banken bei der FED verdoppelten sich auf 715 Milliarden Dollar und auch die Nachfrage nach Bundesanleihen und Schatzpapieren stieg stark an.

Wegen geringer Nachfrage: EFSF begibt weniger Anleihen

Schon zum Start muss der erweiterte Rettungsschirm EFSF seine Erwartungen reduzieren: Statt ursprünglich 5 Milliarden Euro werden in einer ersten Runde nur Papiere für 3 Milliarden Euro auf den Markt gebracht. Auch die Laufzeit würde verkürzt, um das neue Produkt doch noch den Asiaten schmackhaft zu machen.

Bundesanleihen: Österreich profitiert von der Krise

Zwar hat sich Österreich Finnland angeschlossen und fordert Sicherheiten für weitere Kredite. Aber schon jetzt ist Österreich einer der Profiteure der Schuldenkrise.