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Dallara

Angst vor dem Crash: Warum die Staaten die Banken um jeden Preis retten wollen

Die EU-Staaten und die USA haben die Banken gezwungen, im großen Stil Staatsanleihen zu kaufen. Diese faulen Papiere stellen nun Milliarden-Risiken bei den Banken dar. Geht diese Zeitbombe hoch, drohen mehrere Staatspleiten. Dies erklärt, warum die Politiker so vehement nach dem ESM zur Bankenrettung rufen. Damit jedoch stellt sich die Frage: Kann Deutschland die Haftung für die aufgelaufenen Schulden in Europa übernehmen?

Banken-Chef Dallara: Nur politische Union in Europa beruhigt Märkte

Der Chef des Internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, sieht in einer umfassenden politischen Union die einzige Lösung der Euro-Krise. Deutschland müsse seinen Widerstand gegen die Vergemeinschaftung von Schulden aufgeben und Eurobonds akzeptieren.

Dallara: Wenn zu viele Banken den Schuldenschnitt ablehnen, bricht das System zusammen

Ein Schuldenschnitt für Griechenland wäre für viele deutsche Banken nicht ohne Folgen. Wegen der niedrigeren Zinsen rechnen die meisten mit 70% Wertberichtigungen. Beim Internationalen Bankenverband ist man sich offenbar auch nicht ganz sicher, ob genügend Banken mitziehen.

Griechenland: Euro-Zone stimmt nächstem Bailout zu

Nach 14 Stunden Verhandlungen verkündeten die Finanzminister der Euro-Zone in der Nacht die Zustimmung zur Auszahlung der nächsten 130 Milliarden Euro an Griechenland. Es wird ein Sperrkonto und eine Überwachung in Athen geben, damit der Schuldendienst gesichert ist. Auch der Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern wurde noch einmal aufgeschnürt. Der Bankenverband reagierte säuerlich.

Griechenland-Poker: Papademos stellt Ultimatum

Bis zum Ende der Woche soll der freiwillige Schuldenschnitt für Griechenland stehen. Andernfalls droht der griechische Premier Lucas Papademos bereits mit einer erzwungenen Umschuldung. Der Chef des Bankenverbandes Charles Dallara wird bereits in Athen erwartet.

Griechenland-Haircut: IWF will, dass auch die EZB Federn lässt

Zwischen dem Internationalen Währungsfonds und der Europäisches Zentralbank hat hinter den Kulissen ein heftiger Schlagabtausch begonnen. Die IWF will, dass die EZB einen Teil ihrer 40 Milliarden Euro an Griechenland-Papieren abschreibt. Die EZB hat mit Krisen-Beratungen begonnen. Für die Deutsche Bundesbank könnte dies einen Verlust von etwa 5 Milliarden Euro bedeuten.

Griechenland: Haircut-Verhandlungen in Sackgasse

Die Verhandlungen der privaten Gläubiger über einen Schuldenschnitt sind in eine Sackgasse geraten. Möglicherweise hat der IWF mit einem Vorschlag die Grenze des Zumutbaren überschritten. In Berlin kann man deshalb erste Absetzbewegungen von der Euro-Zone erkennen.

Griechenland: IIF dementiert Abbruch der Verhandlungen

Der Chefverhandler für die Banken hat Athen mitten während der Verhandlungen verlassen. Charles Dallara sei jedoch planmäßig aus privaten Gründen abgereist, weil das Team weiterverhandle, erklärte das International Institute for Finance. Eine geordnete Abreise sieht anders aus.