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Dänemark

Krypto-Währungen: Die elegante Form der Bargeld-Abschaffung

Viele Zentralbanken arbeiten an der Einführung digitaler Währungen, die die Abschaffung des Bargelds begünstigen. Unter diesen Währungen sticht Bitcoin hervor.

Niedrigzins in Portugal: Banken müssen Kreditnehmern Zinsen für Kredite zahlen

Spanien und Portugal gehören zu den Ländern im Euroraum, deren Zinsen für Immobilienkredite variabel sind. Sie orientieren sich am Interbankenzinssatz. Sinkt dieser, werden die Zinsen, die die Kreditnehmer zahlen müssen niedriger. Das hat die spanischen und portugiesischen Banken nun aufgeschreckt. Fällt der Euribor weiter, könnte das zu Negativzinsen bei Immobilienkrediten führen. Dann müssten die Banken den Kreditnehmern Zinsen für ihre Kredite zahlen.

Arbeitskosten in Deutschland über dem europäischen Schnitt

Arbeit in Deutschland hat sich 2015 fast doppelt so stark verteuert wie in der Euro-Zone. Arbeitgeber in der Privatwirtschaft mussten im Schnitt 32,70 Euro für eine Stunde zahlen und damit 2,7 Prozent mehr als im Jahr davor.

Riesige Segel sorgen für saubere Energie

Designer versuchen, die erneuerbare Energiegewinnung optisch ansprechender zu gestalten. Ein Projekt des Künstlers Felix Cheong schlägt die Stromerzeugung per schwebendem Segel vor.

Dänemark eröffnet größtes vollautomatisches Parkhaus in Europa

Das größte vollautomatische Parkhaus Europas hat in Dänemark eröffnet. Bis zu 1000 Autos werden von Roboterhand auf mehreren Ebenen verschoben. Das System des selbstparkenden Gebäudes wird per Bluetooth gesteuert und könnte die Entwicklung selbstparkender Autos ergänzen.

Dänische Bevölkerung entscheidet sich gegen mehr EU

Bei einem Referendum haben die Dänen am Donnerstag gegen die Abschaffung ihrer Sonderregeln in der europäischen Rechtspolitik gestimmt. Nach Auszählung fast aller Stimmen votierten rund 53 Prozent der Wähler dafür, im Bereich Justiz und Inneres auch in Zukunft außen vor zu bleiben.

Zu teuer: Dänemark streicht Förderung von E-Autos

Für Tesla wird der dänische Markt unattraktiver. Nach anfänglicher, staatlicher Förderung der Elektro-Autos, rudert die neue Regierung des Landes zurück. Die steuerlichen Vorteile sollen nach und nach verschwinden. Für Tesla würde das aber bedeuten, dass der Preis für seine Autos in Dänemark um mehr als das Doppelte ansteigt.

Dänemark: Negativ-Zinsen führen zu Preis-Explosion bei Immobilien

In den vergangenen drei Jahren sind in der dänischen Hauptstadt die Immobilienpreise um 40 bis 60 Prozent gestiegen. Aufgrund der Negativzinsen ist eine Immobilienblase entstanden. Doch die Immobilienpreise sollen zwischen 2016 und 2017 um weitere fünf bis sechs Prozent steigen.

Dänemark: Opposition um Rasmussen gewinnt Parlamentswahl

Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt hat eine Wahlniederlage erlitten. Sie gab kurz nach der Wahl bekannt, ihren Vorsitz bei den Sozialdemokraten niederzulegen. Die nationalistische Dänische Volkspartei des Landes ging als Gewinner des Abends bei den Parlamentswahlen hervor.

Schwerer Systemfehler: Drei von vier Unternehmen haben kein schnelles Internet

Nur jedes vierte deutsche Unternehmen verfügt über schnelles Internet. Der Systemfehler liegt in der veralteten Infrastruktur. Deutschland liegt im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. In Dänemark, den Niederlanden und Belgien hat fast jedes zweite Unternehmen Zugang zur Datenautobahn. Deutsche Online-Händler werden vom Rest der Welt abgehängt.

Dobrindt kann Zeitplan für Dänemark-Tunnel nicht einhalten

Der Bau des Tunnels von der deutschen Insel Fehmarn nach Dänemark verzögert sich wegen Protesten der Bevölkerung um drei Jahre. Das Projekt soll nun 2024 fertig gestellt werden. Die deutschen Kosten belaufen sich auf 2,1 Milliarden Euro. Der Tunnel soll über eine Maut finanziert werden. Das Projekt ist umstritten, weil der Fährgesellschaft Scandlines das Aus droht.

Deutschland zählt zu teuersten Industrie-Standorten

Die Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe machen Deutschland zu einem der teuersten Industriestandorte der Welt. Nur Norwegen, Belgien, die Schweiz, Schweden und Dänemark haben höhere Arbeitskosten.

Nato baut schnelle Eingreif-Truppe für Osteuropa auf

Die Nato stellt eine rasche Eingreiftruppe auf, die als „Antwort auf russische Aggression in der Ukraine“ zum Einsatz kommen kann. Die Truppe wird unter dem Oberkommando der Briten stehen. 10.000 Mann werden vor allem aus dem Baltikum und den Niederlanden entsandt. Litauen ist der Auffassung, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland stellvertretend für ganz Europa führe.

Deutschland: Mehr als eine Million Kinder leben in Armut

Knapp 1,2 Millionen Kinder in Deutschland wachsen in Armut auf. Im Vergleich zu 29 anderen Ländern belegt die Bundesrepublik nur Platz 15. Vorn liegen dagegen die skandinavischen Länder, obwohl hier das Pro-Kopf-Einkommen nicht viel höher ist als in Deutschland.

Waren sind in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt

In Deutschland sind Waren und Dienstleistungen 1,5 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt. Im Vergleich mit den Nachbarländern steht Deutschland bei der Preisentwicklung aber gut da. Nur in Polen und Tschechien sind die Preise tiefer.

Drei Viertel der deutschen Firmen haben kein schnelles Internet

Im Vergleich zu Dänemark und den Niederlanden surfen deutsche Unternehmer im Schneckentempo. Nur jedes vierte Unternehmen verfügt über einen schnellen Internetzugang. 16 Prozent haben noch keine Breitband-Verbindung.

EU-Politiker erhalten Limousinen von deutschen Autokonzernen

Dänemark, Zypern, Irland und Litauen erhielten während ihrer EU-Ratspräsidentschaft kostenlos Limousinen von BMW und Audi. Gleichzeitig verhandelten sie über striktere Kohlendioxid-Vorschriften, welche vor allem die deutschen Oberklasse-Wagen treffen werden. Kritiker sprechen von einem Interessenkonflikt.

Hacker stehlen Millionen Zugangsdaten für Emails

Hacker haben nach Behördenangaben rund 16 Millionen E-Mailadressen und zugehörige Passwörter gestohlen. Betroffen sind vor allem deutsche Internet-Nutzer. Ob auch Daten von Unternehmen abgegriffen wurden, ist noch nicht klar.

Steuern der Deutschen steigen stärker als im OECD-Durchschnitt

Weltweit steigt die Steuerlast für Unternehmen und Bürger. Der aktuelle OECD-Bericht bescheinigt Deutschland und Österreich einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Steuern an ihrer Wirtschaftsleistung. Schätzungen zufolge werden sich die Einnahmen in Bund und Ländern in den nächsten Jahren weiter erhöhen.

Deutsche haben Angst vor der Selbstständigkeit

Deutschland gehört zu den Ländern mit der negativsten Einstellung zur Selbstständigkeit. Die Angst vor dem Scheitern ist groß. Finanzielle und bürokratische Hürden verstellen den Weg: Wer nur wenige Auftraggeber hat, rutscht schnell in die Scheinselbstständigkeit. Das kann weitreichende Konsequenzen haben.