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Derivate

Deutsche Börse will Derivate-Handel in Singapur eröffnen

Die Deutsche Börse will weiter auf dem asiatischen Markt wachsen. In Singapur soll dafür ein Abwicklungshaus und eine Derivate-Börse im kommenden Jahr eröffnet werden.

EU bereitet Abwicklungsregeln für Clearing-Häuser vor

Die EU versucht, die Risiken in den Bilanzen der Clearinghäuser zu kontrollieren und arbeitet an Abwicklungsrichtlinien für den Krisenfall. Der billionenschwere Derivate-Markt hat sich aufgrund von Regulierungen in den Bereich der Clearinggesellschaften verlagert. Die EZB war bereits damit gescheitert, die Niederlassungen der Finanzinstitute auf den Euro-Raum zu begrenzen.

Deutsche Regierung könnte 20 Milliarden Euro sparen

Vor den Koalitionsverhandlungen wird nun auch von CDU-Seite zumindest intern über Steuererhöhungen diskutiert. Ein Bericht des Bundes Deutscher Steuerzahler zeigt: Wirklich sparen kann Deutschland bei den Ausgaben. Es ist erstaunlich, wofür die Steuergelder ausgegeben werden.

EZB-Ultimatum: Deutschland soll für Notkredite an Pleite-Staaten garantieren

Die Europäische Zentralbank setzt der neuen Bundesregierung ein Ultimatum: Sie werde die Banken-Aufsicht für die europäischen Banken erst dann beginnen, wenn die Steuerzahler für Notkredite an die Pleite-Kandidaten garantieren. Offenbar gibt es unerfreuliche Erkenntnisse aus dem neuen Stress-Test.

Eurogruppe konkretisiert den großen Zugriff auf die Sparer

In Vilnius konkretisieren die Finanzminister der Euro-Zone den Modus, wie die Sparer und Steuerzahler künftig Pleite-Banken retten werden. Die Beteiligung von Gläubigern und Einlegern ist fix – darüber wird im Grundsatz nicht einmal mehr debattiert. Klar ist ebenfalls, dass die Banken Beiträge in einen Rettungs-Fonds einzahlen müssen. Offen ist lediglich die Frage, in welcher Form die Steuerzahler zu Kasse gebeten werden sollen.

Für die Demokratie: Die Menschen müssen auf die Straße gehen

Die Ökonomen und Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik erklären, dass die Krise in keiner Weise vorüber sei: Die wirtschaftliche Lage in den meisten europäischen Ländern hat sich durch die Krise verschärft. Anstatt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten, praktizieren die alten Eliten einen Rechtsbruch nach dem anderen, um ihre Macht zu erhalten. Die Folgen werden die Bürger tragen.

Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

Geldpolitik ohne Maß: Zentralbanken akzeptieren schlechtere Sicherheiten

In einer konzertierten Aktion haben die EZB und China entschieden, gefährliche Risiko-Papiere als Sicherheiten für Kredite zuzulassen. Damit dürfen die Banken einen neuen Kasino-Tisch eröffnen. Es ist derselbe, an dem im Jahr 2007 die Bombe hochging, die die Finanzkrise auslöste.

Standard & Poor’s stuft Deutsche Bank herab

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit für die Deutsche Bank, Barclays und die Credit Suisse herabgesenkt. Die Investment-Abteilung der Deutschen Bank sei extrem anfällig, das Kapital reiche nicht zur Absicherung aus

Riskante Finanzgeschäfte: Italienisches Bailout rückt näher

Mit Derivate-Verträgen besserte Italien in den 90er Jahren seine Finanzen auf, um die Beitrittsbedigungen für den Euro zu erfüllen. Das zeigen vertrauliche Unterlagen. 2012 mussten diese auslaufenden Verträge umgeschichtet werden. Ein Verlust von mehr als acht Milliarden Euro droht. Das setzt auch EZB-Chef Mario Draghi erneut unter Druck. Draghi war in den neunziger Jahren Generaldirektor des italienischen Finanzministeriums.

Verbraucherschutz: Finanzprodukte für Kunden nicht transparent

Trotz Finanzkrise werden die Konsumenten bei Finanz-Produkten unverändert in die Irre geführt. Die Politik hat ihre Versprechen um Verbraucherschutz und Transparenz nicht eingehalten. Gegen die international deregulierte Finanzwelt sind Verbraucher machtlos.

Börsensteuer wird zum Problem für Unternehmen in Europa

Neben der Enteignung von Bank-Kunden zielen die Euro-Schuldenstaaten mit der geplanten Börsensteuer auf die Aktionäre bei börsennotierten Unternehmen. Dies sind in unter anderem große Pensionsfonds. Rentner wie Kleinaktionäre dürften große Teile ihrer Anlagen verlieren. Eine Kapitalflucht aus Europa droht.

Markt im Umbruch: Ende des Papiergolds

Hinter dem dramatischen Absturz des Gold-Preises könnte eine geheime Strategie der Zentralbanken stehen. Möglicherweise will die Politik den Gold-Markt regulieren. So könnte den Anlegern, deren Bank-Guthaben zur Plünderung freigegeben wurden, der letzte Fluchtweg in eine sichere Anlage versperrt werden. Ein Gold-Verbot würde die Sparer zwingen, ihre Gold-Vermögen zur Bank zu tragen – wo sie dann der Zwangsabgabe unterliegen.

ESM: Karlsruhe will erst nach den Wahlen entscheiden

Das Bundesverfassungs-Gericht will die Frage, ob der ESM gegen das Grundgesetz verstößt, erst nach eingehendster Prüfung entscheiden. Präsident Voßkuhle glaubt nicht, dass die Entscheidung noch in diesem Jahr erfolgt.

Außerordentlicher Deal: US-Derivate-Börse ICE fusioniert mit NYSE

Die Derivate-Börse für Energie- und Rohstoff will 8,2 Milliarden Dollar investieren, um die Kontrolle über den weltweit größten Aktienmarkt zu übernehmen. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 sollen die Transaktionen abgeschlossen sein. Damit entseht der weltweit größte Börsenbetreiber.

Stresstest für spanische Banken: Risiken werden auf EZB verlagert

Der von der Unternehmensberatung Oliver Wyman durchgeführte „Stresstest“ für die spanischen Banken geht von unrealistischen Annahmen aus. Das ist aber nicht weiter schlimm: Denn die Mechanik, nach der die Banken-Sanierung erfolgen soll, zeigt: Alle giftigen Papiere werden von der EZB übernommen. Die Summe dürfte bei mindesten 270 Milliarden Euro liegen. Und selbst dieser Betrag wird nicht reichen, wenn die Kapitalflucht aus Spanien weiter anhält.

Analyst erwartet die größte Banken-Krise der Weltgeschichte

Raoul Pal geht davon aus, dass die Schuldenlast zu einem Crash des Weltfinanzsystems in den Jahren 2012 oder 2013 führen wird. Der Grund: 700 Billionen Dollar an Derivaten beruhen auf 70 Billionen Dollar Staatsschulden.

EU will Schuldenschnitt für angeschlagene Banken

Die EU-Kommission will, dass Gläubiger von Banken künftig auf ihre Forderungen verzichten müssen, wenn eine Bank vor der Insolvenz steht. Die Reform soll die Steuerzahler entlasten. Werden die Pläne umgesetzt, kann eine massive Kapitalflucht aus den europäischen Banken die Folge sein.

Märkte nervös: Kann der geheimnisvolle Trader von London einen Crash verursachen?

JP Morgans Verluste in Milliardenhöhe könnten sich durch die großen Positionen des geheimnisvollen JP Morgan Traders, den Wal von London“ noch vervielfachen. Die Investoren sind nervös – weltweit gingen die Aktienkurse in den Keller.

Italien: Wetten mit Morgan Stanley kosteten Milliarden

Um Finanztermingeschäfte aus den 90er Jahren aufzulösen, zahlte Italien Morgan Stanley 3,4 Milliarden Dollar. Diese Wetten sollten ursprünglich helfen, unter anderem die Finanzierungskosten des Landes zu senken. Doch das ging nach hinten los. (Mit Video)