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Cameron

Premierminister Cameron tritt zurück

Nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärt. Er werde bis Oktober sein Amt als Regierungschef aufgeben, sagte er am Freitag in London. Das Land brauche einen neuen Führer. „Ich glaube nicht, dass ich der richtige Kapitän bin, der unser Land an sein neues Ziel steuert.“ Der Wille des Volkes müsse respektiert werden, erklärte Cameron zum Ausgang des Referendums.

Britisches Pfund steigt auf Jahreshoch

Vor der Entscheidung der Briten über einen Austritt aus der Europäischen Union ist die Währung des Landes auf ein Jahreshoch gegenüber dem Dollar gestiegen. In Tokio entsprach ein Pfund wenige Stunden vor Öffnung der britischen Wahllokale kurzzeitig 1,4844 Dollar.

Brexit: Für viele Unternehmen Ausrede für schlechte Zahlen

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU könnte vielen Unternehmen dazu dienen, still und leise ihre Prognosen zu revidieren. Die Zahlen wären auch ohne das externe Ereignis schlecht gewesen. Aber ein Brexit klingt als Grund besser als Management-Versagen.

JP Morgan: Diskussion über EU-Austritt von Großbritannien ist hysterisch

JP Morgan Asset Management zeigt in einer erfrischend nüchternen Analyse, dass die Auswirkungen des EU-Austritts von Gegner und Befürwortern deutlich übertrieben dargestellt werden. Die Bank rechnet im übrigen damit, dass die EU-Befürworter knapp gewinnen werden.

Britisches Gutachten nimmt TTIP auseinander

Das Abkommen berge viele Risiken und keinen Nutzen, so die renommierte London School of Economics. Das Gutachten war von der Regierung in Auftrag gegeben worden. Es verschwand jedoch in der Schublade. Stattdessen warb Premier Cameron bei den Briten für das Abkommen.

Britische Unternehmen fürchten Brexit

Die Unsicherheit über den Ausgang des Referendums dominiert die britische Wirtschaft. Bisher gibt es Umfragen zufolge keine klare Mehrheit gegen einen EU-Austritt. Aus diesem Grund halten sich immer mehr Investoren und Unternehmen aus anderen Ländern mit ihren Aktivitäten in Großbritannien zurück. Besonders hoch ist die Unruhe aber unter den britischen Finanzchefs.

Panama-Papers bringen Spitzenpolitiker in Bedrängnis

Nach dem Rücktritt des isländischen Regierungschefs Sigmundur David Gunnlaugsson könnten die Enthüllungen der Panama-Papers auch zum Fallstrick für weitere Spitzenpolitiker werden. Der britische Premierminister David Cameron räumte am Donnerstag unter dem Druck der Medien eine Beteiligung an der Briefkastenfirma seines verstorbenen Vaters ein.

Britische Handelskammer: Brexit schadet deutscher Exportwirtschaft

Ein unabhängigerer Finanzplatz London oder günstigere Importe dank eines starken Pfunds: Es gibt durchaus Vorteile für die britische Wirtschaft, falls das Königreich aus der EU austritt. Dennoch warnt ein Experte: Die Nachteile überwiegen.

Briten entscheiden im Juni 2016 über EU-Austritt

Bereits in weniger als einem Jahr sollen die Bürger in Großbritannien über ihre EU-Mitgliedschaft abstimmen. Medienberichten zufolge werde ein Termin im Juni 2016 eingeplant. Demnach erhoffe sich Premier Cameron von einem früheren Termin eine größere Chance auf Zugeständnisse der anderen EU-Staaten.

Berichte: Cameron will raus aus EU-Arbeitsgesetzgebung

David Cameron will offenbar, dass Teile der EU-Arbeitsgesetzgebung in seinem Land keine Geltung mehr haben. Vor allem gehe es um die Hoheit über die Festlegung der Arbeitszeit-Obergrenzen und die Gleichbehandlung von Zeitarbeitern.

Capital Economics: Eurozone ist ein Desaster

Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät der britische Top-Ökonom Roger Bootle. Die Folgen eines Euroaustritts seien überbewertet. Zu viele Probleme habe die EU. Neben Griechenland sieht Bootle vor allem Italien in Gefahr.

Neue Prognose: Cameron vor Wahlsieg in Großbritannien

David Camerons Konservative Partei hat den aktuellen Prognosen zufolge die Parlamentswahlen in Großbritannien gewonnen. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass die gewonnenen Sitze ausreichen, um allein zu regieren. Die Scottisch National Party ist derzeit die drittstärkste Partei. Nigel Farage hat seinen Sitz verloren.

Großbritannien-Wahl: Nervosität der Anleger steigt

Am 7. Mai wird in Großbritannien ein neues Unterhaus gewählt. Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Wahl, die auch über die mögliche Zukunft des Landes in oder außerhalb der EU entscheidet. Bei den Anlegern ist die Unsicherheit des Wahlausgangs zunehmend zu spüren.

Großbritannien droht Österreich im Atom-Streit mit Vergeltung

Der britische Premier David Cameron will Österreichs Widerstand gegen Milliarden-Subventionen der EU für ein Atomkraftwerk in Hinkley Point brechen. Es drohten politische Konsequenzen, wenn Österreich seine Klage gegen die EU-Kommission nicht zurückziehe. Cameron will das Milliardenschwere Atomprojekt noch vor den Wahlen durchdrücken.

Britische Wirtschaft wächst deutlich stärker als Euro-Raum

Die Wirtschaft Großbritanniens hat im dritten Quartal um 0.7 Prozent zugelegt. Die Geldpolitik der Bank of England zeigt Wirkung und peilt die Zinswende an. Premierminister David Cameron legt sich indes mit der EU an, weil diese eine Nachzahlung von 2,1 Milliarden Euro verlangt.

Schotten lehnen Unabhängigkeit von Großbritannien ab

Die Befürworter einer Loslösung von Großbritannien müssen eine Niederlage einstecken. Berechnungen zufolge stimmt eine knappe Mehrheit der Schotten für den Verbleib im Vereinigten Königreich. Nur in wenigen Großstädten gab es eine Mehrheit für die Unabhängigkeit Schottlands.

Nato baut schnelle Eingreif-Truppe für Osteuropa auf

Die Nato stellt eine rasche Eingreiftruppe auf, die als „Antwort auf russische Aggression in der Ukraine“ zum Einsatz kommen kann. Die Truppe wird unter dem Oberkommando der Briten stehen. 10.000 Mann werden vor allem aus dem Baltikum und den Niederlanden entsandt. Litauen ist der Auffassung, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland stellvertretend für ganz Europa führe.

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.

Merkel: EU muss schnell Sanktionen gegen Russland verhängen

Russland zeige kein Interesse an der Aufklärung des Flugzeugabsturzes MH17. Kanzlerin Merkel fordert daher rasche Sanktionen gegen russische Firmen. Dadurch will sie Personen im direkten Umfeld von Russlands Präsident Vladimir Putin treffen. Der Konflikt spitzt sich zu.

Übernahmen in Frankreich trotz staatlicher Intervention möglich

Die Übernahme des französischen Industriebetriebs Alstom durch General Electric kam nicht zufällig zustande. GE legte das bessere Angebot vor und reagierte auf die Forderungen der französischen Regierung.